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[Invocatio fehlt]

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. Budūn beglerbegisine ḥükm ki Beç ḳırālı ile Erdel ḳırālınuñ mābeynlerinde Bāna ve Cehver nām ḳalʿeler ḥuṣūṣında nizāʿ olunub ikisi daḫı ṣulḥ u ṣalāḥ
.zemānında ẕikr olunan ḳalʿeler bizüm taṣarrufumuzda idi dėyü iʿlām ėtdükleri ecilden ṣıḥḥati üzre maʿlūm olub ṣulḥ u ṣalāḥ zemānında
.ḳanġı cānibüñ taṣarrufında bulundı ise ʿahdnāme-i hümāyūn muḳteżāsınca aña göre ʿamel olunmaḳ emr ėdüb ol bābda Erdel ḳırālına daḫı nāme-i hümāyūnum
. gönderilmişdür
buyurdum ki varduḳda bu bābda temām baṣīret üzre olub müşārün ileyhimā Beç ḳırālından ve Erdel ḳırālından
5 yarar ve muʿtemedün ʿaleyh ādemlerin ṭaleb ėdüb sen-daḫı yarar ve umūr-dīde kimesne taʿyīn ėdüb daḫı ẕikr olunan ḳalʿelerüñ
.üzerine gönderesin ki varub oñat vechle ḥaḳḳ üzre görüb ẕikr olunan ḳalʿeler ṣulḥ u ṣalāḥ olub ʿahdnāme-i hümāyūnum
.vėrildügi zemānda ṣaḥīḥ ḳanġı cānibüñ żabṭ u taṣarrufında bulundı ise o cānibe ḥükm ėdüb ṣulḥ u ṣalāḥa muḫālif cānib-i āherden kimesne [y]i daḫl
.u taʻarruż ėtdürmeyesiz ammā ẕikr olunan ḳalʻeler ḳanġı cānibe ḥükm olunur ise geregi gibi tenbīh ü te’kīd eyleyesin-ki ʿahdnāme-i hümāyūnuma muḫālif ol
.ḳalʿeleri aṣlā taʿmīr ü meremmet ėtmeyüp ḥāli üzre ḫarāb ḳoyub ve ol ḳalʿe sınurında yeñiden ḳalʿe daḫı iḥdās̠ eylemeyeler
ve-l-ḥāṣıl
10 bu bābda vėrilen ʿahdnāme-i hümāyūnuma muḫālif vażʿ ṣādır olmaḳdan ziyāde iḥtirāz ėdüb ʿahdnāme-i hümāyūnum mūcibince faṣl-i
. nizāʿ eyleyesin
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Rückseite: Exemplu mandati transmissi ad Bassam Budensem, super negotie Banya

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[Invocatio fehlt]
Befehl an den Beglerbegi von Buda: Zwischen dem König von Wien und dem König von Siebenbürgengibt es wegen den Festungen namens Nagy Bánya und Páncél-Cseh einen Konflikt. Da beide [folgendermaßen] bekanntgegeben haben: „in der Zeit des Friedens und der Eintracht waren die genannten Festungen unter unserer Verwaltung”, habe ich verordnet, dass, sofern genau bekannt geworden ist, unter der Verwaltung von welcher Seite sie in der Zeit des Friedens und der Eintracht waren, demgemäß, entsprechend dem großherrlichen Vertragsschreiben gehandelt wird. Und es wurde in dieser Sache auch dem König von Siebenbürgen mein großherrlicher Brief geschickt.
Ich befehle, dass, sobald [er] einlangt, Du in dieser Sache ganz wachsam bist, von den Erwähnten, dem König von Wien und dem König von Siebenbürgengeeignete und verlässliche Männer verlangst und auch du geeignete und erfahrene Personen bestellst und zu den genannten Festungen schickst, damit [die Sache] an Ort und Stelle, in gehöriger Weise, dem Recht gemäß behandelt wird. Ihr sollt sie zugunsten der Seite zusprechen, welche tatsächlich die genannten Festungen unter der Verwaltung und dem Besitz gehabt hat, als Friede und Eintracht beschlossen und mein erhabenes Vertragsschreiben gewährt wurde und niemanden von der anderen Seite gegen den Frieden und Eintracht eine Einmischung oder einen Angriff unternehmen lassen. Aber, welcher Seite [auch immer] die genannten Festungen zugesprochen werden, sollst du, wie es sich gehört nachdrücklich kundtun, dass sie die Festungen niemals gegen mein großherrliches Vertragsschreiben ausbessern oder wiederherstellen, in ihrem zerstörten Zustand belassen und keine neue Festungen neben der [bestehenden] Festung errichten sollen.
Kurz und gut sollst du dich in dieser Sache hüten, gegen mein gewährtes großherrliches Vertragsschreiben zu handeln und gemäß meinem großherrlichen Vertragsschreiben den Streitfall lösen.
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Rückseite: Die Abschrift des Befehls an den Pascha von Buda über die Angelegenheit Bánya.