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Hom.Od. 22,35-41

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe8. Jh.v.Chr.
Originaltext ὦ κύνες, οὔ μ’ ἔτ’ ἐφάσκεθ’ ὑπότροπον οἴκαδε νεῖσθαι δήμου ἄπο Τρώων, ὅτι μοι κατεκείρετε οἶκον δμῳῇσίν τε γυναιξὶ παρευνάζεσθε βιαίως αὐτοῦ τε ζώοντος ὑπεμνάασθε γυναῖκα, οὔτε θεοὺς δείσαντες, οἳ οὐρανὸν εὐρὺν ἔχουσιν, οὔτε τιν’ ἀνθρώπων νέμεσιν κατόπισθεν ἔσεσθαι. νῦν ὕμιν καὶ πᾶσιν ὀλέθρου πείρατ’ ἐφῆπται.
Quelle R.Hampe, Homer. Odyssee, griech./dt., Stuttgart 2010
Übersetzung „Hunde, ihr meintet, ich würde nie mehr nach Hause gelangen aus dem Lande der Troer; drum zehret ihr prassend mein Haus auf; und ihr habt mit Gewalt die dienenden Weiber beschlafen; während ich selbst noch am Leben, habt meine Frau ihr umworben, ohne die Götter zu scheun, die den weiten Himmel bewohnen, noch die Rache der Menschen, daß sie euch später ereile. Nun ist über euch alle das Netz des Verderbens gebreitet.“
Quelle der ÜbersetzungR. Hampe, Homer. Odyssee, Stuttgart 1979
Beschreibung Nach der Tötung Antinoos‘ beschuldigt Odysseus die Freier, auf seine Kosten geschmaust zu haben, die Dienstmägde zu Beischlaf gezwungen und seine Frau, während er selbst noch am Leben war, umworben zu haben.
BelegstellenHom.Od. 20,6-8; 22,424; 22,443-445
Kategorie Abseits des Kriegs : Privat
QualitätMythisch
SchlagwortVergewaltigung
BearbeiterInMarie-Therese Mocnik, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2581