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Caes. Gall. 7,78,3-5

TitelDer Gallische Krieg
Autor Caius Julius Caesar
Zeitangabe1. Jh.v.Chr.
Originaltext Mandubii, qui eos oppido receperant, cum liberis atque uxoribus exire coguntur. hi cum ad munitiones Romanorum accessissent, flentes omnibus precibus orabant, ut se in servitutem receptos cibo iuvarent. at Caesar dispositis in vallo custodiis recipi prohibebat.
Quelle Übersetzung / G. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981
Quelle der ÜbersetzungDie Mandubier, die sie in die Stadt aufgenommen hatten, wurden gezwungen, sie mit Frauen und Kindern zu verlassen. Diese kamen an unsere Wälle und Gräben und baten inständigst unter Tränen, sie doch als Sklaven aufzunehmen und ihnen etwas zu essen zu geben. Cäsar verbot das aber den auf dem Wall verteilten Posten.
Beschreibung Resultierend aus der Rede des Critognatus werden alle Frauen und Kinder der Mandubier aus Alesia (Hauptstadt) verwiesen. Daher versuchen diese, von den Römern aufgenommen zu werden, was Caesar, angesichts der Knappheit an eigenen Vorräten, untersagt.
Kategorie Krieg : Kampfhandlungen
QualitätHistorisch
SchlagwortHunger, Versklavung, Gewalt innerhalb einer Gemeinschaft
BearbeiterInMargit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2414