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Hom.Od. 22,89-94

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe8. Jh.v.Chr.
Originaltext Ἀμφίνομος δ’ Ὀδυσῆος ἐείσατο κυδαλίμοιο ἀντίος ἀΐξας, εἴρυτο δὲ φάσγανον ὀξύ, εἴ πώς οἱ εἴξειε θυράων. ἀλλ’ ἄρα μιν φθῆ Τηλέμαχος κατόπισθε βαλὼν χαλκήρεϊ δουρὶ ὤμων μεσσηγύς, διὰ δὲ στήθεσφιν ἔλασσε·δούπησεν δὲ πεσών, χθόνα δ’ ἤλασε παντὶ μετώπῳ.
Quelle R.Hampe, Homer. Odyssee, griech./dt., Stuttgart 2010
Übersetzung Aber Amphínomos lief nun auch dem berühmten Odysseus mit gezogenem Schwert entgegen in heftigem Ansturm, ob er vor ihm von der Türe wiche. Telemachos aber kam ihm zuvor und traf ihn von hinten zwischen den Schultern mit dem erzbeschlagenen Speer und stieß bis zur Brust durch. Dröhnend fiel er und schlug mit dem ganzen Gesicht auf den Boden.
Quelle der ÜbersetzungR. Hampe, Homer. Odyssee, Stuttgart 1979
Beschreibung Einer der Freier, Amphínomos, stürmt mit gezogenem Schwert auf Odysseus zu, doch dessen Sohn Telemachos durchbohrt ihn von hinten mit einem Speer.
Kategorie Abseits des Kriegs : Privat
QualitätMythisch
SchlagwortSpeer, Lanze, Tod im Kampf
BearbeiterInMarie-Therese Mocnik, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2587