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Caes. Gall. 7,47,5-6

TitelDer Gallische Krieg
Autor Caius Julius Caesar
Zeitangabe1. Jh.v.Chr.
Originaltext matres familiae de muro vestem argentum que iactabant et pectore nudo prominentes passis manibus obtestabantur Romanos, ut sibi parcerent neu, sicut Avarici fecissent, ne a mulieribus quidem atque infantibus abstinerent; nonnullae de muro per manus demissae sese militibus tradebant.
Quelle G. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981
Übersetzung Die Frauen warfen von der Mauer Kleider und Silberschmuck herab und beschworen, mit enrblößter Brust sich über die Mauer beugend, uns mit ausgebreiteten Armen, sie zu schonen und sich doch wenigstens nicht an den Kindern und Frauen zu vergreifen, wie wir es in Avaricum getan hätten. Einige ließen sich von den Mauern herab und ergaben sich den Soldaten.
Quelle der ÜbersetzungG. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981
Beschreibung Als es Caesar vor Gergovia gelingt, mehrere der gallischen Lager einzunehmen, sieht er sein Ziel els erreicht an und gibt per Trompetensignal den Rückzug bekannt. Da zwischen den verschiedenen Legionen ein großes Tal liegt, hören viele der Soldaten das Signal nicht und stürmen weiter bis sie vor der Stadmauer stehen. Das Geschrei der Bewohner veranlasst viele zur Flucht aus der Stadt, da sie meinen, die Römer hätten die Stadt bereits eingenommen. Die Frauen von Gergovia ersuchen um Schonung.
Kategorie Krieg : Kampfhandlungen
QualitätHistorisch
SchlagwortBelagerung
BearbeiterInMargit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2406