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Hom.Od. 8,526-529

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe7.Jh.v.Chr.
Originaltext ἡ μὲν τὸν θνῄσκοντα καὶ ἀσπαίροντα ἰδοῦσα ἀμφ’ αὐτῷ χυμένη λίγα κωκύει· οἱ δέ τ’ ὄπισθε κόπτοντες δούρεσσι μετάφρενον ἠδὲ καὶ ὤμους εἴρερον εἰσανάγουσι, πόνον τ’ ἐχέμεν καὶ ὀϊζύν·
Quelle R.Hampe, Homer. Odyssee, griech./dt., Stuttgart 2010
Übersetzung […] sie aber sieht den Sterbenden noch sich regen und stürzt sich über ihn hin und heult hell auf; die aber von hinten schlagen sie mit den Speeren auf Rücken und Schultern und schleppen sie in die Knechtschaft fort, um Mühe und Jammer zu tragen;
Quelle der ÜbersetzungR.Hampe, Homer. Odyssee, griech./dt., Stuttgart 2010
Beschreibung Als Odysseus nach den Erzählungen vom Fall Trojas in Tränen ausbricht, wird seine Trauer mit der einer Frau verglichen, die ihren im Kampf tödlich verwundeten Gatten beweint, bevor sie von den Feinden in die Knechtschaft entführt wird.
Kategorie Krieg : Abseits der Kampfhandlungen
QualitätMythisch
SchlagwortSpeer, Knechtschaft, Sklaverei, Gefangennahme
BearbeiterInKatharina Hell, Bettina Blaha, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2555