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Hom.Od. 11,274-280

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe8. Jh.v.Chr.
Originaltext ἄφαρ δ’ ἀνάπυστα θεοὶ θέσαν ἀνθρώποισιν. ἀλλ’ ὁ μὲν ἐν Θήβῃ πολυηράτῳ ἄλγεα πάσχων Καδμείων ἤνασσε θεῶν ὀλοὰς διὰ βουλάς·ἡ δ’ ἔβη εἰς Ἀΐδαο πυλάρταο κρατεροῖο, ἁψαμένη βρόχον αἰπὺν ἀφ’ ὑψηλοῖο μελάθρου ᾧ ἄχεϊ σχομένη· τῷ δ’ ἄλγεα κάλλιπ’ ὀπίσσω πολλὰ μάλ’, ὅσσα τε μητρὸς ἐρινύες ἐκτελέουσι.
Quelle R.Hampe, Homer. Odyssee, griech./dt., Stuttgart 2010
Übersetzung Alsbald machten die Götter es ruchbar unter den Menschen. Der aber herrschte im lieblichen Theben, Leiden erduldend, über des Kadmos Volk nach der Götter verderblichem Ratschluß. Die aber ging in des Hades Haus, des gewaltigen Pförtners, knüpfend ein jähes Seil an den hohen Balken des Daches, schmerzergriffen; dem aber ließ zurück sie an Leiden soviel, als einer Mutter Rachegeister vollbringen.
Quelle der ÜbersetzungR. Hampe, Homer. Odyssee, Stuttgart 1979
Beschreibung Epikáste erfuhr davon, dass sie ihren eigenen Sohn zum Gemahl hat, der seinen Vater und ihren Ehemann erschlagen hat, und erhängt sich mit einem Seil.
Kategorie Abseits des Kriegs : Privat
QualitätMythisch
SchlagwortSelbstmord
BearbeiterInMarie-Therese Mocnik, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2565