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Caes. Gall. 4,15,1-2

TitelDer Gallische Krieg
Autor Caius Julius Caesar
Zeitangabe1. Jh.v.Chr.
Originaltext Germani post tergum clamore audito cum suos interfici viderent, armis abiectis signis que militaribus relictis se ex castris eiecerunt et, cum ad confluentem Mosae et Rheni pervenissent, reliqua fuga desperata magno numero interfecto reliqui se in flumen praecipitaverunt atque ibi timore, lassitudine, vi fluminis oppressi perierunt.
Quelle G. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981
Übersetzung Als die Germanen das Geschrei auch hinter ihrem Rücken hörten und sahen, wie ihre Leute niedergehauen wurden, warfen sie ihre Waffen fort, ließen ihre Feldzeichen im Stich und stürzten aus dem Lager davon. An dem Zusammenfluß der Maas und des Rheins angekommen, gaben sie die Hoffnung auf weitere Flucht auf. Als viele von ihnen getötet waren, stürzten sich die übrigen in den Fluß und ertranken dort, von Schrecken, Erschöpfung und der Gewalt des Stromes überwältigt.
Quelle der ÜbersetzungG. Dorminger (Hrsg.), C. Julius Caesar. Der Gallische Krieg, 1981
Beschreibung Im Zuge des Germannen-Einfalls in Gallien greifen germanische Reiter eine Überzahl an Römern an. Daraufhin rückt Caesar bis zum feindlichen Lager vor und läßt seine Soldaten in dieses eindringen. Die Germanen wehren sich nur kurz und versuchen dann zu fliehen.
Kategorie Krieg : Kampfhandlungen
QualitätHistorisch
SchlagwortTod im Kampf, Ermordung, Ertrinken
BearbeiterInMargit Offenmüller
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.2390