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Hom.Od. 16,437-444

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe7. Jh. v.Chr.
Originaltext οὐκ ἔσθ’ οὗτος ἀνὴρ οὐδ’ ἔσσεται οὐδὲ γένηται, ὅς κεν Τηλεμάχῳ, σῷ υἱέϊ, χεῖρας ἐποίσει ζώοντός γ’ ἐμέθεν καὶ ἐπὶ χθονὶ δερκομένοιο. ὧδε γὰρ ἐξερέω, καὶ μὴν τετελεσμένον ἔσται· αἶψά οἱ αἷμα κελαινὸν ἐρωήσει περὶ δουρὶ ἡμετέρῳ, ἐπεὶ ἦ καὶ ἐμὲ πτολίπορθος Ὀδυσσεὺς πολλάκι γούνασιν οἷσιν ἐφεσσάμενος κρέας ὀπτὸν ἐν χείρεσσιν ἔθηκεν ἐπέσχε τε οἶνον ἐρυθρόν.
Quelle R.Hampe, Homer, Odyssee, Stuttgart 2012
Übersetzung Nicht lebt dieser Mann, noch wird er geboren und leben, welcher die Hand an deinen Sohn Telemachos lege, nie, solange ich lebe und um mich blicke auf Erden. Und das sage ich dir, es wird sich sicher erfüllen: Schleunigst würde sein dunkles Blut meine Lanze umströmen, hat doch wahrlich auch mich der Städtezerstörer Odysseus oft auf seine Kniee gesetzt und Stücke vom Braten mir in die Hände gelegt und hingehalten den Rotwein.
Quelle der ÜbersetzungR.Hampe, Homer, Odyssee, Stuttgart 2012
Beschreibung Eurymachos versichert Penelopeia, dass Telemachos kein Leid von den Freiern zu befürchten hat.
Kategorie Abseits des Krieges : Privat
QualitätMythisch
SchlagwortBestrafung, Strafe, Speer, Vergeltung
BearbeiterInJan Lackner, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2507