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Caes. Gall. 7,62,7-9

TitelDer Gallische Krieg
Autor Caius Julius Caesar
Zeitangabe1. Jh.v. Chr.
Originaltext ne eo quidem tempore quisquam loco cessit, sed circumventi omnes interfecti que sunt. eandem fortunam tulit Camulogenus. at ii, qui praesidio contra castra Labieni erant relicti, cum proelium commissum audissent, subsidio suis ierunt collem que ceperunt, neque nostrorum militum victorum impetum sustinere potuerunt. sic cum suis fugientibus permixti, quos non silvae montes que texerunt, ab equitatu sunt interfecti.
Quelle G. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981
Übersetzung Nicht einmal jetzt wich auch nur ein Feind von seinem Platze, sondern alle wurden eingeschlossen und niedergemacht. Ihr Schicksal teilte Camulogenus. Die gegenüber dem Lager des Labienus zur Deckung zurückgebliebenen Feinde eilten auf die Kunde von der Schlacht ihren Kameraden zu Hilfe und nahmen den Hügel, konnten aber dem Angriff unsrer siegreichen Truppen nicht standhalten. So wurden sie zusammen mit ihren fliehenden Kameraden, soweit sie nicht Wälder und Berge schützten, von den Reitern niedergemacht.
Quelle der ÜbersetzungG. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981
Beschreibung Beim Zusammentreffen von Caesars Legionen mit gallischen Soldaten bei Grenelle (heute Teil des 15. Pariser Arrondissements), zeigen die Gallier unter ihrem Anführer Camulogenus eisernen Kampfesmut und Tapferkeit. Sie weichen nicht zurück und sterben gemeinsam mit ihrem Anführer, sowie auch diejenigen, die ihnen zu Hilfe kommen.
Kategorie Krieg : Kampfhandlungen
QualitätHistorisch
SchlagwortErmordung
BearbeiterInMargit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2408