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Thuk. 6,59,2

TitelGeschichte des Peloponnesischen Krieges
AutorThukydides
Zeitangabe5. Jh.v.Chr.
Originaltext τοῖς δ’ Ἀθηναίοις χαλεπωτέρα μετὰ τοῦτο ἡ τυραννὶς κατέστη, καὶ ὁ Ἱππίας διὰ φόβου ἤδη μᾶλλον ὢν τῶν τε πολιτῶν πολλοὺς ἔκτεινε…
Quelle K. Hude, Thucydides Historiae, 2 Bde, Leipzig : Teubner, 1913-25 (Bücher 1-2 überarbeitet von O. Luschnat, 1960).
Übersetzung Den Athenern wurde danach die Tyrannis nur drückender, und Hippias, erst recht ängstlich geworden, richtete viele der Bürger hin…
Quelle der ÜbersetzungThukydides. Geschichte des Peloponnesischen Krieges, übers. von G.P. Landmann, 2 Bde, München 1993.
Beschreibung Die Ermordung seines Bruders Hipparchos durch Harmodios und Aristogeiton dürfte in dem athenischen Tyrannen Hippias die Angst genährt haben, ebenfalls Opfer eines solchen Anschlags zu werden. Als abschreckendes Beispiel und um ein Exempel zu statuieren, ließ er (wahrscheinlich völlig unschuldige) athenische Bürger hinrichten.
KategorieAbseits des Kriegs: Öffentlich
QualitätHistorisch
SchlagwortBestrafung, Ermordung, Gewalt innerhalb der Gemeinde, Hinrichtung, Strafe
BearbeiterInMargit Linder
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.86