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Caes. Gall. 8,38,5

TitelDer Gallische Krieg
Autor Caius Julius Caesar
Zeitangabe1. Jh.v.Chr.
Originaltext cogitur in eius supplicium contra naturam suam Caesar maximo militum concursu, qui ei omnia pericula et detrimenta belli a Gutuatro accepta referebant, adeo ut verberibus exanimatum corpus securi feriretur.
Quelle G. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981
Übersetzung Durch einen riesigen Auflauf seiner Soldaten, die Cotuatus alle Gefahren und Verluste im Kriege zuschoben, sah sich Caesar gegen seine Natur genötigt, ihn hinrichten zu lassen. Er wurde sogar mit Ruten zu Tode gepeitscht und dann enthauptet.
Quelle der ÜbersetzungG. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981
Beschreibung Caesar begibt sich ins Land der Carnuten, bei denen Krieg geherrscht hatte. Um sie von ihren Schuldgefühlen ihm gegenüber zu befreien, verlangt er die Auslieferung des Cotuatus, der den Krieg angezettelt hatte, um ihn gebürend zu bestrafen. Nach seiner Übergabe verlangen die Soldaten von Caesar diesen zu töten. Hirtius betont bei dieser Erzählung, dass dies eigentlich Cäsars Naturell widersprechen würde.
Kategorie Abseits der Kampfhandlungen : Öffentlich
QualitätHistorisch
SchlagwortErmordung, Hinrichtung, Enthauptung, Auspeitschung
BearbeiterInMargit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2423