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Hom.Od. 20,180-184

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe8. Jh.v.Chr.
Originaltext πάντως οὐκέτι νῶϊ διακρινέεσθαι ὀΐω πρὶν χειρῶν γεύσασθαι, ἐπεὶ σύ περ οὐ κατὰ κόσμον αἰτίζεις· εἰσὶν δὲ καὶ ἄλλοθι δαῖτες Ἀχαιῶν.” ὣς φάτο, τὸν δ’ οὔ τι προσέφη πολύμητις Ὀδυσσεύς, ἀλλ’ ἀκέων κίνησε κάρη, κακὰ βυσσοδομεύων.
Quelle R. Hampe, Homer. Odyssee. Griechisch/Deutsch, Stuttgart 2010
Übersetzung “Sicherlich, meine ich, werden wir beiden nicht eher uns trennen, als du die Fäuste gespürt, da du so gegen die Sitte bettelst; es gibt doch auch sonst wo Schmäuse bei den Achäern.“ Sprach´s, ihm erwiderte nicht der erfindungsreiche Odysseus, sondern bewegte schweigend das Haupt und sann auf Verderben.
Quelle der ÜbersetzungR. Hampe, Homer. Odyssee. Griechisch/Deutsch, Stuttgart 2010
Beschreibung Der Ziegenhirt Melántheus droht Odysseus mit Schlägen, da er Odysseus Verhalten als Bettler ungehörig findet. Odysseus lässt sich nicht auf die Provokation ein sondern denkt vielmehr darüber nach, wie er den Ziegenhirten bestrafen wird, sobald die Freier beseitigt sind.
BelegstellenTheokr. 5,150
Kategorie Abseits des Krieges : Privat
QualitätMythisch
SchlagwortAndrohung von Gewalt, Vergeltung, Prügel
BearbeiterInWinfried Kumpitsch, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2514