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Thuk. 2,79,7

TitelGeschichte des Peloponnesischen Krieges
AutorThukydides
Zeitangabe5. Jh.v.Chr.
Originaltext καὶ οἱ μὲν Ἀθηναῖοι ἐς τὴν Ποτείδαιαν καταφεύγουσι, καὶ ὕστερον τοὺς νεκροὺς ὑποσπόνδους κομισάμενοι ἐς τὰς Ἀθήνας ἀναχωροῦσι τῷ περιόντι τοῦ στρατοῦ·ἀπέθανον δὲ αὐτῶν τριάκοντα καὶ τετρακόσιοι καὶ οἱ στρατηγοὶ πάντες.
Quelle K. Hude, Thucydides Historiae, 2 Bde, Leipzig : Teubner, 1913-25 (Bücher 1-2 überarbeitet von O. Luschnat, 1960).
Übersetzung Die Athener flüchteten sich nach Poteidaia, holten später unter dem Schutz eines Vertrages ihre Toten herein und kehrten mit dem Rest des Heeres nach Athen zurück; gefallen waren von ihnen 430 und alle Feldherrn.
Quelle der ÜbersetzungThukydides. Geschichte des Peloponnesischen Krieges, übers. von G.P. Landmann, 2 Bde, München 1993.
Beschreibung Im Sommer 429 v.Chr. waren die Athener mit einem Kontingent von 2000 Gepanzerten und 200 Reitern unter der Führung des Xenophon gegen die Chalkidier und Bottier gezogen. Sie belagerten die bottische Stadt Spartolos, welche durch Parteikämpfe entzweit war. Die eine Partei wollte sich Athen anschließen, die andere hatte aber bereits nach Olynth um Hilfe geschickt, worauf die Olynther ein Heer zur Unterstützung gesandt hatten. Vor den Toren der Stadt kam es zur entscheidenden Schlacht, die zugunsten der Bottier und Chalkidier ausfiel. Die Athener retteten sich schließlich nach Poteidaia.
KategorieKrieg: Kampfhandlungen
QualitätHistorisch
SchlagwortFeldschlacht, Landschlacht, Reiterei
BearbeiterInMargit Linder
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.23