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Thuk. 3,96,1

TitelGeschichte des Peloponnesischen Krieges
AutorThukydides
Zeitangabe5. Jh.v.Chr.
Originaltext αὐλισάμενος δὲ τῷ στρατῷ ἐν τοῦ Διὸς τοῦ Νεμείου τῷ ἱερῷ, ἐν ᾧ Ἡσίοδος ὁ ποιητὴς λέγεται ὑπὸ τῶν ταύτῃ ἀποθανεῖν, χρησθὲν αὐτῷ ἐν Νεμέᾳ τοῦτο παθεῖν,…
Quelle K. Hude, Thucydides Historiae, 2 Bde, Leipzig : Teubner, 1913-25 (Bücher 1-2 überarbeitet von O. Luschnat, 1960).
Übersetzung Er nächtigte mit dem Heer im Freien beim Heiligtum des nemeischen Zeus, wo der Dichter Hesiod der Sage nach von den Landsleuten erschlagen wurde gemäß dem Götterspruch, dass ihm in Nemea solches widerfahren müsse.
Quelle der ÜbersetzungThukydides. Geschichte des Peloponnesischen Krieges, übers. von G.P. Landmann, 2 Bde, München 1993.
Beschreibung Das athenische Kontingent unter Demosthenes nächtigte bei seinem Zug von Leukas nach Aitolien beim Heiligtum des nemeischen Zeus. An dieser Stelle fügt der Autor die Geschichte vom Ableben des Dichters Hesiod ein, der eben dort gestorben sein soll. Laut der Version des Thukydides hatte das delphische Orakel dem Poeten vorausgesagt, dass er sterben würde, sollte er die heilige Stätte betreten.
KategorieAbseits des Kriegs: Privat
QualitätHistorisch
SchlagwortAsyl, Ermordung, Gewalt innerhalb der Gemeinde, Heiligtum, Hinrichtung, Mord, Orakel Orakelspruch
BearbeiterInMargit Linder
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.42