| Titel | Der Gallische Krieg |
| Autor |
Caius Julius Caesar
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| Zeitangabe | 1. Jh.v.Chr. |
| Originaltext |
producit servos, quos in pabulatione paucis ante diebus exceperat et fame vinculis que excruciaverat. hi iam ante edocti, quae interrogati pronuntiarent, milites se esse legionarios dicunt; fame atque inopia adductos clam ex castris exisse, si quid frumenti aut pecoris in agris reperire possent.
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| Quelle |
G. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981
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| Übersetzung |
Er führte Sklaven vor, die er beim Futterholen wenige Tage vorher aufgegriffen und im Gefängnis durch Hunger und Folterung mürbe gemacht hatte. Diese, schon vorher belehrt, was sie auf Fragen antworten sollten, behaupteten, sie seien Legionssoldaten. Aus Hunger und Not hätten sie heimlich das Lager verlassen, um etwas an Getreide oder Vieh auf den Feldern zu finden.
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| Quelle der Übersetzung | G. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981 |
| Beschreibung |
Als Vercingerorix des Verrats bezichtigt wird, muss er sich rechtfertigen, was ihm allerdings nicht schwerfällt. Zum Beweis dafür, dass er Verrat nicht nötig habe, da er den Sieg auch ehrenhaft erringen könne, führt er seinen Anklägern Sklaven vor, die vortäuschen, dass sie römische Soldaten sind, und berichten, wie schlecht es um Caesars Armee stehe.
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| Kategorie |
Krieg
:
Abseits der Kampfhandlungen
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| Qualität | Historisch |
| Schlagwort | Hunger, Folter, List |
| BearbeiterIn | Margit Offenmüller |
| Permalink | http://gams.uni-graz.at/o:via.2399 |