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Hom.Od. 17,430-434

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe8. Jh.v.Chr.
Originaltext ὀπτῆρας δὲ κατὰ σκοπιὰς ὤτρυνα νέεσθαι. οἱ δ’ ὕβρει εἴξαντες, ἐπισπόμενοι μένεϊ σφῷ, αἶψα μάλ’ Αἰγυπτίων ἀνδρῶν περικαλλέας ἀγροὺς πόρθεον, ἐκ δὲ γυναῖκας ἄγον καὶ νήπια τέκνα αὐτούς τ’ ἔκτεινον· τάχα δ’ ἐς πόλιν ἵκετ’ ἀϋτή.
Quelle R. Hampe, Homer. Odyssee, Griechisch/Deutsch, Stuttgart 1979
Übersetzung Und ich befahl auch Spähern, auf Warten zu gehen auf Ausschau; die, ihrem Übermut weichend und folgend ihrer Begierde, plünderten gleich die prächtigen Felder ägyptischer Männer und entführten die Frauen mit ihren unmündigen Kindern und erschlugen die Männer; rasch drang das Geschrei bis zur Stadt hin.
Quelle der ÜbersetzungR. Hampe, Homer. Odyssee, Griechisch/Deutsch, Stuttgart 1979
Beschreibung Odysseus tritt als Bettler zum Freier Antinoos heran und erbittet Speis und Trank. Er erzählt, dass auch er einst reich war und was er erlebt hatte, dass er in Ägypten landete und seine Männer dort plünderten und mordeten.
BelegstellenHom.Od. 17,440f.; Hom. Il. 4, 349-363
Kategorie Krieg : Kampfhandlungen
QualitätMythisch
SchlagwortÜberfall, Gewalt zwischen Fremden, Mord
BearbeiterInChristian Kriegl, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2609