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Thuk. 4,68,2

TitelGeschichte des Peloponnesischen Krieges
AutorThukydides
Zeitangabe5. Jh.v.Chr.
Originaltext καὶ οἱ Πελοποννήσιοι φρουροὶ τὸ μὲν πρῶτον ἀντίσχοντες ἠμύνοντο ὀλίγοι, καὶ ἀπέθανόν τινες αὐτῶν.
Quelle K. Hude, Thucydides Historiae, 2 Bde, Leipzig : Teubner, 1913-25 (Bücher 1-2 überarbeitet von O. Luschnat, 1960).
Übersetzung Die peloponnesischen Wächter versuchten zunächst Widerstand und Abwehr – nicht viele, und einige davon fielen auch.
Quelle der ÜbersetzungThukydides. Geschichte des Peloponnesischen Krieges, übers. von G.P. Landmann, 2 Bde, München 1993.
Beschreibung Dem Athener Nikias gelang es 427 v.Chr. die Insel Minoa zu besetzen, wodurch Megaras` Hafen blockiert wurde (s. Thuk. 3,51; vgl. Plut. Nik. 6,4. Mor. 345 d). Bald darauf kam es in Megara zu einer demokratischen Revolution, was dazu führte, dass viele Aristokraten in die Verbannung geschickt wurden (s. Thuk. 3,68,3; 4,66). Ein Teil der Verbannten hatte Pagai besetzt, was bedeutete, dass Megara nun von beiden Häfen abgeschnitten war. In dieser Notsituation beschlossen die Megarer, sich Athen – mittels Verrat – zu unterwerfen. Es gelang jedoch lediglich die Einnahme der langen Mauern, die Stadt selbst konnte nicht genommen werden, da der Plan verraten worden war.
KategorieKrieg: Kampfhandlungen
QualitätHistorisch
SchlagwortWache
BearbeiterInMargit Linder
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.62