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Hom.Od. 14,305-309

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe7.Jh.v.Chr.
Originaltext Ζεὺς δ’ ἄμυδις βρόντησε καὶ ἔμβαλε νηῒ κεραυνόν ἡ δ’ ἐλελίχθη πᾶσα Διὸς πληγεῖσα κεραυνῷ, ἐν δὲ θεείου πλῆτο· πέσον δ’ ἐκ νηὸς ἅπαντες. οἱ δὲ κορώνῃσιν ἴκελοι περὶ νῆα μέλαιναν κύμασιν ἐμφορέοντο θεὸς δ’ ἀποαίνυτο νόστον.
Quelle R.Hampe, Homer. Odyssee, griech./dt., Stuttgart 2010
Übersetzung Und da donnerte Zeus und warf in das Schiff einen Blitzstrahl; und das wirbelte ganz herum, vom Blitze getroffen, und es ward voll Schwefel; da fielen vom Schiff die Gefährten alle und trieben ums schwarze Schiff wie Krähen des Meeres in den Wogen herum; ein Gott nahm ihnen die Heimkehr.
Quelle der ÜbersetzungR.Hampe, Homer. Odyssee, griech./dt., Stuttgart 2010
Beschreibung Odysseus, der sieben Jahre in Ägypten unter dem Schutz des Königs lebt, sitzt einem phoinikischen Betrüger auf, der ihn überredet mit ihm nach Phoinike zu fahren und plant, ihn in Libyen als Sklave zu verkaufen. Doch Zeus vereitelt diesen Plan, indem er das Schiff mit einem Blitzstrahl zerstört. Odysseus, der sich an den rettenden Mast des Schiffes klammert, überlebt als einziger.
BelegstellenHom.Od. 12,415-419; 23,329-332
Kategorie Abseits des Krieges : Öffentlich
QualitätMythisch
SchlagwortBlitzstrahl, Schiff, Schiffbruch, Unwetter, Gewalt durch Götter, Strafe, Bestrafung
BearbeiterInBettina Blaha, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2495