Onlineportal Alte Geschichte und Altertumskunde

PDF« zurück

Hom.Od. 9,306-311

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe7. Jh.v.Chr.
Originaltext ὣς τότε μὲν στενάχοντες ἐμείναμεν Ἠῶ δῖαν. ἦμος δ’ ἠριγένεια φάνη ῥοδοδάκτυλος Ἠώς, καὶ τότε πῦρ ἀνέκαιε καὶ ἤμελγε κλυτὰ μῆλα, πάντα κατὰ μοῖραν, καὶ ὑπ’ ἔμβρυον ἧκεν ἑκάστῃ. αὐτὰρ ἐπεὶ δὴ σπεῦσε πονησάμενος τὰ ἃ ἔργα, σὺν δ’ ὅ γε δὴ αὖτε δύω μάρψας ὁπλίσσατο δεῖπνον.
Quelle R.Hampe, Homer, Odyssee, Stuttgart 2012
Übersetzung So erwarteten wir mit Seufzen das göttliche Frührot. Als in der Frühe erschien die rosenfingrige Eos, machte er Feuer an und molk das stattliche Kleinvieh, alles, wie sich’s gehört, und tat unter jedes das Junge. Als er aber mit Eifer verrichtet hatte die Arbeit, griff er wiederum zwei der Gefährten und aß sie zum Frühstück.
Quelle der ÜbersetzungR.Hampe, Homer, Odyssee, Stuttgart 2012
Beschreibung Odysseus erzählt, dass zwei weitere seiner Gefährten, in der Höhle des Kyklopen Polyphemos, verspeist wurden.
BelegstellenHom.Od. 20,19-20
Kategorie Abseits des Krieges : Privat
QualitätMythisch
SchlagwortMord, Kannibalismus, Ermordung, Gefangene
BearbeiterInJan Lackner, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2558