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Hom.Od. 14,261-265

TitelOdyssee
Autor Homer
Zeitangabe7.Jh.v.Chr.
Originaltext ὀπτῆρας δὲ κατὰ σκοπιὰς ὤτρυνα νέεσθαι·οἱ δ’ ὕβρει εἴξαντες, ἐπισπόμενοι μένεϊ σφῷ, αἶψα μάλ’ Αἰγυπτίων ἀνδρῶν περικαλλέας ἀγροὺς πόρθεον, ἐκ δὲ γυναῖκας ἄγον καὶ νήπια τέκνα, αὐτούς τ’ ἔκτεινον· τάχα δ’ ἐς πόλιν ἵκετ’ ἀϋτή.
Quelle R.Hampe, Homer. Odyssee, griech./dt., Stuttgart 2010
Übersetzung Und ich befahl auch Spähern, auf Warten zu gehen auf Ausschau; die, ihrem Übermut weichend und folgend ihrer Begierde, plünderten gleich die prächtigen Felder ägyptischer Männer und entführten die Frauen mit ihren unmündigen Kindern und erschlugen die Männer; rasch drang das Geschrei bis zur Stadt hin.
Quelle der ÜbersetzungR.Hampe, Homer. Odyssee, griech./dt., Stuttgart 2010
Beschreibung Als Odysseus und seine Gefährten Ägypten erreichen, ermahnt er diesselben, beim Schiff zu bleiben und befiehlt Spähern Wache zu halten. Seine übermütigen Gefährten aber gehorchen ihm nicht und plündern eine ägyptische Stadt und ermorden die Einwohner oder nehmen sie gefangen.
BelegstellenHom.Od. 17,430-434
Kategorie Krieg : Abseits der Kampfhandlungen
QualitätMythisch
SchlagwortPlünderung, Entführung, Ermordung, Gefangennahme, Überfall, Gewalt zwischen Fremden
BearbeiterInBettina Blaha, Margit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2492