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Caes. Gall. 5,45,1

TitelDer Gallische Krieg
Autor Caius Julius Caesar
Zeitangabe1. Jh.v.Chr.
Originaltext Quanto erat in dies gravior atque asperior oppugnatio et maxime, quod magna parte militum confecta vulneribus res ad paucitatem defensorum pervenerat, tanto crebriores litterae nuntii que ad Caesarem mittebantur. quorum pars deprehensa in conspectu nostrorum militum cum cruciatu necabatur.
Quelle G. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981
Übersetzung Je schlimmer die Lage und je furchtbarer der Ansturm von Tag zu Tag wurde, insbesondere deswegen, weil bei der großen Menge Schwerverwundeter die Verteidignung nur noch auf wenige beschränkt war, desto häufiger wurden schriftliche Meldungen und Boten zu Cäsar geschickt. Einige von diesen ergriff man und tötete sie unter Folterqualen vor den Augen unserer Soldaten.
Quelle der ÜbersetzungG. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981
Beschreibung Als die Römer von den Nerviern belagert werden, wird die Situation zunehmend schlimmer. Daher werden beständig Boten an Caesar geschickt, die von der mißlichen Lage berichten sollen. Diese werden aber immer von den Nerviern aufgegriffen und brutal getötet. Erst einem übergelaufenen Nervier gelingt es, eine Botschaft zu überbringen, da er sich unbehelligt durch die feindlichen Linien bewegen kann.
BelegstellenPlut. Caes. 20,6-10
Kategorie Krieg : Kampfhandlungen
QualitätHistorisch
SchlagwortBelagerung, Bote, Verrat, Folter
BearbeiterInMargit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2397