Onlineportal Alte Geschichte und Altertumskunde

PDF« zurück

Hom.Od. 22,272-280

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe8. Jh.v.Chr.
Originaltext αὖτις δὲ μνηστῆρες ἀκόντισαν ὀξέα δοῦρα ἱέμενοι· τὰ δὲ πολλὰ ἐτώσια θῆκεν Ἀθήνη. τῶν ἄλλος μὲν σταθμὸν ἐϋσταθέος μεγάροιο βεβλήκειν, ἄλλος δὲ θύρην πυκινῶς ἀραρυῖαν· ἄλλου δ’ ἐν τοίχῳ μελίη πέσε χαλκοβάρεια. Ἀμφιμέδων δ’ ἄρα Τηλέμαχον βάλε χεῖρ’ ἐπὶ καρπῷ λίγδην, ἄκρην δὲ ῥινὸν δηλήσατο χαλκός. Κτήσιππος δ’ Εὔμαιον ὑπὲρ σάκος ἔγχεϊ μακρῷ ὦμον ἐπέγραψε· τὸ δ’ ὑπέρπτατο, πῖπτε δ’ ἔραζε.
Quelle R.Hampe, Homer. Odyssee, griech./dt., Stuttgart 2010
Übersetzung Aber die Freier warfen alle die Speere, die scharfen, voller Begier; doch Athene machte sie alle zunichte. Einer traf den Pfosten der wohlerrichteten Halle, und ein anderer traf die festeinfugende Türe, einer traf in die Wand mit der Esche, der erzbeschwerten. Aber Amphímedon traf des Telemachos Hand an der Wurzel, leicht sie streifend; das Erz verletzte die oberste Haut nur. Dem Eumaios ritzt‘ mit der Lanze Ktesíppos die Schulter über dem Schild; doch flog sie weiter und fiel auf die Erde.
Quelle der ÜbersetzungR. Hampe, Homer. Odyssee, Stuttgart 1979
Beschreibung Die Freier versuchen erneut, Odysseus und seine Leute zu töten, doch die geworfenen Speere verletzen ihr Ziel nur leicht oder verfehlen es gänzlich.
Kategorie Abseits des Kriegs : Privat
QualitätMythisch
SchlagwortSpeer, Lanze
BearbeiterInMarie-Therese Mocnik, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2578