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Thuk. 8,92,2

TitelGeschichte des Peloponnesischen Krieges
AutorThukydides
Zeitangabe5. Jh.v.Chr.
Originaltext …ἐπειδὴ δὲ ὁ Φρύνιχος ἥκων ἐκ τῆς ἐς Λακεδαίμονα πρεσβείας πληγεὶς ὑπ’ ἀνδρὸς τῶν περιπόλων τινὸς ἐξ ἐπιβουλῆς ἐν τῇ ἀγορᾷ πληθούσῃ καὶ οὐ πολὺ ἀπὸ τοῦ βουλευτηρίου ἀπελθὼν ἀπέθανε παραχρῆμα, καὶ ὁ μὲν πατάξας διέφυγεν,…
Quelle K. Hude, Thucydides Historiae, 2 Bde, Leipzig : Teubner, 1913-25 (Bücher 1-2 überarbeitet von O. Luschnat, 1960).
Übersetzung Nachdem aber Phrynichos, von seiner Gesandtschaft nach Sparta zurück, von einem der Streifwächter auf offnen Markt mit Vorbedacht verwundet worden und nicht weit vom Rathaus auf dem Weg nach Hause auf der Stelle verschied und der Täter entrann…
Quelle der ÜbersetzungThukydides. Geschichte des Peloponnesischen Krieges, übers. von G.P. Landmann, 2 Bde, München 1993.
Beschreibung Der athenische Politiker Phrynichos , der sich 412 v.Chr. gegen eine Rückkehr des wegen Hermenfrevels in Abwesenheit zum Tode verurteilten Alkibiades ausgesprochen hatte, wurde aufgrund von Intrigen als Stratege – er führte u.a. die Flotte bei Milet und Samos an – abgesetzt und beteiligte sich später als einer der Rädelsführer der Vierhundert am Sturz der Demokratie in Athen. Phrynichos wurde, kurz nach seiner Rückkehr von einer Gesandtschaft nach Sparta, in Athen auf offenem Markt ermordet. Den Attentätern wurde später eine öffentliche Ehrung zuteil.
KategorieAbseits des Kriegs: Öffentlich
QualitätHistorisch
SchlagwortAufstand, Bürgerkrieg, Ermordung, Mord, politischer Mord, Revolte, Stasis
BearbeiterInMargit Linder
Permalinkhttp://gams.uni-graz.at/o:via.124