Hildegard Knef (1925–2002), deutsche Sängerin und Schauspielerin

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Lilli Palmer (1914–1986), deutsche Schauspielerin, ab 1933 in Paris, London und den USA tätig, 1954 Rückkehr nach Deutschland

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Unter der Regie von Gustav Ucicky und mit Paula Wessely in der Hauptrolle stellt der Film »Das Herz muß schweigen« (1944) das Schicksal zweier Röntgen-Pioniere in den Mittelpunkt, die ein »Leben im Dienste einer großen Idee« führen und deren Forschungsarbeit, bei der sie ungeschützt Strahlung ausgesetzt waren, ihnen das Leben kostet – der Film »zeigt Vorbilder altruistischen Verhaltens« . ( Brecht/Loacker/Steiner 2014 , 378) Ob dies im Sinne des Regimes interpretiert wurde, blieb den Zuschauern überlassen.

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Der norwegische Schriftsteller Trygve Gulbranssen (1894–1962) veröffentlichte 1933–1935 die sogenannte »Björndal-Trilogie«, die zu einem der meistverkauften und -übersetzten Werke der norwegischen Literatur wurde. Der erste Teil wurde unter dem Titel »Und ewig singen die Wälder«von Paul May1959 verfilmt. Nach dem Erfolg dieses Films produzierte die Wiener Mundus-Film unter der Regie von Gustav Ucicky auch den zweiten Teil der Gulbranssen-Trilogie. »Das Erbe von Björndal« gilt als »unspektakuläre, aber effektive filmische Umsetzung«der literarischen Vorlage (Brecht/Loacker/Steiner 2014 , 491).

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PersonAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/RadioZitate

Gustav Ucicky (1899–1961), Sohn von Gustav Klimt und seinem zeitweiligen Modell Maria Učická, österreichischer Kameramann und Regisseur, der als »routinierter Handwerker […] die Qualität seiner Arbeiten über alle Zäsuren und Systembrüche hinweg an die Anforderungen seiner Auftraggeber«anpasste. (Brecht/Loacker/Steiner 2014, 8) In der NS-Zeit führte er bei insgesamt 16 Filmen Regie (vgl. Klee 2009, 561f.), darunter viele eindeutige Propagandafilme – berüchtigt ist der nationalsozialistische Hetzfilm »Heimkehr« (1941) mit Paula Wesselyin der Titelrolle. Nach 1945 drehte er vornehmlich Heimatfilme, beginnend mit »Singende Engel « (1947), einem Film über die Wiener Sängerknaben.

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Deutscher Film (1961, R: Jürgen Roland, D: Klausjürgen Wussow), Verfilmung des gleichnamigen Romans (1923, »The Green Archer«) von Edgar Wallace

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Deutsch-dänischer Kriminalfilm (1960, R: Jürgen Roland, D: Klausjürgen Wussow), Verfilmung des gleichnamigen Romans (1922, »The Crimson Circle«) von Edgar Wallace; die erste deutsche Verfilmung, ein Stummfilm aus dem Jahre 1929, gilt als verschollen.

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Marokkanische Küstenstadt, wichtiger Transitort für Flüchtlinge aus Europa während des Zweiten Weltkriegs. »Casablanca« ist auch der Titel eines Filmklassikers mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman in den Hauptrollen (USA 1942, Regie: Michael Curtiz), der im Flüchtlingsmilieu spielt

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US-amerikanischer Film (1960, Strangers When We Meet , R: Richard Quine; D: Kim Novak, Kirk Douglas)

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Deutsche Band, deren Geschichte 1980 mit einem Auftritt in dadaistischer Manier beginnt. Auf ihren frühen Alben werden etwa eine alte Waschmaschine, ein Vorschlaghammer, eine Bohrmaschine oder Kettensägen zu Instrumenten; mit dieser Geräuschästhetik galt die Band rasch als »Avantgarde«. Auch die etablierte Kunstszene interessierte sich für die Gruppe, sie nahm an der Documenta in Kassel teil und kooperierte in Theaterproduktionen u.a. mit Regisseur Peter Zadek und Autoren wie Heiner Müller oder Werner Schwab.

PersonMusikerInSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistIn

Vermutlich Anspielung auf Alfred Hitchcocks Film »North by Northwest« (1959, dt. »Der unsichtbare Dritte«), in dem der Regisseur das Thema der verlorenen Identität variiert, wobei die Verwechslung mit einer fiktiven Person zusätzlich für Irritationen sorgt.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

1986 bekam Jörg Haider vom Südtiroler Unternehmer Wilhelm Webhofer, seinem Großonkel, dessen 1565 Hektar großen Landbesitz im Kärntner Bärental geschenkt (geschätzter Verkehrswert 1986: 150 Millionen Schilling, ca. 11 Millionen Euro; vgl. Weber 1986, 56f.) Das Jagdrecht und den Fruchtgenuss behielt sichWebhofer bis zu seinem Ableben vor. Er hatte das Tal 1941 erworben, einen ehemals jüdischen Besitz, der mit seinem Geld »entjudet« wurde. Die Bedingung der Nationalsozialisten damals war, das »Deutschtum« in diesem slowenischsprachigen Teil Kärntens hochzuhalten. Als Reaktion auf die Aktivität von Partisanengruppen vertrieben die Nationalsozialisten slowenische Familien systematisch aus Südkärnten, diese Aussiedlungsaktionen verhalfen Haiders Großonkel zum Erwerb des Bärentals (vgl. Zöchling 1999, 19 u. 97). Bald nach dem Erhalt des Bärentals beendete im Mai 1986 der Kärntner FPÖ-Landesparteiobmann Haider die Zusammenarbeit mit dem damaligen FPÖ-Bundesparteiobmann Norbert Steger. Sowohl in Thomas Bernhards »Auslöschung« als auch in »Ungenach«spielt das Motiv der Abschenkung eine Rolle. Mit dem Beschenken geht der Versuch der Protagonisten einher, das eigene Erbe zu überwinden, sich von der Vergangenheit zu befreien. Die Forschung hat diese Wiedergutmachungsgeste ambivalent beurteilt, die Last der Geschichte, so der Tenor, lasse sich nicht so einfach tilgen. (vgl. Delms-Derfert 1997, 83–85; Judex 2010, 131)

PersonPolitikerInSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInZitateEreignis

Verweis auf Ernst Lubitschs Film »Sein oder Nichtsein« (»To be or not to be«, USA 1942); darin probt das Theater in Warschau 1939 ein Anti-Nazi-Stück, das abgesetzt werden muss. Nach dem Einmarsch deutscher Truppen spielen die Schauspieler in den Kostümen des Stücks und führen in Rollen der deutschen Besatzer die Gestapo in die Irre. (vgl. Krusche 1993, 565)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Michael Janisch (1927–2004), Schauspieler, bis 1987 am Burgtheater, ab 1984 spielte er in der TV-Serie »Tatort« in Ermittlerrollen (s. Eintrag ›Schauspieler Jaggberg‹)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Hans Holt (1909–2001), österreichischer Schauspieler, spielte in den Verfilmungen der Lebenserinnerungen von Maria Augusta Trapp die Rolle des Baron Trapp (»Die Trapp-Familie«, 1956; »Die Trapp-Familie in Amerika«, 1958).

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PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Ruth Leuwerik (* 1924), deutsche Schauspielerin, übernahm in den beiden Trapp-Filmen unter der Regie von Wolfgang Liebeneiner die Rolle der Maria Augusta Trapp.

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Bezug zur TV-Serie »Der Leihopa« (ORF, 1985–1989), u.a. mit Hans Holt

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Horst H. Vollmer (* 1935), deutscher Germanist und Übersetzer zahlreicher englischer Theaterstücke; seit 1964 Regisseur am Hessischen Rundfunk; führte Regie bei Koflers Hörs piel »Oliver « ( 1980 ORF, 1982 HR; 1983 wurde das Hörspiel mit dem »Prix Futura« ausgezeichnet).

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Wahrscheinlich Anspielung auf den Tod des österreichischen Schauspielers Oskar Werner (1922–1984), der auf einer Rezitationstournee 1984 in Marburg an der Lahn nachts im Hotel einen Herzinfarkt erlitt. »Ein Notarztwagen wurde gerufen, der Oskar Werner zum Städtischen Krankenhaus bringen sollte. Doch er starb […] auf dem Weg in die Klinik.« ( Georg 2016, SEITE???)

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurInEreignis

»Jedermann. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes«: Theaterstück von Hugo von Hofmannsthal, Uraufführung 1911 unter der Regie von Max Reinhardt in Berlin; seit 1920 jährlich Bestandteil der von Reinhardt und Hofmannsthal begründeten Salzburger Festspiele

PersonAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInZitate

Otto Wilhelm Fischer (1915–2004), österr. Schauspieler

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

»Axel Munthe – Der Arzt von San Michele« (1962): deutsch-ital.-franz. Spielfilm, basierend auf Munthes autobiografischem Roman »The Story of San Michele« (1929) mit O.W. Fischer in der Hauptrolle

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Gertrud Kückelmann (1929–1979), deutsche Schauspielerin, war an den Münchner Kammerspielen tätig; in den 1950er Jahren spielte sie bei mehreren Unterhaltungsfilmen pro Jahr mit.

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Wolf Albach-Retty (1906–1967), österr. Schauspieler, Vater von Romy Schneider; seine beeindruckende Filmographie führt ab 1927 bis zu seinem Tod jedes Jahr (auch während der NS-Zeit; bis auf 1946/47) mindestens einen Filmauftritt an. Paradefilmrollen des ehemaligen Burgtheatermimen waren der Liebhaber und der elegante Herr (vgl. Trunk 1977, 45).

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Rudolf Prack (1905–1981), österr. Schauspieler, der ab 1950 zu einem Star des Heimatfilms wurde

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Hans Albers (1891–1960), deutscher Schauspieler und Sänger

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PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedien

Otto Wilhelm Fischer (1915–2004), österr. Schauspieler

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Docteur Morgentodt heißt ein Arzt im Film »La belle captive« (Frankreich 1983, Regie: Alain Robbe-Grillet). Dieser basiert auf dem gleichnamigen Roman ( 1975, dt. 1984) von Alain Robbe-Grillet mit/nach Bildern von René Magritte. Im Roman bleibt der Arzt namenlos.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Deutsche Version des Liedes »Ta pedia tou Pirea« (»Die Kinder von Piräus«) des griechischen Komponisten Manos Hadjidakis. Das Lied wurde durch den Film »Never on Sunday« (»Sonntags ... nie! «1960) von Jules Dassin berühmt und erhielt einen Oscar. Im Film singt die Hauptdarstellerin Melina Mercouri das Lied. Die deutsche Version, die parallel zum Kinostart des Films 1960 ein Nummer-eins-Hit wurde (Text: Josefine Busch), sang Lale Andersen. Weitere erfolgreiche Coverversionen gab es von Caterina Valente und Nana Mouskouri.

PersonMusikerInSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienMusikFilm/Fernsehen/Radio

Michelangelo Antonioni (1912–2007), italienischer Filmregisseur, u.a. »Blow Up« (1966) und »Zabriskie Point« (1970), letzterer enthält eine filmtechnisch auffällige Sequenz, die die Explosion einer Villa in Zeitlupe und aus unterschiedlichen Blickwinkeln zeigt.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Verweis auf den Film »Sein oder Nichtsein« von Lubitsch, s. S. II/XXX

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Ikonischer österr. Heimatfilm (1947) von Hans Wolff mit den Publikumslieblingen Paul Hörbiger und Hans Moser, das Lied »Mariandl« wurde zu einem Evergreen. Dieser »berühmteste und finanziell erfolgreichste Film der ersten Nachkriegsjahre in Österreich kreierte einen neuen Stil im Heimat-Film«, besonders durch die »hohe Durchdringung mit Musikalität: das ›Mariandl‹-Motiv, das immer an den entscheidenden Stellen erklingt, dominiert das Geschehen« (Steiner 1987, 69).

PersonMusikerInSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/RadioMusik

Otto Hans Böhm (1919–1996), österreichischer Schauspieler und Theaterleiter, 1940 Schauspiel-Staatsprüfung an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst inWien,danach verschiedene Engagements in Deutschland und Österreich. (vgl. Rudan 1960, 140) 1959–1968 Intendant desKlagenfurterStadttheaters, brachte den gesamten Ring-Zyklus Richard Wagners zur Aufführung; 1969–1985 Intendant des Landestheaters Detmold

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMusikerIn

Abgewandeltes Zitat aus der »Kurier«-Berichterstattung zum Mord im Hotel Mondschein: »Mit dem dabei erbeuteten Koffer saß er wenig später im ,Kärntner Keller‘ in Pörtschach und unterhielt sich mit seinen Freunden Otto Retzner und Johann Kowalczyk über den angeblichen ,Fund‘.« (Grolig/Wrussnig 1987)

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienZeitung/Zeitschrift

Johann Kowalczyk, Bekannter des Mörders, wird im »Kurier« zitiert: »Ich wollte schon die Gendarmerie informieren, als Burchhart dann aber zusammen mit Retzner ,Stellts meine Roß in Stall‘ sang, dacht ich nicht mehr an den Koffer. Wir alle hatten Tränen der Rührung in den Augen ...«. (Grolig/Wrussnig 1987)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInVerbrecherInMedienZeitung/Zeitschrift

Österr. Spielfilm (1956), Regie: Josef von Báky. Dem Drehbuch liegt das gleichnamige Theaterstück Gerhart Hauptmanns zugrunde.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Nadja Tiller (* 1929), österr. Schauspielerin, 1949 Wahl zur »Miss Austria« , im selben Jahr Filmdebüt. Sie spielt in »Fuhrmann Henschel« die Rolle der Magd Hanne.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Heidelinde Weis (* 1940), österr. Schauspielerin, aus Villach gebürtig

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Nachdem im März 1945die Wiener Staatsoper durch Bombentreffer großteils zerstört wurde, nahm der Wiederaufbau zehn Jahre in Anspruch. Die Wiedereröffnung fand mit Beethovens »Fidelio« am 5. November 1955statt. Dirigent war Staatsoperndirektor Karl Böhm, die Inszenierung leitete Heinz Tietjen – der Uraufführungsregisseur von Egks »Joan von Zarissa« 1940 –, Anton Dermota sang die Partie des Florestan.

PersonMusikerInSchauspielerIn/RegisseurInMedienMusikEreignis

Claus Peymann (* 1937), deutscher Regisseur, 1974–1979 Schauspieldirektor des Schauspielhauses Stuttgart, 1979–1986 Intendant des Schauspielhauses Bochum, 1986–1999 Burgtheaterdirektor, 1999–2017 Leiter desBerliner Ensembles im Theater am Schiffbauerdamm

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Gustav Bartelmus (1898–1984), »Sohn eines Regierungsrates am Verwaltungsgerichtshof, humanistisch gebildet« (Kosch 1953, 77), leitete in Beuthen das Oberschlesische Landestheater, bevor er 1938 von Goebbels’ Ministerium zum Intendanten des »Kärntner Grenzlandtheaters« in Klagenfurt berufen wurde. Er war Leiter der örtlichen Stelle der Reichstheaterkammer. Im Sommer 1941 verließ er aus nicht mehr rekonstruierbaren Gründen Klagenfurt (vgl. Jamritsch 2010, 589), ab 1942 führte er in Berlin gemeinsam mit dem Schauspieler Richard Handwerk die Gastspielbühne »Bartelmus & Handwerk«. (vgl. Baur/Gradwohl-Schlacher 2011, 43) Nach 1945 Rückkehr nach Klagenfurt, editorische Tätigkeit, u.a. Bearbeitung und Herausgabe von Stücken Ludwig Anzengrubers (1947/48), und Leitung der Abteilung Hörspiel und Literatur von Studio Kärnten (vgl. Schmitz-Mayr-Harting 1977, 354).

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurInPolitikerInAutorIn/JournalistIn

Hinter der Figur des »Undergroundfilmers« Fallenbigl steht der Avantgarderegisseur Ernst Schmidt Jr. (1938–1988). In einer Sequenz in Schmidts »Wienfilm 1896–1976« (1977) taucht kurz Werner Kofler in personam auf – zu Beginn einer Passage, die die im Buch beschriebenen Außenaufnahmen von »Steinhof« zeigt und O-Ton-Ausschnitte aus einem Interview mit einer Frau bringt, die über Erfahrungen mit der Psychiatrie auf der Baumgartner Höhe verfügt.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Protagonist in Alfred Hitchcocks Film »Rear Window « (1954)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Wahrscheinliche gemeint: Eduard Zimmermann (1929–2009), 1967–1997 Moderator (»Wohnzimmerfahnder«, Graff 2009) der Fernsehsendung »Aktenzeichen XY … ungelöst«, s. Eintrag ›Eduard Zimmermann‹

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Wahrscheinlich Anspielung auf den Regisseur, Schriftsteller und führenden Funktionär der ORF-Fersehspielproduktion Gerald Szyszkowitz (* 1938)

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Anspielung auf den Film »Herz aus Glas« (BRD 1976) von Werner Herzog (Regie und Produktion; Drehbuch gem. mit Herbert Achternbusch), der im 19. Jahrhundert in einem bayrischen Dorf spielt, wo in einer Glashütte das wertvolle »Rubinglas« gefertigt wird. Mit dem Tod des Glasbläsermeisters verliert die Firma das Geheimnis zur Herstellung des Rubinglases. Der Hüttenbesitzer engagiert den Hellseher Hias (basierend auf der Figur des »Mühlhiasl«, s. Eintrag ›Hias‹), um das Produktionsverfahren aus dem Reich der Toten zurückzuholen. Doch Hias empfängt apokalyptische Visionen – er prophezeit die Schrecken im Europa des 20. Jahrhunderts.

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Werner Schwab (1958–1994), österr. Dramatiker, schuf in seinen Theaterstücken eine eigene Sprachwelt, einen mitunter als »Schwabisch« bezeichneten verstümmelten Kleinbürgerjargon (vgl. Meurer 2007, 71).

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Anspielung auf Werner Herzog (* 1942), deutscher Filmregisseur und Produzent mit internationalem Erfolg; 1982 Preis für die beste Regie in Cannes für »Fitzcarraldo« (s. Eintrag ›blonder Hunne‹). Die Figur des Burgvogts kommt im Film »Herz aus Glas« nicht vor.

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»Italo-Western« (I/USA 1968, »C’era una volta il West«), der in den Siebzigern zu einem populären »Kultfilm« wurde; inszeniert von Sergio Leone mit den Filmstars Henry Fonda, Claudia Cardinale und Charles Bronson

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Während der Dreharbeiten zu »Herz aus Glas« waren laut Werner Herzog (Audio-Kommentar zur DVD) fast alle beteiligten Schauspieler unter Hypnose. Herzog wollte damit dem Film eine metaphysische, entrückte Atmosphäre verleihen. Viele der mysteriösen Dialoge des Films wurden demnach von den Schauspielern unter Hypnose improvisiert.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Anspielung auf den Film »Fitzcarraldo« (BRD 1981, Regie: Werner Herzog) und dessen blondhaarigen Hauptdarsteller Klaus Kinski als Exzentriker Brian Sweeney Fitzgerald (»Fitzcarraldo«). Dieser will unter abenteuerlichen Bedingungen im südamerikanischen Urwald ein Opernhaus bauen.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Otto Retzer (* 1945), österr. Schauspieler und Regisseur, bekannt wurde er durch seinen Auftritt in der Fernsehserie »Ein Schloß am Wörthersee« (1990–1992).

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»Cobra Verde« (»grüne Cobra«, BRD 1987) war die letzte gemeinsame Produktion von Werner Herzog und Klaus Kinski.

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Kurt Jaggberg (1922–1999), Michael Janisch (1927–2004), Miguel Herz-Kestranek (* 1948), österreichische Schauspieler, die häufig für das Fernsehen arbeite(te)n, alle drei verkörperten Ermittler der TV-Serie »Tatort«: Jaggberg und Janisch zwischen 1984 und 1986 die Figuren Hirth und Fichtl, Herz-Kestranek den Kommissar Ullmann (1986).

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Anspielung auf Werner Herzogs Bearbeitung des Dracula-Stoffes mit Klaus Kinksi als Nosferatu in »Nosferatu – Phantom der Nacht« (BRD 1979).

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PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Namen der österreichischen Ermittler der TV-Serie »Tatort« in den Jahren 1984–1986: Oberinspektor Hirth (dargestellt von Kurt Jaggberg ) Inspektor Fichtl (Michael Janisch), Inspektor Schulz (Heinz Zuber)

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Evelyn Künneke (1921–2001), deutsche Sängerin, Tochter des deutschen »Operettenkönigs« Eduard Künneke (1885–1953), begann ihre musikalische Karriere 1939, die bis Mitte der 1950er Jahre erfolgreich anhielt. Mitte der 1970er Jahre hatte sie ein Comeback als Schauspielerin (bei Rainer Werner Fassbinder und Rosa von Praunheim).

PersonMusikerInSchauspielerIn/RegisseurIn

Werner Herzog drehte mit Kinski den Film »Wo die grünen Ameisen träumen« (BRD 1984).

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Möglicherweise Bezug auf die Tochter Klaus Kinskis (s. Eintrag ›Kinsky‹), die Schauspielerin Nastassja Kinski (* 1961).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedien

Hermann Faltis, Schauspieler, u.a. in den Filmen »Die Wette« (1969, H.C.-Artmann-Übersetzung von Alfred de Musset), »Der unwiderstehliche Don Diego« (1970, R: Georg Madejy, H.C.-Artmann-Übersetzung von Augustín Moreto), »Die Reise des Herrn Perrichon« (1972, H.C.-Artmann-Übersetzung von Eugène Labiche) und in der ARD-Sendereihe »Denkste« (1981).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

»Jud Süß« (1940): nationalsozialistischer Propagandafilm um die historische Figur des jüdischen württembergischen Finanzbeamten Joseph Süß Oppenheimer, der als ruchloser Karrierist und Vergewaltiger dargestellt wird, der Film wurde von Goebbels 1939 in Auftrag gegeben (vgl. Koch 2011, 102). Lion Feuchtwanger behandelte den Stoff in seinem Roman »Jud Süß« (1925), die erste literarische Bearbeitung war die gleichnamige Novelle (1827) von Wilhelm Hauff, in der Oppenheimer gar nicht im Mittelpunkt steht und er nur durch »wenige antisemitische Klischees« beschrieben werde: »Geldgier, Gewissenlosigkeit, Hinterlist, Arroganz, Lüsternheit« (Mojem 2004, 152).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInNationalsozialistInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/RadioZitate

Der österr. Schauspieler Marian (1902–1946, eigentl. Haschowetz), der die Titelrolle in »Jud Süß« innehatte, hatte sich nach seinem Vater, einem Opernsänger, benannt. Die Karriere des Autodidakten ging mit der NS-Herrschaft einher, 1938 kam er ans Deutsche Theater in Berlin. Marian versuchte die Rolle des Jüd Süß abzulehnen, war sich ihrer Exponiertheit bewusst und gab dann klein bei (vgl. Knilli 2000, 17).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Werner Krauß (1884–1959), nach dem Ersten Weltkrieg einer der bekanntesten deutschen Theater- und Filmschauspieler, u.a. am Deutschen Theater Berlin und am Wiener Burgtheater. Seine Karriere ging nach 1933 unbeschadet weiter. Zeitgenossen beschrieben ihn als nicht sonderlich intellektuellen Kopf, als antisemitisch, dabei unpolitisch und als Schauspieler mit faszinierender Wirkmacht (u.a. Zuckmayer 2004, 150f.)

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Harlan (1899–1964) arbeitete bis 1933 erfolgreich als Schauspieler, zuletzt an der Seite Gustav Gründgens ’ am Preußischen Staatstheater Berlin. 1934 erfüllte er sich seinen Traum und führte erstmals Regie; er hatte mit Volkskomödien Erfolg, 1935 folgte die erste Filmregie, mit »Der Herrscher« (1937) wurde er zum erfolgreichsten Regisseur des »Dritten Reichs«. Er war einerseits »Werkzeug der NS-Kriegs- und Durchhaltepropaganda«, setzte sich andererseits für Verfolgte ein (Buchloh 2010, 173).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

(Sir) Galahad: Ritter der Tafelrunde in der Artussage. Kid Gallahad: Bezieht sich auf den Boxerfilm »Kid Galahad« (1937), in dem unter der Regie von Michael CurtizEdward G. Robinson, Bette Davis und Humphrey Bogart die Hauptrollen spielen. Der Film erfuhr 1962 als Musical mit Elvis Presley (dt. Titel: »Kid Galahad Harte Fäuste, heiße Liebe«) ein Remake.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMusikerInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Adebar: Seit den 1950er Jahren wichtig als Aufführungsort von Jazz (Annagasse 3, Wien-Innere Stadt), Treffpunkt aber auch der Avantgarde aus Architekten, Malern und Schriftstellern; der Avantgardefilmer Peter Kubelka drehte 1957 den Kurzfilm »Adebar«.

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Arnold Schwarzenegger (* 1947), österr.-US-amerikanischer Bodybuilder, Filmschauspieler und Politiker

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Joseph Vilsmaier (* 1939): deutscher Regisseur, verfilmte 1995 Schneiders Roman »Schlafes Bruder«

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInZitate

Protagonist des gleichnamigen US-amerikanischen Actionfilms aus dem Jahr 1982, dargestellt von Sylvester Stallone

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PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedien

Kofler bezieht sich hier auf »Kohlhiesels Töchter«, ein Stoff, der mehrmals verfilmt wurde und auf einen Bauernschwank zurückgeht. Ernst Lubitsch verfilmte 1920 als Erster die Geschichte des Dorfwirts Mathias Kohlhiesel, der seine beiden Töchter verheiraten will; 1930 kam es unter dem Regisseur Hans Behrendt zu einem Tonfilm-Remake. »Kohlhiesels Töchter« (1962) unter der Regie von Axel von Ambesser, mit Liselotte Pulver und Dietmar Schönherr in den Hauptrollen, war die bekannteste filmische Umsetzung.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Vincent van Gogh (1853–1890), holländischer Maler. Auf dem berühmten »Selbstbildnis« von 1887 trägt er einen gelben Strohhut.

PersonPersonSchauspielerIn/RegisseurInPerson

»Fahrstuhl zum Schafott« (1958): franz. Spielfilm (»Ascenseur pour l’échafaud«, R: Louis Malle, D: Jeanne Moreau, Lino Ventura)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

»Fenster zum Hof« (1954): US-amerikanischer Spielfilm (»Rear Window«, R: Alfred Hitchcock ; D: Grace Kelly, James Stewart)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Am 12. September 1976 kündigte die »Kronen-Zeitung« die Durchführung der »Volksbefragung-Fernsehen« an. Dabei würde einerseits der »Hans-Moser-Fernsehpreis aus purem Gold« für den größten »Fernsehliebling« gewählt, andererseits sollen mit der Befragung die »geheimen TV-Wünsche aller Österreicher und aller Altersstufen« offengelegt werden (31). Der von der Kronen-Zeitunggestiftete »Hans-Moser-Fernsehpreis aus purem Gold« soll jener Persönlichkeit zuerkannt werden, die »die meisten Stimmen als beliebtester Fernsehstar erhalten wird« (31).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienZeitung/ZeitschriftEreignis

»Liebesgrüße aus der Lederhose« (1973): deutscher Erotikfilm (R: Franz Antel)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

»Planet der Affen« (1968): US-amerikanischer Science-Fiction-Film (»Planet of the Apes«, R: Franklin J. Schaffner, D: Charlton Heston)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Die »Kronen-Zeitung« veranstaltete am 3. 10. 1976 die Leser-Abstimmung zum »Hans-Moser-Fernsehpreis«, nachdem sie zuvor über ein Monat verteilt 84 KandidatInnen vorgestellt hatte. Auf einer Doppelseite wurden die Kandidaten mit Fotos noch einmal präsentiert, darüber die Überschrift: »Heute ist Wahltag: Jede Stimme zählt. Das sind die 84 von uns vorgestellten Kandidaten für den Hans-Moser-Fernsehpreis in alphabetischer Reihenfolge« (Kronen-Zeitung, 3. 10. 1976, 18f.).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienZeitung/Zeitschrift

Auf einer Doppelseite der »Kronen-Zeitung« vom 3. 10. 1976 wurden die KandidatInnen zur Wahl des Publikumslieblings mit Fotos dargestellt: »Das sind die 84 von uns vorgestellten Kandidaten für den ›Hans-Moser-Fernsehpreis‹ in alphabetischer Reihenfolge« (18f.).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienZeitung/Zeitschrift

Guido Baumann (1926–1992), Schweizer Journalist, populärer Mitwirkender am Fernsehquiz »Was bin ich?« (s. Eintrag ›Robert Lembke‹) sowie Moderator der Unterhaltungssendung »Sag die Wahrheit« (1959–1971; vgl. Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 19«, 16. 9. 1976, 17)

PersonAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

David Carradine (1936–2009), US-amerikanischer Schauspieler, in den 1970ern bekannt durch die Mitwirkung an der TV-Serie »Kung Fu« – dort avancierte er »im wahrsten Sinne des Wortes mit einem TV-Schlag zum Publikumsheld« (Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 24« , 17. 9. 1976, 13).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

»Die amerikanische Nacht« (1973): Kinofilm des französischen Regisseurs Francois Truffaut, der ein spezielles technisches Verfahren – einen Filtertrick (nach dem Film »Amerikanische Nacht« oder »Day-for-Night« genannt) – anwendet, um dem Zuschauer zu suggerieren, es sei Nacht, obwohl die jeweilige Szene am Tag gedreht wurde.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Rudi Carell (1934–2006, eigentl. Rudolf Kesselaar), holländischer TV-Moderator und Schauspieler, 1974–1979 moderierte er die beliebte Show »Am laufenden Band« (vgl. Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 53« , 25. 9. 1976, 13).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Heinz Conrads (1913–1986), österr. Schauspieler und Sänger, mit seiner Sendung »Guten Abend«»am Samstag«wurde er zu einer Institution im österr. Fernsehen. 1976, zum Zeitpunkt der Abstimmung zum »Hans-Moser -Fernsehpreis«, war er bereits seit 20 Jahren beim Fernsehen (Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 77«, 1. 10. 1976, 19).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Fritz Eckhardt (1907–1995), österr. Schauspieler, populär durch Auftritte in TV-Serien wie »Hallo – Hotel Sacher … Portier!« (1973/74) oder als Inspektor Marek im »Tatort « (1971–1987). »Fast alles, was er auf dem Bildschirm spielte, hat Fritz Eckhardt sich selbst auf den Leib geschrieben« (Kronen-Zeitung, 12. 9. 1976, 32).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Peter Frankenfeld (1913–1979), deutscher Schauspieler, Schöpfer der erste Spielshow im deutschen Fernsehen (»1:0 für Sie« , 1954/55). »Der erfolgreichste Witzeerzähler im TV feierte mit 61 Jahren das größte Comeback in unserer Fernsehgeschichte. ›Musik ist Trumpf‹ erreichte schon beim erstenmal [sic] Einschaltzahlen, die niemand für möglich gehalten hätte« (Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 26«, 18. 9. 1976, 9).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Herbert von Karajan (1908–1989), österr. Dirigent; war kein Kandidat für den Hans-Moser-Fernsehpreis.

PersonMusikerInSchauspielerIn/RegisseurIn

Hans-Joachim Kulenkampff (1921–1998), deutscher TV-Moderator und Schauspieler, 1964–1969 moderierte er die erfolgreiche Show »Einer wird gewinnen« , danach verschiedene Formate mit unterschiedlichem Erfolg (vgl. Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 70«, 29. 9. 1976, 19).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Robert Lembke (1913–1989), deutscher TV-Moderator; von 1955 bis zu seinem Tod 1989 (Unterbrechung 1959/60) moderierte er die Ratesendung »Was bin ich?« (vgl. Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 44«, 22. 9. 1976, 15)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Paul Löwinger (1904–1988), österr. »Volksschauspieler« einer aus dem 18. Jahrhundert stammenden Wanderbühne; die »Löwinger-Bühne« machte sich 1928 in Wien sesshaft. In den 1950er Jahren »machte das Fernsehen Paul zu einem der populärsten Darsteller des deutschen Sprachraums. Der heute 71jährige wirkte in mehr als 200 TV-Aufzeichnungen mit« (Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 68«, 28. 9. 1976, 19).

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Bruce Low (1913–1990), holländischer Sänger und Schauspieler; er wurde im deutschen Sprachraum mit seinen Schlagern bekannt, sein größter Hit war »Es hängt ein Pferdehalfter an der Wand«. Vorstellung in der Kronen-Zeitung (»Kandidat Nummer 83«, 2. 10. 1976, 17): »Eines ist gewiß: Der Präsentator des Western-Saloon (seit April 1975) ist der einzige Star im ORF-Programm, der aus Südamerika kommt.« Low wurde in der niederländischen Kolonie Surinam geboren.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienMusikFilm/Fernsehen/Radio

Christa Ludwig (* 1928), deutsche Konzert- und Opernsängerin, war keine Kandidatin für den »Hans-Moser-Fernsehpreis«.

PersonMusikerInSchauspielerIn/RegisseurIn

Inge Meysel (1910–2004), deutsche Schauspielerin, im Fernsehen populär durch ihre Auftritte in der Serie »Die Unverbesserlichen« (1965–1971). »Im Fernsehen avancierte die kinderlose Schauspielerin zur TV-Mutter der Nation« (Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 30«, 19. 9. 1976, 15), u.a. durch den Film »Eine geschiedene Frau« (1974).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Erik Ode (1910–1983), deutscher Schauspieler, im Fernsehen populär durch seine Auftritte in der Serie »Der Kommissar« (1968–1976). Die »Kronen-Zeitung« schrieb (»Kandidat Nummer 81«, 2. 10. 1976, 17), Ode aufgrund von Leserzuschriften in die Kandidatenliste aufgenommen zu haben, die Redaktion habe ihn, weil seine Auftritte im »Kommissar« mit Jänner 1976 zu Ende gegangen seien, nicht mehr zu den »Publikumslieblingen« gezählt.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/RadioZeitung/Zeitschrift

»1914 in Posen geboren, studierte sie Schauspiel in Berlin, um in Paris, London und New York eine Weltkarriere zu machen. 1954 kehrte Lilli Palmer wieder nach Deutschland zurück […]. 1971 spielte Lilli Palmer in einem ›Kommissar‹, nach 50 Filmen ihre erste TV-Rolle. Dabei war sie so erfolgreich, daß man ihr die Personality-Serie ›Eine Frau bleibt eine Frau‹ mit einer Supergage anbot« (Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 50«, 24. 9. 1976, 13). s. Eintrag ›Lilli Palmer‹

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Hermann Prey (1929–1998), deutscher Bariton, moderierte in den 1970er Jahren die der Oper gewidmete Fernsehsendung »Schaut her, ich bin’s«. Er war ein »männliches Gegenstück zu Anneliese Rothenberger« (Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 59«, 26. 9. 1976, 27).

PersonMusikerInSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Freddy Quinn (* 1931), österr. Schlagersänger mit Hamburger Wahlheimat, ab Mitte der 1950er Jahre für ein Jahrzehnt erfolgreichster deutscher Sänger. Quinn war kein Kandidat für den »Hans-Moser-Fernsehpreis«.

PersonMusikerInSchauspielerIn/RegisseurIn

Hans Rosenthal (1925–1987), deutscher Fernsehmoderator, erlangte Popularität vor allem durch die Sendung »Dalli Dalli« (1971–1986). »Seit seinem Radiodebüt hat er rund 40.000 Fragen gestellt. Das gilt als Weltrekord« (Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 82«, 2. 10. 1976, 17).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Paulus Manker (* 1958), österr. Schauspieler. Manker war der Sprecher in der Produktion des Hörspiels »Unruhe« von Werner Kofler (Erstsendung: 28. 1. 1997; R: Robert Matejka). Das Hörspiel beruht auf Koflers Prosa »Furcht und Unruhe«.

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Telly Savalas (1922–1994), US-amerikanischer Schauspieler, bekannt geworden durch die Fernsehserie »Kojak – Einsatz in Manhattan« (1973–1978; vgl. Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 33«, 20. 9. 1976, 15).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Friedrich Torberg (1908–1979), österr. Schriftsteller, sein Buch »Die Tante Jolesch« (1975), eine Sammlung Wienerischer Anekdoten, verhalf ihm zu Popularität, er war zudem der Übersetzer der zeitgenössischen Bestseller von Ephraim Kishon. Torberg war kein Kandidat für den »Hans-Moser-Fernsehpreis«.

PersonAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInZitate

Österr. Sängerduo aus Hans Kreuzmayr (* 1945) und Josef Krassnitzer (* 1947), das ab Beginn der 1970er Jahre bis zu ihrer Trennung 1981 zahlreiche erfolgreiche (englischsprachige) Schlager einspielte und oftmals Gast im deutschen Fernsehen war. Die beiden waren keine Kandidaten für den »Hans-Moser-Fernsehpreis«.

PersonMusikerInSchauspielerIn/RegisseurIn

Fritz Wepper (* 1941), deutscher Schauspieler, im Fernsehen bekannt als Assistent »HarryKlein« in der Serie »Der Kommissar« (1969–1974) sowie »Derrick« (1974–1998; vgl. Kronen-Zeitung, »Kandidat Nummer 49«, 24. 9. 1976, 13)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Bruno Ganz spielt in dem deutsch-österr. Fernsehfilm Schwarz und weiß wie Tage und Nächte(1978, R: Wolfgang Petersen) den genialen deutschen Schachspieler Thomas Rosenmund, der den russischen Großmeister Koruga besiegt und Weltmeister wird. Als ein Rückkampf angesetzt wird, verfällt er zusehends einer Paranoia. So bezichtigt er seine Frau, ihn mit kleinen Dosen Arsen zu vergiften. Er behauptet, seine Portionen schmeckten – als Hinweis auf das Gift – stets bitter, diejenigen seiner Frau seien nicht bitter. Schlussendlich landet Rosenmund in der Psychiatrie.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Eduard Zimmermann (1929–2009), deutscher Fernsehmoderator, 1967–1997 moderierte er die Sendung »Aktenzeichen XY … ungelöst«. Vorstellung in der »Kronen-Zeitung« (»Kandidat Nummer 15«, 15. 9. 1976, 19): »Immer wieder (vor allem von links) angegriffen, blieb er Publikumsfavorit.«

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/RadioZeitung/Zeitschrift

Karl May schrieb 1888 für die Knabenzeitung »Der gute Kamerad« die Erzählung »Der Geist des Llano Estacado«. Darin treibt eine Bande, die »Die Geier« genannt wird, ihr Unwesen. Zwei Jahre später wurde die Erzählung gemeinsam mit »Der Sohn des Bärenjägers« (1887) mit geringen Änderungen zum ersten »Jugendroman« Mays zusammengeführt (»Unter Geiern«). »Unter Geiern« wurde 1964 mit angepasstem Drehbuch und in der bekannten Besetzung mit Pierre Brice als Winnetou verfilmt.

PersonAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInMedienZeitung/ZeitschriftZitate

Die 1967 ins Leben gerufene TV-Sendung »Aktenzeichen XY … ungelöst« (Moderation: Eduard Zimmermann, s. Eintrag ›Eduard Zimmermann‹) beruht auf einer Zusammenarbeit der Sendungsredaktion mit Ermittlungsbehörden. »Die Polizei bittet um Mithilfe« war kein offizielles Motto der Sendung, aber ein oft verwendeter Aufruf, da für die in der Sendung präsentierten Fälle mitunter die Öffentlichkeitsfahndung eine letzte Hoffnung auf Aufklärung war.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Ernst Fuchs (1930–2015), österr. bildender Künstler, Vertreter des Phantastischen Realismus. Der »berühmte Maler und Künstler Ernst Fuchs« entwarf den »Hans-Moser-Fernsehpreis aus purem Gold« und modellierte ihn selbst (Kronen-Zeitung, 12. 9. 1976, 33).

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Ernst Fuchs schuf seine Skulpturen meist aus Bronze. Hier spielt Kofler auf den von Fuchs gestalteten »Hans-Moser-Fernsehpreis« an, der aus einem Goldguss auf Edelserpentin bestand – darüber berichtete die Kronen-Zeitungam 25. 10. 1976 (13).

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Leicht abgewandeltes Zitat der Titelseite der »Kronen-Zeitung«: »Die Schlacht um den Hans-Moser-Fernsehpreis der ›Kronen-Zeitung‹ ist zwar noch nicht ganz geschlagen, aber unser Computer läßt keinen Zweifel offen: Der Sieger wird Peter Alexander heißen« (Kronen-Zeitung, 25. 10. 1976, 1).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMusikerInMedienZeitung/Zeitschrift

Kofler zitiert Teile des Artikels zu Alexanders Gewinn des »Hans-Moser-Fernsehpreises« (Kronen-Zeitung, 25. 10. 1976, 13).

PersonMusikerInSchauspielerIn/RegisseurIn

Österreichischer Operettenfilm (1934), typisches Beispiel des so genannten Wiener Films, der in den 1930er Jahren seine Hochphase erlebte, Elemente der Genres Komödie, Liebesfilm, Melodram und Historienfilm verquickte und das historische Wien als Schauplatz der Handlung inszenierte. Regie führte Willi Forst, der gemeinsam mit Walter Reisch auch das Drehbuch verfasst, für die weibliche Hauptrolle wählte ForstPaula Wessely, die hier erstmals vor der Kamera stand.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Willi Forst (1903–1980), österreichischer Schauspieler, Sänger, Drehbuchautor und Regisseur, ab 1934 war er als Eigner der Will-Forst-Film auch Produzent. Während der NS-Zeit drehte Forst für die »Wien-Film«, der seine Produktionsfirma unterstellt wurde, vier leichte Unterhaltungsfilme (»Operette«, »Wiener Blut«, »Frauen sind keine Engel«, »Wiener Mädeln«). Nach 1945 wird er diese Arbeiten als Statements für »das Österreichische« bezeichnen, es sei darum gegangen, schreibt er 1946 in einem seiner Leitartikel für die Zeitschrift »Film«, »das letzte Österreichische […] vor den langen Fingern der braunen Herren zu verbergen«. (Heiss 2003, 112) Nach 1945 betätigte er sich am Heimatfilm-Sektor, 1947 produzierte er »Der Hofrat Geiger«.

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PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/RadioZeitung/Zeitschrift

Das 1904 nach Plänen des Wiener Secessionisten Josef Hoffmann errichtete Kurhaus in der Wienerwaldgemeinde Purkersdorf gilt als »Hauptwerk der kubisch-geometrischen Phase des Wiener Jugendstils. […] Das Klientel des Sanatoriums setzte sich durchwegs aus den elegantesten Wiener Gesellschaftsschichten zusammen [...]. Josef Hoffmann entwarf unter Mitarbeit der Wiener Werkstätte auch die Einrichtung des Sanatoriums, deren Einzelstücke zu den bedeutendsten Möbeldesigns der Periode zählen.« (Architekturzentrum Wien 2003) Nach dem »Anschluss« 1938 fand eine »Übernahme unter Zwang« (Enderle-Burgel 2018, 97) von der Erbengemeinschaft statt. Nach 1945 diente das Gebäude bis 1975 als Pflegeheim. In der Folge ließ man es verfallen, bis 1995 eine Renovierung stattfand. Zwischen 1996 und 2001 fand hier die Uraufführung von Joshua Sobols Theaterstück »Alma« unter der Regie von Paulus Manker statt.

TopographieOrtschaftPersonAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInZitate

»M « (1931): Fritz Langs erster Tonfilm mit Peter Lorre in der Hauptrolle, ursprünglich mit dem Titelzusatz »Mörder unter sich « versehen, wurde er nach dem Zweiten Weltkrieg als »M. Dein Mörder sieht dich an « wieder aufgeführt (vgl. Knoll 2002, 324), erst später verwendete man den heute gebräuchlichen Titel »M – Eine Stadt sucht einen Mörder.«

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»Gier unter Ulmen«, Theaterstück des US-amerikanischen Dramatikers Eugene O’Neill (1888–1953), 1924 entstanden (Originaltitel: »Desire under the Elms«); Liebesdrama um eine Kindsmörderin im ländlichen New England um 1850, mit Versatzstücken griechischer Tragödien. 1958 wurde das Stück mit Sophia Loren und Anthony Perkins verfilmt (dt. »Begierde unter Ulmen«).

PersonAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/RadioZitate

Paulus Manker spielte in dem Film »Die Ausgesperrten« (1982, nach dem gleichnamigen Roman von Elfriede Jelinek) einen Maturanten, dem mit seiner Schwester (D: Emmy Werner) ein inzestuöses Verhältnis verbindet und der am Ende die gesamte Familie umbringt.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Franz Novotny (* 1949), österr. Filmregisseur, führte bei »Die Ausgesperrten« Regie

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Brigitte Bardot (* 1934), französische Filmschauspielerin

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Saint-Tropez: kleiner Hafenort an der französischen Côte-d’Azur; in den 1950er Jahren wurde der Ort zum Treffpunkt des internationalen Jet-Set, Brigitte Bardot lebt hier seit 1958.

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Vogel Bülow hat sich als Bezeichnung für den Singvogel Pirol in Anleihen an den Namen des deutschen Adelsgeschlechts Bülow in deren mecklenburgischer Heimat etabliert. Der Künstlername des Humoristen Bernhard-Viktor Christoph-Carl von Bülow, Loriot, ist die französische Bezeichnung für diesen Vogel.

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Bezug zum »News«-Beitrag über Paulus Manker: »Als Peymann sein bevorstehendes Wiener Finale verkündete, kam Manker [...] in halbwegs ernsthaften Nachfolgediskussionen vor: Karlheinz Hackl […] empfahl ihn öffentlich als seinen Kodirektor« (Sichrovsky/Stroh 1997, 145).

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienZeitung/Zeitschrift

Johannes Heesters (1903–2011), niederländisch-deutscher Schauspieler und Sänger

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

John Wayne (1907–1979), US-amerikanischer Filmschauspieler

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

»…und ewig lockt das Weib«: deutscher Titel des französischen Films »Et Dieu … créa la femme « (1956, R: Roger Vadim) mit Brigitte Bardot und Curd Jürgens in den Hauptrollen

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Gert Fröbe (1913–1988, eigentl. Karl Gerhart), deutscher Schauspieler. Zu seinen bekanntesten Rollen gehört die des Kindsmörders in »Es geschah am hellichten Tag« (1958) und jene des Schurken in »Goldfinger« (1964). In » Und ewig singen die Wälder« verkörperte er den Großbauern Dag, der die von Kofler zitierten Worte ruft.

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»Das Schloß« (1997): österr. Film nach dem Roman von Franz Kafka (R, B: Michael Haneke; D: Ulrich Mühe, Susanne Lothar); Manker spielte die Figur des Momus.

PersonAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Sidney Greenstreet (1879–1954), britischer Schauspieler, der zwischen Bühnen in England und den USA pendelte, bevor er 1941 sein Filmdebüt gab, das ihn berühmt machte: Er spielte in der Verfilmung des Dashiel-Hammett-Romans »Der Malteser Falke« unter der Regie von John Huston einen Gangsterboss. Der Film, in dem in weiteren Rollen Humphrey Bogart, Peter Lorre oder Mary Astor zu sehen sind, wurde zu einem Klassiker des Film Noir. Greenstreet lacht jeweils kurz und laut auf in einem sonst grummeligen Gesprächston.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Michael Haneke (* 1942), österr. Filmregisseur

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Anna Smolik (* 1928), österreichische Theaterschauspielerin, die gelegentlich Filmrollen, übernahm, etwa jene der jungen Aristokratentochter Elisabeth von Gall in »Und ewig singen die Wälder«. Kofler beschreibt eine Einstellung des Films.

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PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

1941 vertonte Werner Egk einen Text von Hans Fritz Beckmann zum »Marsch der deutschen Jugend«, eine Komposition im Rahmen von Egks Filmmusik für »Jungens«, einen UFA-Propagandafilm (Regie: Robert A. Stemmle), der sich direkt an Kinder und Jugendliche richtete. Egks Marsch erlangte in der Folge innerhalb der Hitlerjugend große Beliebtheit. Der Refrain lautet: »Fahren, Fahren wir! Die Fahne weht voran! [/] Groß-Deutschland heißt unser stolzes Schiff, [/] drauf steh’n wir, Mann für Mann!« (zit. nach Prieberg 1982, 26)

PersonMusikerInAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInMedienMusikFilm/Fernsehen/Radio

Friedrich Joloff (1908–1988, deutscher Schauspieler), in den 1960er Jahren v.a. Fernsehproduktionen. Oberst von Gall wurde allerdings von Curt Lange (1909–1999) gespielt. Den Dialog aus »Und ewig singen die Wälder« gibt Kofler originalgetreu wieder, nur das »Ich friere« der Tochter fehlt.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Ballett in vier Bildern von Werner Egk, uraufgeführt im Jänner 1940 unter der Regie des Intendanten Heinz Tietjen an der Berliner Staatsoper. Egk verfasste das Libretto selber, es handelt im Spanien des 16. Jahrhundert und stellt eine Variation des Don-Juan-Themas dar.

PersonMusikerInSchauspielerIn/RegisseurInMedienMusik

Ellen Schwiers (* 1930), deutsche Schauspielerin, Darstellerin der Magd Gunvor in »Das Erbe von Björndal«. Kofler beschreibt eine Einstellung des Films. s. Eintrag ›Das Erbe von Björndal‹

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Joachim Hansen (1930–2007, eigentl. Joachim Spieler), deutscher Schauspieler, wurde mit seiner Hauptrolle in »Der Stern von Afrika« (1957) zum Filmstar, spielte den jungen Dag in beiden »Björndal«-Filmen.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Aus Anlass der drei Produktionen, in denen er während der Wiener Festwochen 1997 zu sehen war (u.a. in seiner »Alma« -Inszenierung), brachte die Zeitschrift »News« einen ausführlicher Beitrag über Paulus Manker, der mit Interviewpassagen durchzogen ist. »Ich will manchen Menschen Böses. […] Und ich bin geduldig und kann warten. Das kann einen ehemaligen Musiklehrer betreffen oder einen, der mich in der Schule nicht abschreiben hat lassen, einen Kollegen oder einen Journalisten. Siebzehn Jahre später habe ich ihn plötzliche auf dem Tablett« (Sichrovsky/Stroh 1997, 144).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienZeitung/ZeitschriftZitate

Anspielung auf Gustav Klimt (1862–1918), österreichischer Maler, einer der bekanntesten Vertreter des Wiener Jugendstils, der Regisseur Gustav Ucicky war sein Sohn.

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Im Festwochen-Beitrag über Paulus Manker zitiert die Zeitschrift »News« eine frühere (in »News« getätigte) Aussage Mankers über die Literaturkritikerin Sigrid Löffler: »Ich kenne sie noch aus der Zeit vor der Geschlechtsumwandlung. Beim Eingriff in Johannesburg muß etwas schiefgegangen sein. Klar, daß es ihr schlecht geht« (Sichrovsky/Stroh 1997, 144).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienZeitung/Zeitschrift

Felix Dvorak (* 1936), österr. Schauspieler

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Oskar Kokoschka (1886–1980), österr. Maler, 1912–1914 Beziehung mit Alma Mahler-Werfel; Paulus Manker spielte in seiner Inszenierung von Joshua Sobols Stück »Alma – A Show Biz ans Ende « die Figur des Oskar Kokoschka.

PersonPersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInPersonZitate

In dem Film »Sieben Jahre in Tibet « (1997, R: Jean-Jacques Annaud) spielt der US-amerikanische Schauspieler Brad Pitt (* 1963) die Hauptrolle. Dem Drehbuch liegen die gleichnamigen Erinnerungen des österr. Bergsteigers Heinrich Harrer (1912–2006) zugrunde. Harrer schrieb in diesem Beststeller (1952) über seine Flucht 1944 aus britischer Gefangenschaft in Indien nach Tibet und seine Freundschaft zum jungen Dalai Lama.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Im »News«-Beitrag über Paulus Manker behauptet dieser, er sei »Gründungsmitglied und Ehrenpräsident des polizeilich angemeldeten ›Vereins zur Förderung nachtragender Menschen‹« (Sichrovsky/Stroh 1997, 144).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienZeitung/Zeitschrift

»Shining«: Film (1980) von Stanley Kubrik mit Jack Nicholson in der Hauptrolle; dem Drehbuch liegt der gleichnamige Roman von Stephen King zugrunde.

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»Die drei von der Tankstelle«: eine »Tonfilmoperette« aus dem Jahr 1930 (R: Wilhelm Thiele, D: Heinz Rühmann). 1955 folgte ein Remake (R: Hans Wolff). Die Lieder erlangten über die Filme hinaus Bekanntheit, u.a. »Ein Freund, ein guter Freund«.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/RadioMusik

»Wasser für Canitoga«: deutscher Film (1939, R: Herbert Selpin), in dem Hans Albers einen kanadischen Wasserbauingenieur spielte

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»Der verlorene Sohn«: deutscher Film (1934), in dem Luis Trenker in eigener Regie einen Südtiroler Auswanderer spielte

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»Maskerade«: österr. Film (1934, R: Willi Forst), mit dem die Theaterschauspielerin Paula Wessely auch auf der Leinwand ihren Durchbruch feierte

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»Wunschkonzert« lautet der Titel mehrerer Filme (u.a. Propaganda-Spielfilm von Eduard von Borsody, 1940), eines Theaterstücks von Franz Xaver Kroetz (1973), zudem gab es entsprechend betitelte Hörfunksendungen des NS-Rundfunks (Wunschkonzerte für die Wehrmacht, für das Winterhilfswerk).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

»Bel Ami«: deutscher Film (1938), in dem Willi Forst (Regie und Hauptrolle) den gleichnamigen Roman von Guy de Maupassant umsetzte

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

»Das indische Grabmal«: deutsch-ital.-franz. Film (1959) von Fritz Lang, dem der gleichnamige Roman (1918) Thea von Harbous zugrunde liegt

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

»Wunschkonzert«: NS-Propagandafilm (1940, R: Eduard von Borsody)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

»Hitlerjunge Quex«: NS-Propagandafilm (1933, R: Hans Steinhoff, D: Heinrich George), Untertitel: »Ein Film vom Opfergeist der deutschen Jugend«, Romanvorlage (1932, im Auftrag des »Reichsjugendführers« Baldur von Schirach) von Karl Aloys Schenzinger, Liedtexte: Baldur von Schirach (s. Eintrag ›Baldur von Schirach‹, vgl. Gradwohl-Schlacher 2018, 717)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInNationalsozialistInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

»Quax, der Bruchpilot«: deutscher Spielfilm (1941, R: Kurt Hoffmann) mit Heinz Rühmann in der Hauptrolle

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»SA-Mann Brand«: NS-Propagandafilm (1933, R: Franz Seitz)

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Klaus Kinski (1926–1991), deutscher Schauspieler, seine häufige Darstellung psychopathischer Charaktere sowie kolportierte Wutausbrüchen am Filmset begründeten den Ruf als exaltierte, schwierige Persönlichkeit. Die Zusammenarbeit mit dem Regisseur Werner Herzog (u.a. »Aguirre, der Zorn Gottes«, 1972, »Nosferatu – Phantom der Nacht«, 1979 und »Fitzcarraldo« , 1981) brachte ihm künstlerische Anerkennung. Davor war er vor allem durch zwielichtige Rollen in den Edgar-Wallace-Filmen bekannt. Er spielte auch im Film »Der Rächer« (s. Eintrag ›Bahnunterführung‹) mit.

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»Romanze in Moll«: deutscher Spielfilm (1943, R: Helmut Käutner)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Lokal in der Grolmanstraße in Berlin, nahe dem Literaturhaus. Der Besitzer des seit 1972 bestehenden griechischen Lokals mit Kleinkunstbühne, der Schauspieler Kostas Papanastasiou, wurde durch seine Rolle des griechischen Wirtes in der TV-Serie »Lindenstraße« von 1985 bis 1996 bekannt. (vgl. www.terzomondo.de, 5.9.2016)

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Erstlingswerk des Filmregisseurs Louis Malle (1957, Originaltitel: »Ascenseur pour l’échafaud«), mit Jeanne Moreau und Maurice Ronet in den Hauptrollen, Filmmusik von Miles Davis

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PersonSchauspielerIn/RegisseurInMusikerInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Otto Retzer (* 1945), österr. Schauspieler und Regisseur, begann als Assistent des Produzenten Carl Spiehs. Als Retzer in einem Film für einen glatzköpfigen Schauspieler einspringen musste, behielt er die »Frisur« bei.

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Carl Spiehs (* 1931), österr. Filmproduzent, in erster Linie von anspruchslosen Komödien, die häufig am Wörthersee spielen; 1990–1993 Produzent der Fernsehserie »Ein Schloß am Wörthersee«

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Arabella Kiesbauer (* 1969), deutsch-österr. Fernsehmoderatorin, die mit ihrer Nachmittags-Talkshow »Arabella« (1994–2004) im deutschen Privatfernsehen bekannt wurde

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Romy Schneider (1938–1982), deutsch-franz. Schauspielerin

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Anspielung auf die französische Schauspielerin Maria Schneider (1952–2011)

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

US-amerikanischer Filmschauspieler (1924–2004)

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

US-amerikanischer Filmschauspieler (* 1937)

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»Masculin féminin« (1966, deutscher Untertitel: »Die Kinder von Marx und Coca Cola«): Film von Jean-Luc Godard nach Motiven der Novellen »La femme de Paul « (1881) und »Le signe« 81886) von Guy de Maupassant. Es gibt inhaltliche Parallelen zu Koflers Text: Nach seiner Entlassung vom Militärdienst trifft der Protagonist eine flüchtige Bekannte wieder, in die er sich verliebt. Es kommt zu verwickelten Liebeskonstellationen mit ihren Mitbewohnerinnen und am Schluss zum unvermittelten Tod des Hauptdarstellers. Der Film markiert Godards Wendung vom Spielfilm zum Essay-Film, der in einzelnen Episoden, Szenen, Einstellungen und über Zwischentitel einen »Bericht zur Lage der Jugend« inszeniert, die Verführung durch die Konsumwelt und falsche Träume (vgl. Krusche 1993, 352).

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Armin Mueller-Stahl (* 1930), deutscher Schauspieler

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Anspielung auf den französischen RegisseurJean-Luc Godard (* 1930)

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»Ich hab’ dir nie einen Rosengarten versprochen « (orig. »I Never Promised You a Rose Garden«): Roman (1964) von Joanne Greenberg um eine an Schizophrenie erkrankte junge Frau. Der US-amerikanischen Regisseur Anthony Page verfilmte 1977 den Roman.

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»Johnny Guitar – Wenn Frauen hassen« , US-amerikanischer Western (1954, R: Nicholas Ray) mit Joan Crawford in der Hauptrolle

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Claus Peymann (* 1937), deutscher Theaterregisseur

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Curd Jürgens (1915–1982), deutsch-österr. Bühnen- und Filmschauspieler, der in zahlreichen internationalen Produktionen mitwirkte

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Einar Schleef (1944–2001), deutscher Theaterregisseur und Schriftsteller, Koflers pejorativer Zusatz »Brüller« dürfte sich auf Schleefs häufigen Einsatz des Sprechchores beziehen.

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Figur im Theaterstück »Ein Sportstück« von Elfriede Jelinek, ein Alter Ego der Autorin. Die Uraufführung 1998 am Wiener Burgtheater inszenierte Einar Schleef.

TopographieOrtschaftPersonAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInZitateEreignis

Die Uraufführung von Elfriede Jelinek Theaterstück »Ein Sportstück« unter der Regie von Einar Schleef fand am 23. 1. 1998 am Burgtheater statt. Legendär wurde der Kniefall des Regisseurs auf offener Bühne vor Direktor Peymann, als um 23 Uhr die Vorstellung noch nicht zu Ende war (nach diesem Zeitpunkt fallen hohe Überstundengebühren an) (vgl. Behrens 2003, 202). Am 15. März stand eine »Langversion« des Stücks auf dem Programm, zu dem die Zuschauer aufgefordert wurden, in Kostümen zu erscheinen.

PersonAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInZitateEreignis

Jochen Herdieckerhoff (1963–2006), deutscher Dramaturg, lebte ab 1996 in Wien. Mit seiner auffälligen Kostümierung, einem Taucheranzug samt Schnorchel, Taucherbrille und Flossen, gewann er am 15. März 1998 den Preis (ein Burgtheater-Abonnement) für das originellste Kostüm unter den »Sportstück«-Zusehern (vgl. Kralicek 2006).

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»Il Vangelo Secondo Matteo« (1964), Film von Pier Paolo Pasolini, im deutschen Sprachraum unter »Menschenfischer« vertrieben

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»Barbarella« (1968, R: Roger Vadim), Science-Fiction-Film mit gleichnamiger Heldin nach den Comics des französischen Zeichners Jean-Claude Forest

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Anspielung auf die Figur Yoda im Film »Star Wars« (1977) von George Lucas

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»One plus one« (1968): Film von Jean-Luc Godard, in dessen Zentrum die Aufnahmen der Rolling Stones für ihr Album »Sympathy for the Devil« stehen.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/RadioMusik

Theaterstück (»Gas Light«, 1938) von Patrick Hamilton (1904–1962), mehrere Verfilmungen, darunter »Das Haus der Lady Alquist« (»Gaslight«, 1944) mit Ingrid Bergman

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»Bolwieser«: zweiteiliger Fernsehfilm von Rainer Werner Fassbinder (ZDF 1977). Fassbinders Drehbuch basiert auf dem gleichnamigen Roman (1931) von Oskar Maria Graf.

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»Die Macht der Männer ist die Geduld der Frauen«: Spielfilm/Dokufiction (ZDF 1978) der Schweizer Regisseurin, Produzentin und Autorin Cristina Perincioli (* 1946); der Film thematisiert häusliche Gewalt und Frauenhäuser.

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»Reise ohne Wiederkehr« (1932): US-amerikanischer Spielfilm (R: Tay Garnett, D: William Powell, Kay Francis), Raymond Chandlers Roman »«»The long Good-bye« (s. Eintrag ›Chandlers The long Goodbye‹) wurde unter dem Titel »Der Tod kennt keine Wiederkehr« (1973) von Robert Altman verfilmt.

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»Europa« (1991): Spielfilm von Lars von Trier; gemeinsam mit »The Element of Crime« (1984) und »Epidemic« (1987) bildet er die so genannten »Europa«-Trilogie, die sich mit der Geschichte Europas im 20. Jahrhundert beschäftigt.

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Lars von Trier (* 1956), dänischer Filmregisseur und Drehbuchautor

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»Entscheidung vor Morgengrauen« (1951): US-amerikanischer Kriegsfilm (R: Anatol Litvak; B: Peter Viertel, Carl Zuckmayr; D: Oskar Werner, Hildegard Knef), Verfilmung des gleichnamigen Romans von George Howe

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Christoph Schlingensief (1960–2010), deutscher Film-, Theaterregisseur und Aktionskünstler

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Luc Bondy (1948 –2015), Schweizer Theater-, Film- und Opernregisseur

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Da es zur Zeit der Entstehung von »Konkurrenz« mehrere aktive Mitglieder der Schauspieldynastie Thimig gab, ist eine exakte Zuordnung nicht möglich. Kofler meint wahrscheinlich den zeitgenössisch prominentesten Vertreter, den Burgtheater- und Filmschauspieler Hermann Thimig (1890–1982).

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Raoul Aslan (1886–1958), österr. Schauspieler, Mitglied des Burgtheaterensembles, 1945–1948 Burgtheaterdirektor

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»Versuche dein Glück«: Diese Radioquizsendung strahlte 1947–1949 der von der US-Besatzungsbehörde betriebene Sender »Rot-Weiss-Rot« live aus wechselnden Orten aus, Moderator war Max Böhm.

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Die Quizsendung »Die große Chance« strahlte der Sender »Rot-Weiss-Rot« 1951–1955 aus. Präsentator der im Mozartsaal des Wiener Konzerthauses aufgezeichneten Sendung war wie bei »Versuche dein Glück«Max Böhm. Das Format folgte der US-amerikanischen Radioquizsendung »Take It or Leave It« (CBS 1940–1947).

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Max (»Maxi«) Böhm (1916–1982): österr. Schauspieler, der unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg als Conférencier und Radiomoderator Erfolg hatte und auch Kabarettist war

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»Lebenslinien«: fünfteilige österr. Familiensaga von Käthe Kratz (Erstausstrahlung: 1984, ZDF). Die Reihe beleuchtet die Geschichte einer Wiener Familie über mehrere Generationen. Jede der spielfilmlangen Folgen stellt eine Protagonistin einer neuen Generation in den Mittelpunkt.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Evtl. Anspielung auf dem Film »À bout de souffle« (1960) von Jean-Luc Godard (dt. Titel: »Außer Atem«); evtl. aber auch eine Anspielung auf den Film »Atemnot« (1984) der österr. Regisseurin Käthe Kratz

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Wahrscheinlich eine Anspielung auf den Film »Überfall im Morgengrauen« (Originaltitel: »Quand la ville s’éveille«, Frankreich 1976, Regie: Pierre Grasset)

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Kofler spielt hier vermutlich auf eine Werbung für »Kronen-Öl« an, die sich als Zeitungsausschnitt (undatiert, Zeitung nicht eruierbar) im Nachlass befindet. Das Inserat wirbt mit dem niederländischen Showmaster und Schauspieler Rudi Carrell (1934–2006), der in den 1970er Jahren mit Unterhaltungssendungen auch im deutschen Fernsehen bekannt wurde: »Wie Rudi Carrell richtig sagt: ›Kronenöl, das reine, gibt den Speisen erst das Feine ...‹« (11/W5/S1).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienWerbung/Inserat

Der Roman »Tagebuch einer Kammerzofe« (»Le Journal d’une femme de chambre«, 1900) von Octave Mirbeau wurde zweimal verfilmt, 1946 von Jean Renoir, 1964 von Luis Buñuel.

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Sam Spade ist der Name des Privatdetektivs in Dashiell Hammets Roman Der Malteser Falke, in der Verfilmung gespielt von Humphrey Bogart (s. Eintrag ›ich könnte auflachen‹).

PersonAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInMedienZitate

»Die Zürcher Verlobung« (1957): deutscher Spielfilm (Regie: Helmut Käutner) nach dem gleichnamigen Unterhaltungsroman (1955) von Barbara Noack, mit Liselotte Pulver, Paul Hubschmid und Bernhard Wicki in den Hauptrollen

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Hanns Krassnitzer (1915–1988), Film- und Theaterschauspieler, ab Ende der 1940er Jahre Mitwirkung in Kinofilmen, 1951–54 Mitwirkung am Stadttheater Bern, ab Mitte der 1960er bis zu seinem Tod Ensemblemitglied am Wiener Volkstheater (vgl. Kosch 2015, 183)

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Hans Kofler wird im »Tatort – Tödliche Souvenirs« vom Tiroler »Volksschauspieler« Theo Rufinatscha (* 1936) gespielt.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Es könnte sein, dass Kofler hier persiflierend die Veröffentlichung der Schauspielerin Lilli Palmer im Sinn hatte, die ein Buch zur erfolgreichen TV-Serie »Eine Frau bleibt eine Frau « veröffentlichte (vgl. Palmer 1982).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Michelangelo Antonioni (1912–2007), italienischer Filmregisseur, u.a. »Blow Up« (1966) und »Zabriskie Point« (1970), letzterer enthält eine filmtechnisch auffällige Sequenz, die die Explosion einer Villa in Zeitlupe und aus unterschiedlichen Blickwinkeln zeigt.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Alain Resnais (1922–2014), französischer Filmregisseur (s. Eintrag ›letzte Jahre in Marienbad‹)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedien

Roman Polanski (* 1933), französisch-polnischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler; zu seinen bekanntesten Filmen gehört »Rosemaries Baby« (1968).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Der Ausspruch wird Tarzan-Darsteller Johnny Weissmüller zugeschrieben, der zwischen 1932 und 1948 in 12 »Tarzan«-Filmen mitspielte. Er sprach allerdings den Satz nie in diesem Wortlaut, sondern sagte, als er Bekanntschaft mit der weiblichen Hauptdarstellerin machte, angeblich: »Jane. Tarzan. Jane. Tarzan« (Horsten 2012).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Moritz Eisner, österr. Kommissar in der Krimi-Serie »Tatort«, der auch in der oben zitierten Folge »Tödliche Souvenirs« ermittelt, verkörpert von Harald Krassnitzer (* 1960).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Bo Derek (* 1956, eigentl. Mary Collins): US-amerikanische Schauspielerin, sie galt in den 1980er Jahren als Sex-Symbol, spielte auch in einer »Tarzan«-Verfilmung mit (»Tarzan – Herr des Urwalds«, 1981)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Oper aus dem Jahr 1903 von Eugen d’Albert (1864–1932) nach einem Libretto von Rudolf Lothar (1865–1943), zwischen 1940 und 1944 von Leni Riefenstahl mit ihr in der Hauptrolle verfilmt; Uraufführung des Films erst 1954. Als Statisten setzte Riefenstahl Sinti aus den Zwangsarbeiterlagern Salzburg-Maxglan sowie Berlin-Marzahn ein, von denen viele nach den Aufnahmen in Auschwitz ermordet wurden. Erst 2002 erwirkte eine Überlebende eine Unterlassungserklärung: »Demnach darf die wegen ihrer NS-Propagandafilme umstrittene Regisseurin nicht mehr behaupten, sie habe ›alle Zigeuner, die in ›Tiefland‹mitgewirkt haben, nach Kriegsende wiedergesehen. Keinem einzigen ist etwas passiert‹« ([red.] 2002).

TopographieOrtschaftPersonMusikerInAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/RadioEreignis

Mit einem Interview in der deutschen Wochenzeitung »Die Zeit« sorgte der deutscher Film- und Theaterregisseur Werner Schroeter (1945–2010) 1980 für Empörung, als er meinte, er könne sich vorstellen jemand umzubringen, ohne sich etwas dabei zu denken. Kofler hat das Interview wahrscheinlich über das Magazin »Der Spiegel« rezipiert, wo das »Zeit«-Interview wiedergegeben wurde. Ein »sinnliches Gefühl« der Mordlust überkäme Schroeter etwa beim bayrischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß: »Man müßte ihm ja nur ein kleines Bömbchen in Form einer Weißwurst zu essen geben« ([red.] 1980).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInPolitikerInMedienZeitung/Zeitschrift

Herbert Fux (1927–2007), österr. Schauspieler, der in den 1960er und 1970er Jahren in B-Movies und schlüpfrigen »Lederhosenfilmen« auftrat, bevor er 1977 als Salzburger Gemeinderat einer der ersten Grünen-Politiker Österreichs wurde.

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

»Keller – Teenage Wasteland« (2006), österr. Coming of Age-Film von Eva Urthaler . Der Song »Baba O’Riley« (1971) der britischen Band The Who wird auf Grund des Refrains »Don’t cry / don’t raise your eye / it’s only teenage wasteland« oft »Teenage Wasteland« genannt.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMusikerInMedienMusikFilm/Fernsehen/Radio

Erstlingswerk des Filmregisseurs Louis Malle (1957, Originaltitel: »Ascenseur pour l’échafaud«), s. Eintrag ›Fahrstuhl zum Schafott‹

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Protagonistin im deutschen Film »Das Mädchen Rosemarie« (1958, R: Rolf Thiele), gespielt von Nadja Tiller

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Österr.-deutsche Schauspielerin (* 1929)

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

»Frau Waberl« ist seit dem 19. Jahrhundert eine Figur der Wiener Lokalposse und -presse, etwa verkörpert durch die beliebte Schauspielerin Therese Krones (1801–1830) in der Posse »Herr Joseph und Frau Waberl« (verschollen; vgl. Wurzbach 1865, 258). Bis in unsere Zeit hinein ein Synonym für die einfache Bürgerin mit Hausverstand, nachweisbar etwa in der 139. Sitzung des österr. Nationalrats 1998 (vgl. Stumvoll 1998 ).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInZitate

Gerhard Fresacher (* 1972), österr. Künstler, Ausstatter, Regisseur

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Magda Kropiunig (* 1972), österr. Schauspielerin

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Kofler montiert, paraphrasiert und persifliert in der Folge Auszüge aus der 1981 erschienenen Publikation »Aus Tagebüchern« der österr. Schauspielerin und Sängerin Erika Pluhar (* 1939). Die Tagebücher umfassen die Zeit 1969 bis 1980 und thematisieren sehr emotional ihre Träume, Ängste und Beziehungen. Pluhar war von 1962 bis 1967 mit Udo Proksch verheiratet, die gemeinsame Tochter starb 1999; eine zweite Ehe ging sie 1970 mit André Heller ein. Nach der Trennung im Jahr 1973 war Pluhar bis zu dessen Suizid 1978 mit dem deutschen Schauspieler Peter Vogel liiert.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInZitate

»Letztes Jahr in Marienbad« (1961, »L’Année dernière à Marienbad«), franz.-ital. Spielfilm (R: Alain Resnais; B: Alain Robbe-Grillet)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Leni Riefenstahl (1902–2003), deutsche Filmschauspielerin und -regisseurin, startete ihre Filmkarriere als Schauspielerin in den Bergfilmen Arnold Fancks. Ihr Regiedebüt »Das blaue Licht« (1932), in dem sie auch die Hauptrolle übernahm, begeisterte die NS-Führung. 1933–1935 schuf sie Propagandafilme, »heroische Reportagefilme«, 1938 filmte sie die Olympischen Spiele in Berlin (»Olympia«). Nach dem Zweiten Weltkrieg verlegte sie sich, abgesehen von der Fertigstellung von »Tiefland«, auf die Fotographie. Riefenstahl »profitierte von der ›Entjudung‹ des deutschen Films, sie hatte besten Kontakt zum Führer und schier unbegrenzte Mittel zum Verfolg ihrer Ambition. Unmittelbar nach Kriegsende begann sie an jenem Gewebe zu spinnen, das sie bis heute wie eine Rüstung umgibt; ein Gewirk aus Halbwahrheit und Verdrängung, präziser Erinnerung im Detail und totaler Verleugnung da, wo ihre Lebenswelt politisch wurde« (Schmitter 2002, 157).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

»Die ›Lieblinge‹ der Produktion« lautet ein Zwischentitel im Buch »Die Scheinwerferin.«Leni Riefenstahl »und das »Dritte Reich« « von Lutz Kinkel. Kopien aus dem Buch finden sich mit Annotationen Koflers im Nachlass (125/W17) und wurden für die Arbeit an »TIEFLAND. Obsession« herangezogen. Kinkel schreibt, die dem Lager und den Entbehrungen vorübergehend entronnenen Häftlinge entwickelten sich »zu den ›Lieblingen‹ (Leni Riefenstahl) der Tiefland-Produktion« (Kinkel 2002, 232).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Möglicher Bezug zu den häufigen Erwähnungen von Nebel in Pluhars Tagebüchern, wenngleich nicht in Aschaffenburg (vgl. Pluhar 1981, 99: »Der Nebel, ist der dicht«).

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Harald Reinl (1908–1986), österr. Filmregisseur und Drehbuchautor, 1940–1944 Assistent bei Riefenstahls »Tiefland«-Verfilmung; in den 1960er Jahren wurde er durch Edgar-Wallace- und Karl-May-Verfilmungen bekannt.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Unter diesem Titel gibt es drei Filme aus den Jahren 1932 und 1951, Kofler dürfte hier aber die Verfilmung aus dem Jahr 1972 von Harald Reinl meinen, die keine Neuverfilmung der vorherigen ist, aber ebenfalls Gedichte von Hermann Löns verarbeitet.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

»Der Schatz im Silbersee«, Abenteuerroman von Karl May , zunächst als Fortsetzungsgeschichte in »Der gute Kamerad« publiziert (1890/91), 1894 als Buch; 1962 Verfilmung von Harald Reinl

PersonAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurInZitate

Bernhard Minetti (1905–1998), deutscher Theater- und Filmschauspieler, übernahm in den 1970er Jahren viele Rollen in Stücken Thomas Bernhards. In »Tiefland« spielt er Don Sebastiano, Marqués de Roccabruna.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Figur in »Tiefland«, für die Riefenstahl den jungen Österreicher Franz Eichberger (s. gleichnamigen Eintrag) engagierte

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Arthur Maria Rabenalt (1905–1993), deutscher Theater- und Filmregisseur; 1941 löste er den österr. Regisseur G. W. Pabst (1885–1967) in der Regieberatung für Riefenstahls Film »Tiefland« ab.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Erneuter Bezug auf Pluhars»Aus Tagebüchern«. »Nach Hellers sehr schönem Brief aus Gars am Kamp vom 4.VII.«, notiert Pluhar am 9. Juli 1972 eine »Art Antwort« ( Pluhar 1981, 40). Der Inhalt des Briefes wird nicht erwähnt.

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInZitate

Pluhar notiert im Juli/August 1977 Tagebucheinträge während Dreharbeiten in Coburg. »Das Fieber läßt mich nicht los. Muss heute wieder nach Coburg« (Pluhar 1981, 93).

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Die Hauptrolle, die schönen Tänzerin Marta, spielte Riefenstahl selbst.

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

»Triumph des Willens« (1935): NS-Propagandafilm über den Reichsparteitag der NSDAP 1934 in Nürnberg; die Regisseurin Leni Riefenstahl setzte zur Verstärkung der Wirkung neuartige Techniken bei Kameraführung, Kameratechnik, Perspektivierung und Schnitt ein.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

»Das blaue Licht« (1932), mystisch-ästhetisierter Bergfilm, Regiedebüt von Leni Riefenstahl; sie spielte auch die Hauptrolle. Regie und Drehbuch erarbeitete sie gemeinsam mit dem kommunistischen Schriftsteller, Filmkritiker und -theoretiker Béla Balázs (1884–1949).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInAutorIn/JournalistInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Anspielung auf Erika Pluhars wiederholte Schilderungen von Erkrankungen und Schmerzen in ihren Tagebüchern:»Immer wieder Entzündungen im Hals und im Rachen« (Pluhar 1981, 39)

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Albert Benitz (1904–1979), deutscher Kameramann, wurde 1940 von Riefenstahl für »Tiefland« engagiert, sie kannten sich aus den 1920er Jahren von der gemeinsamen Arbeit mit Arnold Fanck .

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Kofler beschreibt eine der ersten Szenen des Films »Tiefland«, in der ein Wolf die Schafherde angreift. Riefenstahl hatte Bernhard Grzimek (1909–1987) engagiert, einen Tierarzt und Verhaltensforscher, der einen von Riefenstahl ausgewählten Wolf aus dem Leipziger Zoo für die Szene abrichten musste (vgl. Kinkel 2002, 233).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Franz Eichberger (1919–1991), österr. Schauspieler, ursprünglich Sanitätssoldat, von der Wehrmacht als Skilehrer abkommandiert, wurde von Riefenstahl in St. Anton am Arlberg für die Rolle eines jungen Hirten in »Tiefland« entdeckt

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Pluhar schreibt: »Peter […] stöhnt über eine sehr späte Aufnahme von Helge Rosvaenge im Radio« (Pluhar 1981, 65).

PersonMusikerInSchauspielerIn/RegisseurIn

Pluhars Eintrag vom 28. Oktober 1976 lautet: »Von Kafka und seiner Lebensgefährtin geträumt. Das heißt ich war beide, ich war sowohl Kafka als auch die Frau« (Pluhar 1981, 80).

PersonAutorIn/JournalistInSchauspielerIn/RegisseurIn

Zäzilia Reinhardt, von Riefenstahl aus dem Lager Salzburg-Maxglan angeforderte Statistin, eine der Überlebenden

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Kofler bezieht sich hier auf eine im Nachlass in Kopie vorhandenen Vereinbarung zwischen der »Riefenstahl-Film G.m.b.H.« und der »Kriminalpolizeistelle Salzburg« aus dem Juli 1941 bezüglich der »Abstellung von Zigeuner [sic] für Filmaufnahmen – Aussengelände Mittenwald« für den »Tonfilm ›Tiefland‹«. Das zweiseitige Dokument ist von »Dr. Böhmer, SS-Sturmbannf. u. Krim.Rat« sowie »ppa. gez. Großkopf« (»ppa« bedeutet »per prokura«) gezeichnet.

TopographieOrtschaftPersonNationalsozialistInSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/RadioEreignis

Kofler bezieht sich auf die Krankheitsschilderungen in Erika Pluhars»Aus Tagebüchern« (vgl. Pluhar 1981)

PersonSchauspielerIn/RegisseurInZitate

Weiterer Bezug auf die Krankheitsschilderungen in Pluhars»Aus Tagebüchern«: »Angst, der Sterbensangst vor der Tournee […] allen Symptomen meines Körpers, er wehrt sich, Nase, Magen, Kopf, alles spricht von Furcht und Schrecken« (Pluhar 1981, 241).

PersonSchauspielerIn/RegisseurInZitate

Kofler paraphrasiert in der Folge eine Filmszene aus »Tiefland«, inklusive des Zitats des Marqueses »kommt hinauf ins Kastell, sie soll tanzen«; Kofler lässt allerdings einige Zwischenszenen aus und springt schneller zur Begrüßung im Kastell.

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Film-Szene aus »Tiefland«: Als Marta am Tisch Platz genommen hat, fragt sie der Marquese: »Gefällt es Dir bei mir?« I m Film nickt sie als Antwort nur.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Sie habe das Tanzen nie gelernt, sagt Marta im Film. Es »steckt im Blut, was?« , meint darauf der Marquese. Den weiteren Dialog gibt Kofler wörtlich aus dem Film wieder.

PersonSchauspielerIn/RegisseurIn

Kofler bezieht sich in dieser Passage auf die Schilderung von Erschöpfungszuständen, wie sie sich in Erika Pluhars Tagebüchern mehrfach finden. »Ich fühle mich wie ein erloschener Vulkan«, lautet der Tagebucheintrag am 14. Dezember 1978 (Pluhar 1981, 158).

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»Am Tag als der Regen kam« (1959): deutscher Spielfilm (R: Gerd Oswald, D: Mario Adorf); zeitgenössische Bekanntheit erlangte der Film durch das gleichnamige Titellied, das die franz. Schlagersängerin Dalida nach der Melodie eines Chansons von Gilbert Bécaud sang.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMusikerInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Möglicherweise Anspielung auf den Tod des österr., international erfolgreichen Schauspielers Oskar Werner (1922–1984), der auf einer Rezitationstournee in Marburg an der Lahn nachts im Hotel einen Herzinfarkt erlitt (s. Eintrag ›in Marburg an der Lahn‹).

TopographieOrtschaftPersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienEreignis

Kofler benennt in diesem Abschnitt diverse Protagonisten mit dem Namen (oder Variationen des Namens) Zimmermann, vermutlich in Anspielung auf Eduard Zimmermann. Zimmermann (1929–2009) war Journalist und Fernsehmoderator der Sendung »Aktenzeichen XY« 1967–1997. Die Sendungsidee bestand darin, mit Hilfe von Zuschauerhinweisen ungeklärte Straftaten aufzuklären.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

»Conan der Barbar« (1982): US-amerikanischer Spielfilm (Regie: John Milius, Drehbuch: John Milius, Oliver Stone), mit dem Arnold Schwarzenegger (* 1947) der internationale Durchbruch in seiner Filmkarriere gelang.

PersonSchauspielerIn/RegisseurInMedienFilm/Fernsehen/Radio

Der 1968 in die USA ausgewanderte Schwarzengger dominierte bis zu seinem Rücktritt vom Leistungssport 1975 die internationale Bodybuildung-Szene.

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