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Hom.Od. 24,521-530

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe7. Jh.v.Chr.
Originaltext εὐξάμενος δ’ ἄρ’ ἔπειτα Διὸς κούρῃ μεγάλοιο, αἶψα μάλ’ ἀμπεπαλὼν προΐει δολιχόσκιον ἔγχος καὶ βάλεν Εὐπείθεα κόρυθος διὰ χαλκοπαρῄου. ἡ δ’ οὐκ ἔγχος ἔρυτο, διαπρὸ δὲ εἴσατο χαλκός· δούπησεν δὲ πεσών, ἀράβησε δὲ τεύχε’ ἐπ’ αὐτῷ. ἐν δ’ ἔπεσον προμάχοισ’ Ὀδυσεὺς καὶ φαίδιμος υἱός, τύπτον δὲ ξίφεσίν τε καὶ ἔγχεσιν ἀμφιγύοισι. καί νύ κε δὴ πάντας ὄλεσαν καὶ θῆκαν ἀνόστους, εἰ μὴ Ἀθηναίη, κούρη Διὸς αἰγιόχοιο, ἤϋσεν φωνῇ, κατὰ δ’ ἔσχεθε λαὸν ἅπαντα·
Quelle R.Hampe, Homer. Odyssee, griech./dt., Stuttgart 2010
Übersetzung Und mit einem Gebet [...] schleuderte er nun rasch und warf die schattende Lanze, und durch die eherne Wange des Helmes traf er Eupeithes. Diese hemmte die Lanze nicht; es bohrte das Erz sich durch; der fiel dumpf hin, und über ihm klirrten die Waffen. Aber Odysseus drang mit dem glänzenden Sohne in den Vorkampf, und die stießen mit Schwertern und Lanzen, den doppeltgespitzten, und da hätten sie allen das Leben geraubt und die Heimkehr, hätte Athene nicht [...] allem Volk Einhalt geboten [...]
Quelle der ÜbersetzungR. Hampe, Homer. Odyssee, Griechisch/Deutsch, Stuttgart 1979
Beschreibung Die Angehörigen der Freier ziehen unter Führung des Eupeithes, Vater des ermordeten Antinoos, gegen Laertes' Haus, um Rache zu üben. Athene trägt Laertes auf, den Speer zu werfen, der Eupeithes zum Verhängnis wird, verhindert dann aber – unterstützt von Zeus – weiteres Blutvergießen.
BelegstellenHom.Od. 24,469-471
Kategorie Abseits des Krieges : Privat
QualitätMythisch
SchlagwortMord innerhalb der Gemeinde, Speer
BearbeiterInKatharina Hell, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2543