| Titel | Geschichte des Peloponnesischen Krieges |
| Autor | Thukydides |
| Zeitangabe | 5. Jh.v.Chr. |
| Originaltext |
ὥστε ἐπειδὴ αὐτοῖς ἐπετίθεντο οἱ τριακόσιοι, βοηθησάντων πάντων τούτων, μάλιστα
δὲ τῶν Παράλων, περιεγένοντο οἱ τῶν Σαμίων πλέονες, καὶ τριάκοντα μέν τινας
ἀπέκτειναν τῶν τριακοσίων, τρεῖς δὲ τοὺς αἰτιωτάτους φυγῇ ἐζημίωσαν…
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| Quelle |
K. Hude, Thucydides Historiae, 2 Bde, Leipzig : Teubner, 1913-25 (Bücher
1-2 überarbeitet von O. Luschnat, 1960).
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| Übersetzung |
Als daher die Dreihundert lossschlugen, gewann die Mehrheit der Samier mit all
dieser Hilfe, vor allem der Paraler, die Oberhand, erschlug etwa dreißig von den
Dreihundert und strafte die Hauptschuldigen mit Verbannung.
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| Quelle der Übersetzung | Thukydides. Geschichte des Peloponnesischen Krieges, übers. von G.P.
Landmann, 2 Bde, München 1993. |
| Beschreibung |
In Samos war es im Sommer 411 v.Chr. zu einem Putsch unter der Leitung der dort
ansässigen Athener, der sog. Verschwörung der 300, gekommen. Ziel des Umsturzes
war die Einführung einer Oligarchie. Im Zuge dieser Ereignisse wurde Hyperbolos
von den athenischen Oligarchen ermordet. Dem Volk von Samos gelang es, mit
Unterstützung der übrigen Athener unter Thrasybolos und Thrasylos, die
Revolution niederzuschlagen und die Demokratie wiederherzustellen. Dreißig der
dreihundert Verschwörer wurden bei den Kampfhandlungen getötet, die für den
Putschversuch Verantwortlichen wurden verbannt.
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| Kategorie | Abseits des Kriegs: Öffentlich |
| Qualität | Historisch |
| Schlagwort | Aufstand, Bürgerkrieg, Gewalt innerhalb der Gemeinde, Mord, politischer Mord, Revolte, Stasis |
| BearbeiterIn | Margit Linder |
| Permalink | http://gams.uni-graz.at/o:via.122 |