Onlineportal Alte Geschichte und Altertumskunde

PDF« zurück

Caes. Civ. 1,85,2-3

TitelDer Bürgerkrieg
Autor Caius Julius Caesar
Zeitangabe1. Jh.v.Chr.
Originaltext […]; exercitum suum, qui iniuria etiam accepta suisque interfectis, quos in sua potestate habuerit, conseruarit et texerit; illius denique exercitus milites, […]; eos neque conloquii neque indutiarum iura seruasse et homines imperitos et per conloquium deceptos crudelissime interfecisse.
Quelle O. Schönberger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Bürgerkrieg, 1984
Übersetzung Sein Heer, das die Gegner, die man an der Hand hatte, am Leben ließ und verschonte, obschon den Soldaten durch die Ermordung ihrer Kameraden bitteres Unrecht geschehen war; […] sie hätten alle Regeln für Verhandlungen und Waffenstillstand mit Füßen getreten und arglose, durch Gespräche getäuschte Menschen grausam hingemordet.
Quelle der ÜbersetzungO. Schönberger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Bürgerkrieg, 1984
Beschreibung Als auch Afrianus die Ausweglosigkeit der Lage der Pompeius-Anhänger erkennt, macht er den ersten Schritt auf Caesar zu, der alle Schuld von Afrianus nimmt und sich und Pompeius für schuldig am Tod von vielen Menschen hält. Sie allein hätten an der Grausamkeit und Engstirnigkeit festgehalten.
BelegstellenApp. civ. 2,6,43
Kategorie Krieg : Abseits der Kampfhandlungen
QualitätHistorisch
SchlagwortTod im Kampf, Ermordung
BearbeiterInMargit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2835