| Titel | Der Gallische Krieg |
| Autor |
Caius Julius Caesar
|
| Zeitangabe | 1. Jh.v.Chr. |
| Originaltext |
Mandubii, qui eos oppido receperant, cum liberis atque uxoribus exire coguntur. hi cum ad munitiones Romanorum accessissent, flentes omnibus precibus orabant, ut se in servitutem receptos cibo iuvarent. at Caesar dispositis in vallo custodiis recipi prohibebat.
|
| Quelle |
Übersetzung / G. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981
|
| Quelle der Übersetzung | Die Mandubier, die sie in die Stadt aufgenommen hatten, wurden gezwungen, sie mit Frauen und Kindern zu verlassen. Diese kamen an unsere Wälle und Gräben und baten inständigst unter Tränen, sie doch als Sklaven aufzunehmen und ihnen etwas zu essen zu geben. Cäsar verbot das aber den auf dem Wall verteilten Posten. |
| Beschreibung |
Resultierend aus der Rede des Critognatus werden alle Frauen und Kinder der Mandubier aus Alesia (Hauptstadt) verwiesen. Daher versuchen diese, von den Römern aufgenommen zu werden, was Caesar, angesichts der Knappheit an eigenen Vorräten, untersagt.
|
| Kategorie |
Krieg
:
Kampfhandlungen
|
| Qualität | Historisch |
| Schlagwort | Hunger, Versklavung, Gewalt innerhalb einer Gemeinschaft |
| BearbeiterIn | Margit Offenmüller |
| Permalink | http://gams.uni-graz.at/o:via.2414 |