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Hom.Od. 24,427-434

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe7. Jh.v.Chr.
Originaltext τοὺς μὲν σὺν νήεσσιν ἄγων πολέας τε καὶ ἐσθλοὺς ὤλεσε μὲν νῆας γλαφυράς, ἀπὸ δ’ ὤλεσε λαούς, τοὺς δ’ ἐλθὼν ἔκτεινε Κεφαλλήνων ὄχ’ ἀρίστους. ἀλλ’ ἄγετε, πρὶν τοῦτον ἢ ἐς Πύλον ὦκα ἱκέσθαι ἢ καὶ ἐς Ἤλιδα δῖαν, ὅθι κρατέουσιν Ἐπειοί, ἴομεν· ἢ καὶ ἔπειτα κατηφέες ἐσσόμεθ’ αἰεί. λώβη γὰρ τάδε γ’ ἐστὶ καὶ ἐσσομένοισι πυθέσθαι, εἰ δὴ μὴ παίδων τε κασιγνήτων τε φονῆας τεισόμεθ’·
Quelle R.Hampe, Homer. Odyssee, griech./dt., Stuttgart 2010
Übersetzung Und er verlor die Schiffe, die hohlen, verlor auch die Leute, und nun kommt er und tötet die edelsten der Kephallenen. [...] Laßt uns gegen ihn ziehen; sonst werden wir immer beschämt sein. Denn es ist eine Schande auch Späteren, von uns zu hören, wenn wir die Mörder unserer Söhne und Brüder nicht straften.
Quelle der ÜbersetzungR. Hampe, Homer. Odyssee, Griechisch/Deutsch, Stuttgart 1979
Beschreibung Nachdem die Bevölkerung von der Ermordung der Freier durch Odysseus erfahren hat, ruft Eupeithes, Vater des ermordeten Antinoos, die Angehörigen der Toten zum Zug gegen Odysseus auf.
BelegstellenHom.Od. 22,15-329; 23,7-9; 24,178-185; 24,325f.; Hyg. fab. 126
Kategorie Abseits des Krieges : Privat
QualitätMythisch
SchlagwortBestrafung, Strafe, Ermordung, Rache, Vergeltung, Tod in der Familie
BearbeiterInKatharina Hell, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2541