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Hom.Od. 20,315-319

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe8. Jh.v.Chr.
Originaltext εἰ δ’ ἤδη μ’ αὐτὸν κτεῖναι μενεαίνετε χαλκῷ, καί κε τὸ βουλοίμην, καί κεν πολὺ κέρδιον εἴη τεθνάμεν ἢ τάδε γ’ αἰὲν ἀεικέα ἔργ’ ὁράασθαι, ξείνους τε στυφελιζομένους δμῳάς τε γυναῖκας ῥυστάζοντας ἀεικελίως κατὰ δώματα καλά.
Quelle R. Hampe, Homer. Odyssee. Griechisch/Deutsch, Stuttgart 2010
Übersetzung ”Wenn ihr aber begehrt, mich selbst mit dem Erze zu töten, wollte ich lieber auch das; und es wäre wohl besser zu sterben, als hier immer mitanzusehen die schmählichen Werke, wie man die fremden Gäste mißhandelt, die dienenden Weiber schändlich hin und her in den schönen Häusern herumzerrt.“
Quelle der ÜbersetzungR. Hampe, Homer. Odyssee. Griechisch/Deutsch, Stuttgart 2010
Beschreibung Telemachos beendet seine Rüge des Ktesippos damit, dass er die Freier erkennen lässt, dass er um die geplanten Mordanschläge weiss und sie auffordert, ihren Plan doch in die Tat umzusetzen, da es besser wäre zu sterben, anstatt hilflos den Freiern bei ihren Freveltaten zusehen zu müssen.
BelegstellenHom.Od. 13,425-428; 20,116-119; 20,241-246; 20,302-308
Kategorie Abseits des Krieges : Privat
QualitätMythisch
SchlagwortFrevel, Attentat, Vergewaltigung
BearbeiterInWinfried Kumpitsch, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2521