Onlineportal Alte Geschichte und Altertumskunde

PDF« zurück

Thuk. 1,50,1-2

TitelGeschichte des Peloponnesischen Krieges
AutorThukydides
Zeitangabe5. Jh.v.Chr.
Originaltext Τῆς δὲ τροπῆς γενομένης οἱ Κορίνθιοι τὰ σκάφη μὲν οὐχ εἷλκον ἀναδούμενοι τῶν νεῶν ἃς καταδύσειαν, πρὸς δὲ τοὺς ἀνθρώπους ἐτράποντο φονεύειν διεκπλέοντες μᾶλλον ἢ ζωγρεῖν, τούς τε αὑτῶν φίλους, οὐκ ᾐσθημένοι ὅτι ἥσσηντο οἱ ἐπὶ τῷ δεξιῷ κέρᾳ, ἀγνοοῦντες ἔκτεινον.
Quelle K. Hude, Thucydides Historiae, 2 Bde, Leipzig : Teubner, 1913-25 (Bücher 1-2 überarbeitet von O. Luschnat, 1960).
Übersetzung Nach ihrem Sieg nahmen die Korinther nicht die von ihnen leck gestoßenen Schiffsrümpfe ins Schlepptau, sondern wandten sich gegen die Mannschaft, indem sie zwischendurch fuhren, und mordeten, ohne Gefangene zu machen, und da sie nichts gemerkt hatten von der Niederlage ihres rechten Flügels, töteten sie ahnungslos auch von ihren eigenen Freunden.
Quelle der ÜbersetzungThukydides. Geschichte des Peloponnesischen Krieges, übers. von G.P. Landmann, 2 Bde, München 1993.
Beschreibung Schilderung der Seeschlacht bei Sybota, nahe an der thesprotischen Küste von Epeiros, im Juli 433 v.Chr. Die sybotischen Inseln waren Schauplatz der Kämpfe zwischen Korkyra und Korinth. Das Gefecht ging unentschieden aus. Beide Parteien errichteten Siegesmale, Korkyra auf den Inseln, Korinth am Festland. Die Auseinandersetzungen zwischen Korkyra und Korinth gelten als Mitgrund für den Ausbruch des Peleponnesischen Kriegs.
KategorieKrieg: Kampfhandlungen
QualitätHistorisch
SchlagwortSeeschlacht, Tod in der Schlacht
BearbeiterInMargit Linder
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.6