<TEI xmlns="http://www.tei-c.org/ns/1.0">
  <teiHeader xml:lang="de">
    <fileDesc>
      <titleStmt>
        <title>Einflüsse und Geltung des römisch-gemeinen Rechts in den altösterreichischen
                    Ländern in der Neuzeit : (16. bis 18. Jahrhundert)</title>
        <author corresp="marcrelator:aut">
          <persName ref="https://d-nb.info/gnd/119066149">
            <forename>Gunter</forename>
            <surname>Wesener</surname>
          </persName>
        </author>
        <respStmt>
          <persName ref="http://d-nb.info/gnd/104652299X">
            <forename>Heino</forename>
            <surname>Speer</surname>: </persName>
          <resp when="2016">Digitale Version</resp>
          <resp when="2023">Revision</resp>
        </respStmt>
      </titleStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>
          <persName ref="http://d-nb.info/gnd/104652299X">
            <forename>Heino</forename>
            <surname>Speer</surname>
          </persName>
        </publisher>
        <authority corresp="marcrelator:his">
          <orgName corresp="https://digital-humanities.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Institut für Digitale
                        Geisteswissenschaften, Universität Graz</orgName>
        </authority>
        <distributor corresp="marcrelator:rps">
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS -
                        Geisteswissenschaftliches Asset Management System</orgName>
        </distributor>
        <availability>
          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0">Creative
                        Commons BY-NC 4.0</licence>
        </availability>
        <date when="2025">2025</date>
        <pubPlace corresp="marcrelator:pup">Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:repat.wesener-1989-einfluesse</idno>
      </publicationStmt>
      <seriesStmt>
        <title ref="http://gams.uni-graz.at/repat">Repertorium.at - Archiv des Repertoriums
                    digitaler Quellen zur österreichischen und deutschen Rechtsgeschichte in der
                    Frühen Neuzeit von Heino Speer</title>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Heino</forename>
            <surname>Speer</surname>
          </persName>
        </respStmt>
      </seriesStmt>
      <sourceDesc>
        <bibl>
          <author corresp="marcrelator:aut">
            <persName ref="https://d-nb.info/gnd/119066149">
              <forename>Gunter</forename>
              <surname>Wesener</surname>, </persName>
          </author>
          <title>Einflüsse und Geltung des römisch-gemeinen Rechts in den
                        altösterreichischen Ländern in der Neuzeit : (16. bis 18.
                        Jahrhundert)</title>. In: <series>Forschungen zur neueren
                        Privatrechtsgeschichte ; Bd. 27</series> (<publisher>Böhlau</publisher>
          <pubPlace corresp="marcrelator:pup">Wien / Köln</pubPlace>
          <date when="1989">1989</date>) <biblScope/>
        </bibl>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
    <encodingDesc>
      <editorialDecl>
        <p>
          <ref target="http://d-nb.info/890474761">Titelaufnahme des Werkes in der
                        Deutschen Nationalbibliothek</ref>.</p>
        <p>Die Digitalisierung dieses Werkes von Gunter Wesener erfolgte mit freundlicher
                    Bewilligung des Autors wie auch des Inhabers des Böhlau Verlages (Wien/Köln),
                    Herrn Dr. Peter Rauch. Beiden sei hierfür herzlich gedankt.</p>
        <p>Einige kleinere und offensichtliche Druckfehler wurden stillschweigend bereinigt.
                    Ansonsten wurde der Text nur insoweit verändert, wie es dem neuen Medium
                    geschuldet war: Durch möglichst weitgehende Umwandlung der Quellenangaben in
                    Hyperlinks auf schon vorhandene Digitalisate der entsprechenden Werke. Diese
                    Links sind nach Möglichkeit seitengenau adressiert, wo dies allerdings einen zu
                    hohen Zeitaufwand erfordert hätte, wurde nur auf die Titelseite des Werkes
                    verlinkt. Zahlreiche Digitalisate stehen nur eingeschränkt zur Verfügung, da sie
                    in den USA digitalisiert worden sind und die betreffenden Institutionen das
                    deutsche und österreichische Urheberrecht äußerst restriktiv auslegen und die
                    Frist von 70 Jahren nach dem Tod eines Autors für den Beginn der Gemeinfreiheit
                    in der Regel nicht berücksichtigen.</p>
        <p>Personennamen sind pauschal mit einem Link auf die Personennamendatei der
                    Deutschen Nationalbibliothek versehen worden. Dies führt naturgemäß dazu, dass
                    dort nicht erfasste Personen kein Suchergebnis zeitigen können. Da aber diese
                    Namendatei immer weiter ausgebaut wird, kann es durchaus sein, dass in der
                    ferneren Zukunft doch ein Eintrag gefunden wird.</p>
        <p>Für den Hinweis auf Digitalisierungsfehler, die trotz aller angewandten Sorgfalt
                    vermutlich unvermeidbar sind, wäre ich sehr dankbar:<lb/> Heino Speer<lb/>
                    Klagenfurt am Wörthersee <lb/> 15. Juli 2016</p>
      </editorialDecl>
      <schemaRef url="https://gams.uni-graz.at/o:repat.odd"/>
      <projectDesc>
        <p>Teil von <ref target="info:fedora/context:repat" type="context">repat</ref>
        </p>
        <p>Das Projekt archiviert die digitalen Quellen zur österreichischen und deutschen
                    Rechtsgeschichte in der Frühen Neuzeit, die Heino Speer seit 2007 gesammelt
                    hat.</p>
      </projectDesc>
      <listPrefixDef>
        <prefixDef ident="marcrelator" matchPattern="([a-z]+)" replacementPattern="http://id.loc.gov/vocabulary/relators/$1">
          <p>Institutionelle und Personale Rollen taxonomie</p>
        </prefixDef>
        <prefixDef ident="dcterms" matchPattern="([a-z]+)" replacementPattern="http://purl.org/dc/terms/$1">
          <p>Datums Taxonomie</p>
        </prefixDef>
      </listPrefixDef>
    </encodingDesc>
    <profileDesc>
      <langUsage>
        <language ident="de">Deutsch</language>
        <language ident="la">Latein</language>
      </langUsage>
      <textClass>
        <keywords>
          <list>
            <item>
              <term>
                <ref target="info:fedora/context:repat.sekundaerliteratur" type="context">Sekundärliteratur</ref>
              </term>
            </item>
            <item>
              <term type="territorium">
                <ref target="info:fedora/context:repat.oesterreich" type="context">Österreich</ref>
              </term>
            </item>
          </list>
        </keywords>
      </textClass>
    </profileDesc>
  </teiHeader>
  <text xml:lang="de">
    <front>
      <divGen type="toc"/>
    </front>
    <body>
      <div xml:id="TA.0">
        <head>Einflüsse und Geltung des römisch-gemeinen Rechts in den altösterreichischen
                    Ländern in der Neuzeit : (16. bis 18. Jahrhundert)</head>
        <div xml:id="TA.1">
          <head>I. EINLEITUNG</head>
          <p>In seinem grundlegenden Beitrag zum IUS ROMANUM MEDII AEVI<note n="N.1">Pars
                            V/7 (Mediolani 1962). Vgl. dazu 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> R.
                            FEENSTRA, SZRom 85 (1968) 572 f.; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> H.
                            KAUFMANN, HZ 199(1964) 155 ff.; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> F.
                            MERZBACHER, Hist. Jb. 84 (1964)197 f.; 

              <!-- Noch kein Digitalisat --> G.
                            WESENER, Anzeiger f.d. Altertumswissenschaft 19 (1966) 51 ff.</note> hat
                            <persName
              ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Hermann Baltl%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Hermann Baltl</persName> die
                            "<ref
              target="/o:repat.baltl-1962-roemr">Einflüsse des römischen Rechts in
                            Österreich</ref>" bis zur Zeit Maximilians I. dargestellt<note n="N.2">Einen Überblick über die mittelalterliche juristische Literatur in
                            Österreich gibt 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> N. HORN, Die legistische
                            Literatur der Kommentatoren und die Ausbreitung des gelehrten Rechts,
                            in: 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Handbuch PRG I 287 ff. Vgl.
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> W. BRAUNEDER (Hrsg.), Juristen in
                            Österreich (1987) 13 ff.; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> A. LHOTSKY,
                            Quellenkunde zur mittelalterlichen Geschichte Österreichs (= MIÖG
                            Erg.-Bd. 19, 1963); 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> H. FICHTENAU, Das
                            Urkundenwesen in Österreich vom 8. bis zum frühen 13. Jahrhundert (=
                            MIÖG Erg.-Bd. 23, 1971); 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> W. TRUSEN,
                            Spätmittelalterliche Jurisprudenz und Wirtschaftsethik. Dargestellt an
                            Wiener Gutachten des 14. Jahrhunderts (= 
              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            Vjschr. f. Sozial- u. Wirtschaftsgeschichte, Beihefte Nr. 43, Wiesbaden
                            1961); 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> G. WESENER, Der Einfluß von
                            Bartolus de Sassoferrato in Österreich, in:
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> BARTOLO DA SASSOFERRATO. Studi e
                            documenti per il VI centenario, I (Milano 1961) 89 ff.;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> O. HAGENEDER, Zur Frührezeption des
                            römisch-kanonischen Prozeßverfahrens im Lande ob der Enns, FS Karl Pivec
                            (= Innsbrucker Beiträge z. Kulturwiss. 12, Innsbruck 1966) 131 ff.;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Die geistliche Gerichtsbarkeit in
                            Ober- und Niederösterreich. Von den Anfängen bis zum Beginn des 15.
                            Jahrhunderts (Graz-Wien-Köln 1967); 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> W.
                            STELZER, Gelehrtes Recht in Österreich. Von den Anfängen bis zum frühen
                            14. Jahrhundert (= MIÖG Erg.-Bd. 26, 1982); dazu
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> G. VISMARA, SDHI 50 (1984) 558 ff.;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> W. BRAUNEDER, ÖJZ 1985, 574 f.;
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Ch. LEFEBRVE, Juges et savants en Europe
                            (13e — 16e siècle), EIC 23 (1967) 29 ff.; <ref target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr">W. BRAUNEDER, Kanonisches und
                                römisch-gemeines Recht am Beginn der modernen
                                Privatrechtswissenschaft, FS A. Dordett z. 60. Geb. (Wien 1976) 107
                                ff.</ref>
            </note>. Für die neuere Zeit sind die Beiträge von
                            <persName
              ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Max Rintelen%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Max Rintelen</persName>, "<ref
              target="/o:repat.rintelen-1958">Landsbrauch und gemeines Recht im Privatrecht
                            der altösterreichischen Länder</ref>"<note
              n="N.3">FS A. Steinwenter
                            (Graz — Köln 1958) 78 ff.</note>, Gunter Wesener, "Zur Bedeutung der
                        österreichischen Landesordnungsentwürfe des 16. und 17. Jahrhunderts für die
                        neuere Privatrechtsgeschichte"<note n="N.4">
              <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe">FS N. Grass z. 60. Geb. I
                                (Innsbruck — München 1974) 613 ff.</ref>;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Geschichte des Erbrechtes in
                            Österreich seit der Rezeption (Graz — Köln 1957);
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Das innerösterreichische
                            Landschrannenverfahren im 16. und 17. Jahrhundert (Graz 1963);
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Das Verfahren vor der
                            niederösterreichischen und der innerösterreichischen Regierung als
                            erster Instanz "in Hofrechten" und "verhörsweiß" (Ordinari- und
                            Extraordinari-Prozeß), in: 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Die Steiermark
                            im 16. Jh. (= Forschungen z. geschichtl. Landeskunde der Steiermark 27,
                            Graz 1979) 181 ff.; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Wandlungen des
                            Gerichtswesens in bayerischen und österreichischen Territorien in der
                            Rezeptionszeit, FS B. Sutter (Graz 1983) 459 ff.;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Anfänge einer österreichischen
                            "gerichtlichen Rechtsgelehrsamkeit". Zur Prozeßrechtslehre und
                            -wissenschaft des 17. und 18. Jahrhunderts, in:
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Recht u. Geschichte. FS H. Baltl z. 70.
                            Geb. (Graz 1988) 619 ff.</note> und <ref target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr">Wilhelm Brauneder, "Kanonisches und
                            römisch-gemeines Recht am Beginn der modernen
                            Privatrechtswissenschaft"</ref>
            <note n="N.5">
              <!-- Noch kein Digitalisat --> FS Dordett (Wien 1976) 107 ff.; <ref
                target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung">DERS., Zur
                                Gesetzgebungsgeschichte der niederösterreichischen Länder, FS H.
                                Demelius z. 80. Geb. (Wien 1973) 1 ff.</ref>; <ref target="http://drqerg.de/DRQT/kein_digitalisat.html">DERS., Die Anfänge der
                                Gesetzgebung am Beispiel der Steiermark, ZHVStmk. 68 (1977) 165
                                ff.</ref>; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Die
                            staatsrechtliche Bedeutung österreichischer Juristenschriften des 16.
                            Jahrhunderts, in: 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Die Rolle der Juristen
                            bei der Entstehung des modernen Staates, hrsg. von R. SCHNUR (Berlin
                            1986) 629 ff. — Vgl. ferner 

              <!-- Noch kein Digitalisat --> F. HARTL, Der
                            gelehrte Richter in Österreich, Öst. NotZ 1976, 147 ff.</note>, <pb
              n="10" xml:id="S.10"/> zu erwähnen<note n="N.6">
              <!-- Noch kein Digitalisat --> U. FLOSSMANN, Österreichische
                            Privatrechtsgeschichte (Wien — New York 1983); dazu
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> K. LUIG, Zs. Hist. Forsch. 14 (1987) 228
                            f.; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> K. O. SCHERNER, ZNR 9 (1987) 88 f.;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> W. BRAUNEDER,JBl 1988, 67. — Überblick
                            bei 

              <!-- Noch kein Digitalisat --> H. BALTL, Österreichische
                                Rechtsgeschichte<hi rend="sup">6</hi> (Graz 1986) 168 ff.;
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> G. WESENBERG/G. WESENER, Neuere deutsche
                            Privatrechtsgeschichte im Rahmen der europäischen Rechtsentwicklung<hi rend="sup">4</hi> (Wien — Köln — Graz 1985) 103 ff.,
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Lit. 110, 
              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            250 f.; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Juristen in Österreich
                            (1987) 33 ff. — Für Krain 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> S. VILFAN,
                            Rechtsgeschichte der Slowenen (Graz 1968) 220 ff.;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Jugoslawien, in: Handbuch PRG
                            III/5 (1988) 323 ff., bes. 

              <!-- Noch kein Digitalisat --> 329
                        ff.</note>. Für Tirol besitzen wir die wertvolle Untersuchung von <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol">Tullius R. v. Sartori-Montecroce:
                            "Beiträge zur österreichischen Reichs- und Rechts-Geschichte. Über die
                            Reception der fremden Rechte in Tirol und die Tiroler
                            Landes-Ordnungen"</ref>
            <note n="N.7">Innsbruck 1895; dazu
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> N. GRASS, F. Schupfer und T. v.
                            Sartori-Montecroce, FS E. C. Hellbling (Salzburg 1971) 225 ff.,
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> 229 ff., 
              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            253 ff.; ferner 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> N. GRASS, Zur Stellung
                            Tirols in der Rechtsgeschichte, FS H. Baltl z. 60. Geb. (Innsbruck 1978)
                            229 ff.</note>.</p>

          <p>Erfreulicherweise wurde in den letzten Jahrzehnten die Beschäftigung mit der
                        neueren österreichischen Privat- und Prozeßrechtsgeschichte
                            intensiviert<note
                n="N.8">Dazu u. <ref target="#S.4">IV</ref> u. <ref target="#S.5">V</ref>; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> FLOSSMANN,
                            ÖPRG (1983); vgl. <ref
              target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfeN.614.17">G. WESENER, Zur
                                Bedeutung der österreichischen Landesordnungsentwürfe des 16. und
                                17. Jahrhunderts für die neuere Privatrechtsgeschichte, FS N. Grass
                                I (Innsbruck — München 1974) 614 (A. 17 u. 18)</ref>.</note>, sodaß
                        es nunmehr schon möglich ist, ein etwas genaueres Bild der Einflüsse und
                        Geltung des römisch-gemeinen Rechts in Österreich für die Zeit vom 16. bis
                        18. Jh. zu zeichnen<note n="N.9">Zur Bilanz der Rezeption und des Usus
                            modernus 

              <!-- Noch kein Digitalisat --> F. WIEACKER,
                            Privatrechtsgeschichte der Neuzeit<hi rend="sup">2</hi> (Göttingen 1967)
                            225 ff.; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> H. COING, Europäisches
                            Privatrecht Bd. I: Älteres Gemeines Recht (1500 bis 1800), München 1985;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER, PRG 120 ff.;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Die privatrechtlichen Normen des
                            Usus modernus, in: 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Akten des 26.
                            Deutschen Rechtshistorikertages, Frankfurt am Main 1986 (=
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Ius commune, Sonderheft 30, 1987) 279
                            ff.; Zur Geltung des römischen Rechts im 18. Jh.
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> K. LUIG, in: Formazione storica II (1977)
                            819 ff.; vgl. 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> W. WIEGAND, Studien zur
                            Rechtsanwendungslehre der Rezeptionszeit (Ebelsbach 1977);
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Die privatrechtlichen
                            Rechtsquellen des Usus modernus, in: Akten des 26. Deutschen
                            Rechtshistorikertages (1987) 237 ff.; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> J.
                            SCHRÖDER, Die privatrechtliche Methodenlehre des Usus modernus, ebd. 253
                            ff.; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> SCHLOSSER, PRG 60 ff., bes.
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> 65 f.</note>.</p>

          <p>Räumlich bezieht sich die vorliegende Darstellung auf die altösterreichischen
                        Länder: Österreich unter und ob der Enns, Steiermark, Kärnten und Krain<note
                n="N.10">Auf die besondere Entwicklung in Görz und Gradiska, Istrien und
                            Triest kann nicht eingegangen werden; vgl. dazu <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386353">A. LUSCHIN, Österreichische
                                Reichsgeschichte (Bamberg 1896) 381 f.</ref>;
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> A. EHRENZWEIG, System des österr. allg.
                                Privatrechts<hi rend="sup">2</hi> I/1 (Wien 1951) 24 ff.;
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> VILFAN, in: Handbuch PRG III/5 (1988) 353
                            f.</note>, Tirol und Vorarlberg, zeitlich auf die Periode von Maximilian
                        I. bis <pb
              n="11"
              xml:id="S.11"/> zum Beginn der Kodifikationsarbeiten unter
                        Maria Theresia. Die österreichische Zivilistik des 18. Jh.s und der Einfluß
                        des römischen Rechts auf die Kodifikation des bürgerlichen Rechts in
                        Österreich haben eine vorzügliche Darstellung durch Artur Steinwenter<note n="N.11">

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Studi Koschaker I (1954) 403 ff.</note>
                            gefunden<note n="N.12">Vgl. die grundlegende Untersuchung von
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> G. KOCHER, Höchstgerichtsbarkeit und
                            Privatrechtskodifikation. Die Oberste Justizstelle und das allgemeine
                            Privatrecht in Österreich von 1749 — 1811 (Wien — Köln — Graz 1979);
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Die Zivilgesetzgebung und die
                            Oberste Justizstelle bis zum ABGB, FS H. Baltl z. 60. Geb. (Innsbruck
                            1978) 309 ff. Weitere Lit. bei 
              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            WESENBERG/WESENER, PRG 169, 259 f. (zu 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> §
                            22. IV.2).</note>.</p>

          <p>Die altösterreichischen Länder waren als Teile des Reiches Rezeptionsgebiet;
                        allerdings konnte sich in Österreich der "Landsbrauch" gegenüber dem
                        gemeinen Recht relativ gut und lange behaupten. Das Reichskammergericht
                        sollte bei seiner Einrichtung zwar für das ganze Reich und damit auch für
                        die österreichischen Gebiete zuständig sein, in der Praxis konnte es aber
                        seine Jurisdiktion gegenüber den von Österreich geltend gemachten
                        Exemtionsprivilegien nicht durchsetzen. Der Reichshofrat war bis zum Jahre
                        1637 in österreichischen Angelegenheiten tätig<note n="N.13">
              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER, PRG 103.</note>.</p>
          <p>Wie H. Baltl<note n="N.14">
              <ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr61">Einflüsse 61
                                ff.</ref>

            </note> aufgezeigt hat, haben erst die Tendenzen und
                        Reformen der maximilianischen Zeit „die notwendigen Grundlagen und
                        Vorbereitungen für einen bedeutungsvollen Wandel der Rechtsordnung,
                        einschließlich des Privatrechts"<note
                n="N.15">So <ref
              target="/o:repat.baltl-1962-roemr71">BALTL, Einflüsse 71</ref>.</note>
                        geschaffen. Von besonderer Bedeutung war in diesem Zusammenhang die
                        Schaffung von Regimenten für die österreichischen Ländergruppen<note
                n="N.16">Dazu <ref target="http://archive.org/stream/geschichtedeslt00ebengoog#page/n">A. LUSCHIN,
                                Geschichte des ältern Gerichtswesens in Österreich ob und unter der
                                Enns (Weimar 1879) 276 ff.</ref>; 
              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            DERS., ÖRG 266 ff.; <ref target="http://archive.org/stream/dieorganisation00adlegoog#page/n">S. ADLER, Die
                                Organisation der Centralverwaltung unter Kaiser Maximilian I. (Graz
                                1886)</ref>; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> E. C. HELLBLING, ÖVVGZ
                            (1974) 144 ff.; <ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr62">BALTL, Einflüsse 62
                                f.</ref>; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., ÖRG 111 ff.;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> H. WIESFLECKER, Kaiser Maximilian I. Das
                            Reich, Österreich und Europa an der Wende zur Neuzeit, II (Wien 1975)
                            175 ff., 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> III (1977) 228 ff., bes.
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> 239 ff.; vgl.
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Sieglinde KREUZWIRTH, König Maximilian I.
                            und die Verwaltung der österr. Erblande in den Jahren 1490 — 1502 (Phil.
                            Diss. Graz, 1964, mschr.); 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Franz
                            JANKOVITS, Maximilian I. und die Verwaltung der österr. Erbländer von
                            1502 bis 1510 (Phil. Diss. Graz 1968, mschr.);
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Verfahren vor der Regierung, §
                            1.</note>. Nachdem Maximilian 1490 in Tirol ein Regiment eingesetzt
                        hatte, kam es nach dem Tode Friedrichs III. (1493) zur Einsetzung eines
                        Regiments für die fünf niederösterreichischen Länder (Österreich unter und
                        ob der Enns, Steiermark, Kärnten und Krain). Von 1501 bis 1510 bestand ein
                        landesfürstliches Hof- bzw. Kammergericht zu Wiener Neustadt; dieses
                        Hofgericht war ebenso wie das niederösterreichische Landesregiment zu Enns
                        (seit 1502 zu Linz) zuständig für alle fünf niederösterreichischen Länder.
                        Die Einrichtung des Hofgerichts stieß auf starken Widerstand bei den
                        Ständen, vor allem bei der steirischen Landschaft. Im Jahre 1510 kam es
                        schließlich zur <pb
              n="12"
              xml:id="S.12"/> Beseitigung des Kammergerichts zu
                        Wiener Neustadt; seine Kompetenzen gingen zum Großteil auf das
                        niederösterreichische Regiment über<note n="N.17">
              <ref
                target="http://archive.org/stream/geschichtedeslt00ebengoog#page/n">LUSCHIN, Gerichtswesen 284
                                f.</ref>; <ref target="http://archive.org/stream/dieorganisation00adlegoog#page/n">ADLER, Centralverwaltung 275
                                ff.</ref>; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> WIESFLECKER, Maximilian
                            I., III 242 f.; vgl. 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> F. JANKOVITS,
                            Maximilian I. (o. Anm. 16) 104; 
              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            WESENER,Verfahren vor der Regierung, § 1 bei Anm. 31 — 35.</note>.</p>

          <p>Im Jahre 1564 kam es unter Erzherzog Karl II. zur Errichtung einer eigenen
                        Regierung in Graz für die innerösterreichischen Länder (Steiermark, Kärnten,
                            Krain)<note
                n="N.18">Dazu <ref target="/o:repat.thiel-zentralverwaltung-inneroesterreich58">V. THIEL,
                                Die innerösterr. Zentralverwaltung. 1564 — 1749. I, AÖG 105 (1916)
                                58 ff.</ref>
            </note>. Die innerösterreichische Regierung bestand
                        jeweils aus dem Statthalter bzw. Vize-Statthalter, dem Kanzler, den Regenten
                        und Regimentsräten ( 

            <!-- Noch kein Digitalisat --> Instruktion für die
                        innerösterreichische Regierung von 1597, Art. 1); die Regimentsräte saßen in
                        drei Bänken, der Herren-, Ritter- und Gelehrtenbank. Der Regimentskanzler
                        war Vorstand der Kanzlei und mußte ein Rechtsgelehrter sein<note
                n="N.19">Erzherzog Karl II. bildete im Jahre 1565 das Regierungskollegium in
                            Graz außer dem Statthalter und dem Kanzler aus neun Räten, von denen
                            sieben von Adel, zwei Rechtsgelehrte waren. Vgl. <ref target="/o:repat.thiel-zentralverwaltung-inneroesterreich65">THIEL, Zentralverwaltung I 65 A.
                                3</ref>; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Die Aufrichtung der
                            Regierung des Erzherzogs Karl von Innerösterreich, ZHVStmk. 11(1913) 297
                            ff. — Zur Zusammensetzung der niederösterr. Regierung
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> A. STARZER, Beiträge zur Geschichte der
                            niederösterr. Statthalterei (Wien 1897) 21,
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> 48 f.; <ref target="/o:repat.thiel-zentralverwaltung-inneroesterreich65">THIEL, Zentralverwaltung I 65 A. 3</ref>;
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> M. RINTELEN, Landsbrauch 93.</note>. Der
                        berühmte Jurist Bernhard Walther (s.u. <ref
              target="#S.3">III</ref>),
                        zunächst Ordinarius für Institutionen an der Universität Wien, wurde 1547
                        Regimentsrat bei der niederösterreichischen Regierung, 1556 Kanzler
                        derselben und 1565 erster Kanzler der neugeschaffenen Regierung in Graz<note n="N.20">
              <!-- Noch kein Digitalisat --> M. RINTELEN, Bernhard Walthers
                            privatrechtliche Traktate aus dem 16. Jh. (Leipzig 1937) 3* f.;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER, PRG 113.</note>.</p>

          <p>Die Regierungen (Regimente) waren für gewisse Justizangelegenheiten erste
                        Instanz (Ansprüche des Kaisers als Herrn und Landesfürsten, Ansprüche gegen
                        den Kaiser u.a., Gerichtsstand für den nichtlandständischen Adel)<note n="N.21">Dazu eingehend 

              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                            Verfahren vor der Regierung, § 4. — S. u. <ref target="#4.3">IV.
                            3</ref>.</note>, daneben Appellationsinstanz für alle Gerichtsstellen,
                        von denen eine Appellation erfolgen konnte, insbesondere für das
                        landmarschallische Gericht in Österreich unter der Enns, die
                        Landschrannengerichte in den innerösterreichischen Ländern, aber auch für
                        Entscheidungen von Städten und Märkten.</p>

          <p>Das Verfahren vor der Regierung als erster Instanz war im 16. Jh. schon
                        grundsätzlich schriftlich, nicht nur das Beweisverfahren, sondern auch das
                            Hauptverfahren<note n="N.22">Vgl. 

              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            WESENER, Verfahren vor der Regierung, § 21.</note>; das
                        Appellationsverfahren war ebenfalls schriftlich<note n="N.23">Vgl.
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren 105 f. —
                            Keine Schriftlichkeit bei Berufungen gegen Urteile steirischer Gerichte,
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, aaO.</note>. Zufolge der
                        Mitwirkung von Rechtsgelehrten im Verfahren vor der Regierung kam es zu
                        einer stärkeren Berücksichtigung des römisch-gemeinen <pb
              n="13" xml:id="S.13"/> Rechts<note n="N.24">Vgl. 

              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            HELLBLING, ÖVVG 145; für die Innsbrucker Regierung <ref
                target="/o:repat.sartori-1895-tirol6">SARTORI-MONTECROCE, Reception 6
                                ff.</ref>, <ref
                target="/o:repat.sartori-1895-tirol20">20 f.</ref>, <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol64">64 f.</ref>

            </note>. Die Bedeutung,
                        die das römische Recht erlangte, zeigt sich auch in den Beschwerden der
                        Landstände gegen die „geschriebenen Rechte"<note n="N.25">
              <!-- Noch kein Digitalisat --> LUSCHIN, ÖRG 274; <ref target="http://archive.org/stream/dieorganisation00adlegoog#page/n">ADLER, Centralverwaltung 306 A. 2</ref>; vgl.
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> F. KLEIN-BRUCKSCHWAIGER, Kampf der Stände
                            gegen das römische Recht während der Rezeptionszeit, JBl 70 (1948) 161
                            ff.; <ref target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen333">MOTLOCH,
                                Landesordnungen 333</ref>; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                            Wandlungen des Gerichtswesens 483; 
              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            BURKERT, Landesfürst und Stände (1987) 157;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Widerstreit 55 ff.</note>.</p>
          <p>An der Universität Wien (gegründet 1365)<note n="N.26">Vgl.
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> H. BALTL, IRMAE Pars II, 7,e,cc
                            (Mediolani 1966).</note> war im 14. und während des größten Teils des
                        15. Jh.s nur kanonisches, nicht römisches Recht gelehrt worden<note
                n="N.27">Dazu <ref
                target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-18535">R. KINK, Die
                                Rechtslehre an der Wiener Universität (Wien 1853) 5 ff.</ref>; <ref
                target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:91414/bdef:Asset/view">J. ASCHBACH, Geschichte der Wiener
                                Universität I (Wien 1865) 302 ff.</ref>, bes. <ref
                target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:91414/bdef:Asset/view">309 f.</ref>; <ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr64">BALTL, Einflüsse 64 ff.</ref>;
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Bartolus 102 f.</note>.
                        Zahlreiche Österreicher studierten römisches Recht an italienischen
                        Universitäten; wir sind darüber durch die Untersuchungen von Arnold Luschin
                        v. Ebengreuth<note n="N.28">
              <ref target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb11167791-7">Oesterreicher an italienischen Universitäten zur Zeit der Reception
                                des römischen Rechts (Separatabdruck aus den Blättern des Vereines
                                für Landeskunde von Niederösterreich, Jg. 1880 — 1885, Wien
                                1886)</ref>. Vgl. 

              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Bartolus
                            94 A. 17.</note>, Gustav C. Knod<note n="N.29">
              <ref
              target="http://archive.org/stream/deutschestudent00knod#page/n5/mode/2up">Deutsche Studenten in Bologna (1289 — 1562), (Berlin
                            1899)</ref>.</note> und Fritz Weigle<note n="N.30">
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Deutsche Studenten in Italien, Quellen u.
                            Forsch, aus italienischen Archiven und Bibliotheken 32 (1942) 110 ff.;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Die Bibliothek der deutschen
                            Nation in Perugia, Quellen u. Forsch. 34 (1954) 173 ff.;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Die Matrikel der deutschen Nation
                            in Perugia (1579 — 1727), (Tübingen 1956);
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Deutsche Studenten in Pisa
                            (Deutsche Studenten in Italien IV), Quellen u. Forsch. 39 (1959) 173
                            ff.; 

              <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Die Matrikel der deutschen
                            Nation in Siena (1573-1738) I, II (Tübingen 1962).</note> gut
                            unterrichtet<note
                n="N.31">Vgl. dazu <ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr65">BALTL. Einflüsse 65 f.</ref>; 

              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            WESENER. Bartolus 94 ff. (mit Lit.).</note>. Viele dieser Juristen haben
                        dann in Österreich als Rechtslehrer, Richter oder in der Verwaltung gewirkt,
                        ihre Kenntnisse des gelehrten Rechts weitergegeben oder in der Praxis zur
                        Anwendung gebracht<note n="N.32">
              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Bartolus 95 ff., bes. A.
                            23.</note>.</p>

          <p>Römisches Recht wurde an der Universität Wien erst seit 1494 gelehrt; König
                        Maximilian I. berief in diesem Jahr den Rechtsgelehrten <ref
              target="https://de.wikipedia.org/wiki/Hieronymus_Balbus">Hieronymus Balbus</ref> (Girolamo Balbi)
                        aus Venedig zum Vortrag des römischen Rechts nach Wien<note n="N.33">
              <ref
                target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-185320">KINK, Rechtslehre 20
                                ff.</ref>, <ref
                target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-185340">40</ref>;
                                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92087/bdef:Asset/view">ASCHBACH II 146 ff.</ref>;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> A. GOLDMANN, Die Universität
                            1529—1740, in: Geschichte der Stadt Wien, hg. vom Altertumsvereine zu
                            Wien, VI (Wien 1918) 125 f.; 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> GROSSMANN,
                            Frühzeit des Humanismus 291 ff.; 

              <!-- Noch kein Digitalisat --> G. RILL,
                            Art. Balbi, Girolamo, in: Dizionario Biografico degli Italiani V (Roma
                            1963) 370 ff.</note>. Auf Balbus folgt 1497 der Sizilianer <persName
              ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johannes_Sylvius%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johannes Sylvius</persName> als
                        Lehrer des römischen Rechts, auf diesen 1499 <persName
              ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johannes_Reuss%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann Stephanus Reuss</persName> aus
                        Konstanz und 1500 <persName
              ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Wolfgang Pachaimer%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Wolfgang
                            Pachaimer</persName> aus Gmunden. Diese Rechtslehrer waren
                            Humanisten<note
                n="N.34">Vgl. <ref
                target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92087/bdef:Asset/view">ASCHBACH,
                                II 57</ref>, <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92087/bdef:Asset/view">104 f.</ref>;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> G. BAUCH, Die Reception des Humanismus in
                            Wien (Breslau 1903) 39 ff., 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> 87 A. 2;<ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr68">BALTL, Einflüsse 68 f.</ref>
            </note>.
                            <pb n="14" xml:id="S.14"/>
          </p>
          <p>Die Berufung von Humanisten als Professoren des römischen Rechts erklärt sich
                        aus der humanistischen Einstellung Kaiser Maximilians und seiner Abneigung
                        gegen diejenigen Juristen, die blind an die Autorität der italienischen
                        Kommentatoren, der Bartolisten, glaubten. Johannes Cuspinian berichtet uns
                        darüber in seiner 

            <!-- Noch kein Digitalisat --> "Vita Maximiliani" (Opp. p.
                        486) : Solis juris consultis, qui Bartoli Baldique opiniones pro oraculis
                        afferebant, contrarius<note n="N.35">Zitiert nach
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 121 A. 4; vgl.
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER. Bartolus 103.</note>. Der Beginn
                        der Lehre des römischen Rechts an der Universität Wien ist, wie H.
                            Baltl<note n="N.36">
              <ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr69">Einflüsse
                                69</ref>.</note> zu Recht betont, "typisch für die am Ende des 15.
                        Jhdts. in Österreich stärker in Fluß kommende Übernahme romanistischer
                        Bestimmungen".</p>

          <p>Kaiser Maximilian I. soll den Plan gehabt haben, das gesamte Zivilrecht zu
                        kodifizieren; er habe aber diesen Plan aufgegeben, weil es an Männern
                        fehlte, denen er die Ausführung hätte übertragen können: <hi rend="it">Is
                            [Maximilianus] hoc salubre et egregium opus animo molitus est, quo Ius
                            Civile in ordinem et compendium resecatis superfluis redigeret. Fecisset
                            id, ni viril, qui idagerent, se destitutum vidisset</hi>
            <note n="N.37">
              <ref
                target="http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10163380.html">Sebastian DERRER, Jurisprudentiae Liber I. Epist. dedicatoria
                                (Freiburg i. Br. 1540)</ref>, zitiert nach: <ref
                target="http://books.google.de/books?id=G78OAAAAYAAJ&amp;pg=PA142">STOBBE, Rechtsquellen II 142 A. 95</ref>;
                            vgl. <ref
                target="http://gdz.sub.uni-goettingen.de/content/PPN372047610/800/0/0000079.jpg">STINTZING I 58 f.</ref>, <ref
                target="http://gdz.sub.uni-goettingen.de/content/PPN372047610/800/0/00000269.jpg">258</ref>; kritisch <ref
                target="https://archive.org/details/below_ursachen_1905/s083.jpg">G. v. BELOW, Die Ursachen der
                                Rezeption des römischen Rechts in Deutschland (München 1905) 83
                                Anm.</ref>; <ref
                target="/o:repat.sartori-1895-tirol3">SARTORI-MONTECROCE,
                                Reception 3 f.</ref>; ferner <ref
                target="http://www.literature.at/viewer.alo?objid=19290&amp;viewmode=fullscreen&amp;rotate=&amp;scale=3.33&amp;page=">A.
                                MELL, Grundriß der Verfassungs- und Verwaltungsgeschichte des Landes
                                Steiermark (Graz — Wien — Leipzig 1929) 404</ref>; <ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr63">BALTL, Einflüsse 63
                        f.</ref>
            </note>.</p>

          <p>Im folgenden soll die allmähliche Romanisierung des österreichischen
                        Rechtswesens im 16. und 17. Jh. verfolgt werden<note
                n="N.38">Für das 16.
                            Jh. vgl. <ref
                target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr116">BRAUNEDER, Kanon. u.
                                röm.-gem. Recht 116</ref> : "Insgesamt ist der Einfluß des
                            kanonischen wie des römisch-gemeinen Rechts im 16. Jh. für die Praxis
                            als gering, für das Rechtsdenken jedoch als bedeutsam anzuschlagen.
                            Wahrhaft materiell neues Recht bringt es kaum, formt jedoch das
                            Rechtsdenken, verfestigt überkommene Begriffe und läßt das heimische
                            Recht plastischer werden." — Zu materiellen Einflüssen des gemeinen
                            Rechts s. <ref
                target="#S.4">unten IV</ref> u. <ref
              target="#S.5">V</ref>.</note>; gewisse Höhepunkte erreichte diese Entwicklung
                        noch zu Beginn des 18. Jh.s unter Kaiser Karl VI., etwa in der „ <ref
              target="http://repertorium.at/qu/1720_erbrecht.html">Neuen Satz- und
                            Ordnung vom Erbrecht außer Testament</ref> " (dazu u. <ref
              target="#4.4">IV.4</ref>). Die Entwicklung in Österreich zeigt gewisse Parallelen zum
                        Rezeptionsvorgang in der Schweiz, aber auch in anderen Randgebieten des
                        Reiches, wo sich die Hochrezeption erst im 17. und 18. Jh. voll auswirkte;
                        es scheint gerechtfertigt, diese verlangsamten und abgeschwächten
                        Rezeptionsvorgänge als eine „Spätrezeption" zu kennzeichnen<note
                n="N.39">Vgl. <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe628">WESENER,
                                Landesordnungsentwürfe 628 (A. 114)</ref>;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER. PRG 108 (§ 16. XIV);
                            vgl. 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> BALTL, ÖRG 169 : "Erst das 17. Jh.
                            brachte eine stärker sichtbare Rezeption." — Für Basel vgl.
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> H. R. HAGEMANN, SZGerm 78 (1961) 294
                            f.</note>. <pb
              n="15" xml:id="S.15"/>
          </p>
        </div>
        <div xml:id="TA.2">
          <head>II. RECHTSQUELLEN UND RECHTSQUELLENLEHRE</head>
          <div xml:id="TA.2.1">
            <head>1. Bedeutung der ständischen Differenzierung des Rechts</head>

            <p>Die mittelalterliche Gliederung des Rechts nach territorialen und
                            personalen Rechtskreisen<note
                  n="N.40">Vgl. <ref target="https://archive.org/stream/institutionendes00heus#page/n">HEUSLER, Institutionen I 23 ff.</ref>;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER, PRG 10.</note>
                            bestand in der frühen Neuzeit, wenn auch abgeschwächt, weiter und war
                            auch für die Rezeptionsvorgänge von Bedeutung. Für den Herrenstand und
                            Adel galt das Landrecht, für die Bürger galten die Stadtrechte, für die
                            bäuerliche Bevölkerung fanden sich Rechtsvorschriften in Weistümern,
                            Öffnungen, Banntaidingen<note n="N.41">Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BALTL, ÖRG 124 ff.,
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> 164 ff.; zur grundherrschaftlichen
                                Legislative <ref target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung3">Brauneder,
                                    Gesetzgebungsgeschichte 3 ff.</ref>
              </note>.</p>

            <p>Das römisch-gemeine Recht konnte am leichtesten auf der Ebene des
                            Landrechts Eingang finden, wenn sich auch hier in vielen Bereichen der
                            heimische Landesbrauch lange Zeit hielt. Anhand der
                                Landrechtsentwürfe<note
                  n="N.42">Anstelle des bisher üblichen
                                Ausdrucks "Landesordnungsentwürfe" wird nunmehr, W. BRAUNEDER
                                folgend, der Ausdruck "Landrechtsentwürfe" verwendet; dazu unten
                                    <ref
                target="#2.2">II. 2</ref>.</note> für Österreich unter und
                            ob der Enns des 16. und 17. Jh.s läßt sich die fortschreitende
                            Romanisierung recht deutlich verfolgen<note
                  n="N.43">Dazu <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe614">WESENER,
                                    Landesordnungsentwürfe 614 ff.</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Gesetzgebung Steiermark
                                177.</note>.</p>

            <p>Die österreichischen Stadtrechte scheinen nicht sehr stark romanisiert
                            worden zu sein<note
                  n="N.44">Dazu <ref
                target="/o:repat.baltl-1962-roemr">BALTL, Einflüsse § 7</ref>.</note>. Gerade hierzu bedürfte es
                            freilich noch eingehender Einzeluntersuchungen; eine gewisse
                            Sonderstellung hat wohl Wien eingenommen, über dessen
                            Privatrechtsentwicklung wir dank der Untersuchungen von Hans v.
                                Voltelini<note
                  n="N.45">Zur <ref
                  target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption79">Rezeption des gemeinen
                                    Rechtes in Wien, FS des akademischen Vereines deutscher
                                    Historiker in Wien (Wien 1914) 79 ff.</ref> Vgl. u. <ref
                target="#N.133">Anm. 133</ref>.</note>, Heinrich Demelius<note n="N.46">S. unten <ref
                target="#N.136">Anm. 136</ref>.</note>, Theo
                                Mayer-Maly<note
                  n="N.47">S. unten <ref
                target="#N.138">Anm.
                                    138</ref>.</note> und Wilhelm Brauneder<note
                  n="N.48">S. unten
                                    <ref
                target="#N.139">Anm. 139</ref>.</note> recht gut
                            unterrichtet sind (dazu u. <ref
                target="#2.3">II.3</ref>)<note n="N.49">Vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Landsbrauch 93
                                ff.</note>.</p>

            <p>Am schwächsten war der römisch-rechtliche Einfluß in den bäuerlichen
                            Rechtsquellen, doch lassen sich selbst in den Weistümern vereinzelt
                            romanistische Termini und Bestimmungen feststellen<note n="N.50">Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BALTL, Einflüsse 64 A. 232; nun
                                eingehend 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> G. KOCHER, Landesbrauch und
                                Gemeines Recht in den bäuerlichen Weistümern Österreichs, in Rec.
                                Soc. J. Bodin 44 (1987) 127 ff. — Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> A. A. KLEIN, Das bäuerliche
                                Rechtsleben, in: Bauerntum in der Steiermark [= ZHVStmk. Sonderb. 7
                                (1963)] 44 ff.</note>
              <pb n="16" xml:id="S.16"/>.</p>
          </div>
          <div xml:id="TA.2.2">

            <head>2. Landesordnungen und Landrechtsentwürfe — Landesbrauch und
                            gemeines Recht<note n="N.51">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> LUSCHIN, ÖRG 345 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> HUBER/DOPSCH. ÖRG 160 ff.; <ref target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen331">MOTLOCH,
                                    Landesordnungen 331 ff.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                HELLBLING. ÖVVG 281 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BALTL, ÖRG
                                164 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN. Landsbrauch 95
                                ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Erbrecht 12 ff.;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Landschrannenverfahren 19 ff.;
                                    <ref
                  target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe613">DERS..
                                    Landesordnungsentwürfe 613 ff.</ref>; <ref target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung1">BRAUNEDER,
                                    Gesetzgebungsgeschichte 1 ff.</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Gesetzgebung Steiermark 165
                                ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> FLOSSMANN, Consuetudo 213 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DIES.. Landrechte 72 ff.; <ref target="/o:repat.grimm-1976-hdb419">D. GRIMM, in: Handbuch PRG II/2
                                    (1976) 419 ff.</ref>
              </note>
            </head>
            <p>Wilhelm Brauneder<note n="N.52">
                <ref target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung12">Gesetzgebungsgeschichte
                                    12 f. (A. 77)</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Gesetzgebung
                                Steiermark 175 f.; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Art.
                                Landesordnung, HRG II 1405 ff.</note> unterscheidet inhaltlich
                            zwischen „Landesordnungen" und „Landrechten". „Landesordnungen im
                            spezifischen Sinn sind Gesetzeswerke, die das Recht des neuzeitlichen
                            Territorialstaates in einer möglichst alle Rechtsgebiete umfassenden
                            Kompilation festhalten wollen, wobei aber keine vollständige Regelung
                            der einzelnen Teilgebiete angestrebt wird, sondern eher nur die
                            Klarstellung besonders wichtiger oder aktueller Fragen."<note n="N.53">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, HRG II 1406.</note> Die
                            "Landrechte" beschränken sich in der Regel auf Zivil- und
                            Zivilprozeßrecht, das sie kodifikationsartig behandeln<note n="N.54">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, HRG II 1407; <ref target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung18">DERS.,
                                    Gesetzgebungsgeschichte 18</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                DERS., Gesetzgebung Steiermark 176; in diesem Sinne
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> HELLBLING, ÖVVG 281;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> CONRAD, DRG II 364;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> A. LAUFS/K. P. SCHROEDER, Art.
                                Landrecht, HRG II 1527 ff., bes. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 1532
                                f.; <ref target="/o:repat.grimm-1976-hdb419">D. GRIMM, in: Handbuch PRG
                                    II/2, 419</ref>; vgl. zum Typ der Landesordnung
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> G. IMMEL, ebd. 68.</note>. Dieser
                            Abgrenzung ist grundsätzlich zuzustimmen, wenn die zeitgenössischen
                            Bezeichnungen auch nicht immer einheitlich sind<note n="N.55">Vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Art. Landesordnung, HRG II
                                1406. — Sehr schön zeigt sich der Gegensatz in Bayern: " <ref target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=BayrLRRef.+1518">Reformation der bayrischen
                                    Landrecht</ref> " von 1518 (in: 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                Quellen z. NPRG 1/2, 1 ff., enthält allerdings auch Strafrecht) und
                                " <ref target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=BayrLO.+1553">Bairische Landsordnung</ref> " von
                                1553 (in : 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Quellen z. NPRG II/1, 161
                                ff.). Eine umfassende Kompilation sind die " <ref target="https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwBayernLR1616/0001">Landrecht/Policey: Gerichts-Malefitz- und
                                    andere Ordnungen. Der Fürstenthumben Obern und Nidern
                                    Bayrn</ref> " von 1616. IV. Teilgesetz (Landrecht), hg. von
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. GÜNTER: Das Bayerische Landrecht
                                von 1616 (München 1969).</note>.</p>

            <p>Im österreichischen Bereich sind Landesordnungen im obigen Sinne die
                            Landesordnungen für Tirol von 1532 und 1573; die sogenannten
                            "Landesordnungsentwürfe" des 16. und 17. Jh.s für Österreich unter und
                            ob der Ennss<note n="N.56">So 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> LUSCHIN,
                                ÖRG 355 f.; <ref
                  target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen331">MOTLOCH,
                                    Landesordnungen 331 ff.</ref>; <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe">WESENER,
                                    Landesordnungsentwürfe passim</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BALTL, ÖRG 166 f.; früher auch <ref
                target="/o:repat.brauneder-1971-ehescheidung273">W. BRAUNEDER, Die
                                    Ehescheidung dem Bande nach in den Landesordnungsentwürfen für
                                    Österreich unter und ob der Enns 1595 und 1609, ÖAK 22 (1971)
                                    273 ff.</ref>.</note> sind mit W. Brauneder vom inhaltlichen
                            Standpunkt überwiegend als Landrechtsentwürfe zu qualifizieren. Gewisse
                            Vorbehalte sind zu machen. Die Entwürfe selbst bezeichnen sich vielfach
                            als "Landtafeln". Der Entwurf <pb
                n="17" xml:id="S.17"/> Strein/Linsmayr
                            umfaßt auch Lehensrecht ( 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Buch V) und
                            Strafrecht ( 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Buch VI). Die sogenannte „
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation der vier Doktoren " für
                            Österreich unter der Enns von 1654 war wohl zunächst als eine umfassende
                            Landesordnung konzipiert; sie bezeichnet sich auch als solche<note
                  n="N.57">Vgl. <ref target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung20">BRAUNEDER, Gesetzgebungsgeschichte 20</ref>.&gt;</note>; neben
                            Prozeßrecht und Privatrecht war als 

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Buch
                            VI die Landgerichtsordnung (Strafrecht und Strafprozeßrecht) vorgesehen.
                            Die Landgerichtsordnung sowie die Gerhabschaftsordnung
                            (Vormundschaftsrecht) blieben schließlich bei der Bücherzählung
                            unberücksichtigt und wurden als selbständige Gesetze sanktioniert<note n="N.58">
                <ref
                  target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen344">MOTLOCH,
                                    Landesordnungen 344 ff.</ref>, bes. <ref
                  target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen346">346</ref>; <ref
                  target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung20">BRAUNEDER,
                                    Gesetzgebungsgeschichte 20</ref>; <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe626">Wesener,
                                    Landesordnungsentwürfe 626 f.</ref>
              </note>.</p>

            <p>Die Rechtsentwicklung in den einzelnen altösterreichischen Ländergruppen
                            und Ländern verlief im 16. und 17. Jh. grundsätzlich getrennt<note
                  n="N.59">Vgl. <ref target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen331">MOTLOCH, Landesordnungen 331 ff.</ref>

              </note>. Innerhalb der
                            Ländergruppen bestanden gewisse Vereinheitlichungsbestrebungen<note
                  n="N.60">Vgl. <ref target="http://archive.org/stream/sterreichischer00ebengoog#page/n376">LUSCHIN, ÖRG 357 ff.</ref>

              </note>. So ergingen Polizeiordnungen
                            für alle fünf niederösterreichischen Länder und Görz (1527, 1542 und
                                1552)<note n="N.61">
                <ref target="http://archive.org/stream/sterreichischer00ebengoog#page/n398">LUSCHIN, ÖRG
                                    379</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> MELL, Verf.- u.
                                Verw.Gesch. Steiermarks 404 ff.; vgl. <ref
                  target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung14">BRAUNEDER.
                                    Gesetzgebungsgeschiche 14</ref>, <ref target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung21">21</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Gesetzgebung Steiermark 185;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Der soziale und rechtliche
                                Gehalt der österr. Polizeiordnungen des 16. Jh.s, Zs. Hist. Forsch.
                                3 (1976) 205 ff.</note>. Nachweisbar ist die Vorstellung eines
                            „niederösterreichischen Landsbrauches"<note n="N.62">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Gesetzgebung Steiermark
                                185 (A. 131).</note>. Stärkere Bestrebungen zur Rechtsangleichung
                            bestanden innerhalb der innerösterreichischen Länder (Steiermark,
                            Kärnten, Krain)<note n="N.63">Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                BRAUNEDER, Gesetzgebung Steiermark 184 ff.; für Landrechtsordnungen
                                (Zivilprozeß) 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                                Landschrannenverfahren 16 f.; zur Übereinstimmung des Verfahrens vor
                                der niederösterr. und der innerösterr. Regierung
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Verfahren vor der Regierung,
                                § 2.</note>.</p>
            <p>Weitergehende Vereinheitlichungstendenzen traten unter Karl VI. auf.<note n="N.64">Vgl. <ref target="http://archive.org/stream/sterreichischer00ebengoog#page/n382">LUSCHIN, ÖRG 363 f.</ref>

              </note> Solche zeigen sich deutlich
                            auf dem Gebiete der gesetzlichen Erbfolge; hier wurde materielle
                            Rechtseinheit für die niederösterreichischen und innerösterreichischen
                            Länder geschaffen. Die " <ref
                target="http://repertorium.at/qu/1720_erbrecht.html">Neue Satz- und
                                Ordnung vom Erbrecht außer Testament</ref> ", zunächst Teil der
                            "Kompilation der vier Doktoren" für Österreich unter der Enns , wurde
                            vom Landesherrn ab 1720 in den fünf Ländern mit gewissen Modifikationen
                            in Kraft gesetzt (1720 in Österreich unter der Enns, 1729 in der
                            Steiermark und in Österreich ob der Enns, 1737 in Krain und 1747 in
                                Kärnten)<note n="N.65">Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER.
                                Erbrecht 108 ff.; <ref target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung21">BRAUNEDER, Gesetzgebungsgeschichte 21 f.</ref>
              </note>.</p>
            <p>Erst das Verdrängen der Stände aus der Gesetzgebung hat es, wie W. <pb n="18"
                xml:id="S.18"/> Brauneder<note n="N.66">
                <ref target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung21">Gesetzgebungsgeschichte
                                    21 f.</ref>

              </note> betont, ermöglicht, die formelle
                            Rechtseinheit herbeizuführen. Im Zeitalter des aufgeklärten Absolutismus
                            kam es zur Schaffung „allgemeiner" Gesetzbücher für alle deutschen
                                Erblande.<note
                  n="N.67">Vgl. <ref target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung22">BRAUNEDER,
                                    Gesetzgebungsgeschichte 22 (A. 143)</ref>.</note>.</p>
            <div xml:id="TA.2.2.1">
              <head>A. Österreich unter und ob der Enns<note n="N.68">
                  <ref
                    target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen331">MOTLOCH,
                                        Landesordnungen 331 ff.</ref>; <ref
                    target="/o:repat.wisnicki-1926-abfassung">F. WISNICKI, Die
                                        Geschichte der Abfassung des Tractatus de juribus
                                        incorporalibus, Jb. f. Landeskunde u. Heimatschutz von
                                        Niederösterreich u. Wien, N. F. 20 (1926 u. 1927), II (Wien
                                        1927) 69 ff.</ref>; <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe613">WESENER,
                                        Landesordnungsentwürfe 613 ff.</ref>
                </note>
              </head>

              <p>In Österreich unter der Enns wurden im 16. und 17. Jh. vier
                                Landrechtsentwürfe ausgearbeitet: der " <ref
                  target="/o:repat.1526-noelrentw">Zeiger in das Landrechtsbuch</ref> " oder "Institutum
                                Ferdinandi I." von 1528 (= Zeiger), der <ref target="/o:repat.1573-noestlrentw">Entwurf Püdler von 1573</ref>, der
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Entwurf Strein/Linsmayr von 1595 und
                                die " 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation der vier Doktoren "
                                von 1654 (= Kompilation)<note
                    n="N.69">Lithographierte Abschriften
                                    dieser Landrechtsentwürfe in der " <ref target="http://anno.onb.ac.at/chs.htm">Sammlung Chorinsky</ref> "; vgl. dazu
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Erbrecht 12 A. 12; <ref
                    target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe613">DERS.,
                                        Landesordnungsentwürfe 613</ref>; diese "Sammlung Chorinsky"
                                    ist u. a. vorhanden in der Österr. Nationalbibliothek (<ref
                    target="http://anno.onb.ac.at/chs.htm">664.027-B</ref>), in der Univ.Bibliothek
                                    Wien (<ref target="http://ubdata.univie.ac.at/AC04152867">I
                                        8768</ref>) und im Steiermärk. Landesarchiv
                                    (

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> Sign. 374 k).</note>. Diesen
                                Landrechtsentwürfen blieb die kaiserliche Sanktion versagt; nur
                                Teile der "Kompilation der vier Doktoren" wurden als selbständige
                                Gesetze publiziert<note n="N.70">
                  <ref
                  target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe628">Wesener,
                                        Landesordnungsentwürfe 628</ref>.</note>. Auch die „<ref
                  target="/o:repat.1608-ooeltfl-linz">Landtafel des Erzherzogtums Österreich
                                    ob der Enns</ref>" von 1616/1629 (= Oe. Ltf.) blieb formell ein
                                Entwurf. Trotzdem kommt diesen Landrechtsentwürfen für Österreich
                                unter und ob der Enns als Quellen der österreichischen Privat- und
                                Prozeßrechtsgeschichte große Bedeutung zu und zwar unter folgenden
                                Gesichtspunkten: Der Landrechtsentwurf für Österreich unter der Enns
                                von 1573 (<ref
                  target="/o:repat.1573-noestlrentw">Entwurf Püdler</ref>) und
                                der <ref
                  target="/o:repat.1608-ooeltfl-linz">Entwurf für Österreich ob der Enns
                                    von 1616/1629</ref>, die „obderennserische Landtafel", haben in
                                der Gerichtspraxis und in der Rechtsliteratur große Beachtung
                                gefunden, so daß man von einer gewohnheitsrechtlichen Geltung
                                sprechen kann. Die Landrechtsentwürfe stellen zum Großteil keine
                                Rechtsneuschöpfungen dar, sondern weitgehend Aufzeichnungen des in
                                Österreich geltenden Rechtes<note n="N.71">
                  <ref
                    target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe615">Wesener,
                                        Landesordnungsentwürfe 615</ref>; in diesem Sinne auch <ref target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung22">BRAUNEDER,
                                        Gesetzgebungsgeschichte 22 f.</ref>;
                                    

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> Gesetzgebung Steiermark 187
                                    f.</note>. Sowohl das altösterreichische Gewohnheitsrecht, der
                                Landesbrauch, als auch das gemeine Recht, die "geschriebenen
                                kaiserlichen Rechte", finden in den Entwürfen ihren entsprechenden
                                Niederschlag. Anhand der einzelnen Entwürfe läßt sich der
                                allmähliche Romanisierungsprozeß in materieller und formeller
                                Hinsicht schön verfolgen. Am stärksten war der Einfluß des
                                römisch-gemeinen Rechts naturgemäß in der "Kompilation der vier
                                Doktoren". <pb
                  n="19" xml:id="S.19"/>
              </p>

              <p>In den Entwürfen wird häufig auf den althergebrachten Landesbrauch
                                und auf die geschriebenen Rechte hingewiesen bzw. auf die
                                Abweichungen der beiden voneinander, sodaß sich zuweilen leicht
                                feststellen läßt, ob ein Rechtssatz dem österreichischen
                                Landesbrauch oder dem gemeinen Recht zuzuschreiben ist. Die Entwürfe
                                sind insofern mit der in Österreich gepflegten Differentienliteratur
                                vergleichbar. Die üblichen Formulierungen in den Entwürfen lauten:
                                "Der gemain landsprauch unsers furstenthumbs Österreich ist..."
                                    (<ref
                  target="/o:repat.1526-noelrentwBuch.3.10.2">Zeiger III 10 §
                                    2</ref>); "dem Landsbrauch nach"; "dem wissentlichen Landsbrauch
                                nach"; "Und wiewohl bei denen geschribnen rechten versehen..., so
                                ist doch dem lantbrauch nach..." (<ref
                  target="/o:repat.1573-noestlrentw2.4.28">Püdler II 4 § 28</ref>); "...
                                so ist doch solchem der uralte landsgebrauch und löblich herkhomen
                                zuwider" (<ref
                  target="/o:repat.1608-ooeltfl-linz5.6.1">Oe. Ltf. V 6 §
                                    1</ref>)<note
                    n="N.72">Vgl. <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe615">WESENER,
                                        Landesordnungsentwürfe 615</ref>.</note>.</p>
              <p>Max Rintelen hat in seinem Beitrag zur <ref
                  target="/o:repat.rintelen-1958">Festschrift für A. Steinwenter (1958)</ref> (s.o. bei <ref
                  target="#N.3">Anm. 3</ref>) das Verhältnis von Landsbrauch und
                                gemeinem Recht im Privatrecht der altösterreichischen Länder
                                eingehend untersucht und dargestellt, insbesondere auf Grund der
                                juristischen Literatur der Zeit. Primär galt in Österreich der
                                Landesbrauch, das gemeine Recht galt nur subsidiär. Wenn es aber die
                                Rechtssicherheit verlangte, mußte der Landesbrauch den geschriebenen
                                Rechten weichen<note n="N.73">

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Walthers privatrechtl.
                                    Traktate 30* ff.; <ref
                  target="/o:repat.rintelen-195888">Ders.,
                                        Landsbrauch 88</ref>.</note>. Bekannt ist der Satz Bernhard
                                Walthers (<ref target="/o:repat.1584-walther-trakt-ri5.5">Traktat V c.
                                2/2</ref>): "Dan wa ein Landsbrauch zweiflig und ungewiß ist, soll
                                yederzeit dem geschribnen Rechten nach erkennt werden".</p>

              <p>Eine Durchsicht der Landrechtsentwürfe und anderer Rechtsquellen hat
                                diese Prinzipien bestätigt<note
                    n="N.74">Zum folgenden <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe616">WESENER,
                                        Landesordnungsentwürfe 616 ff.</ref> mit Literaturnachweisen
                                    und Belegen.</note>.</p>

              <p>Nach dem "Zeiger in das Landrechtsbuch" ist die subsidiäre Geltung
                                der geschriebenen Rechte noch eingeschränkt durch die Forderung, daß
                                sich diese in Einklang befinden müssen mit dem löblichen Gebrauch
                                und der Gewohnheit des Erzherzogtums und dem Grundsatz gleichen
                                Rechtes und der Vernunft. Der Gedanke der Geltung des
                                römisch-gemeinen Rechts imperio rationis klingt hier an. Der
                                "Zeiger" (<ref target="/o:repat.1526-noelrentwBuch.1.3.4">I 3 § 4</ref>)
                                gibt für den Landmarschall und die Beisitzer des Landrechtes in
                                Österreich unter der Enns folgende Anordnung:</p>

              <p>"Dann si sollen richten nach der ordnung und den gesazten dits
                                landßrechtpuechs, die aber nit nach der redner oder gwalttrager
                                auslegung wie si alle ding inen zu vortail teutschen, sonder wie die
                                zu fürderung des rechten, gemaines nutz und die partheien am
                                wenigsten zu belaidigen verstanden worden. Und sollen deshalben
                                landmarschalch und beisitzer ausserhalb dits landßrechtpuechs auf
                                andere geschribne recht nicht aufsehen noch achtung haben, dann
                                allain in sachen und händlen, wo khain außgetrukht recht oder
                                gesetzt hierin begriffen wär. Doch in denselben auch nit mer noch
                                anderst dann nach löblichem geprauch und gewonhaiten dits
                                erzherzogthumbs <pb
                  n="20" xml:id="S.20"/> und so vil si die
                                erberkhait und pillichait geleiches rechtens und ursach der vernunft
                                weiset und bewegt."</p>
              <p>Nach dem Entwurf Strein/Linsmayr ( 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> II
                                1 § 23 am Ende) sollte primär die Landesordnung gelten; wenn diese
                                nichts bestimmte, der "gemein übliche Gebrauch", und wenn solcher
                                ungewiß war, die "gemeinen geschriebenen kaiserlichen Rechte".</p>

              <p>Im selben Sinne bestimmte die Landtafel für Österreich ob der Enns
                                    (<ref target="/o:repat.1608-ooeltfl-linz3.14.12">III 14 § 12</ref>), daß bei
                                Fehlen einer besonderen Abrede "üblicher Landsgebrauch und
                                Gewohnheit" maßgebend sein sollten, bei Mangel derselben die
                                "allgemeinen geschriebenen Rechte".</p>
              <p>Die Geltendmachung des Landesbrauchs wurde mit dem Erstarken des
                                gemeinen Rechts immer mehr erschwert. Im 16. Jh. war die Stellung
                                des Landesbrauchs noch günstig. Die niederösterreichische Regierung
                                verlangte noch keineswegs stets einen Beweis des Landesbrauchs von
                                der den Landesbrauch geltend machenden Partei, sondern stellte
                                allenfalls von Amts wegen Erhebungen über das österreichische
                                Gewohnheitsrecht an. In diese Zeit fällt auch die Anlegung des "
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Consuetudinariums ", einer
                                Aufzeichnung des Landesbrauchs (um 1550), und des "
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Motivenbuches ", einer
                                Entscheidungssammlung (seit 1550), bei der niederösterreichischen
                                Regierung (dazu u. bei <ref target="#N.315">Anm. 315</ref>).</p>

              <p>Während man im 16. Jh. eine bloße Bescheinigung des Landesbrauchs
                                anerkannte, verlangte man im 17. Jh. vollen Beweis, sofern der
                                Landesbrauch nicht notorisch war. Dies war er dann, wenn er im
                                "Motivenbuch" oder "Consuetudinarium" der niederösterreichischen
                                Regierung, in einem Landrechtsentwurf oder bei einem anerkannten
                                Schriftsteller wie Bernhard Walther, J. B. Suttinger oder Nicolaus
                                von Beckmann (vgl. u. <ref
                  target="#S.3">III</ref>) überliefert
                                    war<note n="N.75">Dazu 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN,
                                    Landsbrauch 89 f. — Vgl. nun allgemein
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> W. WIEGAND, Studien zur
                                    Rechtsanwendungslehre der Rezeptionszeit (Ebelsbach
                                    1977).</note>.</p>
              <p>Die Bedeutung der einzelnen Landrechtsentwürfe für die
                                rezeptionsgeschichtliche Forschung ist unterschiedlich.</p>

              <p>Der unter Ferdinand I. für Österreich unter der Enns ausgearbeitete
                                Entwurf eines Landrechts in drei Büchern, der "Zeiger in das
                                Landrechts-buch" oder "Institutum Ferdinandi I.", vollendet
                                    1528<note
                    n="N.76">Dazu <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe620">WESENER,
                                        Landesordnungsentwürfe 620 ff.</ref> Vgl.
                                    

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> S. CONDANARI, Anzeiger Akad. Wien
                                    74 (1937) 57 ff.</note>, stand stark unter humanistischem
                                Einfluß; der romanistische Gehalt ist sehr deutlich bemerkbar. Für
                                die Praxis ist dieses Werk allerdings ohne Bedeutung geblieben. Der
                                Verfasser des "Zeigers" lehnt sich oft sehr eng an
                                römisch-rechtliche Definitionen und Rechtssätze an. Die Definition
                                von "Gebrauch und nutz" (<ref
                  target="/o:repat.1526-noelrentwBuch.3.2.1">Zeiger III 2 § 1</ref>) ist eine Übersetzung der Definition des
                                Ususfructus von Paulus <pb
                  n="21" xml:id="S.21"/> (<ref
                  target="/o:repat.initia-codex-digesta-institutiones#7.1.1">Dig. 7,1,1</ref>). <ref
                  target="/o:repat.1526-noelrentwBuch.3.5.11">Zeiger III 5 § 11</ref>
                                enthält die römisch-rechtliche Bestimmung, daß ein Haussohn, der
                                sein Reisegeld, sein viaticum, zum Darlehen gibt, vom Gericht Hilfe
                                erlangen solle (<ref
                  target="/o:repat.initia-codex-digesta-institutiones#12.1.17">Ulp. Dig.
                                    12,1,17</ref>). <ref
                  target="/o:repat.1526-noelrentwBuch.3.5.15">Zeiger
                                    III 5 § 15</ref> normiert dem römischen Recht entsprechend, daß
                                derjenige, der einem anderen ein Darlehen zum Bau oder zur
                                Ausbesserung eines Gebäudes oder zum Kauf eines Grundstückes gibt,
                                von Rechts wegen ein stillschweigendes Pfandrecht daran habe ("ainen
                                haimblichen Satz"), das privilegiert sei. Die Bestimmung des Senatus
                                Consultum Macedonianum (Verbot von Gelddarlehen an Haussöhne) findet
                                sich im <ref target="/o:repat.1526-noelrentwBuch.3.6.10">Zeiger III 6 §
                                    10</ref>.</p>

              <p>Das Landrechtsbuch Ferdinands I. ist vor allem von Bedeutung als ein
                                Werk des juristischen Humanismus in Österreich. Der Verfasser (bzw.
                                die Verfasser) besaß eingehende Kenntnisse des römischen Rechts, das
                                er geschickt verwertete. Der Landesbrauch wird relativ wenig
                                berücksichtigt. Da dieses Werk in der Gerichtspraxis kaum Beachtung
                                gefunden hat, kommt ihm für die Rezeptionsgeschichte keine allzu
                                große Bedeutung zu<note n="N.77">
                  <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe622">WESENER,
                                        Landesordnungsentwürfe 622</ref>.</note>.</p>

              <p>Von weit größerer Bedeutung ist in dieser Hinsicht die "Landtafel
                                oder Landesordnung des Erzherzogtums Österreich unter der Enns" von
                                1573, der Entwurf Püdler<note
                    n="N.78">Dazu <ref
                    target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe622">WESENER,
                                        Landesordnungsentwürfe 622 ff.</ref> — Vgl. <ref target="/o:repat.motloch-1900-puedler235">Th. MOTLOCH, Bericht des
                                        Dr. Wolfgang Püdler über den Entwurf einer Landtafel des
                                        Erzherzogtums Österreich unter der Enns 1573, SZGerm 21
                                        (1900) 235 ff.</ref>

                </note>, so benannt nach seinem
                                Verfasser, dem niederösterreichischen Regimentsrat Dr. Wolfgang
                                Püdler (dazu u. <ref
                  target="#3.1">III.1</ref>). Püdler verwendete
                                für seinen Landrechtsentwurf neben den "geschriebenen weltlichen und
                                geistlichen Rechten" und gemeinrechtlicher Literatur "etliche
                                deutsche Bücher, Landesordnungen, Gerichtsordnungen und Statuten,
                                ferner das Generalienbuch bei der n.-ö. Kanzlei und das
                                Konsuetudinarium bei der n.-ö. Regierung, endlich die
                                Kirchbergerschen oder Waltherschen Traktate". Besonders die Traktate
                                Bernhard Walthers (s.u. <ref target="#3.1">III.1</ref>) hat Püdler,
                                wie er selbst anführt, sehr stark herangezogen. Seine vier Bücher
                                sind, wie er sagt, nichts anderes als "ein gewünschter summari
                                begriff des ganzen kaiserlichen rechtens und der hieländischen
                                landbreuch".</p>

              <p>Eine weitere Umarbeitung des Landrechtsentwurfs für Österreich unter
                                der Enns erfolgte durch die Mitglieder des protestantischen
                                Herrenstandes Reichart Strein Freiherrn von Schwarzenau und
                                Hartenstein und Dr. Johann Bapt. Linsmayr zu Weinzierl (s.u. <ref
                  target="#3.1">III.1</ref>). Dieser Landrechtsentwurf von 1595
                                (Entwurf Strein/Linsmayr)<note
                    n="N.79">Dazu <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe624">WESENER,
                                        Landesordnungsentwürfe 624 ff.</ref>
                </note> umfaßt sechs
                                Bücher; auch ihm blieb die kaiserliche Sanktion versagt.</p>

              <p>Bis zur Mitte des 17. Jh.s ruhte die Kodifikationstätigkeit. Die
                                Macht der Stände, die bisher die Gesetzgebungsarbeiten
                                vorangetrieben hatten, war stark geschwächt. Der Anstoß zur
                                Wiederaufnahme der Gesetzgebungstätigkeit <pb
                  n="22"
                  xml:id="S.22"/>
                                ging aus vom Landmarschall für Österreich unter der Enns, <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Georg Achaz Grafen zu Losenstein%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Georg Achaz
                                    Grafen zu Losenstein</persName>, der im Jahre 1650 mit einem
                                Plan hervortrat, der durch den österreichischen Vize-Hofkanzler Dr.
                                    <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Matthias Prickelmayer%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann
                                    Matthias Prickelmayer</persName> beeinflußt war. Zur Beseitigung
                                der bestehenden Rechtsunsicherheit empfahl der Landmarschall die
                                Aufrichtung einer Landesordnung, damit sich das Land nicht einzig
                                und allein dem Gutdünken der Doktoren und Rechtsgelehrten
                                unterwerfen müsse. Dem neu zu wählenden Ausschuß sollten vier
                                Doktoren beigezogen werden, welche die vorliegende Landtafel zu
                                bearbeiten hätten. Es handelte sich hierbei um den
                                niederösterreichischen Regimentskanzler <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Bapt. Suttinger von Thurnhof%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann
                                    Bapt. Suttinger von Thurnhof</persName>, den Landschreiber
                                    <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Michael von Seiz%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann
                                    Michael von Seiz</persName>, seit 1654 niederösterreichischer
                                Regimentsrat, und die beiden Syndici der Landschaft <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Georg Hartmann%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann Georg
                                    Hartmann</persName> und <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Leopold%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann Leopold</persName> (dazu
                                u. <ref target="#3.2">III.2</ref>).</p>

              <p>Nach einem Beschluß des Kollegiums vom Jahre 1654 sollte die
                                Landesordnung, die heute als "Kompilation der vier Doktoren"
                                bezeichnet wird<note
                    n="N.80">Dazu <ref
                  target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe626">WESENER,
                                        Landesordnungsentwürfe 626 ff.</ref> (mit Belegen).</note>,
                                aus sechs Büchern bestehen (I. Die gerichtlichen Handlungen
                                insgemein, II. <hi
                  rend="it">De contractibus</hi>, III. <hi rend="it">De testamentis</hi>, IV. <hi
                  rend="it">De
                                    successionibus ab intestato</hi>, V. <hi
                  rend="it">De
                                    feudis</hi>, VI. Von der Landgerichtsordnung). Die
                                Landgerichtsordnung wurde aus der Kompilation herausgenommen und
                                bereits 1656 auf Betreiben der Stände vom <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Kaiser Ferdinand III.%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Kaiser Ferdinand
                                    III.</persName> sanktioniert. Das V. Buch wurde in zwei Teile
                                zerlegt, von denen der erste das Lehnrecht, der zweite die <hi rend="it">jura incorporalia</hi> behandelt.</p>
              <p>Dieser Landrechtsentwurf weist bereits einen wesentlich stärkeren
                                Einfluß des römisch-gemeinen Rechtes auf als die Entwürfe Püdler und
                                Strein/Linsmayr. Die Verfasser der "Kompilation" waren
                                Rechtsgelehrte, die mit dem gemeinen Recht, aber auch mit dem
                                Landesbrauch sehr vertraut waren. Die "Kompilation" gibt Zeugnis für
                                den gestiegenen Einfluß der gemeinrechtlichen Doktrin in
                                Österreich.</p>
              <p>Rechtshistorisch von großer Bedeutung sind die Anmerkungen (Allegate)
                                zu den einzelnen Paragraphen dieses Entwurfes, welche die Quellen
                                angeben, aus denen die Verfasser geschöpft haben.</p>

              <p>Angeführt werden für das römisch-gemeine Recht Institutionen,
                                Digesten, Codex, Authentiken und die Glosse, Juristen wie <persName
                  ref="http://drqerg.de/RHN/personen/#Bartolus de Saxoferrato">Bartolus de
                                    Saxoferrato</persName>, <persName
                  ref="http://drqerg.de/RHN/personen/#A">Alexander
                                    Tartagnus</persName> (Imolensis), <persName
                  ref="http://drqerg.de/RHN/personen/#Jason">Jason de Mayno</persName>, <persName
                  ref="http://drqerg.de/RHN/personen/#F">Felinus
                                    Sandeus</persName>, die "Consultationes" des <persName
                  ref="http://drqerg.de/RHN/personen/#T">Tiberius Decianus</persName>, <persName
                  ref="http://drqerg.de/RHN/personen/#C">Cuiacius</persName>, <persName
                  ref="http://drqerg.de/RHN/personen/#W">Matthaeus Wesenbeck</persName>, <persName
                  ref="http://drqerg.de/RHN/personen/#B">M.
                                    Berlichius</persName>, der Institutionenkommentar von <persName
                  ref="http://drqerg.de/RHN/personen/#S">Joh. Schneidewein</persName> (vgl. u. bei <ref
                  target="#N.357">Anm. 357</ref>), sehr häufig <persName
                  ref="http://drqerg.de/RHN/personen/#W">Bernhard Walther</persName>s Traktate, <ref
                  target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10506460-5">J. B. Suttingers "Observationes
                                    practicae" (1650)</ref>, die <ref target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=NoestPolO.+1552">Polizeiordnung Ferdinands I. für die fünf
                                    niederösterreichischen Länder von 1552</ref> (repetiert und
                                reformiert 1568), eine " 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                Grundbuchsordnung oder instruction " (vgl. u. <ref
                  target="#N.166">Anm. 166</ref>), die <ref
                    target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=NuernbRef.+1564">Nürnberger
                                        <pb
                    n="23" xml:id="S.23"/> Reformation von 1564</ref>, das
                                    <ref target="https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwBayernLR1616/0001">Bayerische Landrecht von 1616</ref>,
                                der 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Bayerische Gantprozeß und die
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Bayerische Malefizordnung von 1616,
                                weiters kaiserliche Generalia und Resolutionen, Entscheidungen des
                                landmarschallischen Gerichts für Österreich unter den Enns und der
                                niederösterreichischen Regierung, Consuetudinarien und Motivenbücher
                                der niederösterreichischen Regierung (dazu u. bei <ref
                  target="#N.315">Anm. 315</ref>), die <ref target="/o:repat.1608-ooeltfl-linz">Landtafel für Österreich ob der
                                    Enns</ref> (s.u.), zitiert als "Oberens. l. o.", der
                                "Landsbrauch, so durch viel exempla könte bestättigt werden" (
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Anm. h zu II 22 § 6), die "practica
                                quotidiana in hac provincia" ( 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Anm. i
                                zu II 10 § 9) und der "Wienerische Stadtgebrauch" (
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Anm. r zu II 13 § 18).</p>

              <p>In Österreich ob der Enns tauchten Kodifikationsbestrebungen erst in
                                der späten Regierungszeit <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Ferdinands I.%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Ferdinands I.</persName> (um 1560) auf. Man wollte hier an die
                                Gesetzgebung in Österreich unter der Enns anschließen und wartete
                                auf deren Ergebnisse.</p>

              <p>Die Vorarbeiten in Österreich ob der Enns setzten ein unter dem
                                evangelischen Stadtschreiber von Linz, <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Veit Stahel%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Veit Stahel</persName>
                <note n="N.81">Dazu 

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> F.
                                    KLEIN-BRUCKSCHWAIGER, Veit Stahel. Notar und Stadtschreiber in
                                    Linz, Jb. der Stadt Linz 1951, 389 ff.; <ref
                    target="/o:repat.klein-1947-stahel">DERS., Veit Stahels erster
                                        Landtafelentwurf für Österreich ob der Enns, Jb. des
                                        Oberösterr. Musealvereines 92 (Linz 1947) 215 ff.</ref> —
                                    Zur Frage von Vorarbeiten <ref target="/o:repat.brauneder-1976-probearbeit">W. BRAUNEDER, Eine
                                        vermeintliche Probearbeit zum obderennsischen
                                        Landrechtsentwurf 1609, Jb. des Oberösterr. Musealvereines
                                        121, I (Linz 1976) 223 ff.</ref>

                </note>. Aber erst in den
                                Jahren 1608 bis 1629 entstand die "Landtafel des Erzherzogtums
                                Österreich ob der Enns"<note n="N.82">
                  <ref
                    target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe629">WESENER,
                                        Landesordnungsentwürfe 629 f.</ref>; <ref target="/o:repat.flossmann-1976-landrechte89">FLOSSMANN, Landrechte
                                        89 ff.</ref>; zur Datierung 

                  <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                    STRÄTZ, Landtafel 486 ff.</note> in sechs Teilen (<ref
                  target="/o:repat.1608-ooeltfl-linz1">I. Gerichtspersonen</ref>, <ref
                  target="/o:repat.1608-ooeltfl-linz2">II. Zivilprozeß</ref>, <ref
                  target="/o:repat.1608-ooeltfl-linz3">III. Kontrakte</ref> einschließlich der
                                jura incorporalia und des ehelichen Güterrechts, <ref
                  target="/o:repat.1608-ooeltfl-linz4">IV. Testamentarisches Erbrecht</ref>,
                                    <ref
                  target="/o:repat.1608-ooeltfl-linz5">V. Intestaterbrecht</ref>, <ref
                  target="/o:repat.1608-ooeltfl-linz6">VI. Lehnrecht</ref>). Verfasser dieser
                                Landtafel war der herzogliche Rat zu Pfalz-Neuburg, Dr. <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Abraham Schwarz%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Abraham Schwarz</persName>,
                                der von den oberösterreichischen Ständen berufen wurde. Bis 1600 war
                                er Professor der Institutionen an der ständischen Landschaftsschule
                                in Linz gewesen (s.u. <ref
                  target="#3.1">III.1</ref>). Schwarz
                                benützte die im Lande verbreiteten Waltherschen Traktate und den
                                    <ref target="/o:repat.1573-noestlrentw">Entwurf Püdler</ref>
                <note n="N.83">
                  <ref
                    target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe629">WESENER, Landesordnungsentwürfe 629</ref>. Vgl. <ref target="/o:repat.brauneder-1976-probearbeit224">BRAUNEDER,
                                        Probearbeit 224 f.</ref> Zu Schwarz
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> U. FLOSSMANN, in:
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Juristen in Österreich
                                    42 ff., 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> 353 f. Vgl. u. <ref target="#N.288">Anm. 288</ref>.</note>, während ihm die
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Redaktion Strein/Linsmayr unbekannt
                                war.</p>

              <p>Diese Landtafel für Österreich ob der Enns erlangte, obgleich auch
                                ihr die kaiserliche Sanktion versagt blieb, gesetzesgleiche Geltung
                                und beherrschenden Einfluß in der Rechtspflege und Literatur bis in
                                das 18. Jh.<note n="N.84">Dazu 
                  <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                    WESENER, Erbrecht 15 (A. 14); <ref
                    target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe629">DERS.,
                                        Landesordnungsentwürfe 629 f.</ref>; <ref target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung22">BRAUNEDER,
                                        Gesetzgebungsgeschichte 22 f.</ref>;
                                    

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Gesetzgebung Steiermark
                                    187 f.</note>. Die Landtafel für Österreich ob der Enns ist so
                                wie der Entwurf Püdler für Österreich unter der Enns, ja in noch
                                stärkerem Maße, Erkenntnisquelle für den Landesbrauch und das
                                löbliche Herkommen. Der Einfluß des römisch-<pb
                  n="24"
                  xml:id="S.24"/>gemeinen Rechts war in Österreich ob der Enns im allgemeinen
                                geringer als in Österreich unter der Enns, wo der Einfluß der
                                gelehrten Juristen stärker war. Aber auch in der Landtafel für
                                Österreich ob der Enns finden sich typisch römisch-rechtliche Sätze
                                und Konstruktionen, so die Altersgrenze von 25 Jahren für die
                                Großjährigkeit und die Konstruktion des<foreign>negotium
                                    claudicans</foreign> beim Abschluß von Rechtsgeschäften durch
                                Minderjährige ohne Einwilligung ihrer Eltern oder Gerhaben (<ref
                  target="/o:repat.1608-ooeltfl-linz3.1.4">Oe. Ltf. III 1 § 4</ref>; vgl. <ref
                  target="/o:repat.1608-ooeltfl-linz3.37.5">III 37 § 5</ref>)<note n="N.85">
                  <ref
                    target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe630">WESENER,
                                        Landesordnungsentwürfe 630</ref>. Vgl. unten bei <ref target="#N.436">Anm. 436 u. 437</ref>.</note>.</p>
              <p>Wie W. Brauneder<note n="N.86">
                  <ref target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung19">Gesetzgebungsgeschichte 19</ref>;
                                    

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> Ders., Gesetzgebung Steiermark
                                    177 : „Die unterennsischen Landrechtstexte verdanken ihr
                                    Entstehen einem allgemeinen Denken in den Kategorien des
                                    gemeinen Rechts und der konkreten Kenntnis gemeinrechtlicher
                                    Institutionen. Beides hängt, letzteres nachweislich, mit der
                                    Rechtslehre an der Universität Wien zusammen, da deren
                                    Professoren sehr wesentlich Anteil an der Ausarbeitung hatten."
                                    — Vgl. dazu unten <ref
                  target="#S.3">III</ref>.</note> zu Recht
                                betont, gilt auch für die "Landrechte" der niederösterreichischen
                                Länder die allgemeine Feststellung<note n="N.87">Vgl.
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> W. KUNKEL, in: Quellen z. NPRG
                                    I/1 (1936) XIV ss.; 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> G. K.
                                    SCHMELZEISEN, in: Quellen z. NPRG II/1 (1968) 5.</note>, daß sie
                                in einem hohen Maße dem gemeinen Recht verpflichtet sind.</p>

              <p>Für das landmarschallische Gericht erging am 12. April 1540 die "
                                    <ref
                  target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=NoestLGO.+1540">Gerichtsordnung des Landsrechten
                                    des hochlöblichen Erzherzogtums Österreich unter der Enns</ref>
                                "; diese stammt vom Landschreiber <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Kaspar Strasser%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Kaspar Strasser</persName>.
                                Beim landmarschallischen Gericht wurde in der Folgezeit eine
                                Landrechtsordnung ausgearbeitet, bei der niederösterreichischen
                                Regierung beratschlagt und am 18. Februar 1557 als " <ref
                  target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=NoestLRO.+1557">Gerichtsprozeß und Ordnung des
                                    Landsrechtens des Hochlöblichen Erzherzogtums Österreich unter
                                    der Enns</ref> " publiziert<note
                    n="N.88">Dazu <ref
                    target="/o:repat.chorinsky-1894-beitraege20">Carl Graf CHORINSKY,
                                        Beiträge zur Erforschung österr. Rechtsquellen, Allg.
                                        österr. Gerichts-Ztg. 47 (1896) 20</ref>; <ref target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen336">MOTLOCH,
                                        Landesordnungen 336 f.</ref> — Zu den Rechtsquellen für das
                                    Verfahren vor der niederösterr. Regierung
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Verfahren vor der
                                    Regierung, § 2.</note>.</p>
            </div>
            <div xml:id="TA.2.2.2">
              <head>B. Innerösterreich (Steiermark, Kärnten, Krain)<note
                    n="N.89">Dazu
                                        <ref
                    target="/o:repat.luschin-1896-259-386376">LUSCHIN, ÖRG 376
                                        ff.</ref>; <ref target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen350">MOTLOCH. Landesordnungen 350 f.</ref>;
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> MELL, Verf.- u. Verw.Gesch.
                                    Steiermarks 280 ff., 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> 403 ff.;
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Erbrecht 16 f.;
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Landschrannenverfahren 19
                                    ff.; 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Verfahren vor der
                                    Regierung, § 2; 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> W. BRAUNEDER, Die
                                    Anfänge der Gesetzgebung am Beispiel der Steiermark, ZHVStmk. 68
                                    (1977) 165 ff. — Zum Steiermärk. Landrecht des Mittelalters P.
                                    PUTZER, 

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> Art. Landlauf von Steyr,
                                    HRG II 1514 f. — Zu Kärntner Rechtsquellen <ref
                    target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht">K. TORGGLER, Stadtrecht
                                        und Stadtgericht in Klagenfurt (Klagenfurt 1937)</ref>; <ref target="/o:repat.torggler-1936-darstellung">DERS., Darstellungen
                                        des Kärntner Rechtes und Rechtsganges, Archiv f. vaterl.
                                        Gesch. 24 u. 25 (1936) 127 ff.</ref> — Für Krain
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> S. VILFAN, Rechtsgeschichte der
                                    Slowenen (1968).</note>
              </head>

              <p>In den innerösterreichischen Ländern finden sich weder
                                Landesordnungen wie in Tirol noch umfangreiche Landrechtsentwürfe
                                wie in Österreich unter und ob der Enns, wohl aber andere Ordnungen
                                wie Landhandfesten (Privilegien), Polizeiordnungen,
                                Landgerichtsordnungen (Strafrecht und <pb
                  n="25" xml:id="S.25"/>
                                    Strafprozeß)<note n="N.90">Dazu <ref
                    target="https://archive.org/stream/dielandundpeinl00bylogoog#page/n11/mode/2up">F. BYLOFF, Land- u.
                                        peinliche Gerichtsordnung Erzherzog Karls II. für Steiermark
                                        vom 24. Dezember 1574; ihre Geschichte und ihre Quellen
                                        (Graz 1907)</ref>; <ref target="https://archive.org/details/1577_kaerntlgo_baltl_1949/s">H.
                                        BALTL, Die Kärntner Landgerichtsordnung von 1577.
                                        Kodifikationsgeschichte, Charakter und Quellen, Carinthia I
                                        139 (1949) 331 ff.</ref>; 

                  <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                    DERS., Beiträge zur Geschichte der steirischen und
                                    österreichischen Strafrechtskodifikationen im 15. u. 16. Jh., FS
                                    z. Feier des 200jähr. Bestandes des Haus-, Hof- u.
                                    Staatsarchives 1I (1951) 24 ff.</note> und mehrere
                                Landrechtsordnungen bzw. Landrechtsreformationen (Zivilprozeß)<note n="N.91">Zu Landrechtsordnungen eingehend
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren
                                    19 ff. — Vgl. allgemein 

                  <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                    BRAUNEDER, Gesetzgebung Steiermark 176.</note>. In Kärnten
                                wurden Polizei-, Landrechts-, Landgerichts- und Zehentordnung sowie
                                "articel, der Policey angehengt" einfach aneinandergereiht und diese
                                Zusammenstellung als "Lanndts Ordnung in Kärnten" bezeichnet<note n="N.92">
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> Kodex Univ.-Bibl. Wien II
                                    251.050; zitiert nach 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER,
                                    Gesetzgebung Steiermark 176 (A. 74 a). — Zu Kärntner
                                    Landrechtsordnungen 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                                    Landschrannenverfahren 23 f.</note>.</p>

              <p>Aus der Mitte des 17. Jh.s stammt der Entwurf einer
                                "Landrechtsordnung des löblichen herzogtumbs Steyer", "im 1645 Jahr
                                formiert und aufgesetzt durch <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Zacharian Winter von Wintershaimb%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Zacharian
                                    Winter von Wintershaimb</persName> beeder Rechten Doctorn. Röm.
                                Kay. May. I.Ö. Regimentsrath"<note n="N.93">Die anscheinend einzige
                                    Handschrift befand sich im Schloß Thinnfeld bei Deutschfeistritz
                                    (Steiermark). Sie wurde wohl von Josef Ferdinand von Thinnfeld
                                    bei der Darstellung des innerösterreichischen Landrechtes im
                                    Rahmen der Vorarbeiten der von Maria Theresia eingesetzten
                                    Kompilationskommission benützt. Vgl.
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> H. WIMBERSKY, Eine obersteirische
                                    Bauerngemeinde in ihrer wirtschaftlichen Entwicklung 1498 —
                                    1899. I (Graz 1907) 8 A. 2; 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> P.
                                    HRADIL, Untersuchungen zur spätmittelalterlichen
                                    Ehegüterrechtsbildung I (Wien 1908) 3 f. Diese Handschrift ist
                                    leider verschollen (vgl. 

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> W.
                                    BRAUNEDER, Die Entwicklung des Ehegüterrechts in Österreich
                                    [Salzburg — München 1973] 438; <ref
                    target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung15">DERS.,
                                        Gesetzgebungsgeschichte 15 A. 101</ref>; <ref
                  target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe630">WESENER,
                                        Landesordnungsentwürfe 630 A. 127</ref>).</note>. Diese
                                sogenannte "Landrechtsordnung"<note
                    n="N.94">Der Ausdruck
                                    "Landrechtsordnung" deutet auf eine Zivilprozeßordnung hin (vgl.
                                    o. <ref
                  target="#N.91">Anm. 91</ref>), der Entwurf enthält aber
                                    Privatrecht.</note>, ein Landrechtsentwurf, verdankt ihre
                                Entstehung einer von den steirischen Ständen im Jahre 1617 an die
                                Regierung gerichteten Anfrage hinsichtlich der Regelung einiger
                                Streitfragen im Erb- und Konkursrecht. Die Regierung scheint dem
                                Gesetzwerden dieses Entwurfes hinhaltend Widerstand geleistet zu
                                haben, wohl im Bestreben, die Macht der Landstände zu mindern. In
                                den Landtagshandlungen finden sich bis zum Jahre 1672 fortdauernd
                                Vertröstungen der Stände, wenn diese auf einen Abschluß des
                                Gesetzeswerkes drängten<note n="N.95">

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WIMBERSKY, Bauerngemeinde 8 A.
                                    2.</note>. Der Verfasser des Entwurfes Dr. utr. juris Zacharias
                                Winter von Wintershaimb (Wintersheim) war innerösterreichischer
                                Regimentsrat, von 1646 bis 1659 innerösterreichischer
                                    Regimentskanzler<note n="N.96">

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> THIEL,Zentralverwaltung II
                                    629.Die Kanzleiordnung für die innerösterr. Regierung vom 14.
                                    März 1650 dürfte unter wesentlicher Mitwirkung des
                                    Regierungskanzlers Dr. <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Zacharias Winter%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Zacharias
                                        Winter</persName> entstanden sein; dazu
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> G. PFERSCHY, Mitteilungen des
                                    Steiermärk. Landesarchives 25 (1975) 31 ff.; Edition der
                                    Kanzleiordnung 

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> ebd. 35 ff. — Dr.
                                    Zacharias Winter, aus Cilli stammend, an der Universität Graz
                                    immatrikuliert (Styrus Cilliensis Convictor), wurde 1652 in den
                                    Adelsstand erhoben mit dem Prädikat "von Wintershaimb zu
                                    Wintersgrün" (Intimation 9. 1. 1652); er starb am 11. Februar
                                    1659.</note>. Mit Landtagsbeschluß <pb
                  n="26"
                  xml:id="S.26"/>
                                vom 4. April 1652 wurden „Hrn. Zacharias Winter von Wintersheim zu
                                Wintergrün 2000 fl. Recompens für angewendte muehewaltung in
                                revidierung der lantrechtsordnung" zugesprochen<note n="N.97">Landtagshandlungen, Steiermärk. Landesarchiv, zitiert nach
                                    

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> HRADIL, Ehegüterrechtsbildung I 4
                                    A. 9.</note>. Diese "Landrechtsordnung" enthält jedenfalls einen
                                Abschnitt über eheliches Güterrecht: "Von heyrats Pacten und
                                    Abreden"<note n="N.98">Vgl. 

                  <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                    WIMBERSKY, Bauerngemeinde 11.</note> und einen Abschnitt über
                                Konkursrecht: "Von Concurs viller glaubiger und derselben Freyheiten
                                prioritet und vorzugsgerechtigkheiten"<note n="N.99">
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WIMBERSKY, Bauerngemeinde 9;
                                    einzelne Artikel werden von 
                  <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                    WIMBERSKY (S. 8 f., 9, 11) zitiert.</note>.</p>

              <p>In der zweiten Hälfte des 17. Jh.s, wohl unter Kaiser Leopold I., kam
                                in der Steiermark der Entwurf einer Erbrechtsordnung in sieben
                                Artikeln zustande, die sich als "Des Fürstenthumbs Steyer neu
                                aufgerichte Landrechtsordnung"<note n="N.100">Dazu
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Erbrecht 16 f.;
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> Stmk. Landesarchiv Hs. 1116;
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> Österr. Nationalbibl. Hs. Nr.
                                    14282 (fol. 141 — 188), 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> Nr. 14820
                                    (fol. 222 — 255) u. 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> Nr. 14896.
                                    Vgl. <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386377">LUSCHIN, ÖRG
                                        377</ref>.</note> bezeichnet. Die
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Handschrift Nr. 14282 der Österr.
                                Nationalbibliothek enthält den Zusatz, daß diese Ordnung noch gültig
                                sei, soweit sie nicht durch die <ref
                  target="/o:repat.1720-erbrecht">neue
                                    Satz- und Ordnung vom Erbrecht außer Testament</ref> vom Jahre
                                1729 (s.o. bei <ref
                  target="#N.65">Anm. 65</ref>) abgeändert wurde.
                                Auch <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22N. v. Beckmann%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">N. v.
                                    Beckmann</persName> beruft sich in seiner "Idea juris statutarii
                                et consuetudinarii Stiriaci et Austriaci cum jure Romano collati"
                                (Graecii 1688) an mehreren Stellen auf diese Erbrechtsordnung<note n="N.101">
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Erbrecht 16 (A.
                                    18).</note>. Sie scheint in der Praxis berücksichtigt und als
                                verbindlich angesehen worden zu sein.</p>

              <p>Eine weitere Rechtsquelle sind die "Landtsgebreich in Steyer und
                                Karndten", eine private Darstellung des innerösterreichischen
                                Landesbrauchs in 107 Artikeln, insbesondere des Kärntner
                                Gewohnheitsrechtes, vom Beginn des 17. Jh.s<note n="N.102">Geschichtsverein für Kärnten (im Kärntner Landesarchiv)
                                    

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> Hs. 3/13, Bl. 97 — 116"; dazu
                                        <ref target="/o:repat.torggler-1936-darstellung130">K. TORGGLER,
                                        Darstellungen des Kärntner Rechtes 130 f.</ref>; vgl. schon
                                    

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> F. BISCHOFF, ZRG 12 (1876) 38. —
                                    Vgl. <ref
                    target="/o:repat.wesener-1973-pfandrecht261">WESENER,
                                        Pfandrecht 261 (A. 47)</ref>, <ref
                    target="/o:repat.wesener-1973-pfandrecht272">272 A. 120</ref>; <ref
                  target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr111">BRAUNEDER, Kanon. u.
                                        röm.-gem. Recht 111 (A. 42)</ref>.</note>. Diese Darstellung
                                erinnert an die Werke der Differentienliteratur<note n="N.103">
                  <ref
                  target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr111">BRAUNEDER. Kanon. u.
                                        röm.-gem. Recht 111 (A. 42)</ref>.</note> Der Verfasser
                                behandelt das gemeine Recht als im Lande subsidiär geltend. Eine
                                Reihe von Artikeln ist dem gemeinen und dem kanonischen Recht
                                entnommen. Grundsätzlich hat der Landesbrauch den Vorzug, was
                                besonders beim Adel betont wird<note n="N.104">
                  <ref
                    target="/o:repat.torggler-1936-darstellung130">TORGGLER,
                                        Darstellungen des Kärntner Rechtes 130 f.</ref> — Zu anderen
                                    Darstellungen des Kärntner Rechtes <ref target="/o:repat.torggler-1936-darstellung127">TORGGLER, aaO., 127
                                        ff.</ref>
                </note>.</p>

              <p>Eine private Darstellung des steirischen Landschrannenverfahrens aus
                                der <pb
                  n="27"
                  xml:id="S.27"/> Mitte des 17. Jh.s sind die "Vierzig
                                Fragen aus dem steirischen Recht"<note n="N.105">Dazu
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren
                                    21 f. Vgl. 

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Verfahren vor
                                    der Regierung, § 2 am Ende; <ref
                  target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr111">BRAUNEDER, Kanon. u.
                                        röm.-gem. Recht 111</ref>.</note> Diese Arbeit trägt auch
                                die Bezeichnung "Landtsgebräuch im Herzogthum Steyr", "Institutiones
                                juris Styriaci oder praktische Observationes" und "Modus procedendi
                                des herzogthumb Steyer". Daß diese Darstellung stark verbreitet war,
                                zeigt die große Anzahl erhaltener Handschriften<note n="N.106">
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren
                                    22 A. 26; ferner 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> Univ.Bibl. Graz
                                    Hs. 498; 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> Stiftsbibliothek
                                    Kremsmünster Cod. 487 neu.</note>.</p>

              <p>Die subsidiäre Geltung des römisch-gemeinen Rechts wird ausdrücklich
                                ausgesprochen im Art. 16 der innerösterreichischen
                                Regierungsinstruktion vom 1. Juni 1597<note n="N.107">
                  <ref
                    target="/o:repat.thiel-zentralverwaltung-inneroesterreich100">THIEL, Zentralverwaltung I
                                        100 ff. (Beilage IV)</ref>. Vgl. <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe617">WESENER.
                                        Landesordnungsentwürfe 617 f.</ref>
                </note>.</p>
              <p>Art. 16 Abs. 1 lautet<note n="N.108">
                  <ref target="/o:repat.thiel-zentralverwaltung-inneroesterreich120">THIEL, Zentralverwaltung I
                                        120</ref>.</note>:<lb/>"Unser statthalter, canzler und
                                regenten sollen in obbeschribnen und in allen andern sachen, die
                                iner und ausserhalb rechtens für si komen, auf anlangen der parteien
                                oder von amtswegen nach irem höchsten vleiß handlen und erkenen, was
                                recht ist, also das si ir erkantnus tuen sollen nach obberierten
                                unsern und unsers haus Österreichs, auch aines jeden lands
                                freihaiten oder alten löblichen landsgebreuchen und wo aber die
                                freiheiten oder die alten löblichen landgebreuch nit verhanden
                                wären, als dann nach den gemeinen geschribnen rechten sprechen und
                                erkennen bei dem aid, den si uns geschworen haben, und in summa alle
                                sachen mit dapferkait und ainem bestendigen wesen handlen und
                                regiern."</p>

              <p>Die subsidiäre Geltung des römisch-gemeinen Rechts bringt für das 17.
                                Jh. N. v. Beckmann in seiner "Idea juris", einem Werk der
                                Differentienliteratur, im Art. "Possessio" (<ref
                  target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA375.html">S. 345</ref>) zum Ausdruck<note n="N.109">
                  <ref
                    target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe618">WESENER,Landesordnungsentwürfe 618</ref>. Vgl. <ref target="/o:repat.wesener-1975-beckmann647">WESENER, Beckmann 647
                                        f.</ref>
                </note>:<lb/>"... darum ich dann billich,
                                    <foreign>generaliter</foreign> meinen Schluß also mache: daß so
                                offt nichtes (1.) in der hochlöblichen Steyrischen Land-hand-fest,
                                (2.) nichts in der Steyrischen Gerichtsordnung, (3.) nichts in der
                                Land-Gerichts-Ordnung, und (4.) nichts in der Policeyordnung, etc.
                                oder <foreign>jure consuetudinario, specialiter contra jus
                                    R.</foreign> verordnet, und <foreign>contra jus R.</foreign>
                                geändert ist, so werden alle die übrigen Rechts-Sachen,
                                    <foreign>juxta jus commune</foreign>, und die allgemeine
                                Kayserl. Rechten, <foreign>regulariter</foreign> decidiret, worbey
                                es dann billich verbleibet, <foreign>cum jura R. ex tribus rivis,
                                    vel fontibus, (puta: honeste vivere, neminem laedere, et suum
                                    cuique tribuere) fundatis, in jure naturae, et gentium naturali,
                                    quasi fluxu rationabiliter fluant, seque ad omnes humanas
                                    actiones, tam civiles, quam criminales, prudentissime extendant,
                                    et per consequens, in ipsa ratione naturali, et aequitate,
                                    regulariter se fundent, et ob id jura R. in tota Europa merito
                                    vigeant etc.</foreign>"</p>

              <p>Das <foreign>jus consuetudinarium</foreign> geht nach Beckmann dem
                                    <foreign>jus commune</foreign> nur dann vor, wenn es
                                    "<foreign>specialiter contra jus R.</foreign> verordnet, und
                                    <foreign>contra jus R.</foreign> geändert <pb
                  n="28" xml:id="S.28"/> ist". Beckmann sieht die Geltung des römischen
                                Rechts dadurch gerechtfertigt, daß sich dieses regelmäßig auf die
                                    <foreign>ratio naturalis</foreign> und
                                    <foreign>aequitas</foreign> gründet.</p>
              <p>Zu Einflüssen des römischen-gemeinen Rechts in Krain sei auf die
                                Darstellung bei 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Sergij Vilfan
                                "Rechtsgeschichte der Slowenen" (Graz 1968) <note n="N.110">
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> S. 200 ff.,
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> 220 ff.</note> verwiesen<note n="N.111">Zum Landschrannenverfahren in Krain
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren,
                                    passim, bes. 24 f.; vgl. 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> H.
                                    BALTL, Aus einer krainischen Rechtshandschrift, FS E. C.
                                    Hellbling z. 70. Geb. (Salzburg 1971) 11 ff.</note>.</p>
            </div>
            <div xml:id="TA.2.2.3">
              <head>C. Tirol und Vorarlberg<note n="N.112">
                  <ref
                    target="http://books.google.de/books?id=G78OAAAAYAAJ&amp;pg=PA404">STOBBE, Rechtsquellen II 404 f.</ref>; <ref
                    target="/o:repat.sartori-1895-tirol1">T. v. SARTORI-MONTECROCE,
                                        Beiträge zur österr. Reichs-u. Rechtsgeschichte. Über die
                                        Reception der fremden Rechte in Tirol und die Tiroler
                                        Landes-Ordnungen (Innsbruck 1895)</ref>; <ref
                    target="/o:repat.luschin-1896-259-386382">LUSCHIN, ÖRG 382
                                        ff.</ref>; <ref target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen351">MOTLOCH, Landesordnungen 351 ff.</ref> — Zu den
                                    Verwaltungsreformen Maximilians I. in Tirol nun
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> N. GRASS, Zur Stellung Tirols in
                                    der Rechtsgeschichte, FS H. Baltl z. 60. Geb. (Innsbruck 1978)
                                    229 ff., 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> bes. 246 ff. — Zu
                                    Vorarlberg <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386385">LUSCHIN, ÖRG
                                        385</ref>; 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> K. H. BURMEISTER,
                                    Die Vorarlberger Landsbräuche und ihr Standort in der
                                    Weistumsforschung (= Rechtshist. Arbeiten 5, Zürich
                                    1970).</note>
              </head>

              <p>Tirol hat als einziges der altösterreichischen Länder eine
                                    Landesordnung<note
                    n="N.113">Zum Begriff der Landesordnung <ref
                  target="#N.52">oben nach Anm. 52</ref>.</note> geschaffen;
                                im 16. Jh. ergingen drei Ordnungen (1526, 1532 und 1573). Die
                                Tiroler Landesordnung von 1526, die sogenannte "<ref
                  target="/o:repat.1526-tirol-landrechtsentw-gaismair">Bauernlandesordnung</ref>", ist als
                                ein Werk der Bauern und Bürger anzusehen, welches dem Landesfürsten
                                und dem Ritterstande förmlich aufgedrängt wurde. Die Mitwirkung der
                                landesfürstlichen Regierung beschränkte sich dabei auf die
                                abschließende Redaktion<note n="N.114">
                  <ref
                    target="/o:repat.sartori-1895-tirol15">SARTORI-MONTECROCE,
                                        Reception 15</ref>; vgl. <ref target="http://www.literature.at/alo?objid=1015278">J.
                                        OBERWEIS, Die Tiroler Landesordnung vom Jahre 1526, Österr.
                                        Vierteljahresschrift f. Rechts- u. Staatswissenschaft 17
                                        (1866) 22 ff.</ref> u. 

                  <!-- Noch kein Digitalisat --> 18
                                    (1866) 174 ff.</note>. Die Entstehung macht es verständlich, daß
                                sich diese Landesordnung dem römisch-kanonischen Recht gegenüber
                                sehr ablehnend verhält. In den Landtagsabschied vom Jahre 1525 haben
                                die Stände folgenden Artikel aufgenommen: "Man soll auch in diesem
                                unserem Lande der F. G. Tirol nicht nach den geschrieben Rechten,
                                sondern nach Satzung, Gebrauch und Herkommen des Landes in allen
                                Hofgerichten, auch Städten und Gerichten procedieren und
                                    urtheilen"<note
                    n="N.115">Zitiert nach <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol15">SARTORI-MONTECROCE,
                                        Reception 15 f.</ref>

                </note>; bei der Schlußredaktion blieb
                                diese Klausel jedoch weg. Das subsidiär anzuwendende Recht sollte
                                die heimische Gewohnheit sein<note
                    n="N.116">So <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol17">SARTORI-MONTECROCE,
                                        Reception 17</ref>.</note>.</p>

              <p>Auf dem Landtage vom Jahre 1529 wurde eine aus Vertretern aller
                                Stände und einigen Räten der Regierung bestehende Kommission mit der
                                Reformierung der Landesordnung betraut. Zu den Regierungskommissären
                                gehörte auch der oberösterreichische Regimentsrat und
                                Kammerprokurator Dr. <pb
                  n="29" xml:id="S.29"/>
                <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Jakob Frankfurter%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Jakob
                                    Frankfurter</persName>, dem bei der Redaktion die entscheidende
                                Rolle zukam. Anfang Juli 1531 war der Entwurf „bis auf einen
                                Artikel" zu Ende beraten<note n="N.117">
                  <ref
                  target="/o:repat.sartori-1895-tirol22">SARTORI-MONTECROCE,
                                        Reception 22</ref>.</note>. Am 26. Juli 1532 erfolgte die
                                Bestätigung der Landesordnung durch Ferdinand I. Mit Mandat vom 1.
                                Dez. 1532 wurde die gedruckte neue "Landsordnung der Fürstlichen
                                Graffschaft Tirol" kundgemacht<note n="N.118">
                  <ref
                  target="/o:repat.sartori-1895-tirol24">SARTORI-MONTECROCE,
                                        Reception 24</ref>.</note>. Diese Landesordnung weicht von
                                der "Bauernlandesordnung" in Form und Inhalt wesentlich ab<note
                    n="N.119">Dazu <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol27">SARTORI-MONTECROCE, Reception 27 f.</ref>

                </note>. Es läßt
                                sich eine Zunahme römisch-rechtlicher Elemente feststellen;
                                allerdings beruht auch diese Landesordnung noch weitgehend auf
                                deutschrechtlicher Grundlage<note n="N.120">
                  <ref
                    target="/o:repat.sartori-1895-tirol28">SARTORI-MONTECROCE,
                                        Reception 28</ref>; zu einzelnen Bestimmungen <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol28">28 ff.</ref>

                </note>. Das
                                gemeine Recht als subsidiäre Rechtsquelle wurde ausdrücklich
                                ausgeschlossen (<ref
                  target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=TirolLO.+1532&amp;fs=Bl.+115+r&amp;form=v">Buch IX,
                                    Tit. 31</ref>)<note n="N.121">
                  <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol33">SARTORI-MONTECROCE,
                                        Reception 33 f.</ref>
                </note>.</p>

              <p>Im Landtag von 1555 brachte die Landschaft verschiedene Beschwerden
                                vor über Prozeß, Schöpfung der Urteile, Handhabung der
                                Landesordnung, die Advokaten bei der Regierung und bat insbesondere
                                um die Reform des <ref
                  target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=TirolLO.+1532">18. Titels im III.
                                    Buch</ref> der Landesordnung betreffend die Erbfolge der
                                "gemeinen Erben"<note n="N.122">
                  <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol45">SARTORI-MONTECROCE, Reception 45</ref>; Vgl.
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Erbrecht 76,
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> 83.</note>. Ferdinand antwortete,
                                die vorgebrachten Reformwünsche seien zu wichtig, um kurz erledigt
                                zu werden; er hätte beschlossen, die ganze Landesordnung einer
                                gründlichen Reform zu unterziehen.</p>

              <p>Die Beratungen zogen sich durch mehrere Jahre hin. Erst am 14.
                                Dezember 1573 erhielt der Entwurf die landesfürstliche Approbation
                                und im nächsten Jahr erschien die "New Reformierte Landsordnung der
                                Fürstlichen Grafschafft Tirol"<note n="N.123">
                  <ref
                  target="/o:repat.sartori-1895-tirol54">SARTORI-MONTECROCE,
                                        Reception 54</ref>.</note>. Auch diese Landesordnung beruht
                                noch weitgehend auf deutschrechtlicher Grundlage<note n="N.124">
                  <ref
                    target="/o:repat.sartori-1895-tirol56">SARTORI-MONTECROCE,
                                        Reception 56</ref>; zum Inhalt im einzelnen <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol54">54 ff.</ref>

                </note>. Auch in
                                dieser reformierten Landesordnung finden sich Bestimmungen gegen die
                                subsidiäre Anwendung der gemeinen Rechte (<ref
                  target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?index=siglen&amp;term=tirollo.+1573+1574">VIII 70-71</ref> und <ref
                  target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?index=siglen&amp;term=tirollo.+1573+1574">IX 31</ref>)<note n="N.125">
                  <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol62">SARTORI-MONTECROCE,
                                        Reception 62</ref>.</note>. Tirol nahm insofern eine
                                Sonderstellung ein, als in den meisten deutschen Territorien und
                                auch in den übrigen österreichischen Erblanden die subsidiäre
                                Geltung des gemeinen Rechtes anerkannt war.</p>

              <p>Allerdings wurde in Tirol zu Beginn des 17. Jh.s dann doch vom
                                Landesfürsten die subsidiäre Geltung des gemeinen Rechtes entgegen
                                den Bestimmungen der Landesordnung durchgesetzt. In einer Resolution
                                Erzherzog Leopolds V. vom Jahre 1619 (wiederholt 1626), die auf
                                vorgebrachte Landtagsbeschwerden erging, heißt es: "Dass man aber,
                                wo die L. O. und sonderbare Satzungen aufhören, jeweilen <foreign>ad
                                    jus comune</foreign> recurrirt, bevorab wo die <pb
                  n="30"
                  xml:id="S.30"/> Gebräuch etwas der Billigkeit und Vernunft nit
                                allerdings ähnlich, das ist bei allen wohlbestellten Regimenten und
                                Policeien üblich"<note
                    n="N.126">Zitiert nach <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol76">SARTORI-MONTECROCE,
                                        Reception 76</ref>; vgl. 
                  <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                    RINTELEN. Landsbrauch 97.</note>. Damit war ein Landesbrauch
                                jedenfalls nur mehr dann anzuwenden, wenn er der Billigkeit und
                                Vernunft gemäß war, ansonsten war auf das gemeine Recht
                                zurückzugreifen.</p>

              <p>Im Jahre 1650 wurde durch landesfürstliches Mandat den Gerichten
                                befohlen, wenn ihnen eine Sache zu schwierig erscheinen sollte, den
                                Prozeß mit Zuziehung eines Rechtsgelehrten zu formieren<note n="N.127">
                  <ref
                  target="/o:repat.sartori-1895-tirol79">SARTORI-MONTECROCE, Reception 79</ref>.</note>. Seit 1671
                                wurde die Tätigkeit des adeligen Hofgerichts zu Bozen, das ein
                                Wahrer des heimischen Rechts gewesen war, ganz suspendiert<note n="N.128">
                  <ref
                    target="/o:repat.sartori-1895-tirol80">SARTORI-MONTECROCE, Reception 80</ref>. — Zum adeligen
                                    Hofgericht zu Bozen s. <ref target="#S.4">unten
                                IV</ref>.</note>.</p>

              <p>Eine starke Förderung erfuhr die Rezeption der gelehrten Rechte
                                schließlich durch die Errichtung einer Landesuniversität in
                                Innsbruck im Jahre 1672 durch Kaiser Leopold I. An der
                                Juristenfakultät wurden vier Lehrkanzeln geschaffen, drei für
                                römisches Recht (Institutionen, Pandekten, Codex) und eine für
                                kanonisches Recht<note
                    n="N.129">Dazu <ref
                    target="/o:repat.sartori-1895-tirol81">SARTORI-MONTECROCE,
                                        Reception 81 f.</ref>; <ref target="https://archive.org/stream/bub_gb_1gcsAQAAMAAJ#page/n0/mode/2up">A. v. WRETSCHKO, Die Geschichte der Juristischen Fakultät
                                        an der Universität Innsbruck 1671 — 1904 (Innsbruck 1904) 7
                                        ff.</ref>; 
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> F. HUTER, Die
                                    Anfänge der Innsbrucker Juristenfakultät (1671-1686),
                                    
                  <!-- Noch kein Digitalisat --> SZGerm 85 (1968) 223
                                ff.</note>.</p>

              <p>In Vorarlberg galt im 16. Jh. bereits gemeines Recht, wie sich aus
                                der Antwort Erzherzog Ferdinands vom 20. Mai 1525 ergibt, in der er
                                auf die beim Tiroler Landtage vorgebrachten Beschwerden über die
                                Aufnahme von Juristen ins Regiment erklärte, daß er ein bis zwei
                                Doktoren behalten müsse, weil dasselbe zugleich Appellationsbehörde
                                für die vordern Lande sei, und in diesen, wie über die wälischen und
                                görzischen Sachen, nach kaiserlichen geschriebenen Rechten erkannt
                                werden müsse<note
                    n="N.130">So <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386385">LUSCHIN, ÖRG
                                    385</ref>.</note>
              </p>
            </div>
          </div>
          <div xml:id="TA.2.3">
            <head>3. Stadtrechtsquellen<note n="N.131">Vgl. <ref
                  target="/o:repat.baltl-1962-roemr29">BALTL, Einflüsse 29 ff.</ref>;
                                    <ref
                  target="/o:repat.rintelen-195893">RINTELEN, Landsbrauch 93
                                    f.</ref> — Zu Rechtsquellen <ref
                  target="/o:repat.luschin-1896-259-386379">LUSCHIN, ÖRG 379</ref>, <ref
                  target="/o:repat.luschin-1896-259-386384">384 f.</ref>, <ref target="http://archive.org/stream/sterreichischer00ebengoog#page/n459">440</ref>.</note>
            </head>

            <p>Recht gut unterrichtet sind wir dank der Untersuchungen von Heinrich
                            Maria Schuster<note
                  n="N.132">Hg.: <ref
                target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?index=siglen&amp;term=WienStRb.&amp;seite=o01tit">Das Wiener
                                    Stadtrechts- oder Weichbildbuch (Wien 1873)</ref>.</note>, Hans
                            von Voltelini<note n="N.133">
                <ref
                  target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption">Zur Rezeption des gemeinen Rechts in Wien, FS des akad.
                                    Vereines deutscher Historiker in Wien (Wien 1914) 79 ff.</ref>;
                                    <ref
                target="/o:repat.voltelini-wien-1526">Die Wiener Stadt- und
                                    Stadtgerichtsordnung Ferdinands I. von 1526</ref>, Mitteil. Ver.
                                Gesch. Wien 9/10 (1929-1930) 105 ff.</note>, Hans Planitz<note n="N.134">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Das Wiener Stadtrecht und seine
                                Quellen. MIÖG 56 (1948) 287 ff.</note>, Herbert Fischer<note n="N.135">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Die Wiener Stadtrechtsfamilie, Jb.
                                Ver. Gesch. Wien 7 (1948) 52 ff. Vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                R. GEYER. Die mittelalterlichen Stadtrechte Wiens, MIÖG 58 (1950)
                                589 ff.</note>, <pb
                n="31" xml:id="S.31"/> Heinrich Demelius<note n="N.136">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Über die alten Wiener Grundbücher,
                                Jb. Ver. Gesch. Wien 9 (1951) 110 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Grundbuch und Grundvollstreckung im
                                mittelalterlichen Wien, JBl. 1952, 218 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Stadtrichter contra die von Wien. Ein
                                Beitrag zur Wiener Gerichtsverfassung im 16. Jh., Anzeiger Akad.
                                Wien 90 (1953), Nr. 10, 145 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Die
                                Nezeuger. Ein Beitrag zur Kenntnis des Wiener Privatrechts im 14.
                                Jh., Jb. Ver. Gesch. Wien 13 (1957/58) 29 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Beiträge zur Haushaltsgeschichte der
                                Universität Wien, in: 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Studien z.
                                Geschichte der Universität Wien I (Graz — Köln 1965) 92 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Eheliches Güterrecht im
                                spätmittelalterlichen Wien (= SB Akad. Wien 265/4, Wien 1970);
                                weitere Arbeiten siehe 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                Schriftenverzeichnis in: 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> FS H.
                                Demelius z. 80. Geb. (Wien 1973) 529 f.; seither erschienene
                                Arbeiten von H. DEMELIUS: 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Erhart
                                Haidem, Richter zu Perchtoldsdorf bei Wien, und die
                                landesfürstlichen Grundbücher 1431 — 1523 (=
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SB Akad. Wien 293/1, Wien 1974);
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Zur Privatrechtsgeschichte des
                                Köllnerhofes in Wien (1463 — 1508), 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                FS N. Grass z. 60. Geb. I (Innsbruck — München 1974) 483 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Nürnberg und Wien. Privatrechtliche
                                Beziehungen im Spätmittelalter und in der Frühneuzeit,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Jb. Ver. Gesch. Wien 30/31 (1974/75)
                                7 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Konkurs im alten Wien, FS Otto
                                Reimer (Salzburg 1976) 13 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                Doppelverkauf eines Wiener Bürgerhauses zur Rezeptionszeit (1625),
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SZRom 93 (1976) 312 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Don Joan Manrique und das
                                österreichische Hypothekenrecht der Rezeptionszeit, FS H. Eichler
                                (Wien 1977) 101 ff.; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Wiener
                                Ratsurteile des Spätmittelalters (= FRA III/6, 1980).</note>, Hans
                                Lentze<note n="N.137">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Das Wiener
                                Testamentsrecht des Mittelalters, 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                SZGerm 69 (1952) 98 ff. u. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> 70 (1953)
                                159 ff.</note>, Theo Mayer-Maly<note n="N.138">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Ein Wiener Ehegutsprozeß der
                                Rezeptionszeit, 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Jb. Ver. Gesch. Wien
                                11 (1954) 39 ff.; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Die Morgengabe im
                                Wiener Privatrecht des Spätmittelalters, FS H. Lentze (Innsbruck —
                                München 1969) 381 ff.</note>, Wilhelm Brauneder<note n="N.139">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Die Geltung obrigkeitlichen
                                Privatrechts im spätmittelalterlichen Wien,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SZGerm 92 (1975) 195 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Eine Übertragung Wiener Rechts auf
                                Klosterneuburg, 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Wiener Geschichtsbl.
                                32 (1977) 236 f. — Ferner 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. STRADAL,
                                Leihe zu Burgrecht und Wiener Rechtspraxis im 14. Jh., FS H.
                                Demelius z. 80. Geb. (Wien 1973) 237 ff. — Zur Wiener
                                Strafrechtsentwicklung 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> F. HARTL, Das
                                Wiener Kriminalgericht. Strafrechtspflege vom Zeitalter der
                                Aufklärung bis zur österr. Revolution (Wien — Köln — Graz
                                1973).</note> und Franz Baltzarek<note n="N.140">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Das Wiener Privileg von 1221 und die
                                Stadtrechtsbeziehungen des 13. Jh.s im Südosten,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Wiener Geschichtsbl. 26 (1971) 296
                                ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Die Stadtordnung Ferdinands I.
                                und die städtische Autonomie im 16. Jh.,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> ebd. 29 (1974) 185 ff. — Vgl. ferner
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. GRÖSSING, Das Wiener Stadtrecht
                                und seine älteste Niederschrift, 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> ebd.
                                26 (1971) 286 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> F. CZEIKE, Vom
                                Stadtrecht des Mittelalters zur modernen Verfassung,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> ebd. 26 (1971) 258 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> P. CSENDES, Bibliographie zum
                                mittelalterlichen Stadtrecht Wiens, 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                ebd. 26 (1971) 306 ff.; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS.,
                                Rechtsquellen Wien (1986) 11 ff.</note> über die
                            spätmittelalterliche und neuere Stadtrechtsentwicklung in Wien. Die
                            Arbeiten von Karl Torggler<note n="N.141">
                <ref
                  target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht">Stadtrecht und Stadtgericht
                                    in Klagenfurt. Beiträge zur Geschichte des Verfahrensrechtes in
                                    den österreichischen Alpenländern (Klagenfurt 1937)</ref>; <ref target="/o:repat.torggler-1927-gereimt">Das Klagenfurter Stadtrecht in
                                    Reimen, Archiv f. vaterländ. Gesch. 22 (1927) 3 ff.</ref>
              </note>
                            geben uns Aufschluß über das Klagenfurter Stadtrecht<note
                  n="N.142">Vgl.
                                    <ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr33">BALTL, Einflüsse 33
                                f.</ref>
              </note>.</p>

            <p>Das Wiener Stadtrecht Herzog Albrechts I. von 1296 und das Herzog
                            Albrechts II. von 1340<note
                  n="N.143">Ediert von <ref target="http://archive.org/details/dierechteundfrei01vienuoft#page/n104">J. A. TOMASCHEK, Die Rechte und
                                    Freiheiten der Stadt Wien I (Wien 1877)104 ff. (Nr. 37)</ref>;
                                nun 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> CSENDES, Rechtsquellen Wien Nr.
                                20; vgl. <ref
                  target="#N.134">H. PLANITZ (o. Anm. 134)</ref> und
                                    <ref
                target="#N.135">H. FISCHER (o. Anm. 135)</ref>.</note>
                            galten bis zur frühen Neuzeit (1526)<note
                  n="N.144">Vgl. <ref
                target="/o:repat.voltelini-wien-1526106">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                                    106</ref>.</note>, ja darüber <pb
                n="32"
                xml:id="S.32"/> hinaus
                            (s.u.), das letztere novelliert im Jahre 1421 durch Verfügung des
                                Stadtherrn<note n="N.145">
                <ref target="https://archive.org/details/dierechteundfrei02vienuoft#page/n29">TOMASCHEK,
                                    Rechte u. Freiheiten II 29 f. (Nr. 126)</ref>; dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> W. BRAUNEDER. SZGerm 92 (1975) 197,
                                198.</note>.</p>

            <p>Eine überaus wichtige Erkenntnisquelle für das mittelalterliche Wiener
                            Stadtrecht ist das "Wiener Stadtrechts- oder Weichbildbuch"<note
                  n="N.146">Hg. von <ref
                target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?index=siglen&amp;term=WienStRb.&amp;seite=o01tit">H. M. SCHUSTER (Wien
                                    1873)</ref>.</note>, entstanden zwischen 1276 und etwa 1325,
                            jedenfalls vor dem Wiener Stadtrecht von 1340<note
                  n="N.147">Vgl. <ref
                  target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?index=siglen&amp;term=WienStRb.&amp;seite=o01tit33">H. M. SCHUSTER, Das Wiener Stadtrechts-
                                    oder Weichbildbuch (1873) 33</ref>; <ref target="http://archive.org/stream/archivfrsterrei92kommgoog#page/n354">V. HASENÖHRL, AÖG 93 (1905)
                                    332 f.</ref>; anders 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BALTL, ÖRG
                                126 (Zeit von 1350).</note>. Es stammt von einem Wiener Vorsprech
                            (Fürsprech), der mit der Wiener Rechtspraxis gut vertraut war<note n="N.148">Vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> LUSCHIN, ÖRG 138 f.;
                                    <ref target="http://archive.org/stream/archivfrsterrei92kommgoog#page/n351">HASENÖHRL, AÖG 93
                                    (1905) 329 f.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DEMELIUS,
                                Eheliches Güterrecht 43 A. 104.</note>.</p>
            <p>Die Wiener Stadtordnung Ferdinands I. von 1526<note
                  n="N.149">Ediert bei
                                    <ref
                  target="https://archive.org/details/dierechteundfrei02vienuoft#page/n131">TOMASCHEK, Rechte und Freiheiten
                                    II 131 ff. (Nr. 180)</ref>; nun <ref
                target="/o:repat.1526-wiensto">CSENDES, Rechtsquellen Wien Nr. 76</ref>.</note> wurde lange
                            Zeit als das „Ende der mittelalterlichen Stadtfreiheit, der städtischen
                            Selbstbestimmungsrechte" angesehen<note
                  n="N.150">Vgl. <ref
                  target="/o:repat.voltelini-wien-1526">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                                    105 f .</ref>; <ref target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption">DERS.,
                                    Rezeption Wien 82</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                DEMELIUS, Stadtrichter 160 f.</note>. Die städtische Autonomie wurde
                            aber durch diese Stadtordnung durchaus nicht vernichtet<note n="N.151">Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BALTZAREK, Stadtordnung 187
                                ff., bes. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> 196.</note>. Dabei ist
                            freilich zu beachten, daß Wien als stadtherrliche Stadt schon im
                            Mittelalter keine allzu große Autonomie besaß<note n="N.152">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> W. BRAUNEDER, SZGerm 92 (1975)
                                198.</note>.</p>

            <p>Die Stadtordnung von 1526 regelte die Verfassung und Verwaltung der Stadt
                            und Angelegenheiten, für die der Stadtrat zuständig war<note n="N.153">
                <ref
                target="/o:repat.voltelini-wien-1526">VOLTELINI, Wiener
                                    Stadtordnung 108</ref>.</note>. Es wurden somit auch
                            privatrechtliche Bestimmungen aufgenommen, welche Angelegenheiten
                            betrafen, die in die Zuständigkeit des Stadtrates fielen; das waren vor
                            allem das Liegenschaftsrecht an bürgerlichen Grundstücken, das eheliche
                            Güterrecht, Testamente und Vormundschaften<note
                  n="N.154">Dazu <ref target="/o:repat.voltelini-wien-1526">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                                    112 ff.</ref>
              </note>
            </p>

            <p>In der Ferdinandeischen Stadtordnung von 1526 wird dreimal eine
                            "Stadtgerichtsordnung", bzw. ein "Stadtgerichtsordnungsbuch"
                                erwähnt<note n="N.155">
                <ref
                  target="https://archive.org/details/dierechteundfrei02vienuoft#page/n133">TOMASCHEK,
                                    Rechte u. Freiheiten II 133</ref>, <ref
                  target="https://archive.org/details/dierechteundfrei02vienuoft#page/n152">152</ref> u. <ref
                  target="https://archive.org/details/dierechteundfrei02vienuoft#page/n157">157</ref>; der Stadtrichter wird
                                angewiesen, "das statgericht mitsampt unsern beisitzern nach inhalt
                                unsers statgerichtsordnungpuech treulich und aufrichtig [zu]
                                handeln" (<ref target="https://archive.org/details/dierechteundfrei02vienuoft#page/n157">TOMASCHEK, aaO. II
                                    157</ref> "Statrichtersordnung"); vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> CSENDES, Rechtsquellen Wien p. 305;
                                dazu <ref target="/o:repat.voltelini-wien-1526">VOLTELINI, Wiener
                                    Stadtordnung 115 ff.</ref>

              </note> Diese "Stadtgerichtsordnung",
                            die das Verfahren und die Angelegenheiten, für die das Stadtgericht
                            zuständig war, regeln sollte<note
                  n="N.156">Dazu <ref target="/o:repat.voltelini-wien-1526">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                                    117</ref>. Vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BALTZAREK,
                                Stadtordnung 193 f.</note>, ist aber, wie H. Demelius<note n="N.157">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Stadtrichter 160 f.; vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BALTZAREK, Stadtordnung 193 f.</note>
              <pb n="33"
                xml:id="S.33"/> nachgewiesen hat, nicht verkündet und nicht
                            angewendet worden; sie ist uns nicht überliefert<note
                  n="N.158">Vgl.
                                    <ref
                  target="/o:repat.voltelini-wien-1526">VOLTELINI, Wiener
                                    Stadtordnung 116</ref>, <ref target="/o:repat.voltelini-wien-1526">117</ref>.</note>.</p>

            <p>Die beiden Stadtrechte von 1296 und 1340 blieben in der weiterhin
                            relevanten Pancarta Friedrichs III. von 1460<note n="N.159">
                <ref target="https://archive.org/details/dierechteundfrei02vienuoft#page/n">TOMASCHEK, Rechte und Freiheiten II 94
                                    ff. (Nr. 160)</ref>; nun 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> CSENDES,
                                Rechtsquellen Wien Nr. 64. Vgl. dazu 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                F. CZEIKE, Wiener Geschichtsbl. 26 (1971) 265.</note> in
                                Geltung<note n="N.160">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BALTZAREK, Stadtordnung 193 f.,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 197.</note>.</p>

            <p>Das Stadtgericht (die Bürgerschranne) war landesfürstliches Gericht; es
                            war in erster Linie Kriminalgericht; daneben hatte der Stadtrichter die
                            Gerichtsbarkeit über nichtbürgerlichen Grund und Boden, ferner in Klagen
                            um Fahrhabe und Schulden<note n="N.161">
                <ref
                  target="/o:repat.voltelini-wien-1526">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                                    116 f.</ref>; <ref target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption">DERS.,
                                    Rezeption Wien 81 ff.</ref>

              </note>. Das Burgrechtsverfahren, das
                            ursprünglich dem Stadtgericht zustand, gehörte seit 1536 vor den
                                Stadtrat<note n="N.162">Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H.
                                DEMELIUS, Stadtrichter 150 ff., 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 159
                                f.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Beiträge zur
                                Haushaltsgeschichte der Universität Wien (o. Anm. 136) 135 (A. 33)
                                mit Korrektur des Jahres.</note>.</p>

            <p>Eine genauere Abgrenzung der Zuständigkeit von Stadtrat ("Bürgermeister
                            und Rat") und Stadtgericht ("Bürgerschranne") brachte die sogenannte
                            "Wiener Schrannenordnung" vom Jahre 1536<note
                  n="N.163">Ediert bei <ref target="https://archive.org/details/dierechteundfrei02vienuoft#page/n">TOMASCHEK. Rechte u. Freiheiten II 189
                                    ff. (Nr. 186)</ref>; dieser gibt 1566 als Entstehungsjahr an;
                                richtige Datierung (1536) bei 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> H.
                                DEMELIUS, Beiträge zur Haushaltsgeschichte der Universität Wien (o.
                                Anm. 136) 135 (A. 33). Zum Inhalt <ref target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption">VOLTELINI, Rezeption Wien 81
                                    f.</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> DEMELIUS, Stadtrichter
                                145 ff. — Vgl. <ref
                target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA268.html">BECKMANN, Idea
                                    juris p. 238</ref> s.v. "JUS" am Ende.</note>. Diese
                            "Schrannenordnung" ist aber kein Akt der Gesetzgebung, sondern ein
                            Abschied, ein Urteil der niederösterreichischen Regierung und Kammer in
                            einem Rechtsstreit zwischen dem Stadtrichter von Wien und Bürgermeister
                            und Rat<note n="N.164">Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DEMELIUS,
                                Stadtrichter 145 ff.</note>.</p>
            <p>Die sogenannte "Grundbuchsordnung der Stadt Wien" vom Jahre 1566<note n="N.165">Ediert bei <ref
                target="https://archive.org/details/dierechteundfrei02vienuoft#page/n169">TOMASCHEK,
                                    Rechte u. Freiheiten II 169 ff. (Nr. 185)</ref>.</note> ist eine
                            Zusammenstellung von Fragen und Antworten zum Wiener Grundbuchrecht,
                            „ein Katechismus der Grundbuchpraxis für herrschaftliche
                                Grundbuchverwalter"<note n="N.166">So 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                H. DEMELIUS, Über die alten Wiener Grundbücher,
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Jb. Ver. Gesch. Wien 9 (1951) 117;
                                vgl. <ref
                  target="/o:repat.voltelini-wien-1526N.55">VOLTELINI, Wiener
                                    Stadtordnung 112 A. 55</ref>; <ref
                  target="/o:repat.wesener-1973-pfandrecht265">WESENER, Pfandrecht
                                    265</ref>. — Zu "Grundbuchsordnungen" Literatur bei <ref target="/o:repat.wesener-1972-kauf437">WESENER, Kauf 437 A. 34</ref>;
                                ferner 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WEISS, Geschichte des
                                Realfoliums 515 A. 25; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                                SZGerm 91 (1974) 347. — Zum Eintragungsprinzip
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DEMELIUS, Landesfürstl. Grundbücher
                                148 ff.</note>.</p>

            <p>Im Jahre 1570 erging eine Advokatenordnung, eine Ordnung für die
                            Sachwalter (Prokuratoren) und Advokaten der Parteien im Stadtgericht
                                Wien<note n="N.167">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Österr. Nationalbibl. Hs. 7381 f. 1 —
                                15; ediert von <ref target="/o:repat.voltelini-wien-1526121">VOLTELINI,
                                    Wiener Stadtordnung 121 ff.</ref>

              </note>. Diese Advokatenordnung
                            enthält wichtige Bestimmungen über das Verfahren vor dem Wiener
                                Stadtgericht<note n="N.168">
                <ref target="/o:repat.voltelini-wien-1526119">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung 119 ff.</ref>
              </note>; sie steht
                            schon „völlig auf dem <pb n="34"
                xml:id="S.34"/> Boden des fremden,
                            gemeinen Rechtes"<note n="N.169">So <ref
                  target="/o:repat.voltelini-wien-1526118">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                                    118</ref>; vgl. <ref
                target="/o:repat.voltelini-wien-1526119">119</ref>
                                : "Im übrigen steht dieser Prozeß völlig unter der Herrschaft des
                                römisch-kanonischen Rechtes, wie es auch sonst in dieser Zeit in den
                                deutschen Gerichten angewendet wurde. Vor allem war er ein
                                schriftlicher."</note>. Im Jahre 1563 war eine entsprechende Ordnung
                            für das Verfahren vor der niederösterreichischen Regierung in Wien
                            ergangen: "Neue Hofrechts- und Gerichts-Ordnung"<note n="N.170">Dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Verfahren vor der Regierung,
                                § 2 (A. 26). — Diese Ordnung wurde am 16. Juli 1567 auch für die
                                neugebildete Regierung in Graz in Kraft gesetzt; sie trug hier die
                                Bezeichnung: "Grätzerische Gerichts-Ordnung, Wie die Procuratores
                                vor der Regierung zu Grätz in Hoffrechten procedirn sollen"
                                (

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, aaO., § 2 bei A. 27); vgl.
                                schon <ref
                target="/o:repat.luschin-1896-259-386378">LUSCHIN, ÖRG
                                378</ref>.</note>. Diese hat wohl als Vorbild für die
                            Advokatenordnung für das Wiener Stadtgericht gedient<note
                  n="N.171">Übereinstimmung der Bestimmungen über dilatorische und
                                peremptorische Einreden; vgl. <ref target="/o:repat.voltelini-wien-1526122">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung 122</ref>;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Verfahren vor der Regierung,
                                § 12 A. 7 u. 11.</note>. Hinsichtlich der Allegationen aus den
                            geschriebenen Rechten bestimmt die Advokatenordnung für das Wiener
                                Stadtgericht<note n="N.172">
                <ref target="/o:repat.voltelini-wien-1526126">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                            126</ref>.</note>:<lb/>Allegationes iuris permissae.<lb/>"Weil zu disen
                            zeiten mehr als zuvor sich begibt, dass in der parteien schrüfften die
                            advocaten und procuratores aus den geschribenen rechten allegationes
                            einführen, will ain gericht solches nit abschlagen, doch das es den
                            sachen und handlungen gemäss und nach Teutschem rechtem verstand
                            beschehe und allein ad marginem und gar nit under das Teutsche mischen
                            und setzen sollen."</p>
            <p>Das sogenannte "Klagenfurter Stadtrecht in Reimen"<note
                  n="N.173">Hg. u.
                                erl. von <ref target="/o:repat.torggler-1927-gereimt">K. TORGGLER, Archiv
                                    f. vaterländ. Gesch. 22 (1927) 3 ff.</ref>

              </note> ist eine
                            private Darstellung der Zuständigkeit und des Verfahrens im Klagenfurter
                                Stadtrechte<note
                  n="N.174">Zum Gegensatz Stadtrecht — Stadtgericht
                                in Klagenfurt vgl. <ref
                  target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht">K.
                                    TORGGLER, Stadtrecht u. Stadtgericht, passim</ref>; zur Herkunft
                                dieser beiden Gerichte <ref target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht66">TORGGLER, aaO., 66 ff.</ref>
              </note>. Als Grundlage diente die
                            Kärntner Landrechtsordnung von 1577<note n="N.175">Dazu
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren
                                23.</note>; der Verfasser wollte die Besonderheiten des
                            Stadtrechtsverfahrens hervorheben. Die Abfassung muß in den Jahren 1606
                            bis 1617 erfolgt sein<note n="N.176">
                <ref
                  target="/o:repat.torggler-1927-gereimt13">TORGGLER, Archiv f.
                                    vaterländ. Gesch. 22 (1927) 13</ref>; zur Frage der Person des
                                Verfassers <ref target="/o:repat.torggler-1927-gereimt13">TORGGLER. aaO.,
                                    13 ff.</ref>
              </note>.</p>

            <p>Das Pettauer Stadtrecht wurde 1376 nach Weisung von Ratsgeschworenen
                            erstmals aufgezeichnet<note n="N.177">
                <ref target="/o:repat.1376-pettaustr-bischoff#NA.">F.
                                    BISCHOFF, Das Pettauer Stadtrecht vom Jahre 1376</ref>,
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> SB Akad. Wien 113 (1886) 695
                                ff.</note>; dieses Stadtrecht war durchaus deutschrechtlich. Zu
                            Beginn des 16. Jh.s kam es zu einer "Stadtrechtsreformation", die 1513
                            vom Salzburger Erzbischof Leonhard von Keutschach bestätigt wurde;
                            Pettau war Salzburgischer Besitz<note n="N.178">Dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> F. BISCHOFF (o. Anm. 177) 710; <ref
                target="/o:repat.baltl-1962-roemr33">BALTL, Einflüsse 33</ref>.</note>.
                            Diese im 16. Jh. geltende Ordnung weist noch große Übereinstimmung mit
                            dem mittelalterlichen Pettauer Stadtrecht <pb
                n="35"
                xml:id="S.35"/> von
                            1376 auf; romanistische Einflüsse sind nicht festzustellen<note
                  n="N.179">So <ref
                target="/o:repat.baltl-1962-roemr33">BALTL, Einflüsse
                                    33</ref>.</note>; eine große Anzahl alter Bestimmungen wurde
                                weggelassen<note n="N.180">
                <ref target="/o:repat.1376-pettaustr-bischoff#NA.710">BISCHOFF (o.
                                    Anm. 177) 710 ff.</ref>; vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                BRAUNEDER, Gesetzgebung Steiermark 169 f.</note>
              <pb n="36" xml:id="S.36"/>.</p>
          </div>
        </div>
        <div xml:id="TA.3">
          <head>III. RECHTSWISSENSCHAFT UND RECHTSUNTERRICHT</head>
          <div xml:id="TA.3.1">
            <head>1. Das 16. Jahrhundert</head>
            <p>Rechtswissenschaft und Rechtsunterricht<note n="N.181">Dazu <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386364">LUSCHIN, ÖRG 364 ff.</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> HUBER/DOPSCH, ÖRG 161 ff.; <ref
                  target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb11167791-7">LUSCHIN, Oesterreicher an
                                    italienischen Universitäten zur Zeit der Reception des römischen
                                    Rechts (Separatabdruck, Wien 1886)</ref>; vgl. oben <ref
                  target="#N.28">Anm. 28</ref> u. <ref
                  target="#N.29">Anm.
                                    29</ref> u. <ref target="#N.30">30</ref>; <ref
                  target="/o:repat.rintelen-195882">RINTELEN, Landsbrauch 82 ff.</ref>;
                                    <ref
                  target="/o:repat.baltl-1962-roemr54">BALTL, Einflüsse 54
                                ff.</ref>, <ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr64">64 ff.</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., ÖRG 169 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Erbrecht 17 f .;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Bartolus 91 ff.; <ref
                  target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe613">DERS.,
                                    Landesordnungsentwürfe 613 ff.</ref>; <ref
                  target="/o:repat.wesener-1975-beckmann641">DERS., Beckmann 641
                                    ff.</ref>; <ref target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr107">BRAUNEDER.
                                    Kanon. u. röm.-gem. Recht 107 ff.</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> F. HARTL, Der gelehrte Richter in
                                Österreich, Öst. NotZ 1976, 147 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                A. SÖLLNER, in: Handbuch PRG II/1 (1977) 521,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 564 ff.; zu Rechtsprechungs- und
                                Konsiliensammlungen 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. GEHRKE, in:
                                Handbuch PRG II/2 (1976) 1392 ff.; zu landesherrlichen Juristen
                                allgemein 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> W. TRUSEN, Anfänge des
                                gelehrten Rechts in Deutschland (Wiesbaden 1962) 209 ff. — Zu
                                Tirol <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol85">SARTORI-MONTECROCE,
                                    Reception 85 ff.</ref>; vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                GRASS, Tirol in der Rechtsgeschichte 229 ff. — Zum
                                Rechtsunterricht <ref
                  target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-1853">R. KINK,
                                    Die Rechtslehre an der Wiener Universität (Wien 1853)</ref>;
                                    <ref
                  target="http://gateway-bayern.de/BV006743998">DERS.,
                                    Geschichte der kaiserl. Universität zu Wien I/1,I/2,II (Wien
                                    1854)</ref>; <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:91414/bdef:Asset/view">J. v. ASCHBACH,
                                    Geschichte der Wiener Universität, I (Wien 1865)</ref>, <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92087/bdef:Asset/view">II (1877)</ref>, <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">III (1888)</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> W. HARTL/K. SCHRAUF, Nachträge zum
                                III. Bd. von J. v. Aschbach"s Geschichte der Wiener Universität, I/1
                                (Wien 1898); 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> A. GOLDMANN, Die
                                Universität. 1529 - 1740, in: 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                Geschichte der Stadt Wien, hg. vom Altertumsvereine zu Wien, VI
                                (Wien 1918) 1 ff.; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> G. MECENSEFFY,
                                Evangelische Lehrer an der Universität Wien (Graz - Wien - Köln
                                1967) 15 ff.; <ref target="https://archive.org/stream/bub_gb_1gcsAQAAMAAJ#page/n0/mode/2up">A. v. WRETSCHKO, Die Geschichte der Juristischen Fakultät an
                                    der Universität Innsbruck 1671 - 1904 (Innsbruck 1904)</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> F. HUTER, Die Anfänge der Innsbrucker
                                Juristenfakultät (1671 -1686), 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SZGerm
                                85 (1968) 223 ff.; <ref target="/o:repat.pscholka-1911-rechtslehrer">G.
                                    PSCHOLKA, Die Rechtslehrer der steirischen Landschaft in
                                    Graz</ref>, 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> ZHVStmk. 9 (1911) 29
                                ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> G. WESENER, Römisches Recht und
                                Naturrecht (= Geschichte der Rechtswiss. Fakultät der Universität
                                Graz I. Graz 1978); 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS.,
                                Rechtsgelehrsamkeit 619 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> A.
                                FISCHER, Das österr. Doktorat der Rechtswissenschaften und die
                                Rechtsanwaltschaft (Innsbruck - München 1974) 29 f .;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> OBERKOFLER, Studien (1984) 173 ff.,
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> 329 ff.</note> standen im 16. Jh.
                            auch in Österreich unter dem Einfluß des Humanismus. An der Universität
                            Wien wurde römisches Recht erst seit 1494 gelehrt; der erste Lehrer des
                            römischen Rechts war <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Hieronymus Balbus%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Hieronymus Balbus</persName> (<persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Girolamo Balbi%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Girolamo Balbi</persName>)<note
                  n="N.182">Dazu <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92087/bdef:Asset/view51">Aschbach II
                                    51ff.</ref>, <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92087/bdef:Asset/view146">146ff.</ref>
                                — Vgl. <ref
                target="#N.33">oben Anm. 33</ref>.</note>, gebürtig
                            aus Venedig, der in Paris gelehrt hatte; sein Nachfolger wurde 1497
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johannes Sylvius Siculus%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johannes
                                Sylvius Siculus</persName> (aus Sizilien)<note n="N.183">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92087/bdef:Asset/view57">Aschbach II 57.</ref>
              </note>. Es
                            folgten 1499 <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Stephanus Reuss%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann
                                Stephanus Reuss</persName> aus Konstanz, 1500 <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Wolfgang Pachaimer%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Wolfgang
                                Pachaimer</persName> aus Gmunden, 1505 <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Angerer%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann Angerer</persName> aus
                            Rosenberg, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Udalrich Kaufmann%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Udalrich
                                Kaufmann</persName> aus Kempten (Dekan S.S. 1508 u. öfter), 1511
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Victor Gamp%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Victor Gamp</persName> aus
                            Wien, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Philipp Gundelius%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Philipp
                                Gundelius</persName> aus Passau (Dekan 1530)<note
                  n="N.184">Zu disem
                                    <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92087/bdef:Asset/view319">Aschbach II 319</ref>.
                                Gundelius war zunächst (1518) Professor der Poetik und Eloquenz,
                                seit 1522 Professor an der juridischen Fakultät (<ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92087/bdef:Asset/view320">Aschbach II 320</ref>). Vgl. aber
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Goldmann, Universität 171.</note>.
                            Diese <pb
                n="37" xml:id="S.37"/> Gelehrten<note
                  n="N.185">Zu den
                                angeführten Gelehrten <ref
                  target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-1853">KINK, Rechtslehre 20</ref>, <ref target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-1853">40</ref>;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Geschichte Univ. Wien I/1, 222
                                A. 260; <ref
                  target="https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10800642_00334.html">ASCHBACH I 310</ref>;
                                    <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92087/bdef:Asset/view104">II 104 ff.</ref>;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN. Universität 125 ff.</note>
                            waren typische Vertreter des Humanismus und befaßten sich weniger mit
                            dem römischen Recht als mit den Werken römischer Dichter<note n="N.186">
                <ref target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-1853">KINK, Rechtslehre
                                    40</ref>. Vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> G. BAUCH, Die
                                Reception des Humanismus in Wien (Breslau 1903) 39 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Bartolus 102 f.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> K. H. BURMEISTER, Das Studium der
                                Rechte im Zeitalter des Humanismus im deutschen Rechtsbereich
                                (Wiesbaden 1974) 190. — Zum juristischen Humanismus in
                                Deutschland und Österreich Literatur bei
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER, PRG 119,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 251 (§ 17. I); <ref
                  target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe622">WESENER,
                                    Landesordnungsentwürfe 622 A. 65</ref>; <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92087/bdef:Asset/view">ASCHBACH II (1877)</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BURMEISTER, Studium der Rechte,
                                passim; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> MECENSEFFY, Evang. Lehrer
                                Wien 15 ff.</note>.</p>

            <p>Die ersten Promotionen von Doktoren des ius civile fanden in Wien erst im
                            Jahre 1512 statt; es waren mehrere Kandidaten, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Peter Dannhauser%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Peter Dannhauser</persName>
                            aus Nürnberg soll der allererste gewesen sein<note n="N.187">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität
                            122.</note>.</p>

            <p>Unter Ferdinand I. kam es zu einer umfassenden Reform an der Universität
                            Wien (Reformgesetze von 1533 und 1537<note n="N.188">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> KINK, Geschichte Univ. Wien II Nr. 54
                                (S. 331 f .) u. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Nr. 58 (S. 342
                                ff.)</note> sowie von 1554<note n="N.189">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> KINK, Geschichte Univ. Wien II Nr. 62
                                (S. 373 ff). — Vgl. <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III
                                    79 ff.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN,
                                Universität 14 ff.; in bezug auf die juristischen Lehrstühle
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge 204
                                ff.</note>. Während das erste Reformgesetz von 1533 nur drei
                            Lectores (Canones, Leges und Instituta)<note n="N.190">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> KINK, Geschichte Univ. Wien II
                                336.</note> vorsah, sah das zweite Reformgesetz vom 15. Sept. 1537
                            vier Lectoren vor, einen für die "geistlichen Rechte" und drei für die
                            "kaiserlichen Rechte" (Codex, Digesten, Institutionen)<note n="N.191">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> KINK, Geschichte Univ. Wien II 346
                                ff.; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge 206
                                ff.</note>. Auch die "Neue Reformation" vom 1. Jänner 1554 sah vier
                            Juris Professores vor, einen für das kanonische Recht, drei für das ius
                            civile (Codex, Digesten, Institutionen)<note n="N.192">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> KINK, Geschichte Univ. Wien II 377
                                f.; <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 83 f.</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 124; zur
                                Stufenleiter der Professuren 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                GOLDMANN, aaO., 123.</note>. Diese Reform brachte erstmals die
                            Einteilung nach Jahrgängen; zur Erlangung der Doktorwürde sollte ein
                            fünfjähriges Studium genügen<note n="N.193">
                <ref
                target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-1853">KINK, Rechtslehre
                                37</ref>.</note>. Um die juristischen Studien zu fördern, wurde
                            angeordnet, daß alle städtischen Stellen von Advokaten, Prokuratoren,
                            Notaren nur von geprüften Juristen eingenommen werden könnten<note n="N.194">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> KINK, Geschichte Univ. Wien II 378;
                                    <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 84</ref>;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> FISCHER, Doktorat 37.</note>. Dieses
                            Studiensystem erhielt sich im wesentlichen bis zur Reform des
                            juristischen Studiums unter Maria Theresia im Jahre 1753<note
                  n="N.195">Dazu <ref
                  target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-1853">KINK, Rechtslehre
                                    41</ref>, <ref target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-1853">59
                                    ff.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> K. EBERT, Die Grazer
                                Juristenfakultät im Vormärz (Graz 1969) 16 ff.</note>.</p>

            <p>Das zweite Reformgesetz Ferdinands I. von 1537 enthielt die Mahnung an
                                <pb
                n="38"
                xml:id="S.38"/> die vier Lehrer der Rechte, sich
                            möglichst eng an den gesetzlichen Text zu halten, Glossen soweit wie
                            nötig zu berücksichtigen<note n="N.196">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> KINK, Geschichte Univ. Wien II 348 :
                                "Die Vier Lectores im Rechten obuermelt sollen Hiemit vermont sein,
                                damit Sy die Epilogos vnnd Repetitiones. der Letzon khurtzen vnnd
                                abschneiden in ansehen, das die nicht annderst würkhen. alls das
                                sich die Auditores vnnd Scholarn darauf verlassen, vnnd in
                                aufmerrkhung der Rechten Lection mit Verlierung der Zeit des
                                nachlassiger werden vnnd sonnderlich sollen sy sich allenthalben des
                                text. so uil möglich hallten, Doch darob die glosen, dardurch die
                                Text allenthalben Zusammen gePracht. vergleicht vnnd geordiert
                                werdenn. souil von Nott. Auch einfiern, die Zeit mit anzaigung der
                                opinionen vergebenlich nit Verzern. vvnd Nemblich sich allain oder
                                aufs maisst derJhenigen opinionen gebrauchen. so sich mit dem Text
                                aufs allernegst vergleichen, demselben am gemassisten sein. vnnd aus
                                denen der Recht grundt vnnd verstanndt der Rechten genumen vnnd
                                erlernnt werden mag." Vgl. <ref target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-1853">KINK, Rechtslehre
                                41</ref>.</note>.</p>

            <p>Das Amt des Rektors oder Dekans wurde keineswegs immer von einem
                            ordentlichen Professor ausgeübt, sondern in der Mehrzahl der Fälle
                            wurden Personen gewählt, die eine bedeutende außerakademische Funktion
                            einnahmen, so Äbte, Domherren, Hofräte, Regierungsräte und
                            Regierungskanzler, Kammerprokuratoren u. a.<note n="N.197">Vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 64. — So z. B.
                                    <persName
                  ref="https://www.wien.gv.at/wiki/index.php/Michael_von_Eham">Michael Eham</persName> aus Wien (gest. 1608), niederösterr.
                                Regimentsrat, Rektor S.S. 1586 und S.S. 1592; <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Christoph Pirchaimer%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Christoph
                                    Pirchaimer</persName> aus Wien (gest. 1619), niederösterr.
                                Regimentskanzler, Hofpfalzgraf, Rektor S.S. 1594. Vgl. das
                                Rektorenverzeichnis in: 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Die Matrikel
                                der Universität Wien V (Wien — Köln — Graz 1975) p. XXXIV u. p XXXV.
                                — <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Wolfgang Schranz%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Wolfgang
                                    Schranz</persName>, der spätere innerösterreichische Regierungs-
                                und Hofvizekanzler, war S.S. 1563 Dekan der Wiener Juristenfakultät,
                                ohne Professor zu sein (dazu unten bei <ref target="#N.262">Anm. 262
                                    ff.</ref>).</note>. Sie mußten lediglich als Magister oder
                            Doktor Mitglied der Fakultät sein, die den Rektor stellte.</p>

            <p>An der Universität Wien wirkten im 16. Jh. bedeutende Juristen, zum
                            Großteil Humanisten, aber auch der Praxis verbundene Männer. Zu erwähnen
                            sind vor allem<note
                  n="N.198">Dazu <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">Aschbach III 113</ref> u. 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                HARTL-SCHRAUF, Nachträge 43 ff., 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 156
                                ff., 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 206 ff.</note>
              <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Joh. Alexander Brassicanus%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Joh. Alexander
                                Brassicanus</persName> (1524), <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Bernhard Walther%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Bernhard Walther</persName>,
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Georg Eder%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Georg Eder</persName>,
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Sigismund Oeder von Oedt%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Sigismund Oeder
                                von Oedt</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Wolfgang Püdler%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Wolfgang Püdler</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Melchior Hofmayr%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Melchior Hofmayr</persName>,
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Joh. Bapt. Linsmayr%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Joh. Bapt.
                                Linsmayr</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Georg Tanner%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Georg
                                Tanner</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Petrus a Rotis%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Petrus
                                a Rotis</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Joh. Bapt. Schwartzenthaler%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Joh. Bapt.
                                Schwartzenthaler</persName>. Besondere Bedeutung kommt dem
                            Hofbibliothekar und Professor <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Hugo Blotius%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Hugo Blotius</persName>
              <note n="N.199">Dazu unten bei <ref target="#N.284">284</ref>.</note> zu.</p>

            <p>Einer der bedeutendsten Humanisten, die an die Universität Wien berufen
                            wurden, war der Tübinger Humanist und Graecist <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Alexander Brassicanus%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann Alexander
                                Brassicanus</persName> (geb. 1500, gest. 25. Nov. 1539)<note
                  n="N.200">Dazu <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 126
                                    ff.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF,
                                Nachträge 43 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> R. RAU, Die
                                Tübinger Jahre des Humanisten Joh. Alexander Brassicanus,
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Zs. f. Württembergische
                                Landesgeschichte 19 (1960) 89. ff.</note>. Zu Beginn des Jahres 1524
                            wurde er für die Wiener Universität gewonnen; zunächst war ihm die
                            Professur der Rhetorik zugedacht, er erhielt dann aber die Lehrkanzel
                            der kaiserlichen Rechte<note n="N.201">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 128</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                HARTL/SCHRAUF, Nachträge 59 f.</note>; er wurde <hi
                rend="it">legum
                                civilium professor ordinarius</hi>. Er widmete sich allerdings
                            hauptsächlich Arbeiten über patristische Literatur und klassische <pb
                n="39" xml:id="S.39"/> Philologie<note n="N.202">Schriftenverzeichnis bei 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                HARTL/SCHRAUF, Nachträge 83 ff.</note>. Zweimal bekleidete er das
                            Amt des Dekans der juristischen Fakultät (W.S. 1533/34 und S.S.
                                1537)<note n="N.203">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge 73.</note>.
                            1528 erhielt er die griechische Lektur, mußte aber die juristischen
                            Vorlesungen beibehalten<note n="N.204">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge 62.</note>;
                            er las wohl bis Ende 1534<note n="N.205">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge 78,
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> 207.</note>. Brassicanus stand in
                            Verbindung mit dem Basler Juristen und Humanisten <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Claudius Cantiuncula%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Claudius
                                Cantiuncula</persName>
              <note n="N.206">Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> R. RAU (o. Anm. 200) 119 ff.. —
                                Sieben Briefe Cantiunculas aus den Jahren 1521 u. 1522, zwei aus dem
                                Jahre 1531 an Brassicanus, ediert von 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                A. HORAWITZ, SB Akad. Wien 93 (1879) 425 ff.; vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> G. KISCH, Claudius Cantiuncula. Ein
                                Basler Jurist und Humanist des 16. Jh.s (Basel 1970) 124.</note>.
                            Cantiuncula (s.u.) richtete im Jahre 1531 zwei dringende Mahnungen an
                            Brassicanus, er möge jede andere Tätigkeit beiseite lassen und sich
                            ausschließlich der Rechtswissenschaft widmen, für deren Pflege er so
                            hervorragende Geistesgaben besitze<note n="N.207">Ediert von
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> A. HORAWITZ (o. Anm. 206) 447 ff.;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge 71 (A.
                                99).</note>. Diese Mahnungen blieben freilich ohne Erfolg<note n="N.208">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge 71
                            f.</note>.</p>
            <p>Claudius Cantiuncula (geb. Metz 1490, gest. Ensisheim Okt. 1549)<note n="N.209">Dazu <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 137
                                    ff.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF,
                                Nachträge 156 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. WINTERBERG, Die
                                Schüler von Ulrich Zasius (Stuttgart 1961) 20 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> G. KISCH, Claudius Cantiuncula (Basel
                                1970), Bibliographie ebd. 147 ff., 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                155 ff. — Briefe Cantiunculas ediert von
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> A. HORAWITZ (o. Anm. 206), weitere
                                von 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> G. KISCH, Gestalten und Probleme
                                aus Humanismus und Jurisprudenz (Berlin 1969) 281 ff.</note>, „einer
                            der hervorragendsten Juristen der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts,
                            als Schriftsteller wie als Praktiker gleich hoch geschätzt"<note n="N.210">So 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge
                                156 f.</note>, wirkte von 1518 bis 1523 als Professor des
                            Zivilrechts an der Universität Basel, wurde dann Syndicus in seiner
                            Heimatstadt Metz; Ende 1533 wurde er von König Ferdinand I. an dessen
                            Hof berufen; Cantiuncula wurde mit einer Reihe von diplomatischen
                            Funktionen betraut<note n="N.211">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge 198 ff.;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> KISCH, Cantiuncula 34 f.</note>.
                            Gegen Ende des Jahres 1535 begannen mit ihm Verhandlungen wegen
                            Übernahme der Professur des <hi
                rend="it">ius civile</hi> (Lektur <hi
                rend="it">in legibus</hi>) an der Universität Wien, die wohl aus
                            finanziellen Gründen ohne Erfolg blieben<note n="N.212">Dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge 204 ff.,
                                bes. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 207 ff.,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 221 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> KISCH, Cantiuncula 35.</note>.</p>

            <p>Cantiuncula gehörte seit Beginn des Jahres 1539 der
                            niederösterreichischen Regierung als rechtskundiger Regent an<note n="N.213">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge 226
                                f.</note>. Auf seine Bewerbung wurde er von König Ferdinand am 27.
                            Okt. 1540 zum Kanzler der vorderösterreichischen Regierung in Ensisheim
                                ernannt<note n="N.214">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge 228 ff.;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> KISCH, Cantiuncula 35 f.</note>;
                            dieses Amt hatte er bis zu seinem Tode Okt. 1549 inne. <pb
                n="40" xml:id="S.40"/>
            </p>
            <p>Cantiuncula war ein typischer Vertreter des juristischen Humanismus<note n="N.215">Dazu 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> KISCH, Cantiuncula 57
                                f .</note>, aber auch er konnte wie die anderen Vertreter des
                            Humanismus ohne Bartolus und die Bartolisten nicht auskommen<note n="N.216">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> KISCH, Cantiuncula 80 (A. 55); vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Bartolus 101. Zum Verhältnis
                                Cantiunculas zu den Kommentatoren 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                KISCH, aaO., 71 ff.</note>.</p>

            <p>Hinsichtlich der Besetzung der zweiten Wiener Lehrkanzel für römisches
                            Recht, die in der Reform von 1537 systemisiert wurde<note n="N.217">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge 216.</note>,
                            wurden noch im selben Jahre Verhandlungen mit <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Fichard%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Johann Fichard</persName>,
                            einem Zasius-Schüler<note
                  n="N.218">Dazu <ref target="http://gdz.sub.uni-goettingen.de/content/PPN372047610/800/0/00000597.jpg">STINTZING I 586 ff.</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. COING, Zur romanistischen
                                Auslegung von Rezeptionsgesetzen. Fichards Noten zur Frankfurter
                                Reformation von 1509, SZRom 56 (1936) 264 ff.;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. WINTERBERG, Die Schüler von Ulrich
                                Zasius (Stuttgart 1961) 31 ff.</note>, geführt, die aber ohne Erfolg
                                blieben<note n="N.219">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III
                                    81</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF,
                                Nachträge 216 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WINTERBERG (o.
                                Anm. 218) 32.</note>.</p>
            <p>Der "Vater der österreichischen Jurisprudenz"<note n="N.220">So <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386365">LUSCHIN, ÖRG
                                365</ref>.</note>
              <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Bernhard Walther%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Bernhard
                                Walther</persName> (geb. 1516 zu Leipzig, gest. 5. Dez. 1584 zu
                                Graz)<note
                  n="N.221">Dazu <ref target="/o:repat.pfaff-walther-1917">I.
                                    PFAFF, Bernhard Walther von Walthersweil als Romanist des 16.
                                    Jh.s (= SB Akad. Wien 186/3, 1918)</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Ein Brief Bernhard Walthers an
                                Hofvizekanzler Kobenzl (1570), MIÖG 40 (1925) 336 f.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> M. RINTELEN, Bernhard Walthers
                                privatrechtliche Traktate aus dem 16. Jh., vornehmlich
                                agrarrechtlichen, lehen- und erbrechtlichen Inhalts (Leipzig 1937),
                                Einleitung; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Bernhard Walther,
                                Heimat u. Ahnen, FS A. Zycha z. 70. Geb. (Weimar 1941) 313 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Landsbrauch 84 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER. Bartolus 99 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., in:
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Juristen in Österreich
                                39ff. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 369 ff.; vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. E. TROJE, Gemeines Recht und
                                Landesbrauch in Bernhard Walthers (1516-1584) Traktat <hi rend="it">De iure protomiseos</hi>", in: 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, hg. von W. Wilhelm
                                (Frankfurt a. Main 1972) 151 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENBERG/WESENER, PRG 113 f., 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 119 (§
                                17.1); ältere Literatur: <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH
                                    III 85</ref>, 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 294 f. (Fehler!);
                                    <ref
                  target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n33">CHORINSKY,
                                    Vormundschaftsrecht 16 (A. 9</ref>; <ref
                  target="/o:repat.chorinsky-1894-beitraege">DERS., Beiträge 20 f.</ref>;
                                    <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386365">LUSCHIN, ÖRG 365 (A.
                                    2)</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität
                                129.</note>, Schüler <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Alciat%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Alciats</persName> in Bologna, hatte seit dem Wintersemester
                            1540/41 das Ordinariat für die Institutionen an der Universität Wien
                            inne. Von 1542 bis 1544 war er Prokurator der sächsischen Nation an
                            dieser Universität. Von 1546 bis 1550 bekleidete er das angesehene Amt
                            des kaiserlichen Superintendenten der Universität<note n="N.222">
                <ref target="/o:repat.pfaff-walther-1917">I. PFAFF, Bernhard Walther von
                                    Walthersweil (o. Anm. 221) 9 ff.</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Walthers privatrechtl.
                                Traktate 2* f. — Zum Amt des Superintendenten
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 77 ff.</note>.
                            Am 7. Februar 1547 wurde Walther Regimentsrat bei der
                            niederösterreichischen Regierung, 1556 Kanzler. Nach Schaffung der
                            innerösterreichischen Regierung in Graz wurde Walther 1565 erster
                            Kanzler derselben; im Jahre 1576 wurde er innerösterreichischer
                            Hofkanzler (bis zu seinem Tode 1584)<note n="N.223">
                <ref target="/o:repat.pfaff-walther-1917">PFAFF, Bernhard Walther von
                                    Walthersweil (o. Anm. 221) 11 ff.</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Walthers privatrechtl.
                                Traktate 3* f.</note>.</p>

            <p>Walthers humanistische Einstellung zeigt sich in seinen theoretischen
                            Schriften, seiner Rhetorik (1. Aufl. 1541, 2. Aufl. 1545)<note n="N.224">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Walthers privatrechtl.
                                Traktate 7* f.</note> und seiner Dialektik <pb
                n="41" xml:id="S.41"/> (verfaßt 1541, erschienen 1546)<note n="N.225">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Walthers privatrechtl.
                                Traktate 8*.</note>. Im Jahre 1546 erschien in Wien ein rein
                            romanistisches Werk, der "Miscellaneorum libellus", 1572 in zwei Bücher
                            in Venedig erschienen, 1574 in erweiterter Fassung in Graz unter dem
                            Titel "Bernhardi Waltheri Miscellaneorum ad jus pertinentium libri
                                quattuor"<note
                  n="N.226">Dazu <ref target="/o:repat.pfaff-walther-1917">PFAFF, Bernhard Walther von Walthersweil (o. Anm. 221) 19
                                    ff.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Walthers
                                privatrechtl. Traktate 9* f.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Bartolus 100 ff. - Die Ausgabe Venedig trägt den Titel: "
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Miscellaneorum ad ius pertinentium
                                libri duo, nunc recens in lucem editi. Venetiis 1572 " (
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> SAPORI, Antichi testi giur. I 658,
                                Nr. 3217); vgl. <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH, III 295 A.
                                    1</ref>; <ref
                target="/o:repat.pfaff-walther-1917">PFAFF, aaO., 24 A.
                                    50</ref>.</note>. Walther sind die Werke des Bartolus und der
                            anderen Kommentatoren wohl bekannt; er zitiert häufig Bartolus, fühlt
                            sich aber keineswegs an dessen opinio gebunden, sondern nimmt durchaus
                            selbständig zu den einzelnen Problemen Stellung<note n="N.227">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Bartolus 101 f.</note>. Von
                            größter Bedeutung für die österreichische Rechtsentwicklung wurde
                            Walther aber durch seine privat- und prozeßrechtlichen Traktate, die
                            sogenannten "aurei tractatus iuris Austriaci"<note
                  n="N.228">Abgedruckt
                                als Anhang zu <ref
                    target="https://play.google.com/books/reader?id=yQJFAAAAcAAJ&amp;pg=GBS.PA008">SUTTINGERS
                                    Consuetudines Austriacae<hi rend="sup">2</hi> (1718) 927
                                    ff.</ref> — Hg. von 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> M.
                                RINTELEN, (Leipzig 1937), siehe o. Anm. 221. — Zu den beiden
                                prozeßrechtlichen Traktaten (Ordinari- und Extraordinariprozeß) vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER. Verfahren vor der Regierung,
                                § 2.</note>. Hier stellt Walther dem österreichischen Landesbrauch
                            die "geschriebenen Rechte" gegenüber und zwar entweder im Text selbst
                            oder in den Anmerkungen. Walthers Anschauung nach gilt in erster Linie
                            der Landesbrauch. Wo dieser aber zweifelhaft ist, soll im Interesse der
                            Rechtssicherheit das gemeine Recht angewendet werden (vgl. <ref
                target="#N.73">o. bei Anm. 73</ref>). In den Anmerkungen führt
                            Walther das gemeine Recht in der Regel mit Belegstellen und
                            Literaturzitaten an. Hierbei zitiert er an einigen Stellen auch
                            Bartolus. Obwohl Walthers Traktate nur eine Privatarbeit darstellen,
                            haben sie für die Rechtspflege eine besondere Bedeutung erlangt, wie
                            sich aus der großen Anzahl der erhaltenen Handschriften ergibt sowie aus
                            dem Umstand, daß diese Traktate zu Beginn des 18. Jh.s im Anhang zu
                            Suttingers "Consuetudines Austriacae" gedruckt wurden<note n="N.229">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Bartolus 100. Zum Zweck und
                                zur Bedeutung der Traktate 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN,
                                Walthers privatrechtl. Traktate 29* ff.,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 41* ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Landsbrauch 84 ff.; vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. E. TROJE (o. Anm. 221) 158. - Zum
                                Einfluß <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Ludwig Kirchbergers%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Ludwig
                                    Kirchbergers</persName> auf die Walther'schen Traktate
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Walthers privatrechtl.
                                Traktate 19* ff.</note>. Die Traktate gehören in die Gruppe der
                                Differentienliteratur<note n="N.230">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Landsbrauch 86.</note>. Zum
                            "Ordinari-Prozeß" Walthers verfaßte der Gerichtssekretär der
                            niederösterreichischen Regierung <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Onophrius Reutter%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Onophrius Reutter</persName>
                            1552 eine Reihe von Abänderungsvorschlägen<note n="N.231">
                <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386375">LUSCHIN, ÖRG 375</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Verfahren vor der Regierung,
                                § 2 (A. 36).</note>.</p>

            <p>In der späteren Regierungszeit Ferdinands I. und in der Zeit Maximilians
                            II. und Rudolfs II. gehörte <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22jur. Georg Eder%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. jur. Georg Eder</persName> (geb. 1523 zu Freising, <pb
                n="42" xml:id="S.42"/> Bayern, gest. 1587)<note n="N.232">
                <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 85 f.</ref>, <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">166 ff.</ref>; <ref
                target="https://archive.org/stream/derreichshofrat00edergoog#page/n10/mode/1up">K. SCHRAUF, Der Reichshofrat Dr.
                                    Georg Eder. Eine Briefsammlung als Beitrag zur Geschichte der
                                    Gegenreformation in Niederösterreich (1573 - 1578), (Wien
                                    1904)</ref>.</note> zu den bedeutendsten Mitgliedern der Wiener
                            Universität und nahm überaus starken Einfluß auf die Richtung des
                            geistigen Lebens an der Hochschule. Er war Führer der streng
                            katholischen Partei, die dem Weitergreifen des Protestantismus an der
                            Universität entschieden entgegentrat. Eder erwarb 1551 an der Wiener
                            Universität das juristische Doktorat, war 1552 Prokurator der
                            rheinischen Nation, wurde 1557 zum Rektor gewählt, war fünfmal
                            hintereinander Rektor, später noch sechsmal (W.S. 1569, W.S. 1571, S.S.
                            1580, W.S. 1581, S.S. 1582, S.S. 1584)<note n="N.233">Vgl. das
                                Rektorenverzeichnis in: 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Die Matrikel
                                der Universität Wien V (Wien — Köln — Graz 1975) p. XXXII
                            ss.</note>; dazwischen bekleidete er fünfmal das juristische und einmal
                            das theologische Dekanat<note n="N.234">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 169f.</ref>

              </note>. Wichtigste Schrift Eders ist
                            sein Abriß der Wiener Universitätsgeschichte von der Gründung bis 1559:
                            " <ref target="http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10985807.html">Catalogus Rectorum et illust. virorum Archigymnasii Viennensis"
                                (Vienn. 1559)</ref>
              <note n="N.235">Dazu <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 175
                                    f.</ref>

              </note>. Eder hatte wohl kein besoldetes Lehramt; er war
                            1572 Prokurator der ungarischen Nation, außerdem kaiserlicher Hofrat und
                            Fiskaladvokat der niederösterreichischen Landschaft<note n="N.236">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 170.</ref>
              </note>.</p>

            <p>An der "Neuen Reformation" Ferdinands I. von 1554 für die Universität
                                Wien<note
                  n="N.237">S. oben bei <ref
                target="#N.189">Anm.
                                189</ref>.</note> hatte Art. et iur. utr. <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Sigismund Oeder von Oedt%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Sigismund Oeder von
                                Oedt</persName> (geb. zu Wien, gest. 1591) Anteil<note n="N.238">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 166 A.
                                2.</ref>
              </note>. Er war 1554 Professor der Institutionen<note n="N.239">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 83</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 124;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> 130.</note>, wurde 1581 Kanzler der
                            niederösterreichischen Regierung und war von 1565 bis 1591
                            Superintendent der Wiener Universität<note n="N.240">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 35</ref>;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 84.</note>. Im
                            Sommersemester 1551 und Sommersemester 1572 bekleidete er das Amt des
                                Rektors<note n="N.241">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Rektorenverzeichnis (o. Anm. 233) p.
                                XXXII s.</note>. Oeder von Oedt war ein Parteigänger Georg
                                Eders<note n="N.242">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III
                                    85</ref>
              </note>.</p>
            <p>
              <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Wolfgang Püdler%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Wolfgang
                                Püdler</persName> (geb. 1525 zu Wien, gest. 8. April 1595)<note n="N.243">
                <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 84</ref>;
                                    <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">113</ref>,
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 130 f.; vgl.
                                    <ref
                  target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen338">MOTLOCH,
                                    Landesordnungen 338</ref>, <ref
                  target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen339">339</ref>; <ref target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb11167791-7">LUSCHIN, Oesterreicher an
                                    italienischen Universitäten (o. Anm. 28) I. Abt., Nr. 507</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Bartolus 98 f.;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Rektorenverzeichnis (o. Anm. 233) p.
                                XXXII s.</note>, Verfasser des Entwurfes der " <ref
                target="/o:repat.1573-noestlrentw">Landtafel des Erzherzogtums Österreich
                                unter der Enns</ref> " von 1573<note
                  n="N.244">Dazu o. II. 2. A;
                                vgl. <ref target="/o:repat.motloch-1900-puedler">Th. MOTLOCH, Bericht des
                                    Dr. W. Püdler über den Entwurf einer Landtafel des Erzherzogtums
                                    Österreich unter der Enns 1573</ref>,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SZGerm. 21 (1900) 235 ff.; <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe622">WESENER,
                                    Landesordnungsentwürfe 622 f.</ref>

              </note>, studierte an den
                            Universitäten Wien (1544) und Padua (1549), wurde in Wien zunächst
                            Professor der Pandekten, 1560 des kanonischen <pb
                n="43" xml:id="S.43"/>
                                Rechtes<note n="N.245">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH, III
                                    84</ref>; vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN,
                                Universität 130 f.</note> und war im Wintersemester 1561 und im
                            Sommersemester 1566 Rektor der Universität Wien. Im Jahre 1567 wurde er
                            niederösterreichischer Regimentsrat, ferner Hofkammerrat. Püdler war ein
                            Vertreter des Mos Italicus, der Methode der Kommentatoren<note n="N.246">
                <ref target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen339">MOTLOCH,
                                    Landesordnungen 339</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Bartolus 623.</note>. Gemeinsam mit Püdler wollte der
                            Hofbibliothekar und Jurist <ref
                target="https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Blotius">Hugo
                                Blotius</ref> das "Ius consuetudinarium Austriacum" in ein System
                            bringen und in den Rechtsunterricht einbeziehen<note
                  n="N.247">Dazu
                                unten bei <ref target="#N.285">Anm. 285</ref>.</note>.</p>

            <p>Die erste Überarbeitung des Entwurfes Püdler aus den Jahren 1584 bis 1586
                            stammt von dem niederösterreichischen Regimentsrat und kaiserlichen Rat
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Melchior Hofmayr%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Melchior
                                Hofmayr</persName> (Hofmair) (aus Stein in Niederösterreich, gest.
                            16. Aug. 1586)<note n="N.248">
                <ref target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb11167791-7">LUSCHIN, Oesterreicher an
                                    italienischen Universitäten (o. Anm. 28) 1. Abt. Nr. 252</ref>;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 130. Zur
                                Bearbeitung des Entwurfs <ref
                  target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen339">MOTLOCH,
                                    Landesordnungen 339</ref>; <ref
                target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe624">WESENER,
                                    Landesordnungsentwürfe 624</ref>.</note>. Hofmayr studierte in
                            Padua (1551), war zunächst Professor der Institutionen, seit 1555 <hi
                rend="it">Pandectarum ordinarius professor</hi> in Wien; er wird
                            nicht über das Jahr 1567 beim Lehramt geblieben sein<note n="N.249">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 130. <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Hofmayr%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Hofmayr</persName> war Juristendekan
                                W.S. 1558, W.S. 1560, W.S. 1562 u. W.S. 1570; Rektor S.S. 1560, S.S.
                                1562, S.S. 1570. Vgl. <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH, III
                                    388 ff.</ref>
              </note>.</p>

            <p>Eine weitere Umarbeitung der Landtafel für Österreich unter der Enns
                            erfolgte 1595 durch die Mitglieder des protestantischen Herrenstandes
                                <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Reichart Strein Freiherrn von Schwarzenau und Hartenstein%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Reichart Strein Freiherrn von Schwarzenau und
                                Hartenstein</persName>
              <note n="N.250">Lebensdaten und Literatur bei
                                    <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe624">WESENER,
                                    Landesordnungsentwürfe 624 A. 79</ref>; vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> G. REINGRABNER, Adel und Reformation
                                (Wien 1976) 34 ff.</note> und <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Bapt. Linsmayr%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Johann Bapt.
                                Linsmayr</persName> (Linsmair) zu Weinzierl (geb. zu Wien vor 1540,
                            gest. 18. Aug. 1608)<note n="N.251">
                <ref
                  target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb11167791-7">LUSCHIN, Oesterreicher an
                                    italienischen Universitäten (o. Anm. 28) I. Abt., Nr. 377</ref>;
                                    <ref target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen340">MOTLOCH,
                                    Landesordnungen 340</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                GOLDMANN, Universität 129; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> O.
                                BRUNNER, Adeliges Landleben und europäischer Geist (Salzburg 1949)
                                171, 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 188;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Bartolus 98; <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe625">DERS.,
                                    Landesordnungsentwürfe 625 (A. 80)</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> REINGRABNER, Adel u. Reformation 43
                                f. (bes. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> A. 326, zur Frage der
                                Herkunft).</note>. Durch Dr. Linsmayr erfolgte die eigentliche
                            Ausarbeitung des Werkes<note n="N.252">
                <ref
                  target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen340">MOTLOCH,
                                    Landesordnungen 340</ref>; <ref
                target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe625">WESENER,
                                    Landesordnungsentwürfe 625</ref>.</note>. Linsmayr studierte
                            1564 in Padua, wurde 1567 in das juristische Doktorenkollegium in Wien
                            aufgenommen und wurde Professor Pandectarum (<hi
                rend="it">primarius
                                iuris civilis</hi>)<note n="N.253">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 129.</note>.
                            Dr. Linsmayr war in Graz innerösterreichischer Kammerprokurator (Juli
                            1571 bis April 1580)<note
                  n="N.254">Regimentsrat <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Schranz,+Wolfgang%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Wolfgang
                                    Schranz</persName> (dazu unten bei <ref
                  target="#N.262">Anm. 262
                                    ff.</ref>) hatte auf Dr. Linsmayr als geeignete Person
                                hingewiesen. Vgl. <ref
                  target="/o:repat.thiel-zentralverwaltung-inneroesterreich81">THIEL,
                                    Zentralverwaltung I 81</ref>, <ref
                  target="/o:repat.thiel-zentralverwaltung-inneroesterreich209">209</ref>; <ref
                target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr108">BRAUNEDER, Kanon. u. röm.-gem. Recht 108 (A. 17)</ref>.</note>.
                            Er wurde 1580 in die niederösterreichische Landschaft aufgenommen, 1608
                            Freiherr mit dem Prädikat "von Greiffenberg"; er war Beisitzer des
                            Landrechtes in Österreich unter der Enns. <pb
                n="44" xml:id="S.44"/>
            </p>
            <p>Ein bedeutender Vertreter des Humanismus war <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Georg Tanner%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Georg Tanner</persName> (geb. um 1520
                            zu Emmersdorf a.d. Donau, Niederösterreich, gest. 1584)<note n="N.255">Vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> STINTZING I 233 f.; <ref
                  target="http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PID=PPN521041139|LOG_0008&amp;physid=PHYS_0030">DERS., Georg Tanners Briefe an Bonifacius und Basilius
                                    Amerbach. 1554 - 1567 (Bonn 1879)</ref>; <ref
                  target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb11167791-7">LUSCHIN, Oesterreicher an
                                    italienischen Universitäten (o. Anm. 28) 1. Abt., Nr. 644</ref>;
                                    <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH, III 85</ref>,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 279 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 160 f.,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 177 f.; <ref target="https://archive.org/stream/archivfrsterrei19kommgoog">V.
                                    BIBL, Nidbruck und Tanner, AÖG 85 (1898) 379 f.</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Bartolus 98;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> MECENSEFFY, Evang. Lehrer Wien 17 f.;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BURMEISTER, Studium der Rechte 187
                                f.</note>. Er erlangte 1557 an der Universität Wien die Professur
                            der griechischen Sprache an der Artistenfakultät, wurde Okt. 1560 in
                                Ferrara<note n="N.256">So 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN,
                                Universität 177; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> STINTZING I 233
                                nennt Padua. Vgl. <ref
                target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH. III
                                    282</ref>.</note> zum Doktor utr. jur. promoviert und lehrte
                            dann auch römisches Recht an der Wiener Juristenfakultät. Tanner war
                            Sommersemester 1565 und 1579 Dekan dieser Fakultät und bereitete eine
                            verbesserte kritische Ausgabe der justinianischen Novellen vor<note n="N.257">Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> STINTZING I 234 ff.;
                                    <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 287
                                ff.</ref>

              </note>; zur Ausführung dieses Vorhabens kam es allerdings
                            nicht. Tanners evangelische Gesinnung war vielleicht Grund dafür, daß er
                            nicht das Amt des Rektors bekleidete<note
                  n="N.258">Dazu <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 284</ref>.</note>.</p>

            <p>Im Todesjahr Ferdinands I. (1564) wirkten an der Wiener Juristenfakultät
                            die Professoren <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Petrus a Rotis%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Petrus a
                                Rotis</persName>, <hi
                rend="it">legum civilium primarius
                                professor</hi> (Dekan Sommersemester 1564), <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Georg Aigmayr%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Georg Aigmayr</persName> aus Wien
                            (Rektor Sommersemester 1568), wohl auch noch <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Melchior Hofmayr%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Melchior Hofmayr</persName>
                            als Pandectarum ordinarius Professor (s.o.) und als Kanonist <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Wolfgang Püdler%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Wolfgang Püdler</persName>
                                (s.o.)<note n="N.259">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III
                                    85</ref>; vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> I. PFAFF, ZHVStmk.
                                18/II (1923) 96. — <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Joh. Bapt. Schwartzentha1er%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Joh. Bapt.
                                    Schwartzentha1er</persName>, den <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH, aaO.,</ref> anführt, war wohl erst ab 1568 Professor
                                (dazu unten bei <ref target="#N.273">Anm. 273
                            ff.</ref>).</note>.</p>
            <p>Der Niederländer <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Petrus a Rotis%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Petrus a
                                Rotis</persName> (geb. zu Courtrai, gest. um 1580)<note n="N.260">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 85</ref>,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 258 ff.;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 131.</note>
                            erwarb 1550 an der Wiener Artistenfakultät das Magisterium, studierte
                            Rechtswissenschaften an italienischen Universitäten und wurde 1557 an
                            der Universität Wien zum Doktor beider Rechte promoviert. 1563 war er
                            schon Professor des römischen Rechts, 1564 <hi
                rend="it">legum civilium
                                professor ordinarius</hi> an der Wiener Juristenfakultät; in diesem
                            Jahr bekleidete er das Amt des Dekans. Er wurde kaiserlicher Hofadvokat,
                            1579 Procurator der rheinischen Nation. <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Petrus a Rotis%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Petrus a Rotis</persName> bemühte
                            sich, die humanistischen Studien an der Wiener Universität wieder zu
                            heben; er widmete sich vor allem der Poetik, Rhetorik und Musik. Von
                            seinen juristischen Schriften ist erhalten seine Inauguraldissertation
                            "de iuris et iniuriae sacerdotibus" nebst der "quaestio iuris in dubium
                                vocata"<note n="N.261">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III
                                    259 A. 3</ref>.</note>.</p>
            <p>
              <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Wolfgang Schranz zu Schranzenegg und Forchtenstein%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Wolfgang Schranz zu Schranzenegg und Forchtenstein</persName>
                            (geb. 1530 zu Villach, gest. 24. Okt. 1594 zu Graz)<note
                  n="N.262">Dazu
                                    <ref target="/o:repat.pfaff-schranz-1923">I. PFAFF, Beiträge zur
                                    Lebensgeschichte des Hofvizekanzler Dr. Wolfgang Schranz (1530 -
                                    1594), ZHVStmk. 18/II (1923) 95 ff.</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., MIÖG 40 (1925) 339 A. 9;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Th. EBNER, Dr. Wolfgang Schranz, der
                                Hofvizekanzler Karls II. Eine Studie zur Geschichte der
                                Gegenreformation in Innerösterreich, ZHVStmk. 20 (1924) 60 ff.; vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> J. ANDRITSCH, Landesfürstliche
                                Berater am Grazer Hof (1564 - 1619), in:
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Innerösterreich 1564 - 1619 (=
                                Joannea 3, 1968) 83.</note> entstammte der Kärntner Linie seines <pb
                n="45" xml:id="S.45"/> Geschlechts, studierte Jura in Wien<note
                  n="N.263">Immatrikuliert S.S. 1544; am Rande der Eintragung
                                vermerkt: "<hi rend="it">Jur. utr. dr. archiducis Austriae regiminis
                                    assessor</hi>" (

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Die Matrikel der
                                Universität Wien III 72 A. 2); vgl. <ref
                target="/o:repat.pfaff-schranz-192396">PFAFF, Beiträge (o. Anm. 262)
                                    96</ref>.</note> und in Italien und erwarb in Siena das Doktorat
                            beider Rechte; er wurde 1558 in das Wiener Doktorenkollegium
                                aufgenommen<note n="N.264">
                <ref
                target="/o:repat.pfaff-schranz-192396">PFAFF, Beiträge (o. Anm. 262) 96</ref>.</note>. Im
                            Sommersemester 1563 war Schranz Dekan der Wiener Juristenfakultät<note n="N.265">
                <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH, III 389</ref>;
                                    <ref
                target="/o:repat.pfaff-schranz-192397">PFAFF, Beiträge (o. Anm.
                                    262) 97</ref>.</note>; er war Assessor der
                            niederösterreichischen Regierung<note n="N.266">
                <ref
                target="#N.263">S.
                                    oben Anm. 263</ref>.</note>. Schranz ging dann, ebenso wie
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Bernhard Walther%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Bernhard
                                Walther</persName>, mit Erzherzog Karl II. nach Graz; seit 23. Juli
                            1565 war er Regimentsrat und fungierte als Vertreter im
                            Regimentskanzleramt (schon 1566) bei Verhinderung des Regierungskanzlers
                            Dr. Bernhard Walther<note n="N.267">
                <ref target="/o:repat.pfaff-schranz-192398">PFAFF, Beiträge (o. Anm. 262) 98</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., MIÖG 40 (1925) 339 A. 9;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> EBNER (o. Anm. 262) 67.</note>. In
                            den Jahren 1574 bis 1576 war er Geheimer Rat (ohne zweite Funktion)<note n="N.268">
                <ref
                target="/o:repat.thiel-zentralverwaltung-inneroesterreich206">THIEL,
                                    Zentralverwaltung I 206</ref>.</note>, von 1576 bis 1591
                            innerösterreichischer Hofvizekanzler und zugleich als Nachfolger
                            Bernhard Walthers, seines Schwiegervaters, innerösterreichischer
                            Regierungskanzler (ab 1. Februar 1576)<note n="N.269">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Walthers privatrechtl.
                                Traktate 4* (A. 16); zur Hofkanzlei <ref target="/o:repat.thiel-zentralverwaltung-inneroesterreich46">THIEL, Zentralverwaltung I 46
                                    ff.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> B. SUTTER,
                                Innerösterreichs Eigenstaatlichkeit 1564 - 1619, in:
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> 400 Jahre Innerösterreich in Aufgaben
                                und Leistungen (= Kärntner Hochschulwochen-Berichte 10, Graz 1965)
                                46.</note>. Nach dem Tode Erzherzog Karls II. (10. Juli 1590) wurde
                            Dr. Schranz, der ein Haupt der Gegenreformation gewesen war<note n="N.270">Vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> EBNER (o. Anm. 262) 79
                                ff.</note>, auf Betreiben der protestantischen Stände 1591 seines
                            Dienstes enthoben<note n="N.271">Dazu 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                EBNER (o. Anm. 262) 87 ff.</note>. Schranz war in zweiter Ehe (1570)
                            mit Anna, der Tochter Bernhard Walthers, verheiratet<note n="N.272">
                <ref target="/o:repat.pfaff-schranz-192399">PFAFF, Beiträge (o. Anm. 262)
                                    99</ref>.</note>. Er starb am 24. Okt. 1594 zu Graz.</p>

            <p>Vielleicht der bedeutendste Romanist, der im 16. Jh. an der Wiener
                            Universität lehrte, war <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johannes Baptist Schwartzenthaler%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johannes Baptist
                                Schwartzenthaler</persName> (gest. 31. März 1615)<note
                  n="N.273">Dazu <ref
                  target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n33">CHORINSKY,
                                    Vormundschaftsrecht (1878) 16 A. 10</ref>; <ref
                  target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb11167791-7">LUSCHIN, Oesterreicher an
                                    italienischen Universitäten (o. Anm. 28) 1. Abt., Nr. 576</ref>;
                                    <ref
                  target="/o:repat.luschin-1896-259-386364">DERS., ÖRG 364</ref>;
                                    <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 85</ref>, <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">86</ref>, <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">112</ref>, <ref
                  target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">113</ref>, <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">122 A. 1</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> HARTL/SCHRAUF, Nachträge 72 A. 100;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 33 f.,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 131; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                RINTELEN, Walthers privatrechtl. Traktate
                                14*
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 195;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Landsbrauch 83;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Bartolus 98;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> MECENSEFFY, Evang. Lehrer Wien
                                19.</note>. Schwartzenthaler studierte die Rechte in Padua, wurde
                            1573 Mitglied des juristischen Doktorenkollegiums zu Wien, war <hi
                rend="it">Pandectarum juris civilis ordinarius professor</hi>
                            (1573), später <hi
                rend="it">Codicis professor ordinarius</hi> (1577,
                                <pb n="46"
                xml:id="S.46"/> noch 1594<note n="N.274">
                <ref
                target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb11167791-7">LUSCHIN, Oesterreicher an
                                    italienischen Universitäten (o. Anm. 28) I. Abt., Nr. 576</ref>
                                bezeichnet Schwartzenthaler auch als Professor Ss. Canonum.</note>.
                            Von 1589 an führte er in seinen Schriften den Titel "Professor
                                Caesareus"<note n="N.275">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN,
                                Universität 131.</note>. Schwartzenthaler war Rat des Markgrafen von
                            Brandenburg, schließlich Rat und Syndicus der Stände Österreichs unter
                            der Enns<note n="N.276">
                <ref target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n33">CHORINSKY, Vormundschaftsrecht 16 A. 10</ref>;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Walthers privatrechtl.
                                Traktate 195.</note>. In der Zeit von 1573 bis 1599 war
                            Schwartzenthaler sechsmal Dekan der Wiener Juristenfakultät; er bekannte
                            sich offen als Lutheraner<note n="N.277">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III 112</ref>; zum Einfluß des Protestantismus an der
                                Universität Wien und im österreichischen Adel
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> MECENSEFFY, Evang. Lehrer Wien 15
                                ff.; <ref
                  target="/o:repat.mecenseffy-1956-geschichte">DIES., Geschichte des
                                    Protestantismus in Österreich (Graz - Köln 1956)</ref>; vgl.
                                    <ref target="/o:repat.brauneder-1971-ehescheidung273">BRAUNEDER,
                                    Ehescheidung 273 ff.</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                FISCHER, Doktorat (1974) 38 ff.</note>. Am 14. April 1578 wurde er
                            zum Rektor gewählt; zwei Tage später traf aus Preßburg, wo sich Kaiser
                            Rudolf II. aufhielt, der Befehl ein, nur jemanden zum Rektor zu wählen,
                            der sich verpflichte, allen öffentlichen und privaten Akten und
                            Prozessionen in eigener Person beizuwohnen; dieses Dekret war vom 12.
                            April d. J. datiert. Am 23. April d. J. erklärte der Kaiser den Rektor
                            Dr. Schwartzenthaler, da dieser sich ausdrücklich mit Berufung auf sein
                            Gewissen weigerte, die Statuten zu befolgen, für abgesetzt und berief an
                            dessen Stelle den gewesenen Rektor des abgelaufenen Semesters <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Petrus Muchitsch%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Petrus Muchitsch</persName>
                            neuerlich zum Rektor<note n="N.278">So 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                GOLDMANN, Universität 33 f.; vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                MECENSEFFY, Evang. Lehrer Wien 19; 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                FISCHER, Doktorat 39 A. 94.</note>. Schwartzenthaler wäre der vierte
                            evangelische Rektor gewesen<note n="N.279">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> MECENSEFFY, Evang. Lehrer Wien
                                19.</note>. Seit 1581 wurde niemand mehr ohne Ablegung des
                            katholischen Glaubensbekenntnisses zu Doktorat und Professur
                                zugelassen<note n="N.280">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> MECENSEFFY,
                                Evang. Lehrer Wien 20; vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> FISCHER,
                                Doktorat 39 f.</note>.</p>
            <p>Von Schwartzenthaler stammt ein "<ref
                target="http://repertorium.at/literatur_autoren.html#schwartzenthaler_1592">Tractatus judiciarii ordinis in tres libros digestus</ref> "
                            (Frankfurt 1592) und ein "<ref
                target="http://repertorium.at/literatur_autoren.html#Schwartzenthaler_1594">Tractatus de pignoribus et hypothecis</ref> " (Frankfurt 1594);
                            diesem letzteren sind zwei kleinere Traktate "de novationibus et
                            delegationibus" und eine "Tabella juris repraesentandi circa
                            successionem testatorum et intestatorum" beigegeben<note n="N.281">Exemplar in 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Univ.Bibl. Graz Sign. I
                                21779 u. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 21780; vgl. <ref target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n33">CHORINSKY,
                                    Vormundschaftsrecht 16 A. 10</ref>,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Bartolus 98; <ref
                  target="/o:repat.wesener-1972-kauf446">DERS., Kauf 446</ref> (A. 89). -
                                Von J. B. SCHWARTZENTHALER stammen ferner "<ref
                target="http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN775145548%7CLOG_0001">Repetitiones legum libri octavi Codicis imperialis tit.
                                    XXXVIII. De contrahenda et committenda stipulatione
                                    subscriptarum. Additio rerum notabilium indice ... Hanoviae
                                    1603</ref> " (SAPORI, Antichi testi giur. I 566 Nr.
                                2761).</note>. Schwartzenthaler berücksichtigt in seinen Schriften
                            die "consuetudo fori Austriaci"; er wird zu <pb
                n="47" xml:id="S.47"/>
                            den „fürtrefflichen practici in Austriacis"<note n="N.282">
                <ref
                target="http://data.onb.ac.at/ABO/%2BZ103553307">Codex Austriacus III (= Suppl. I,
                                    Leipzig 1748), Einleitung ("Anmerckung")</ref>.</note> gezählt;
                            er ist aber primär Romanist, der allerdings den österreichischen
                            Landesbrauch berücksichtigt<note
                  n="N.283">Vgl. <ref
                  target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n33">CHORINSKY,
                                    Vormundschaftsrecht 16 A. 10</ref>; <ref
                  target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA">BECKMANN, Idea juris</ref>, bezeichnet
                                in der Liste der Autoren (am Anfang des Werkes) Suttinger und
                                Schwartzenthaler als "duo magna JCtorum Austriacorum lumina". -
                                SCHWARTZENTHALER zitiert im Autorenverzeichnis seines "<ref
                  target="http://http://repertorium.at/literatur_autoren.html#Schwartzenthaler_1592">Tractatus judiciarii ordinis in tres libros digestus</ref>"
                                (1592) zahlreiche italienische Glossatoren und Kommentatoren,
                                Vertreter des mos Gallicus, von deutschen Juristen <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Ulrich Zasius%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Ulrich Zasius</persName>,
                                    <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Sichard%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann
                                    Sichard</persName>, <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Claudius Cantiuncula%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Claudius
                                    Cantiuncula</persName>, <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Bernhard Walther%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Bernhard Walther</persName>,
                                    <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Andreas Gail%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Andreas
                                Gail</persName>, <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Joachim Mynsinger%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Joachim Mynsinger</persName>, <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Hieronymus Schürff%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Hieronymus
                                    Schürff</persName>, <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Oldendorp%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann Oldendorp</persName>, <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Schneidewein%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann
                                    Schneidewein</persName>, <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Matthäus Wesenbeck%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Matthäus
                                    Wesenbeck</persName>.</note>.</p>

            <p>Vom Wiener Hofbibliothekar und späteren Professor der Rhetorik an der
                            Universität Wien Dr. utr. juris <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Hugo Blotius%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Hugo Blotius</persName> (geb. um 1533 zu Delft, gest. 1608 zu
                                Wien)<note n="N.284">
                <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">ASCHBACH III
                                    360 ff.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN,
                                Universität 181 f.; vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. MENHARDT,
                                Hugo Blotius (1533 - 1608). Beiträge zu seiner Lebensgeschichte bis
                                zur Adelsverleihung, in: 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Senftenegger
                                Monatsblätter für Heraldik u. Genealogie 1 (Senftenegg,
                                Niederösterr. 1951) Sp. 19 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> G.
                                LEITNER, Der Wiener Bibliothekar Hugo Blotius und seine Straßburger
                                Korrespondenz, in: 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Österreich in
                                Geschichte u. Literatur 15 (Wien 1971) 204 ff.;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> REINGRABNER, Adel u. Reformation 104
                                A. 258.</note> stammt ein Kodifikationsplan. Im Jahre 1576 faßte er
                            den Entschluß, gemeinsam mit dem Rechtslehrer Dr. <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Wolfgang Püdler%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Wolfgang Püdler</persName> (s.o.)
                            das österreichische Gewohnheitsrecht in ein System zu bringen, zu
                            verbessern und ihm bei der Schule Eingang zu verschaffen<note
                  n="N.285">So <ref
                  target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-185341">KINK, Rechtslehre
                                    41 f.</ref> — Zu Kodifikationsplänen des 16. u. 17. Jh.s <ref target="/o:repat.wesener-1975-beckmann652">WESENER, Beckmann 652
                                    ff.</ref>

              </note>. In einem Schreiben vom 23. Januar 1576 an den
                            österrreichischen Landmarschall <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Freiherrn von Roggendorf%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Freiherrn von
                                Roggendorf</persName> sprach er die Hoffnung aus, daß er durch
                            Vergleichung der in den italienischen Municipien und in mehreren
                            deutschen Städten geltenden Rechte imstande sein werde, das "Ius
                            consuetudinarium Austriacum" in seinen Lücken und Mängeln zu ergänzen.
                            Dieses Werk sollte dann in das Latein übersetzt werden. Das römische
                            Recht bezeichnet er in diesem Brief mehrfach als das "<hi
                rend="it">Ius
                                legitimum</hi>"<note n="N.286">Nach <ref
                  target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-185342">KINK, Rechtslehre
                                    42</ref>. — Vgl. <ref
                  target="/o:repat.chorinsky-1894-beitraege21">CHORINSKY, Beiträge 21</ref>; <ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr70">BALTL, Einflüsse 70</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BURMEISTER, Studium der Rechte
                                136.</note>. Dieses Projekt kam nicht zur Ausführung.</p>

            <p>In Österreich ob der Enns war die Zahl gelehrter Juristen relativ gering;
                            dies hängt primär damit zusammen, daß es hier keine Universität und
                            somit keine Juristenfakultät gab. Der evangelische Notar und
                            Stadtschreiber zu Linz und Freistadt <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Veit Stahel%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Veit Stahel</persName>
              <note n="N.287">Vgl. <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386376">LUSCHIN, ÖRG
                                376</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Walthers
                                privatrechtl. Traktate 195; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> F.
                                KLEIN-BRUCKSCHWAIGER (wie oben Anm. 81);
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> MITTEIS, Zur Geschichte der Rezeption
                                in Österreich. SZGerm 66 (1948) 524 ff.; <ref
                  target="/o:repat.brauneder-1971-ehescheidung279">BRAUNEDER,
                                    Ehescheidung 279</ref>; <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe629">WESENER,
                                    Landesordnungsentwürfe 629</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                ELLRICHSHAUSEN, Legitimatio 56 ff.</note>, von dem ein
                            Landtafelentwurf vom Jahre 1571 stammt, war kein graduierter Jurist.</p>
            <p>Der Verfasser der Landtafel für Österreich ob der Enns von 1616/1629 <pb n="48" xml:id="S.48"/>
              <persName ref="http://repoestrg.info/wp/personen/#S">Dr. Abraham
                                Schwarz</persName>
              <note n="N.288">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> F. KRACKOWIZER, Dr. Abraham Schwarz.
                                Der Verfasser der o.-ö. Landtafel, in: Linzer Zeitung 1898, Nr. 38;
                                    <ref
                  target="/o:repat.doblinger-1961-schwarz">M. DOBLINGER, Dr. Abraham
                                    Schwarz, Der Verfasser der obderennsischen Landtafel von
                                    1616</ref>, in: <ref
                  target="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=jgp&amp;datum=1961&amp;size=45">Jb. Ges.
                                    Gesch. Protest. 77 (1961) 17 ff.</ref>; <ref target="/o:repat.brauneder-1971-ehescheidung279">BRAUNEDER,
                                    Ehescheidung 279 f.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                FLOSSMANN, in: 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Juristen in
                                Österreich 42 ff., 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> 353 f.</note> war
                            zunächst herzoglicher Rat zu Pfalz-Neuburg, wurde dann von den
                            obderennsischen Ständen berufen. Vor 1600 war er Professor der
                            Institutionen an der evangelischen Landschaftsschule in Linz<note n="N.289">Dazu 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> C. F. BAUER, Die
                                evangelische Landschaftsschule in Linz a. D., <ref target="http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=jgp&amp;datum=1925">Jb. Ges. Gesch. Protest.
                                    45/46 (1925) 1 ff.</ref>; vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> F.
                                TREMEL, Das Bildungsideal der Zeit Keplers, in: Johannes Kepler
                                Gedenkschrift der Univ. Graz (Graz 1975) 144 f.</note>.</p>
            <p>Von den in der Steiermark wirkenden Juristen<note
                  n="N.290">Zu
                                mittelalterlichen Juristen in der Steiermark und in Kärnten vgl.
                                    <ref
                  target="/o:repat.baltl-1962-roemr45">BALTL, Einflüsse 45
                                ff.</ref>; <ref
                  target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr107">BRAUNEDER,
                                    Kanon. u. röm.-gem. Recht 107 f.</ref> — Zum Bischof von Seckau
                                    <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Ulrich von Albeck%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Ulrich von
                                    Albeck</persName> vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> I. PFAFF,
                                Das Promptuarium juris des Reichskanzlers und Bischofs Ulrich von
                                Albeck, 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SZRom 42 (1921) 158 ff.; vgl.
                                    <ref
                  target="/o:repat.baltl-1962-roemr48">BALTL, aaO., 48 f.</ref> —
                                Zum Formelbuch des Notars <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Ulrich Klenegker%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Ulrich Klenegker</persName>
                                aus Rottenmann <ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr45">BALTL, Einflüsse
                                    45 ff.</ref>; vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> E. M. MEIJERS,
                                Le droit Ligurien de succession en Europe occidentale, Tome I: Les
                                pays Alpins (Haarlem 1928), Annexe 188 f. — Von <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Nicolaus von Gräz%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Nicolaus von Gräz</persName>
                                (gest. 1444), Professor an der Wiener Artistenfakultät (<ref target="https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10800642_00491.html">ASCHBACH I 467 ff.</ref>), stammen
                                Traktate "De Decimis" und "De emptione et venditione"; vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> TRUSEN, Spätmittelalterl.
                                Jurisprudenz 219.</note> des 16. Jh.s sind neben <persName ref="http://repoestrg.info/wp/personen/#W">Dr. Bernhard
                                Walther</persName>
              <note n="N.291">Siehe oben bei <ref target="#N.220">Anm. 220 ff.</ref>
              </note> und <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Wolfgang Schranz%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Wolfgang
                                Schranz</persName>
              <note n="N.292">Siehe oben bei <ref target="#N.220">Anm. 220 ff.</ref>
              </note> vor allem die
                            Schrannenschreiber <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Hans Hofmann%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Hans
                                Hofmann</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Adam Venediger%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr.
                                Adam Venediger</persName> und <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Erasam Khurzleb%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Erasam Khurzleb</persName> zu
                                erwähnen<note
                  n="N.293">Vgl. <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386377">LUSCHIN, ÖRG 377</ref>, <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386380">380</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                                Landschrannenverfahren 33 A. 19.</note>. Die Schrannenschreiber
                            waren im 16. Jh. schon häufig gelehrte Juristen, die sich auch
                            literarisch betätigten<note n="N.294">Vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren
                                33.</note>. Der Schrannenschreiber Hans Hofmann stellte im Jahre
                            1523 die erste Ausgabe der Landhandfeste für die Steiermark
                                zusammen<note n="N.295">
                <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386377">LUSCHIN, ÖRG 377</ref>; <ref
                target="http://www.literature.at/viewer.alo?objid=19290&amp;viewmode=fullscreen&amp;rotate=&amp;scale=3.33&amp;page=">MELL, Verf. u. Verw.Gesch. Steiermarks 281</ref>.</note>. Von
                            Dr. Adam Venediger stammt die umfassende Zusammenstellung der <ref target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=SteirLHF.+1583">steirischen Landhandfeste von 1583</ref>
              <note n="N.296">
                <ref
                  target="/o:repat.luschin-1896-259-386377">LUSCHIN, ÖRG
                                    377</ref>; <ref
                  target="http://www.literature.at/viewer.alo?objid=19290&amp;viewmode=fullscreen&amp;rotate=&amp;scale=3.33&amp;page=">MELL, Verf. u.
                                    Verw.Gesch. Steiermarks 281</ref>; <ref target="/o:repat.pscholka-1911-rechtslehrer35">PSCHOLKA, Rechtslehrer
                                    35 ff.</ref>
              </note>.</p>

            <p>Dr. Venediger war ein gebürtiger Grazer; das Doktorat der Rechte erwarb
                            er in Italien<note n="N.297">
                <ref
                target="/o:repat.pscholka-1911-rechtslehrer37">PSCHOLKA, Rechtslehrer
                                    37</ref>.</note>. Mit seiner Anstellung als Rechtslehrer an der
                            landschaftlichen Schule in Graz im Jahre 1570 begann in Graz ein
                            regelmäßiger, bis zur Vertreibung der Protestanten (1598) dauernder
                            Rechtsunterricht. Dr. Venediger lehrte die <hi
                rend="it">institutiones
                                iuris</hi>. Neben seiner Lehrtätigkeit fungierte er als
                            Schrannenprokurator; nach Niederlegung des Lehramtes (1577) wirkte er
                            als Landschrannenschreiber. Im Jahre 1600 wurde er als führender Kopf
                            der Evangelischen des Landes verwiesen<note n="N.298">
                <ref target="/o:repat.pscholka-1911-rechtslehrer44">PSCHOLKA, Rechtslehrer
                                    44f.</ref>
              </note>.</p>

            <p>In der Zeit der Tätigkeit Dr. Venedigers als landschaftlicher Lehrer kam
                            es <pb
                n="49"
                xml:id="S.49"/> zur Ausgestaltung der Schule und deren
                            Übersiedlung in das "Eggenberger Stift". Die vierte und oberste Klasse
                            zerfiel in eine theologische, eine juridische und eine philosophische
                            Abteilung. In der juridischen Gruppe wurde neben der "lectio publica
                            institutionum Iustiniani" nach der Schulordnung des evangelischen
                            Theologen <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22David Chytraeus%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. David
                                Chytraeus</persName>
              <note n="N.299">
                <ref target="http://www.deutsche-biographie.de/pnd119009137.html">E.
                                    WOLF, NDB 3, 254 f.</ref>; vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                TREMEL. Bildungsideal 137 ff.; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Th.
                                GRAFF, in: Hist. Jb. der Stadt Graz 14 (1984) 27 ff.; <ref target="/o:repat.heiss-landschaftsschulen32">HEISS, Konfession 32
                                    ff.</ref>
              </note> aus Rostock großes Gewicht auf das Studium der
                            Geschichte gelegt. Von den juristischen Werken, welche sich wohl in der
                            Bibliothek der Schule befanden, kennen wir nur ein einziges: "
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> in 8° institutiones iuris cum glossa.
                            Lugduni 1577 <note n="N.300">
                <ref target="/o:repat.pscholka-1911-rechtslehrer37">PSCHOLKA, Rechtslehrer
                                    37</ref>.</note>.</p>
            <p>Die Rechtslehrer an der landschaftlichen Schule in Graz<note n="N.301">Dazu <ref
                  target="/o:repat.pscholka-1911-rechtslehrer29">PSCHOLKA,
                                    Rechtslehrer 29 ff.</ref>; <ref target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr112">BRAUNEDER, Kanon. u.
                                    röm.-gem. Recht 112 f.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                SUTTER, Kepler u. Graz 133 ff.; 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Röm. Recht u. Naturrecht 3 ff.</note> lehrten römisches
                            Recht, insbesondere die justinianischen Institutionen, die als
                            Einführung in die Rechtswissenschaft dienten. 1582 ist die Rede von
                            einer Professur <hi
                rend="it">institutionum imperialium</hi>. Zur
                            Fortsetzung ihrer juristischen Studien mußten die Hörer an eine
                            Universität mit einer Juristenfakultät gehen<note
                  n="N.302">Die
                                Universität Graz erhielt eine juristische Fakultät erst im Jahre
                                1778 (dazu unten <ref target="#N.335">Anm. 335</ref>). — In der
                                Steiermärk. Landesbibliothek befindet sich ein Sammelband (
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Sign. XIX<hi
                  rend="sup">3</hi> C 10911-20 I): "Theses
                                propositae in gymnasio Graecensi 1591 — 1593 praeside Nicolao
                                Gabilmanno IC." Unter diesen juristischen Thesen befindet sich eine
                                (C 10919) von dem Respondenten <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Amann ab Ammanseck%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Amann ab
                                    Ammanseck</persName>, einem steirischen Adeligen, aus dem Jahre
                                1593 <hi rend="it">de substitutionibus</hi>, worin mehrfach Bartolus
                                zitiert wird ( 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> XIIII b, e,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> XV e, 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                XVI a); vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Bartolus 104 A.
                                57. Zur Familie <persName>Amman von Ammansegg</persName> (Amann ab
                                Ammanseck) vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> J. LOSERTH, AÖG 108
                                (1920) 1 ff., bes. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 39 ff. — <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Nicolaus Gabilmann%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Nicolaus
                                    Gabilmann</persName> (gest. März 1594) war Lehrer an der Grazer
                                Stiftsschule (vgl. <ref target="/o:repat.pscholka-1911-rechtslehrer53">PSCHOLKA, Rechtslehrer 53, 54 A. 1</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SUTTER, Kepler u. Graz 70 f.). — Zu
                                anderen protestantischen Landschaftsschulen vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> J. LOSERTH, Die protestantischen
                                Schulen der Steiermark im 16. Jh. ( 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                Mon. Germ. Paed. LV, Berlin 1916); <ref target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr113">BRAUNEDER, Kanon. u.
                                    röm.-gem. Recht 113</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                TREMEL, Bildungsideal 130 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                SUTTER, Kepler u. Graz 440 f.; <ref target="/o:repat.heiss-landschaftsschulen13">HEISS, Konfession 13
                                    ff.</ref> Zu Judenburg 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> J.
                                ANDRITSCH, Die evangelische Landschaftsschule in Judenburg 1577-98,
                                in: 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Jahresbericht des
                                Bundesrealgymnasiums Judenburg 1961/62 (Judenburg 1962) 3 ff. — Zu
                                Linz <ref target="#N.289">oben Anm. 289</ref>. Zu Wien
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> R. REINGRABNER, Zur Geschichte der
                                protestantischen Landschaftsschule in Wien,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Wiener Geschichtsbl. 27 (1972) 314
                                ff. Zu Klagenfurt 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> W. NEUMANN, Zur
                                Gründung der Landschaftsschule in Klagenfurt, in:
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Die Landeshauptstadt Klagenfurt I
                                (Klagenfurt 1970) 246 ff.</note>.</p>
            <p>Vom Schrannenschreiber <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Erasam Khurzleb%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Erasam
                                Khurzleb</persName> stammt wohl der "Bericht etlicher gerichtlicher
                            Solenniteten, so bey der Landschrannen in Steyr gehalten werden",
                            verfaßt um 1590<note n="N.303">
                <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386380">LUSCHIN, ÖRG. 380</ref>; <ref
                  target="http://www.literature.at/viewer.alo?objid=19290&amp;viewmode=fullscreen&amp;rotate=&amp;scale=3.33&amp;page=">MELL, Verf. u. Verw. Gesch. Steiermarks 285</ref>, <ref target="http://www.literature.at/viewer.alo?objid=19290&amp;viewmode=fullscreen&amp;rotate=&amp;scale=3.33&amp;page=">486 A. 1112</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren 22,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 13 A. 19.</note>. Von <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Hanns Ampfinger%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Hanns Ampfinger</persName>,
                            Schrannenprokurator in Klagenfurt, Pfleger zu Hollenburg, stammt ein
                            Bericht über das gerichtliche Verfahren in Kärnten (1544)<note
                  n="N.304">Dazu <ref target="/o:repat.ampfinger-1544">LUSCHIN, Carinthia I
                                    103 (1913) 162 ff.</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> K.
                                TORGGLER, Carinthia I 125 (1935) 83 f.; <ref target="/o:repat.torggler-1936-darstellung128">DERS., Darstellungen des
                                    Kärntner Rechts 128 f.</ref>
              </note>. <pb n="50" xml:id="S.50"/>
            </p>

            <p>Aus Krain stammte der Jurist und Astrologe, hochfürstlich Salzburgischer
                            Rat <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Martin Pegius%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Martin
                                Pegius</persName> (geb. 1523 zu Billichgratz bei Laibach, gest.
                                1592)<note n="N.305">Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> P. v.
                                RADICS, in: Verhandlungen der jur. Gesellschaft in Laibach 2 (1866)
                                181, 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 217; <ref
                  target="/o:repat.luschin-1896-259-386364">LUSCHIN, ÖRG 364</ref>, <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386365">365 A. 1</ref>; vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN. Walthers privatrechtl.
                                Traktate 34*, 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 194;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Landsbrauch 83;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> VILFAN, Rechtsgeschichte d. Slowenen
                                202; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. WOLFF, Geschichte der
                                Ingolstädter Juristenfakultät 1472 — 1625 (Berlin 1973) 196,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 304; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                BRAUNEDER, Ehegüterrecht 430; <ref target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr119">DERS., Kanon. u. röm.-gem.
                                    Recht 119 A. 48</ref>. — Zu anderen Krainer Juristen
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> VILFAN. aaO., 201 ff.</note>, der
                            durch seine Schriften dem römischen Recht in der Praxis Geltung zu
                            verschaffen suchte. Pegius hat das Doktorat der Rechte 1552 zu
                            Ingolstadt erworben<note n="N.306">
                <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386364">LUSCHIN, ÖRG 364</ref>. Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. WOLFF, Geschichte der Ingolstädter
                                Juristenfakultät 1472 —1625 (Berlin 1973) 196,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 304, 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                343.</note>.</p>
          </div>
          <div xml:id="TA.3.2">
            <head>2. Das 17. und 18. Jahrhundert</head>

            <p>Unter den österreichischen Juristen des 17. Jh.s nimmt eine hervorragende
                            Stellung Dr. utr. jur. <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Baptist Suttinger (von Thurnhof)%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann
                                Baptist Suttinger (von Thurnhof)</persName> (geb. zu Wien, gest. 1.
                            Mai 1662)<note
                  n="N.307">Dazu <ref
                  target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n32">CHORINSKY,
                                    Vormundschaftsrecht 15 A. 8</ref>; <ref
                  target="/o:repat.chorinsky-1894-beitraege23">DERS., Beiträge 23
                                    f.</ref>; <ref
                  target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen345">MOTLOCH, Landesordnungen 345</ref>; <ref
                  target="/o:repat.luschin-1896-259-386366">LUSCHIN, ÖRG 366</ref>, <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386376">376</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Landsbrauch 85;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Erbrecht 18; <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe626">DERS.,
                                    Landesordnungsentwürfe 626</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                DERS., Rechtsgelehrsamkeit 632 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                BALTL, ÖRG 169 f.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> A. SÖLLNER, in:
                                Handbuch PRG II/1, 565; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. GEHRKE:,
                                ebd. II/2, 1394. — Zum kaiserl. Rat und niederösterr.
                                Kammerprokurator <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Wolfgang Schwanser%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Wolfgang Schwanser</persName> († vor 1600) vgl. <ref
                  target="/o:repat.chorinsky-1894-beitraege24">CHORINSKY, Beiträge
                                    24</ref>; Schwansers Berichte werden von <ref
                target="https://play.google.com/books/reader?id=yQJFAAAAcAAJ&amp;pg=GBS.PA">SUTTINGER, Consuetudines
                                    Austriacae, zitiert (z.B. S. 73</ref> s.v.
                                "Cammer-Procurator").</note> ein, ein Wiener Bürger, immatrikuliert
                            an der Universität Wien im Wintersemester 1601<note
                n="N.308">Eintragung
                                in der Univ. Matrikel: "Johannes Suttinger Vienn. 2 sol."</note>,
                            1638 Landschreiber, 1648 niederösterreichischer Regimentsrat, Okt. 1649
                            landesfürstlicher Superintendent der Universität Wien<note n="N.309">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 83. —
                                Erhielt am 23. März 1649 das Prädikat "Suttinger von
                                Thurnhof".</note>, Nov. 1649 niederösterreichischer Regimentskanzler
                            (bis zu seinem Tode 1662)<note
                  n="N.310">Vgl. <ref
                  target="https://play.google.com/books/reader?id=yQJFAAAAcAAJ&amp;pg=GBS.PA">SUTTINGER. Consuetudines
                                    Austriacae 75 (s.v. "Cantzler" Nr. 14)</ref>; <ref target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n32">CHORINSKY.
                                    Vormundschaftsrecht 15 A. 8</ref>. Vgl. aber
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> STARZER. Statthalterei 440. </note>;
                            er wurde 1658 in die Landsmannschaft des Ritterstandes aufgenommen<note n="N.311">
                <ref target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen345">MOTLOCH.
                                    Landesordnungen 345</ref>.</note>.</p>

            <p>Suttinger war maßgeblich beteiligt an der "Kompilation der vier
                            Doktoren", dem umfassenden Entwurf einer Landesordnung für Österreich
                            unter der Enns aus der Mitte des 17. Jh.s (s.o. <ref
                target="#2.2.1">II.2.A</ref>); die drei anderen Doktoren waren <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Michael von Seiz%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann Michael von
                                Seiz</persName>, ein Schwabe (1649 Landschreiber, 1654
                            niederösterreichischer Regimentsrat, gest. 16. Jan. 1682), <pb
                n="51" xml:id="S.51"/>
              <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Georg  Hartmann%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann Georg
                                Hartmann</persName>, Syndicus und Advokat der Stände, Professor
                            Canonum an der Universität Wien<note n="N.312">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 134.</note>
                            (gest. 1674 oder 1677)<note n="N.313">
                <ref target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen345">MOTLOCH.
                                    Landesordnungen 345</ref>; vgl. aber
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 134.</note> und
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Leopold%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann
                            Leopold</persName>, Syndicus und Advokat der Stände, 1665 kaiserlicher
                            Rat und niederösterreichischer geheimer Hofsekretär, geadelt mit dem
                            Prädikate "vom Löwenthurn"<note
                  n="N.314">Zu allen <ref target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen">MOTLOCH. Landesordnungen
                                    345</ref>.</note>.</p>

            <p>Besonders wertvoll für die österreichische Rechtsgeschichte sind
                            Suttingers "Consuetudines Austriacae ad stylum excelsi regiminis infra
                            Anasum accommodatae" (<ref
                target="https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb11066346.html">1. Aufl.
                                Norimbergae 1716</ref>; <ref
                target="https://play.google.com/books/reader?id=yQJFAAAAcAAJ&amp;pg=GBS.PA008">2.
                                Aufl. ebd. 1718</ref>); es handelt sich hierbei um eine Art
                            Rechtslexikon, das hauptsächlich Entscheidungen der
                            niederösterreichischen Regierung enthält. Es ist deswegen von großer
                            Bedeutung, weil es sich häufig auf das "Motivenbuch", eine Sammlung von
                            Entscheidungen der niederösterreichischen Regierung seit 1550, sowie auf
                            das "Consuetudinarium", eine von der niederösterreichischen Regierung
                            veranlaßte Aufzeichnung des Gewohnheitsrechtes (um 1550), beruft<note n="N.315">Vgl. dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN,
                                Walthers privatrechtl. Traktate 36*, 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                38* ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Landsbrauch 85; <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe691">WESENER.
                                    Landesordnungsentwürfe 619</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                H. GEHRKE, in: Handbuch PRG II/2, 1394 ff.; nun <ref target="http://www.ooegeschichte.at/uploads/tx_iafbibliografiedb/JBMusver_1982_127_0107-0128.pdf">ELLRICHSHAUSEN.
                                    Consuetudinarienbücher 107 ff.</ref>

              </note>. Die Anlegung dieser
                            Bücher geht wahrscheinlich auf eine Initiative des
                            niederösterreichischen Regimentsrates und späteren Regierungskanzlers
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Bernhard Walther%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Dr. Bernhard
                                Walther</persName> (s.o.) zurück<note n="N.316">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN. Walthers privatrechtl.
                                Traktate 39*.</note>. Von Suttinger stammt ferner eine Darstellung
                            des Verfahrens vor dem Landmarschallischen Gericht in Österreich unter
                            der Enns: " <ref target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10506460-5">Verneuerte observationes
                                practicae, oder: Gewisse Gerichtsbräuch, wie dieselben sonderlich
                                bey dem Löbl. Land-Marschallischen Gericht in Oesterreich unter der
                                Ennß in acht genommen und gehalten werden" (Nürnberg 1678; 1. Aufl.
                                Wien 1650)</ref>.</p>

            <p>Vom kaiserlichen Rat und niederösterreichischen Regierungssekretär
                                <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Heinrich Reutter%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann Heinrich
                                Reutter</persName>
              <note n="N.317">Vgl. <ref
                  target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n">CHORINSKY.
                                    Vormundschaftsrecht 17 A. 11</ref>; <ref
                target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen347">MOTLOCH.
                                    Landesordnungen 347</ref>.</note> stammt ein Werk der
                            Differentienliteratur; "<ref target="https://books.google.at/books?id=SuNfAAAAcAAJ">Viginti quinque tabulae
                                iuridicae quibus accesserunt variae differentiae juris communis et
                                Austriaci" (Ratisbonae 1674)</ref>.</p>
            <p>Für Österreich ob der Enns ist von Bedeutung die " <ref
                target="https://books.google.at/books?id=J4VgAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA">Con- et discordantia juris Austriaci
                                supra Anasum, cum jure communi, in quatuor institutionum libris
                                remonstrata" (Norimbergae 1674)</ref> von <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Weingärtler%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann Weingärtler</persName>,
                            de et in Haybach<note n="N.318">
                <ref target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n34">CHORINSKY.
                                    Vormunschaftsrecht 17 A. 12</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER. Erbrecht 18 f.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> A. SÖLLNER, in: Handbuch PRG II/1,
                                565.</note>, kaiserlichem und kurfürstlich bairischem Rat und
                            Syndicus der Stände von Österreich ob der Enns, ein Werk, das in seiner
                            Gliederung den justinianischen Institutionen folgt.</p>
            <p>
              <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Benedict Finsterwalder%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Benedict
                                Finsterwalder</persName>
              <note n="N.319">
                <ref
                  target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n">CHORINSKY.
                                    Vormundschaftsrecht 17 A. 13</ref>; <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386376">LUSCHIN. ÖRG 376</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER. Erbrecht 19; <ref
                target="#N.318">SÖLLNER (o. Anm. 308) 565</ref>.</note>, J.U.
                            Dr. et Aulae Cremisanensis judex nec non <pb
                n="52"
                xml:id="S.52"/>
                            Inclyti status DD. Praelatorum superioris Austriae Secretarius, verfaßte
                                <ref target="http://gateway-bayern.de/BV035035921">quattuor libri
                                "Practicarum observationum ad consuetudines Archi-Ducatus Austriae
                                Superioris accommodatarum" (1687 — 1703)</ref>
              <note n="N.320">
                <ref target="http://gateway-bayern.de/BV013754244">2.
                                    Aufl. Salisburgi 1719 — 1732</ref>; zur Erscheinungsweise vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. GEHRKE, in: Handbuch PRG II/2,
                                1398.</note>, in welchen er in gelehrter Weise unter Anführung
                            österreichischer und gemeinrechtlicher Literatur zahlreiche Streitfragen
                            erörtert.</p>

            <p>Vom Hof- und Gerichtsadvokaten, Professor Canonum an der Wiener
                            Universität Dr. <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Kees,+Johann+Georg%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann
                                Georg Kees</persName> (Keeß), einem Schwaben (geb. 1673, gest. zu
                            Wien 1754)<note n="N.321">
                <ref target="http://austria-forum.org/web-books/wurzbach11de1864kfu/000133">WÜRZBACH 11, 117</ref>; <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386370">LUSCHIN, ÖRG 370</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> STARZER,
                                Statthalterei 452; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> STEINWENTER,
                                Einfluß d. röm. Rechtes 410; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                                Erbrecht 19; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> A. SÖLLNER, in: Handbuch
                                PRG II/1, 536, 565. Johann Georg Kees (Keeß) hielt an der
                                Universität Wien Privatkollegien über die Institutionen (vgl.
                                Titelblatt des "Commentarius ad D. Justiniani institutionum
                                imperialium IV libros"); 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN,
                                Universität, erwähnt ihn nicht. Kees war 1716 niederösterr.
                                Regierungsrat, 1732 niederösterr. Landschreiber.</note>, stammt ein
                            Institutionenkommentar ("

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Commentarius ad
                            D. Justiniani institutionum imperialium IV libros", Ingolstadii 1726
                                <note n="N.322">
                <ref target="http://data.onb.ac.at/ABO/%2BZ24655400">Viennae 1744</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 8. Aufl.
                                Coloniae Allobrogum 1759; vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                SÖLLNER (o. Anm. 321).</note>), der vielfach auf den
                            österreichischen Landesbrauch Bezug nimmt.</p>
            <p>Dr. <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Adam Joseph Greneck%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Adam Joseph
                                Greneck</persName>, niederösterreichischer Hof- und
                            Kammerprokurator, war zunächst an der Universität Wien Professor
                            Pandectarum, dann Professor Codicis (1719), von 1728 bis zu seinem Tode
                            (1739) Professor Canonum<note n="N.323">
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                GOLDMANN, Universität 137, 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                                Rechtsgelehrsamkeit 635 ff.</note>. Von seinem Sohn, dem Hof- und
                            Gerichtsadvokaten Dr. <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Franz Joseph Greneck%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Franz Joseph Greneck</persName>, stammt das " <ref
                target="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwGreneck1752">Theatrum Jurisdictionis Austriacae</ref> " (Wien 1752)<note
                  n="N.324">Vgl. <ref target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n34">CHORINSKY, Vormundschaftsrecht 17 A. 15</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, aaO.</note>.</p>
            <p>Von der österreichischen Rechtsliteratur des 18. Jh.s<note n="N.325">Dazu
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> STEINWENTER, Einfluß des röm. Rechtes
                                407 ff. (S. 413: „Die österreichische Zivilistik des 18. Jh.s war,
                                soweit nicht schon Naturrecht hereinspielte, rein rezeptiv.")</note>
                            ist anzuführen das der Differentienliteratur zugehörige Werk von
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Lothar Friedrich Vossius%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Lothar
                                Friedrich Vossius</persName>: <ref target="http://gdz.sub.uni-goettingen.de/dms/load/img/?PID=PPN633019992">"Legum et consuetudinum Austriacarum, earum potissimum, quae infra
                                Anasum vigent, cum Romano jure collatio, ad ordinem digestorum" (Ed.
                                nova, Viennae 1774)</ref>
              <note n="N.326">
                <ref
                  target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n34">CHORINSKY, Vormundschaftsrecht 17 A. 16</ref>; vgl. <ref target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n36">19 A. 19</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Erbrecht 19.</note>.</p>

            <p>In der Steiermark waren mehrere Mitglieder der innerösterreichischen
                            Regierung wissenschaftlich tätig. Vom innerösterreichischen Regimentsrat
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Nikolaus von Beckmann%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Nikolaus von
                                Beckmann</persName> (geb. 1634 zu Heide in Dithmarschen, gest. am 7.
                            April 1689 zu Graz)<note
                  n="N.327">Zum Lebenslauf und zu seinen
                                Schriften <ref target="/o:repat.wesener-1975-beckmann">G. WESENER, Der
                                    innerösterreichische Regimentsrat Nikolaus von Beckmann und sein
                                    Kodifikationsplan, in: Johannes Kepler Gedenkschrift der Univ.
                                    Graz (Graz 1975) 641 ff.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                DERS., in: BRAUNEDER, Juristen in Österreich 49 ff.,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 311 f.,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BALTL, ÖRG 170;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> SÖLLNER, in: Handbuch PRG II/1, 565.
                                Vgl. schon <ref
                target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n34">CHORINSKY,
                                    Vormundschaftsrecht 17 A. 14</ref>.</note> stammt ebenfalls ein
                            Werk der Differentienliteratur, <pb
                n="53" xml:id="S.53"/> die "<ref
                target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA">Idea juris statutarii et consuetudinarii
                                Stiriaci et Austriaci cum jure Romano collati" (Graecii 1688)</ref>,
                            ein Rechtslexikon, das des Verfassers eingehende Kenntnis des
                            innerösterreichischen Gewohnheitsrechtes bezeugt (zu Zitaten
                            gemeinrechtlicher Literatur siehe unten bei <ref target="#N.360">Anm.
                                360</ref>). Von Beckmann erschien schon früher die "Doctrina juris"
                            (
              <!-- Noch kein Digitalisat --> 1. Aufl. Nürnberg 1676, <ref
                target="http://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/141347/1/">Würzburg 1677</ref>), in 2. Auflage 1678 mit dem Titel "<ref
                target="http://diglib.hab.de/drucke/rd-53/start.html">Jus Novissimum
                                Romano-Germanicum</ref>" und 1681 als "<ref
                target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10684373-5">Reformata doctrina juris</ref>" (Nürnberg), eine Darstellung des
                            gemeinen Rechts in Form eines Rechtslexikons, ein typisches Produkt des
                            Usus modernus pandectarum<note n="N.328">
                <ref
                target="/o:repat.wesener-1975-beckmann646">WESENER, Beckmann
                                646</ref>.</note>. Von Beckmann stammt der Plan der Schaffung eines
                            "Corpus juris Leopoldinum"<note
                  n="N.329">Dazu <ref
                  target="/o:repat.wesener-1975-beckmann646">WESENER, Beckmann 646</ref>,
                                    <ref target="/o:repat.wesener-1975-beckmann653">653 ff.</ref>; vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., SZRom 94 (1977) 511.</note>.
                            Beckmann wollte das römische Recht grundsätzlich beibehalten, soweit es
                            bei den Gerichten noch in Anwendung stand; die obsoleten Bestimmungen
                            sollten im Gesetzbuch durch jene aus dem Feudalrecht, den
                            Reichsabschieden und dem kanonischen Recht ersetzt werden<note n="N.330">
                <ref target="/o:repat.wesener-1975-beckmann655">WESENER, Beckmann
                                    655</ref>.</note>.</p>

            <p>Vom innerösterreichischen Regimentsrat Ferdinand von Rechbach († Graz,
                            28.2. 1684) stammen die "<ref
                target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10543147-1">Observationes ad stylum Curiae Graecensis, et subordinatorum
                                tribunalium Styriae, Carinthiae, Carnioliae, Goritiae, Tergesti
                                fluminis et Anpletij</ref>" (Graz 1680; Appendix Graz 1682)<note
                  n="N.331">Vgl. <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386380">LUSCHIN, ÖRG
                                    380</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER.
                                Landschrannenverfahren 22 f., 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 31 A.
                                40; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> THIEL, Zentralverwaltung II 548
                                (A. 51).</note>, ein Werk, das sich mit der innerösterreichischen
                            Gerichtsverfassung und dem Behördenwesen beschäftigt.</p>

            <p>Ein bedeutender Kanzler der innerösterreichischen Regierung (1646 bis
                            1659) war Dr. <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Zacharias Winter von Wintersheimb%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Zacharias Winter
                                von Wintersheimb</persName>, von dem der Entwurf einer
                            Landrechtsordnung für die Steiermark (1645) stammt<note
                  n="N.332">Dazu
                                    <ref
                  target="#N.93">oben II. 2. B bei Anm. 93 ff.</ref>, bes.
                                    <ref
                  target="#N.96">Anm. 96</ref>. — Zum innerösterreichischen
                                Hofvizekanzler und Regierungskanzler Dr. <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Joseph Eggs%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Joseph Eggs</persName>
                                (Regierungskanzler 1621 bis 1627) vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. VALENTINITSCH, Die Grazer
                                Stadtpfarrkirche zum Heiligen Blut als Begräbnisstätte vom 15. bis
                                zum 18. Jh., Hist. Jb. der Stadt Graz 7/8 (1975) 44 f.;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> THIEL, Zentralverwaltung II 629.—Von
                                Dr. <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Thomas Ignaz Frhn. Maurer von Mauerburg%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Thomas
                                    Ignaz Frhn. Maurer von Mauerburg</persName> (innerösterr.
                                Regierungskanzler 1666 bis 1680, Hofvizekanzler 1681 bis 1686, vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> THIEL, Zentralverwaltung II 624,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 627, 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                629) stammt eine Abhandlung über eine erbrechtliche Frage vom 1.
                                August 1659 (
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Steierm. Landesarchiv
                                Hs. Nr. 843); dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Erbrecht
                                180f. (Anm. 48).</note>.</p>

            <p>Fünfzig Jahre hindurch hat nach der Aufhebung der Grazer evangelischen
                                Stiftsschule<note
                  n="N.333">Vgl. oben bei <ref target="#N.298">Anm.
                                    298 ff.</ref>

              </note> im Jahre 1598 kein öffentlicher
                            Rechtsunterricht in Graz bestanden. Da die Bestrebungen zur Einführung
                            des Jusstudiums an der Grazer Jesuitenuniversität unter Ferdinand II.
                            und Ferdinand III. erfolglos blieben<note n="N.334">Dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> F. v. Krones, Geschichte der Karl
                                Franzens-Universität zu Graz (Graz 1886) 390ff.,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 423 ff.;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> W. HÖFLECHNER. Das Fach Geschichte an
                                der Universität Graz 1729 — 1848 (Graz 1975) 1 f..</note>, entschloß
                            sich die steirische Landschaft im Jahre 1648 zur <pb
                n="54"
                xml:id="S.54"/> Anstellung eines Professor juris. Von 1648 bis zur
                            Begründung der Grazer Juristenfakultät im Jahre 1778<note n="N.335">Dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> KRONES. Geschichte Univ. Graz 448
                                ff.; Vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> G. WESENER, 200 Jahre
                                Studium juris an der Universität Graz, in: Die Universität Graz.
                                Jubiläumsband 1827— 1977 (Graz 1977) 33;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Röm. Recht u. Naturrecht 13
                                ff.</note> bestand ein kontinuierlicher Rechtsunterricht durch von
                            der Landschaft besoldete professores juris<note
                  n="N.336">Dazu eingehend
                                    <ref target="/o:repat.pscholka-1911-rechtslehrer54">PSCHOLKA.
                                    Rechtslehrer 54 ff.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Röm. Recht u. Naturrecht 3.</note>. Der Unterricht umfaßte
                            in einem einjährigen Kurs die Institutionen des römischen Rechts.
                            Hierauf gingen die Hörer entweder an eine Universität mit juristischem
                            Studium oder sie hörten noch Privatkollegien in Graz.</p>

            <p>Zwischen Theorie und Praxis bestand eine enge Verbindung; die meisten
                            professores juris kamen aus der Praxis und bekleideten entweder neben
                            ihrer Professur oder später öffentliche Ämter; sie fungierten als Hof-
                            und Schrannenadvokaten, Schrannensekretäre, Regimentsräte und
                                Regimentskanzler<note
                  n="N.337">Zu den einzelnen Professoren <ref target="/o:repat.pscholka-1911-rechtslehrer54">PSCHOLKA, Rechtslehrer
                                    54 ff.</ref>; vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER. Röm.
                                Recht u. Naturrecht 5 ff.</note>.</p>

            <p>Wissenschaftlich von Bedeutung war der letzte landschaftliche Professor
                            juris (1744 bis 1778), der im Jahre 1778 erster Professor an der Grazer
                            Juristenfakultät wurde, Dr. <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Joseph Balthasar Winckler%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Joseph Balthasar
                                Winckler</persName> (gest. zu Graz 1785)<note
                  n="N.338">Zu diesem
                                    <ref target="/o:repat.pscholka-1911-rechtslehrer81">PSCHOLKA.
                                    Rechtslehrer 81 ff.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Röm. Recht u. Naturrecht 7 ff.,
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> 21 ff.</note>. Dieser verfaßte einen
                            Institutionen- und einen Pandektenkommentar ("Jus civile universum, seu
                            in 50. libros digestorum commentarius, usui hodierno, et praxi in
                            nostris terris receptae pro viribus accommodatus, et in utilitatem
                            studiosae legum juventutis editus", 2 Bände, Graz 1768 [<ref
                target="http://data.onb.ac.at/ABO/%2BZ19759500X">Band 1</ref>, <ref
                target="http://data.onb.ac.at/ABO/%2BZ197595102">Band 2</ref>])<note n="N.339">Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Röm. Recht u.
                                Naturrecht 10 f.</note> und ist als ein später Vertreter des Usus
                            modernus pandectarum anzusehen.</p>
            <p>Dr.<persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22 Josef Anton Rampichl%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true"> Josef Anton
                                Rampichl</persName> (geb. um 1677, gest. 1739) studierte in
                            Salzburg, wurde Landschrannensekretär und Prokurator und machte den
                            Versuch, der Klagenfurter Jesuitenakademie eine Art Rechtsfakultät
                            anzugliedern; ab 1707 hielt er dort gut besuchte Vorlesungen über
                            römisches Zivilrecht<note n="N.340">
                <ref
                  target="/o:repat.torggler-1936-darstellung132">TORGGLER. Darstellungen
                                    d. Kärntner Rechtes 132f. (A. 22)</ref>. Zu
                                Kanonistik-Vorlesungen <ref target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr113">BRAUNEDER. Kanon. u. röm.-gem. Recht 113 (A. 61 a)</ref>; vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> J. RAINER, Anfänge einer Universität
                                Klagenfurt im 17. Jh., in: 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Die
                                Landeshauptstadt Klagenfurt 1 (Klagenfurt 1970) 315 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Carinthia I 160 (1970) 858 ff.
                                u. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> 876 ff.</note>. Unter Dr. Rampichl
                            als Präses wurde 1715 vom Rechtshörer <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Franz Andrä von Freyhoffen und Marconegg%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Franz
                                Andrä von Freyhoffen und Marconegg</persName> eine Arbeit im Druck
                            vorgelegt: "Tribunal seu iudicium humanum communibus legibus et stylo
                            Curiae ... Carinthiae accomodatum..."<note
                  n="N.341">Bei Matthias
                                Kleinmayr, Klagenfurt; zu dieser Arbeit <ref target="/o:repat.torggler-1936-darstellung132">TORGGLER. Darstellungen
                                    d. Kärntner Rechtes 132 ff.</ref>

              </note>. Es handelt sich wohl
                            um eine Arbeit Rampichls, der sie seinem Schüler, der damaligen Übung
                            entsprechend, für die öffentliche <pb
                n="55" xml:id="S.55"/>
                            Verteidigung zur Verfügung stellte<note
                  n="N.342">So <ref target="/o:repat.torggler-1936-darstellung132">TORGGLER, Darstellung d.
                                    Kärntner Rechtes 132</ref>; vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                STINTZING II 27 f. zur Praxis der Dissertationen.</note>. In dieser
                            Arbeit werden gemeinrechtliche Schriftsteller, besonders des 16. und 17.
                            Jh.s, stark herangezogen<note
                  n="N.343">Dazu <ref
                target="/o:repat.torggler-1936-darstellung133">TORGGLER, Darstellungen
                                    d. Kärntner Rechtes 133</ref>.</note> Zitiert werden unter
                            anderem auch Salzburger Juristen und die Wiener Professoren Senutti<note n="N.344">Zu Wolfgang Nicolaus Senutti (gest. 1718)
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 137 (Nr.
                                98).</note> und Weigler<note n="N.345">Zu Dr. Georg Leonhard Weigler
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> GOLDMANN, Universität 135 (Nr.
                                90).</note>
            </p>
            <p>Von den Tiroler Juristen des 17. und 18. Jh.s<note n="N.346">Dazu <ref
                  target="/o:repat.sartori-1895-tirol85">SARTORI-MONTECROCE, Reception 85
                                    ff.</ref>; <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386371">LUSCHIN, ÖRG
                                    371 ff.</ref>; vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> GRASS. Tirol
                                in der Rechtsgeschichte 269 ff.</note> ist Dr. <persName
                ref="https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Christoph_Fr%C3%B6lich_von_Fr%C3%B6lichsburg">Johann
                                Christoph Frölich zu Frölichsburg</persName> (geb. 1657, gest. 1729)
                                hervorzuheben<note n="N.347">
                <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol86">SARTORI-MONTECROCE, Reception 86</ref>; <ref
                  target="/o:repat.luschin-1896-259-386373">LUSCHIN, ÖRG 373</ref>, <ref
                  target="/o:repat.luschin-1896-259-386384">384</ref>; <ref target="https://archive.org/stream/bub_gb_1gcsAQAAMAAJ#page/n0/mode/2up">WRETSCHKO, Jur. Fak. Innsbruck 58</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> GRASS, Tirol in der Rechtsgeschichte
                                268; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> OBERKOFLER, Studien (1984) 173
                                f.</note>. Dr. Frölich war zunächst Advokat, dann Landrichter in
                            Rattenberg und übernahm 1695 den Lehrstuhl für Institutionen an der
                            Innsbrucker Juristenfakultät, rückte 1698 in die Pandektenprofessur vor
                            und wurde 1706 wirklicher Rat der oberösterreichischen Regierung zu
                            Innsbruck, später Kanzler<note n="N.348">
                <ref
                  target="https://archive.org/stream/bub_gb_1gcsAQAAMAAJ#page/n0/mode/2up">WRETSCHKO, Jur. Fak. Innsbruck 58</ref>. — <ref
                target="/o:repat.sartori-1895-tirol86">SARTORI-MONTECROCE, Reception
                                    86</ref>, bezeichnet Dr. Frölich als Kanzler der Oberösterr.
                                Regierung.</note>. Von Frölich stammen mehrere ungedruckte Arbeiten,
                            die der Differentienliteratur zuzurechnen sind<note n="N.349">
                <ref
                  target="/o:repat.sartori-1895-tirol86">SARTORI-MONTECROCE, Reception
                                    86</ref>; <ref
                target="/o:repat.luschin-1896-259-386384">LUSCHIN, ÖRG
                                    384</ref>.</note>, ein "Tractatus de Mulierum Dotibus,
                            Donationibus earumque Privilegiis in statuto Tyrolensi"<note n="N.350">
                <ref
                target="/o:repat.sartori-1895-tirol87">SARTORI-MONTECROCE.
                                    Reception 87</ref>.</note> eine Menge ungedruckter Glossen und
                            Kommentare zu einzelnen Gegenständen und Teilen der Tiroler
                                Landesordnung<note n="N.351">
                <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol88">SARTORI-MONTECROCE, Reception 88</ref>.</note>; ferner Arbeiten
                            zum Strafrecht und Strafprozeß: " 

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Nemesis
                            romano-austriaco-tyrolensis oder Inquis. Proceß-Ordnung" (Innsbruck
                            1696, 2 Teile)<note n="N.352">
                <ref target="https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10543356_00119.html">STUBENRAUCH. Bibl. jur. Austr. 111</ref>.</note>; "
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Commentarius in C.C.C." (Ulm 1709,
                            Innsbruck 1710 u.ö.)<note n="N.353">
                <ref target="http://resolver.sub.uni-goettingen.de/purl?PPN372056172">STINTZING-LANDSBERG II/1, Noten S. 81</ref>. Dieser Kommentar
                                hat wegen der Berücksichtigung österreichischen und bayrischen
                                Territorialrechtes in Süddeutschland starke Verbreitung
                                gefunden.</note>; weiters ein " 

              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            Tractatus juridicus de diversis a temporalibus praescriptionibus
                            statutariis Tyrolensibus" (Camp. 1702)<note n="N.354">
                <ref target="https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10543356_00119.html">STUBENRAUCH. Bibl. jur.
                                    Austr. 111</ref>.</note>
            </p>

            <p>In der Tiroler Rechtsliteratur bildete das gemeine Recht regelmäßig die
                            Grundlage für die Betrachtung dis einheimischen Rechtes. Die
                            Hauptvertreter der Tiroler Rechtswissenschaft waren zumeist als Lehrer
                            des römischen Rechts an der Innsbrucker Universität tätig<note
                  n="N.355">So <ref
                  target="/o:repat.sartori-1895-tirol85">SARTORI-MONTECROCE.
                                    Reception 85f.</ref>; vgl. <ref target="/o:repat.luschin-1896-259-386371">LUSCHIN. ÖRG 371
                                f.</ref>
              </note>. <pb n="56" xml:id="S.56"/>
            </p>
            <p>
              <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Bernhard Walther%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Bernhard Walther</persName>
                            und <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Johann Baptist Schwartzenthaler%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Johann
                                Baptist Schwartzenthaler</persName> besaßen eine sehr gute Kenntnis
                            der italienischen Kommentatorenliteratur<note n="N.356">Zu Bernhard
                                Walther vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Walthers
                                privatrechtl. Traktate 56*; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                                Verfahren vor der Regierung, § 2 (nach A. 44);
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Bartolus 99 ff. — Zu
                                Schwartzenthaler vgl. <ref
                  target="#N.283">oben Anm. 283</ref>. —
                                Zur Bibliothek des Wiener Stadtschreibers Dr. <persName
                  ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Stephan Vorchtenauer%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Stephan
                                    Vorchtenauer</persName> (um 1500) <ref target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption91">VOLTELINI, Rezeption Wien
                                    91 f.</ref>; vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN,
                                Landsbrauch 94. — Zu Zitaten in einem Prozeß vor dem Wiener Stadtrat
                                in den Jahren 1509 bis 1516 (
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Quellen
                                Gesch. Wien II/4, Nr. 5852, fortgesetzt
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Nr. 6112) <ref
                  target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption88">VOLTELINI, aaO., 88
                                    ff.</ref>, <ref target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption90">90</ref>.</note>. Von den österreichischen juristischen Autoren des
                            16. und 17. Jh.s wurde vor allem der Institutionenkommentar von Johann
                            Schneidewein (
              <!-- Noch kein Digitalisat --> 1. Aufl. 1571)<note n="N.357">Insgesamt mehr als 80 Auflagen bis 1762; vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> SÖLLNER, in: Handbuch PRG II/1,
                                533.</note> häufig herangezogen<note n="N.358">Vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> EHRENZWEIG, System I/1, § 4 A. 5;
                                    <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe627">WESENER,
                                    Landesordnungsentwürfe 627</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                SÖLLNER. in: Handbuch PRG II/1, 521; zu Schneidewein
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> STINTZING I 309 f.; vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> W. WIEGAND. in: Wissenschaft u.
                                Kodifikation des Privatrechts im 19. Jh. III (Frankfurt a. Main
                                1976) 119 (A. 10).</note>. In den Allegaten zur "
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation der vier Doktoren" (1654)
                            werden Glosse, Kommentatoren und Vertreter des Usus modernus
                                zitiert<note
                  n="N.359">Dazu <ref
                  target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe627">WESENER,
                                    Landesordnungsentwürfe 627 f.</ref>; siehe <ref target="#N.80">oben bei Anm. 80</ref>.</note>.</p>
            <p>
              <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Nikolaus von Beckmann%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Nikolaus von
                                Beckmann</persName> führt im Autorenverzeichnis seiner "
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Idea juris" (1688)<note
                  n="N.360">Siehe
                                    <ref
                  target="#N.327">oben bei Anm. 327.</ref>. — Vgl. <ref
                target="/o:repat.wesener-1975-beckmann">WESENER, Beckmann 649 f.</ref>.
                            </note> unter anderen an: <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Bulgarus%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Bulgarus</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Bartolus%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Bartolus</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Baldus%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Baldus</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Paulus de Castro%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Paulus de Castro</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Salicetus%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Salicetus</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Cujacius%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Cujacius</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Zasius%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Zasius</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Fichard%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Fichard</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Gail%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Gail</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Mynsinger%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Mynsinger</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Schürff (Schurpff)%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Schürff (Schurpff)</persName>,
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Oldendorp%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Oldendorp</persName>,
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Schneidewein%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Schneidewein</persName>,
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Wesenbeck%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Wesenbeck</persName>,
                                <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Berlich%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Berlich</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Carpzov%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Carpzov</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Brunnemann%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Brunnemann</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Mevius%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Mevius</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Heinrich Hahn%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Heinrich Hahn</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Kaspar Manz%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Kaspar Manz</persName>, <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Struve%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Struve</persName> und <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Hugo Grotius%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Hugo Grotius</persName>
              <note n="N.361">Zu Zitaten beim Kärntner Juristen Rampichl (siehe <ref
                  target="#S.341">oben bei Anm. 341 ff.</ref>) <ref target="/o:repat.torggler-1936-darstellung133">TORGGLER, Darstellungen
                                    d. Kärntner Rechtes 133</ref>.</note>.</p>
            <p>Der im 18. Jh. in Graz wirkende Professor Dr. <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Joseph Balthasar Winckler%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Joseph Balthasar
                                Winckler</persName>
              <note n="N.362">Siehe <ref target="#N.338">oben
                                    bei Anm. 338</ref>.</note> erwähnt in der Praefatio zu seinem "
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Jus civile universum" (1768), daß er
                            insbesondere die Werke von <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Henricus Zoesius%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Henricus Zoesius</persName>
              <note n="N.363">Dazu
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> SÖLLNER, in: Handbuch PRG II/1,
                                538.</note> benützt habe<note n="N.364">Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Röm. Recht u. Naturrecht 11.
                                An der Juridischen Fakultät der Universität Prag waren im 18. Jh.
                                als Vorlesebücher für das kanonische Recht und für die Digesten die
                                Compendia von Zoesius vorgeschrieben. Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SCHNABEL, Jur. Fak. Prag I (1827) 86;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SCHULTE III 692 A. 1;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SÖLLNER, Handbuch PRG II/1, 521,
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 538, 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                544.</note>. </p>
          </div>
        </div>
        <div xml:id="TA.4">
          <head>IV. EINFLÜSSE DES RÖMISCH-GEMEINEN RECHTS IM ZIVILPROZESSRECHT</head>

          <p>Im Hochmittelalter ist das Verfahrensrecht in den österreichischen Ländern
                        noch durchwegs deutschrechtlich<note n="N.365">
              <ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr35">BALTL, Einflüsse 35 f.</ref>

            </note>
                        nur vor kirchlichen Gerichten fand römisch-kanonisches Prozeßrecht
                            Anwendung<note n="N.366">
              <!-- Noch kein Digitalisat --> BALTL, Einflüsse
                            25 f. — Zu einem Prozeß aufgrund eines päpstlichen Delegationsreskriptes
                            vom Jahre 1230 in Enns (Oberösterreich) 

              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            O. HAGENEDER, Frührezeption 131 ff.</note> Erst im 14. und 15. Jh.
                        werden einzelne römischrechliche Institute auch von den weltlichen Gerichten
                        übernommen, so Schriftlichkeit des Verfahrens, Appellation,
                            Rechtsgutachten<note
                n="N.367">Dazu <ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr">BALTL, Einflüsse 36 ff.</ref>
            </note>.</p>

          <p>Eine Romanisierung des Prozeßrechts im stärkeren Ausmaß setzt um die Wende
                        vom 15. zum 16. Jh. ein, in Verbindung mit den Maximilianischen Reformen
                            (s.<ref target="#S.1">o. I</ref>), wobei zwischen den verschiedenen
                        Gerichtstypen zu differenzieren ist: 1) Verfahren vor städtischen Gerichten,
                        2) Verfahren in den Landrechten, den Gerichten des landständischen Adels in
                        bürgerlichen Rechtsstreitigkeiten und 3) Verfahren vor den Regimenten
                        (Regierungen) als erster bzw. zweiter Instanz.</p>
          <div xml:id="TA.4.1">
            <head>1. Verfahren vor städtischen Gerichten</head>

            <p>In Wien war die Gerichtsbarkeit geteilt zwischen dem Stadtgericht
                            (Bürgerschranne) und dem Stadtrat ("Bürgermeister und Rat")<note
                  n="N.368">Zur Zuständigkeitsabgrenzung <ref
                  target="/o:repat.voltelini-wien-1526112">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                                    112 ff.</ref>; siehe <ref
                target="#2.3">oben II.3</ref>.</note>.
                            Der Stadtrat war zugleich Berufungsinstanz über dem Stadtrichter; gegen
                            die Entscheidung des Stadtrats konnte an den Landesfürsten gedingt
                            werden; es konnte aber auch mit Überspringung des Stadtrats vom
                            Stadtgericht direkt an den Landesfürsten gedingt werden<note n="N.369">
                <ref
                target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption85">VOLTELINI, Rezeption
                                    Wien 85</ref>.</note>. Die Entscheidung der Gedinge wies der
                            Landesfürst seinen Räten zu; unter Maximilian I. war das
                            landesfürstliche Hof- bzw. Kammergericht zu Wiener Neustadt (1501 bis
                            1510) damit betraut, dann das niederösterreichische Regiment<note n="N.370">
                <ref
                  target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption85">VOLTELINI,
                                    Rezeption 85</ref>; vgl. <ref target="http://archive.org/stream/geschichtedeslt00ebengoog#page/n295">LUSCHIN, Gerichtswesen
                                    276 ff.</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Verfahren
                                vor der Regierung, § 1; vgl. <ref target="#N.17">oben bei Anm.
                                    17</ref>.</note>.</p>

            <p>Von einer Rezeption des gemeinen Rechts in Wien kann erst in der Zeit
                            Maximilians I. gesprochen werden<note
                  n="N.371">So <ref
                target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption86">VOLTELINI, Rezeption Wien
                                    86</ref>.</note>. Berufung auf gemeines Recht findet <pb
                n="58"
                xml:id="S.58"/> sich in einer Beweisfrage in einem Strafprozeß vor
                            dem Wiener Stadtgericht im Jahre 1487<note n="N.372">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Quellen Gesch. Wien II/3, Nr. 5186;
                                dazu <ref
                target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption86">VOLTELINI, Rezeption
                                    Wien 86</ref>.</note>. Römisch-gemeinrechtliche Ausführungen
                            finden sich in einem Ehegutsprozeß vor dem Wiener Stadtrat im Jahre 1491
                            (Gerichtsbrief vom 4. Juni 1491)<note n="N.373">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Wiener Stadtarchiv,
                                Hauptarchiv-Urkunden Nr. 5411; dazu 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                Th. MAYER-MALY, Ein Wiener Ehegutsprozeß aus der Rezeptionszeit, Jb.
                                Ver. Gesch. Wien 11 (1954) 39 ff.</note>; gegen das Urteil des
                            Stadtrats erfolgte Berufung an die königlichen "stathalter und
                                rete"<note n="N.374">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> MAYER-MALY,
                                Ehegutsprozeß 51.</note>.</p>
            <p>Im Stadtgericht wurde 1501 noch mündlich verhandelt<note n="N.375">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Quellen Gesch. Wien II/4, Nr.
                                5719.</note>; 1509 treffen wir dort schon das schriftliche
                                Verfahren<note n="N.376">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Quellen
                                Gesch. Wien II/4, Nr. 5902; vgl. <ref
                target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption91">VOLTELINI, Rezeption Wien
                                    91</ref>.</note>. In einem Prozeß vor dem Stadtrat aus dem Jahre
                                1517<note n="N.377">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Quellen Gesch.
                                Wien II/4, Nr. 6124; dazu <ref target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption90">VOLTELINI, Rezeption Wien 90 f.</ref>

              </note> finden sich
                            Ausdrücke wie Replik, Duplik, Triplik. Im weiteren Verlauf des Prozesses
                            fand wohl das artikulierte Verfahren Anwendung<note
                  n="N.378">So <ref
                  target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption91">VOLTELINI, Rezeption Wien
                                    91</ref>.- Artikuliert war in den österreichischen Ländern nur
                                das Beweisverfahren, nicht die Klage. Vgl. <ref target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht59">TORGGLER, Stadtrecht u.
                                    Stadtgericht 59, Anm. VI 91</ref>;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren 86.
                                — Zu einer Klagsartikulierung in Klagenfurt 1581 <ref target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht">TORGGLER, aaO., Anm. I
                                    20</ref>.</note>.</p>

            <p>Im Verlauf des 16. Jh.s wurde das Verfahren vor dem Stadtrat und dem
                            Stadtgericht stärker romanisiert. Die Ordnung des Wiener Stadtrichters
                            für die Sachwalter der Parteien im Wiener Stadtgericht von 1570<note
                  n="N.379">Ediert von <ref
                  target="/o:repat.voltelini-wien-1526121">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung 121 ff.</ref>; siehe <ref
                target="#2.3">oben II. 3</ref>.</note> steht „völlig auf dem
                            Boden des fremden, gemeinen Rechtes"<note
                  n="N.380">So <ref
                  target="/o:repat.voltelini-wien-1526118">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                                    118</ref>; vgl. <ref
                  target="/o:repat.voltelini-wien-1526119">S.
                                    119</ref>: der Prozeß vor dem Stadtgericht steht "völlig unter
                                der Herrschaft des römisch-kanonischen Rechtes"; dazu im einzelnen
                                    <ref target="/o:repat.voltelini-wien-1526119">VOLTELINI, aaO. 119
                                    ff.</ref>
              </note>. Das Verfahren war schriftlich<note n="N.381">
                <ref
                target="/o:repat.voltelini-wien-1526119">VOLTELINI, Wiener
                                    Stadtordnung 119</ref>.</note>; in der Hauptsache eines jeden
                            Streitfalles sollten die Parteien mit drei Schriften und einem Rechtsatz
                            verfahren. Das Beweisverfahren (Weis- und Gegenweisung) war
                            gemeinrechtlich und wurde mit Weis- und Gegenweisartikeln durch
                            Kommissäre durchgeführt<note n="N.382">
                <ref target="/o:repat.voltelini-wien-1526120">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                                    120</ref>. Vgl. zum Beweisrecht im Landschrannenverfahren
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren 83
                                ff.; zur Frage der Artikulierung <ref target="#N.378">oben Anm.
                                    378</ref>.</note>. Aufgrund der Weisartikel wurden Fragstücke
                            aufgestellt, die den Zeugen zur Beantwortung vorgelegt wurden.</p>
            <p>Sobald eine Partei ihren Rechtsatz<note n="N.383">Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren 92
                                f.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Verfahren vor der
                                Regierung, §§ 8 u. 14; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. SCHLOSSER,
                                Spätmittelalterlicher Zivilprozeß nach bayerischen Quellen
                                (Köln-Wien 1971) 389 ff.</note> getan hatte, sollte sie mit keiner
                            weiteren Schrift zugelassen werden. Allegationen des gemeinen Rechts
                            waren zulässig, sollten aber <hi
                rend="it">ad marginem</hi> gesetzt
                                werden<note n="N.384">"<hi
                  rend="it">Allegationes iuris
                                    permissae</hi>" (<ref
                  target="/o:repat.voltelini-wien-1526">VOLTELINI,
                                    Wiener Stadtordnung</ref>): sie <ref target="#N.172">oben II. 3
                                    bei Anm. 172</ref>. Vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Walthers
                                Ordinari-Prozeß Cap. 18 (bei 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                                Verfahren vor der Regierung, § 14 vor Anm. 5). </note>. <pb
                n="59" xml:id="S.59"/>
            </p>

            <p>Appellation war nicht nur im ordentlichen Verfahren, sondern auch gegen
                            Abschiede in den Extraordinari-Sachen zulässig<note n="N.385">Zum
                                Begriff der "Extraordinari-Sachen" 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Verfahren vor der Regierung, § 22. Unrichtig <ref
                  target="/o:repat.voltelini-wien-1526119">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                                    119</ref>, <ref target="/o:repat.voltelini-wien-1526120">120</ref>, der
                                "Extraordinari-Sachen" mit nicht streitigen Sachen
                                gleichsetzt.</note>.</p>
            <p>Die Ordnung für die Sachwalter im Wiener Stadtgericht sah ein "<hi
                rend="it">Iuramentum procuratorum</hi>" vor<note n="N.386">
                <ref target="/o:repat.voltelini-wien-1526128">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                                    128</ref>; vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                                Landschrannenverfahren 37 f.</note>; als Procuratores sollten nur
                            examinierte oder graduierte Personen, wie Doktoren, Lizentiaten,
                            Magistri und Baccalaurei juris, zugelassen werden<note n="N.387">
                <ref
                target="/o:repat.voltelini-wien-1526121">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                                    121</ref>.</note>. Anwaltszwang bestand nicht. Der Anwaltsberuf
                            war den gelehrten Juristen vorbehalten<note
                  n="N.388">Vgl. <ref
                  target="/o:repat.voltelini-wien-1526118">VOLTELINI, Wiener Stadtordnung
                                    118</ref>. — Vgl. die Bestimmungen der "Neuen Reformation"
                                für die Universität Wien von 1554 (<ref target="#N.194">oben bei
                                    Anm. 194</ref>); vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> FISCHER,
                                Doktorat 45 ff.</note>.</p>
            <p>Das Verfahren vor dem Wiener Stadtgericht weist in der zweiten Hälfte des
                            16. Jh.s einen hohen Grad der Romanisierung auf.</p>

            <p>Ähnlich wie in Wien verlief die Entwicklung in Klagenfurt, worüber wir
                            durch die Untersuchung von Karl Torggler, "<ref
                target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht">Stadtrecht und Stadtgericht in
                                Klagenfurt</ref>" (1937), sehr gut informiert sind. Das
                            Stadtrechtsverfahren war das ältere und zeigt eine bedeutend größere
                            Ähnlichkeit mit dem mittelalterlichen deutschen Rechtsgang. Das
                            Stadtgerichtsverfahren machte bis gegen Ende des 17. Jh.s eine ständige
                            Wandlung durch und war stärker gemeinrechtlich beeinflußt<note
                  n="N.389">Dazu <ref
                target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht66">TORGGLER,
                                    Stadtrecht u. Stadtgericht 66</ref>.</note>. Aber auch im
                            Stadtrechtsverfahren hat sich die Schriftlichkeit durchgesetzt<note n="N.390">
                <ref
                target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht55">TORGGLER, Stadtrecht u.
                                    Stadtgericht 55</ref>.</note>. In beiden Verfahrensarten wird
                            das Beweisverfahren gemeinrechtlich; gegen 1700 ist auf diesem Gebiet
                            die gemeinrechtliche Lehre "vollkommen durchgedrungen"<note n="N.391">
                <ref
                target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht63">TORGGLER, Stadtrecht
                                    u. Stadtgericht 63</ref>.</note>. Gemeinrechtlich ist ferner die
                            Regelung der Appellation<note n="N.392">
                <ref
                  target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht56">TORGCLER, Stadtrecht u.
                                    Stadtgericht 56 f.</ref>, <ref
                target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht64">64</ref>.</note>, der
                            Revision und Restitution<note n="N.393">
                <ref target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht64">TORGGLER, Stadtrecht u.
                                    Stadtgericht 64 f.</ref>
              </note>.</p>

            <p>Klagenfurt besaß schon in den ersten Jahrzehnten des 16. Jh.s ein
                            ausgebildetes Konkursverfahren mit gerichtlicher Beschlagnahme des
                            gesamten schuldnerischen Vermögens<note n="N.394">
                <ref
                target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht65">TORGGLER, Stadtrecht u.
                                    Stadtgericht 65</ref>.</note>; das materielle Konkursrecht war
                            durchaus gemeinrechtlich<note n="N.395">
                <ref target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht65">TORGGLER, Stadtrecht u.
                                    Stadtgericht 65</ref>; vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Konkursrecht 542 f.</note>.</p>

            <p>Appellation vom Richter an den Rat und weiter an die Regierung war
                            zulässig nach der Stadtordnung von Krems und Stein vom 12. März 1524
                            (Art. 2)<note n="N.396">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Die Rechtsquellen
                                der Städte Krems und Stein, hg. von O. BRUNNER (= FRA III/1,
                                Graz-Köln 1953) 179 f.</note>. <pb
                n="60" xml:id="S.60"/>
            </p>
          </div>
          <div xml:id="TA.4.2">
            <head>2. Verfahren in den Landrechten</head>

            <p>Am längsten behaupteten sich deutschrechtliche Grundsätze im Verfahren in
                            den Landrechten, den Gerichten des landständischen Adels in bürgerlichen
                            Rechtsstreitigkeiten: dem landmarschallischen Gericht in Österreich
                            unter der Enns, dem Landrecht für Österreich ob der Enns<note
                  n="N.397">Vgl. zu Österreich unter der Enns <ref
                  target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10506460-5">SUTTINGER, Observationes
                                    practicae</ref> (siehe <ref target="#N.316">oben nach Anm.
                                    316</ref>); zu Österreich ob der Enns
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> J. STRNADT, Materialien zur
                                Geschichte der Entwicklung der Gerichtsverfassung und des Verfahrens
                                in den alten Vierteln des Landes ob der Enns bis zum Untergange der
                                Patrimonialgerichtsbarkeit, <ref target="http://hdl.handle.net/2027/nnc1.0315316890">AÖG 97
                                    (1909) 161 ff.</ref>, bes. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 184
                                ff. Vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Wandlungen des
                                Gerichtswesens 459 ff., bes. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 462 ff.,
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> 480 ff.</note> und den Landschrannen
                            in den innerösterreichischen Ländern (Steiermark, Kärnten, Krain) sowie
                            dem adeligen Hofgericht zu Bozen für Tirol<note n="N.398">Literatur bei
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Verfahren vor der Regierung,
                                § 1 A. 1; zu den innerösterreichischen Landschrannengerichten
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren 26
                                ff. Vgl. <ref target="https://archive.org/details/below_ursachen_1905/s131.jpg">BELOW, Rezeption
                                    111</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> O. STOLZ, Geschichte
                                der Gerichte Deutschtirols, 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> AÖG 102
                                (1912) 85 ff. — Für Bayern vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                SCHLOSSER, Spätmittelalterl. Zivilprozeß 48 ff.</note>.</p>

            <p>Aber auch im landrechtlichen Verfahren setzte sich im Laufe des 16. Jh.s
                            bzw. zu Beginn des 17. Jh.s die Schriftlichkeit durch, zunächst im
                            Beweisverfahren; es kam zu einer allmählichen Romanisierung des
                            Verfahrens. Das Ausmaß der Schriftlichkeit eines Verfahrens wird
                            vielfach als Gradmesser der Rezeption des gemeinen Prozeßrechts
                                angesehen<note n="N.399">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> STÖLZEL,
                                Gelehrtes Richtertum I 175.</note>. Eine gewisse Schriftlichkeit war
                            freilich bereits im mittelalterlichen Recht gegeben, so bei der
                            Aufrichtung der Dingnus (<ref
                target="http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?db=dig&amp;darstellung=v&amp;index=buecher&amp;term=SteirLR.(Bischoff)&amp;seite=g075">StLR Art. 67</ref>),
                            ferner bei Fürboten, Zeugbriefen, richterlichem Zahlungsauftrag und
                                Urteilsausfertigungen<note n="N.400">Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> F. BISCHOFF, Beitr. Kde. stmk.
                                Geschichtsquellen 5 (1868) 66 f.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Landschrannenverfahren 121.</note>.</p>
            <p>Das Verfahren im Landrecht von Österreich unter der Enns war seit der
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Gerichtsordnung von 1557 rein
                                schriftlich<note n="N.401">
                <ref
                  target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht">TORGGLER, Stadtrecht u. Stadtgericht Anm. VI 49</ref>. Vgl.
                                    <ref target="#N.88">oben bei Anm. 88</ref>.</note>.</p>
            <p>Im innerösterreichischen Landschrannenverfahren<note n="N.402">Dazu
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren 121
                                f.</note> setzte sich die Schriftlichkeit im 16. Jh. bei der Klage
                            durch; die Ladung mußte nach steirischem Gerichtsbrauch stets
                            schriftlich sein. Im Beweisverfahren drang die Schriftlichkeit
                            gleichzeitig mit der Mittelbarkeit des Verfahrens durch den Umstand ein,
                            daß die Zeugen durch eigene "Zeugskommissare" außerhalb der Verhandlung
                            vernommen wurden<note
                  n="N.403">Vgl. <ref
                target="#N.383">oben bei Anm.
                                    382</ref>.</note>; über das Zeugenverhör wurde eine eigene
                            Gerichtsurkunde errichtet. Bereits nach der <ref
                target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=SteirLRRef.+1574+(1575)">steirischen Landrechtsreformation von
                                1574</ref> war das ganze Beweisverfahren schriftlich; es zerfiel in
                            eine Reihe von Akten: Haupt- und Gegenweisung, Eröffnung der Weisung,
                            Probations- und Impugnationsschrift. <pb
                n="61" xml:id="S.61"/>
            </p>

            <p>Das Hauptverfahren mit Klage, Antwort, Rede und Widerrede blieb weiterhin
                            mündlich; noch zu Ende des 17. Jh.s betonte Nikolaus von Beckmann<note n="N.404">
                <ref
                  target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA398.html">Idea juris 368
                                    f.</ref>, <ref target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA556.html">526</ref>.</note> die Mündlichkeit des steirischen Verfahrens im
                            Gegensatz zum österreichischen Prozeß.</p>

            <p>Das gemeine Prozeßrecht konnte sich im innerösterreichischen
                            Landrechtsverfahren nur sehr allmählich und nur in beschränktem Maße
                                durchsetzen<note n="N.405">Zum folgenden
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren
                                122.</note> Die <ref
                target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=SteirLRRef.+1574+(1575)">steirische
                                Landrechtsreformation von 1574</ref>, die <ref target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=KaerntLRO.+1577 (1578)">Kärntner Landrechtsordnung von 1577</ref>
                            und die 

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Krainer Landschrannenordnung von
                            1571 beruhen im wesentlichen auf deutschrechtlichen Grundlagen. Erst die
                                <ref
                target="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwsteiermarkGO1622">reformierte Gerichtsordnung für die
                                Steiermark von 1618 bzw. 1622</ref> weist in stärkerem Maße den
                            Einfluß des gemeinen Rechtes auf. Deutschrechtlich ist aber weiterhin
                            die Gerichtsorganisation, die Zuständigkeit, der äußere Vorgang der
                            Urteilsfindung mit Rechtsatz der Parteien und Urteilsfrage sowie das
                            gesamte Zwangsvollstreckungsverfahren. Durchgesetzt hat sich das gemeine
                            Prozeßrecht vor allem im Beweisverfahren (Weisungsanzug, Beweisartikel)
                            und im Appellationsverfahren (Appellationseid, Fatalien). Eine Reihe
                            weiterer gemeinrechtlicher Grundsätze und Einrichtungen lassen sich in
                            der steirischen Gerichtsordnung von 1618 bzw. 1622 feststellen: so wurde
                            durch <ref
                target="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwsteiermarkGO1622/0014">Art. 2/4</ref> das
                            Majoritätsprinzip bei der Beschlußfassung eingeführt; <ref
                target="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwsteiermarkGO1622/0073">Art. 43</ref> hat die direkte
                            Stellvertretung durch "Gewalttrager" oder Prokuratoren für zulässig
                            erklärt; <ref
                target="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwsteiermarkGO1622/0031">Art. 10/2</ref> hat das
                            römischrechtliche Verbot des <hi
                rend="it">pactum de quota litis</hi>
                            zwischen Partei und Vertreter aufgenommen; <ref
                target="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwsteiermarkGO1622/0080">Art. 48/3</ref> trifft die
                            gemeinrechtliche Unterscheidung zwischen dilatorischen und
                            peremptorischen Einreden. <ref
                target="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwsteiermarkGO1622/0090">Art.
                                54</ref> läßt die gemeinrechtliche Weisung <hi
                rend="it">ad
                                perpetuam rei memoriam</hi> zu; <ref
                target="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwsteiermarkGO1622/0092">Art. 56</ref> regelt den Urkundenbeweis. <ref
                target="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwsteiermarkGO1622/0100">Art. 63/8</ref> führte die <hi
                rend="it">communio appellationis</hi> des gemeinen Prozeßrechts ein
                            und ließ damit die <hi
                rend="it">reformatio in peius</hi> zu. <ref
                target="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwsteiermarkGO1622/0101">Art. 64</ref> regelt erstmals
                            gesetzlich die Revision und <ref
                target="http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwsteiermarkGO1622/0104">Art.
                                65</ref> die <hi rend="it">restitutio in integrum</hi>.</p>

            <p>Die Aufnahme des gemeinen Prozeßrechts wurde vom Landesfürsten im
                            allgemeinen begünstigt; der Adel hingegen hielt am heimischen
                            Landesbrauch fest. So trat der Landesfürst 1613 in einer Resolution für
                            die Einführung des Kalumnieneides bei den steirischen Gerichten ein, die
                            Landschaft war aber dagegen und der generelle Kalumnieneid setzte sich
                            in Innerösterreich nicht durch<note n="N.406">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren 122
                                f., vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 81 f.</note>.</p>

            <p>In Tirol entwickelte sich ein scharfer Gegensatz zwischen dem adeligen
                            Hofgericht zu Bozen, das am heimischen Recht festhielt, und der
                            Regierung in Innsbruck sowie dem von Erzherzog Ferdinand II. (von Tirol)
                            geschaffenen Hofrat, der als eine über der Regierung stehende Revisions-
                            und oberste Appellationsinstanz fungierte<note n="N.407">
                <ref
                target="/o:repat.sartori-1895-tirol63">SARTORI-MONTECROCE, Reception
                                    63</ref>.</note>. Diese Funktion als Revisionsinstanz kam
                            besonders gegenüber dem adeligen Hofgericht zur Geltung, da das
                            ordentliche Rechtsmittel der Appellation gegen Urteile des Hofgerichts
                            abgeschafft worden war<note n="N.408">
                <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol63">SARTORI-MONTECROCE, Reception
                                    63</ref>.</note>.</p>

            <p>Die Stände brachten andauernd Beschwerden gegen die Beeinträchtigung der
                            Jurisdiktion des Bozner Hofgerichts vor, freilich ohne Erfolg<note n="N.409">
                <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol79">SARTORI-MONTECROCE,
                                    Reception 79 f.</ref>

              </note>. Seit 1671 wurde die Tätigkeit des
                            Adelsgerichts zu Bozen ganz suspendiert<note n="N.410">
                <ref
                target="/o:repat.sartori-1895-tirol80">SARTORI-MONTECROCE, Reception
                                    80</ref>.</note>. Unter Kaiser Karl VI. findet sich das Gericht
                            wieder in Tätigkeit, aber nun als landesfürstliches Einzelgericht, in
                            welchem der Landeshauptmann unter Assistenz eines rechtsgelehrten
                            Landschreibers das ganze Jahr hindurch die Jurisdiktion über den Adel
                                ausübt<note n="N.411">
                <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol90">SARTORI-MONTECROCE, Reception 90 f.</ref>
              </note>; im Jahre 1721
                            wurde der Sitz nach Innsbruck übertragen.</p>
          </div>
          <div xml:id="TA.4.3">
            <head>3. Verfahren vor den Regierungen</head>

            <p>Am stärksten war der Einfluß des römisch-gemeinen Rechts im Verfahren in
                            Justizangelegenheiten vor den Regierungen (zu Wien, Graz, Innsbruck,
                            Ensisheim) und zwar sowohl beim Verfahren vor der Regierung als erster
                                Instanz<note n="N.412">Zum Verfahren vor der niederösterreichischen
                                und der innerösterreichischen Regierung
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Verfahren vor der Regierung,
                                passim. — Zum Verfahren vor der oberösterreichischen Regierung in
                                Innsbruck <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol70">SARTORI-MONTECROCE,
                                    Reception 70 ff.</ref> Vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                FISCHER Doktorat 47 A. 122 u. 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                123.</note> als beim Verfahren vor der Regierung als
                                Appellationsinstanz<note n="N.413">Zum Appellationsverfahren vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren 30
                                f., 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 101 ff., bes.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 105 ff.</note>. Das Verfahren vor der
                            Regierung war schon im 16. Jh. stärker romanisiert, während sich im
                            landrechtlichen Verfahren die Romanisierung erst im 17. Jh.
                            durchsetzte.</p>

            <p>Das Verfahren vor der Regierung ist grundsätzlich schriftlich; die
                            direkte Stellvertretung ist zulässig<note n="N.414">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Verfahren vor der
                                Regierung, § 7.</note>, ebenso die Klageartikulierung<note n="N.415">Vgl, 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Verfahren vor der
                                Regierung, § 8 am Ende.</note>; das Beweisverfahren ist durchaus
                                gemeinrechtlich<note n="N.416">

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Verfahren vor der Regierung , §§ 15 ff.</note>. Erst nach
                            erfolgter Litiskontestation gilt im Verfahren vor der Regierung das
                            gemeinrechtliche Versäumnisverfahren, das Eremodizialverfahren, in
                            modifizierter Form<note n="N.417">
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Verfahren vor der Regierung, § 9 I. C. — Überblick bei
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, aaO. § 21. Vgl. G. BOYER, La
                                Contumace dans les causes contentieuses en Droit Romain et en Droit
                                Canonique (Carcassonne 1971)..</note>. <pb
                n="63" xml:id="S.63"/>
            </p>

            <p>Die Schriftlichkeit des Verfahrens führte beinahe zwangsläufig zu einer
                            Verwissenschaftlichung des Rechtsganges und zu einer immer stärkeren
                            Romanisierung. Die Prozeßordnungen, die sog. Hofrechtsordnungen, waren
                            andererseits ständig bestrebt, durch Herabsetzung der Zahl der
                            zulässigen Schriften und durch Beschränkungen des Umfanges der
                            Prozeßschriften das Verfahren zu beschleunigen und Prozeßverschleppungen
                            zu verhindern<note n="N.418">Vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Verfahren vor der Regierung, § 21 am Ende.</note>.</p>

            <p>Im Appellationsverfahren finden sich die gemeinrechtlichen Fatalien,
                                Apostelbrief<note n="N.419">Vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> F.
                                MERZBACHER, HRG I 195.</note>, <hi rend="it">communio
                                appellationis</hi>
              <note n="N.420">Dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren 102
                                ff.</note>.</p>

            <p>Ferdinand I. gab sich große Mühe, um die Zulässigkeit der Appellation an
                            die niederösterreichische Regierung gegen sämtliche im Lande und auch
                            gegen die vom landmarschallischen Gericht gefällten Urteile zu erkämpfen
                            bzw. zu erhalten. Er erreichte schließlich auch die Begründung der
                            Urteile des landmarschallischen Gerichts<note
                  n="N.421">Vgl. <ref
                  target="/o:repat.chorinsky-1894-beitraege20">CHORlNSKY, Beiträge 20,
                                    21</ref>; <ref
                  target="http://archive.org/stream/geschichtedeslt00ebengoog#page/n113">LUSCHIN,
                                    Gerichtswesen 94</ref>; <ref
                  target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen334">MOTLOCH,
                                    Landesordnungen 334</ref>, <ref target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen336">336</ref>;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. GEHRKE, in: Handbuch PRG II/2,
                                1394. — Zu Tirol vgl. <ref
                target="#N.108">oben bei Anm.
                                108</ref>.</note>. Die von der Regierung gefällten Entscheidungen
                            samt Motiven wurden seit 1550 in ein "Motivenbuch" eingetragen;
                            Rechtsauskünfte über den Landesbrauch, insbesondere durch das
                            landmarschallische Gericht, ließ die Regierung seit etwa 1550 in das
                            "Consuetudinarium" eintragen<note n="N.422">Dazu
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> RINTELEN, Walthers privatrechtl.
                                Traktate 36 • ff.; siehe <ref target="#N.315">oben bei Anm.
                                    315</ref>. Vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> SPRUNG,
                                Begründungspflicht 56.</note>. Den Parteien des jeweiligen
                            Rechtsstreits blieb die Begründung aber in der Regel. verschlossen<note n="N.423">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> SPRUNG, Begründungspflicht
                                56 (A. 100).</note>. <pb
                n="64" xml:id="S.64"/>
            </p>
          </div>
        </div>
        <div xml:id="TA.5">
          <head>V. EINFLÜSSE DES RÖMISCH-GEMEINEN RECHTS IM PRIVATRECHT</head>

          <p>Im folgenden soll versucht werden, einen Querschnitt durch das in den
                        österreichischen Ländern in der Neuzeit geltende Privatrecht zu ziehen, um
                        so die Einflüsse und Bedeutung des römisch-gemeinen Rechts in dieser Periode
                            aufzuzeigen<note n="N.424">Zu den Lehren des älteren gemeinen Rechts
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> COING, Europ. Privatrecht I (1985);
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER, PRG 120 ff.; vgl. das
                            nach Sachgebieten geordnete Verzeichnis monographischer Literatur bei
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> A. SÖLLNER in: Handbuch PRG II/1, 583 ff.
                            — Zum mittelalterlichen Recht in Österreich Überblick bei
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> BALTL, ÖRG 130 ff.</note>.</p>
          <div xml:id="TA.5.1">
            <head>1. Personen- und Familienrecht</head>

            <p>In Österreich unter der Enns und in Tirol galt schon im 13. Jh. bei
                            Knaben der Mündigkeitstermin von 14 Jahren (<ref
                target="/o:repat.1278-oelrArt.52">ÖLR Art. 52</ref>); bei Mädchen
                            blieb der Termin von 12 Jahren (<ref
                target="/o:repat.1278-oelrArt.52">ÖLR
                                Art. 52</ref>)<note
                  n="N.425">Vgl. <ref target="http://archive.org/stream/archivfrsterrei92kommgoog#page/n40">V. HASENÖHRL, Beiträge zur
                                    Geschichte des deutschen Privatrechts in den österreichischen
                                    Alpenländern, AÖG 97 (1909) 18 f.</ref>
              </note>. Daß dieser
                            Termin von 14 Jahren, wie V. Hasenöhrl<note n="N.426">
                <ref
                  target="https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10542923_00119.html">Österr. Landesrecht im 13.
                                    u. 14. Jh. (Wien 1867) 107</ref>; <ref
                target="http://archive.org/stream/archivfrsterrei92kommgoog#page/n41">DERS., Beiträge
                                19</ref>.</note> annimmt, überall auf das römische Recht
                            zurückzuführen sei, erscheint fraglich<note
                  n="N.427">Vgl. <ref target="/o:repat.wesener-1976-stellungkind455">G. WESENER, Die Stellung
                                    des Kindes im Recht der altösterreichischen Länder (vom
                                    Mittelalter bis zum ABGB), Rec. Soc. J. Bodin 36 (1976)
                                    455</ref>.</note>.</p>
            <p>Die Reichspolizeiordnungen von 1548 (<ref
                target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=RPolO.+1548">Tit.
                                31</ref>) und 1577 (<ref
                target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=RPolO.+1577 (1578)">Tit. 32</ref>)<note n="N.428">Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> A. F. DEBRAY, Das
                                Vormundschaftsrecht der Reichspolizeiordnungen von 1548 u. 1577
                                (Diss. Göttingen 1879). Reichspolizeiordnung von 1577 in:
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Quellen z. NPRG II/1 (1968) 57
                                ff.</note> handeln "Von der Pupillen und Minderjährigen Kinder
                            Tutorn und Vormündern". Die römischrechtliche Unterscheidung zwischen
                                <hi
                rend="it">pupilli</hi> und <hi
                rend="it">minores</hi> ist hier
                            zwar terminologisch, aber nicht der Sache nach übernommen. Die
                            Unmündigen und Minderjährigen stehen bis zur Erreichung der
                            Großjährigkeit (mit 25 Jahren) unter einer einheitlichen
                                Altersvormundschaft<note n="N.429">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> G. K. SCHMELZEISEN, Polizeiordnungen
                                und Privatrecht (Münster — Köln 1955) 90 ff. —Vgl. nun
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SCHILCHER, Altersvormundschaft 207
                                ff., 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> 223.</note>. Diese Regelung hat
                            die Polizeiordnung für die fünf niederösterreichischen Länder von
                                1552<note n="N.430">
                <ref
                target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=NoestPolO.+1552Bl._29">Fol. XIX ff.</ref> "Von der
                                Pupillen und Minderjärigen Khinder Tutorn und Vormündern".</note>
                            übernommen. Die Gerhabschaftsordnung für Österreich unter <pb
                n="65" xml:id="S.65"/> der Enns von 1669 (<ref
                target="/o:repat.1669-oestgerhabo1.2">I. Tit. § 2</ref>) stellt fest, daß
                            in Österreich zwischen den Unmündigen und Minderjährigen, wie auch
                            zwischen Tutoren und Curatoren keine Unterschiede gemacht werden und daß
                            es dabei verbleiben solle<note
                  n="N.431">Dazu <ref target="/o:repat.wesener-1976-stellungkind467">WESENER, Stellung des
                                    Kindes 467</ref>.</note>. </p>

            <p>Eine abweichende Regelung findet sich in Tirol. Die Tiroler Landesordnung
                            von 1573 unterscheidet zwei Altersstufen, 16 Jahre und 25 Jahre. Bis zum
                            vollendeten 16. Lebensjahr stehen Kinder unter Gerhabschaft. Wenn das
                            Kind dann noch nicht geeignet ist, seine Güter zu verwalten, soll ihm
                            ein Curator (Anweiser) bis zum vollendeten 25. Lebensjahr bestellt
                            werden (<ref
                target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?index=siglen&amp;term=tirollo.+1573+1574&amp;fs=3.52">Tir. LO 1573, III
                            52</ref>). Hier findet sich die römischrechtliche Unterscheidung von
                            Tutel und Cura<note
                  n="N.432">Vgl. <ref target="/o:repat.wesener-1976-stellungkind469">WESENER, Stellung des
                                    Kindes 469</ref>.</note>.</p>
            <p>Die <hi rend="it">venia aetatis</hi>
              <note n="N.433">Dazu <ref target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n316">CHORINSKY,
                                    Vormundschaft 299 ff.</ref>

              </note> wurde in älterer Zeit wohl
                            nur vaterlosen Kindern gewährt. Durch die Majorennitäts-Verordnung Maria
                            Theresias von 1753 dürfte die <hi
                rend="it">venia</hi> auf sämtliche
                            Minderjährige anwendbar geworden sein<note n="N.434">
                <ref
                  target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n411">CHORINSKY,
                                    Vormundschaftsrecht 394</ref>; vgl. <ref target="/o:repat.wesener-1976-stellungkind470">WESENER, Stellung des
                                    Kindes 470</ref>.</note>.</p>
            <p>Die <hi
                rend="it">emancipatio</hi> des römischen Rechts ist in Österreich
                            allem Anschein nach nicht rezipiert worden; es bestand kein Bedarf, da
                            die väterliche Gewalt ohnehin mit der Erreichung der Vogtbarkeit
                                endete<note
                  n="N.435">Dazu <ref target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n413">CHORINSKY,
                                    Vormundschaftsrecht 396 f.</ref>
              </note>.</p>
            <p>Nach der Landtafel für Österreich ob der Enns von 1616/1629 (<ref
                target="/o:repat.1608-ooeltfl-linzT.3.1.4">III 1 § 4</ref>) wurde die
                            Großjährigkeit erst mit 25 Jahren erlangt (vgl. <ref
                target="/o:repat.1608-ooeltfl-linzT.3.37.5">III 37 § 5</ref>). Hier ist
                            offensichtlich die römisch-rechtliche Altersgrenze übernommen
                                worden<note n="N.436">
                <ref
                target="/o:repat.wesener-1976-stellungkind469">WESENER, Stellung des Kindes 469</ref>.</note>. Hier findet
                            sich auch die Konstruktion des <hi
                rend="it">negotium claudicans</hi>
                            beim Abschluß von Rechtsgeschäften durch Minderjährige ohne Einwilligung
                            ihrer Eltern oder Gerhaben<note
                  n="N.437">Vgl. <ref
                  target="/o:repat.wesener-1976-stellungkind476">WESENER, Stellung des
                                    Kindes 476 f.</ref>; <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe630">DERS..
                                    Landesordnungsentwürfe 630</ref>.</note>.</p>

            <p>Hinsichtlich der Stellung der unehelichen Kinder wurde die
                            römischrechtliche Unterscheidung zwischen <hi
                rend="it">spurii</hi> und
                                <hi
                rend="it">liberi naturales</hi> in Österreich anscheinend nicht
                            rezipiert, sondern es fanden nur die für <hi
                rend="it">spurii</hi>
                            geltenden Bestimmungen Aufnahme, da diese mehr dem Landesbrauch
                                entsprachen<note
                  n="N.438">Dazu <ref target="/o:repat.wesener-1976-stellungunehelich498">G. WESENER, Die
                                    Rechtsstellung des unehelichen Kindes in Österreich (vom
                                    Mittelalter bis zur Gegenwart), Rec. Soc. J. Bodin 36 (1976) 498
                                    ff.</ref>; vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> ELLRICHSHAUSEN,
                                Mutterschaft (1988).</note>. Die <ref
                target="/o:repat.1720-erbrecht">neue
                                Satz- und Ordnung vom Erbrecht außer Testament</ref> von 1720 (bzw.
                            1729, 1737 u. 1747)<note
                  n="N.439">Dazu <ref
                target="#N.65">oben bei
                                    Anm. 65</ref>.</note>, die weitgehend den justinianischen <ref
                target="https://droitromain.univ-grenoble-alpes.fr/Corpus/Nov118.htm">Novellen 118</ref> bzw. <ref
                target="https://droitromain.univ-grenoble-alpes.fr/Corpus/Nov127.htm">127</ref> folgt, unterscheidet streng
                            zwischen Kindern, "welche aus Blutschande, Ehebruch und dergleichen im
                            Rechten verdammten Vermischungen" geboren sind, also <hi
                rend="it">ex
                                coitu damnato</hi> nach der Terminologie der gemeinrechtlichen <pb
                n="66"
                xml:id="S.66"/> Lehre, und anderen unehelichen Kindern,
                            zwischen deren Eltern kein Ehehindernis bestand<note
                  n="N.440">Diese
                                Unterscheidung geht auf <ref target="https://droitromain.univ-grenoble-alpes.fr/Corpus/Nov89.htm">Nov. Iust.
                                    89 c. 15</ref> zurück. — Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Erbrecht 114 f.; <ref target="/o:repat.wesener-1976-stellungunehelich502">DERS.,
                                    Rechtsstellung d. unehel. Kindes 502 f.</ref>
              </note>
            </p>

            <p>Im Bereiche des Eherechtes galt kanonisch-gemeines Recht. Eine
                            Entscheidung der niederösterreichischen Regierung aus dem Jahre
                                1540<note n="N.441">
                <ref
                target="https://play.google.com/books/reader?id=yQJFAAAAcAAJ&amp;pg=GBS.PA345">SUTTINGER, Consuetudines Austriacae 337</ref> s.v.
                                "Heyrath".</note> folgt schon entgegen dem Landesbrauch dem
                            kanonischen Recht<note
                  n="N.442">Vgl. dazu <ref
                  target="/o:repat.wesener-1976-stellungkind472">WESENER, Stellung des
                                    Kindes 472</ref>. — Zur Ehescheidung dem Bande nach <ref target="/o:repat.brauneder-1971-ehescheidung273">W. BRAUNEDER, Die
                                    Ehescheidung dem Bande nach in den Landesordnungsentwürfen für
                                    Österreich unter und ob der Enns 1595 und 1609, ÖAK 22 (1971)
                                    273 ff.</ref>
              </note>: "Heyrath wider Wissen und Willen der
                            Eltern, Gerhaben oder deren, so die Weibs-Bilder in Gewalt haben, seynd
                            strafmässig, doch bleibt eine solche Ehe kräfftig." Die Gesetzgebung des
                            16. und 17. Jh.s, so die Wiener Stadtordnung von 1526 (betr. "heirat")
                            und ein 

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Generale Ferdinands I. vom 24.
                            August 1550, behandelt das Fehlen der elterlichen Einwilligung dem
                            kanonisch-gemeinen Recht entsprechend nur als Eheverbot, verfügt aber
                            vermögens- und strafrechtliche Sanktionen; Heirat ohne Einwilligung der
                            Eltern stellt einen Enterbungsgrund dar<note
                  n="N.443">Dazu <ref target="/o:repat.wesener-1976-stellungkind472">WESENER, Stellung des
                                    Kindes 472</ref>.</note>.</p>

            <p>Im ehelichen Güterrecht hat sich sehr stark heimisches Recht
                                behauptet<note n="N.444">Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> W.
                                BRAUNEDER, Die Entwicklung des Ehegüterrechts in Österreich
                                (Salzburg — München 1973), passim; vgl. dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, SZGerm 91 (1974) 341 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> R. PALME, Die Entwicklung des
                                Ehegüterrechts (Besprechung), Wiener Geschichtsbl. 31 (1976) 84 ff.
                                — Vgl. allgemein 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER,
                                PRG 133. — Zu Einflüssen des römisch-kanonischen Rechts in
                                Österreich im Spätmittelalter 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                BRAUNEDER, aaO., 79 ff.</note>. Am ehesten ist ein Einfluß des
                            römisch-gemeinen Rechts noch beim Heiratsgabensystem, das in den
                            österreichischen Ländern neben anderen Formen, wie solchen der
                            Gütergemeinschaft galt, festzustellen. Wilhelm Brauneder<note n="N.445">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Ehegüterrecht 101.</note> hat
                            aufgezeigt, daß das römische "Dotalsystem" nicht als ein „weiterer
                            Güterstand" neben schon in Übung befindliche getreten sei, sondern daß
                            das gemeine Recht "im Wesentlichen den Apparat zur wissenschaftlichen
                            Behandlung des heimischen Heiratsgabensystems" beigesteuert habe<note n="N.446">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Ehegüterrecht
                                101 f.</note> Die zentralen Heiratsgaben (Heiratsgut, Widerlegung)
                            werden als <hi
                rend="it">dos</hi> und <hi
                rend="it">donatio propter
                                nuptias</hi> verstanden. Materielle Neuerungen finden sich nur in
                            einigen wenigen Punkten. Rezipiert wurden die <hi
                rend="it">exceptio non
                                numeratae pecuniae</hi> und das <hi
                rend="it">beneficium
                                competentiae</hi> des Mannes bei Rückstellung der zentralen
                            Frauengabe. Von Bedeutung war vor allem die Übernahme der <hi
                rend="it">hypotheca tacita</hi> und des <hi
                rend="it">ius praelationis</hi>
                            zugunsten der Frau<note n="N.447">Dazu 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                BRAUNEDER, Ehegüterrecht 109 ff.</note>. Die stillschweigende
                            privilegierte Generalhypothek der Frau ist in Wien schon vor <pb
                n="67"
                xml:id="S.67"/> 1500 feststellbar; in einer Urkunde aus dem Jahre
                                1487<note n="N.448">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Quellen Gesch.
                                Wien II/4, Nr. 5609; dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER,
                                Ehegüterrecht 110.</note> heißt es: Der Frau gewähre "... das gemain
                            recht umb sölh hewratguet ainn satz auf allen güet...".</p>
            <p>Die gemeinrechtliche Streitfrage<note n="N.449">Dazu <ref target="http://drqerg.de/DRQI/weiss_untersuchungen2_04-05.jpg">E. WEISS,
                                    Pfandrechtliche Untersuchungen II (Weimar 1910) 5
                                ff.</ref>

              </note>, ob das Pfandprivileg der Ehefrau gegenüber allen
                            Pfandrechten wirksam sei oder nur gegenüber den "stillschweigend"
                            begründeten Pfändern, war auch in Österreich von Bedeutung. <persName
                ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Bulgarus%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Bulgarus</persName> und diesem folgend
                                <persName ref="https://portal.dnb.de/opac.htm?query=per%3D%22Accursius%22+AND+catalog%3Dauthorities&amp;method=simpleSearch&amp;cqlMode=true">Accursius</persName> haben
                            sich für die eingeschränkte Form des Pfandprivilegs ausgesprochen.
                            Bernhard Walther (

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Traktat IV 6 Anm. M)
                            bezeichnet diese Auffassung als <hi
                rend="it">communis opinio
                                doctorum</hi>, Suttinger hingegen hält die Einschränkung für eine
                            Modifizierung durch den Landesbrauch<note n="N.450">Dazu
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Ehegüterrecht 110 f.; vgl.
                                    <ref target="/o:repat.wesener-1973-pfandrecht275">G. WESENER, Zur
                                    Entwicklung des Pfandrechts in den altösterreichischen Ländern,
                                    FS H. Demelius z. 80. Geb. (Wien 1973) 275 A. 139 u. 140</ref>.
                                — Bei 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Ehegüterrecht 110 A.
                                327 muß es richtig heißen: <ref
                  target="/o:repat.initia-codex-digesta-institutiones#24.3">D. 24,
                                    3</ref> u. <ref target="/o:repat.initia-codex-digesta-institutiones#8.17">Cod. 8, 17,
                                12</ref>.</note>.</p>

            <p>In den österreichischen Ländern findet sich in der Neuzeit in
                            nichtadeligen Kreisen häufig eine Errungenschaftsgemeinschaft, die neben
                            den Heiratsgaben vereinbart wird<note n="N.451">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Ehegüterrecht 243
                                ff.</note>. Die gemeinrechtliche Lehre<note n="N.452">Dazu
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Ehegüterrecht 268
                                ff.</note> brachte die Gütergemeinschaft unter den Begriff der <hi
                rend="it">societas</hi> mit dem Zweck der <hi
                rend="it">communicatio
                                bonorum</hi> sowie dem der <hi
                rend="it">communicatio boni et
                                damni</hi>. Der gegen Ende des 17. Jh.s für die eheliche
                            Gütergemeinschaft entwickelte Begriff des <hi rend="it">dominium plurium
                                in solidum</hi>
              <note n="N.4S3">Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                G. BUCHDA, Geschichte und Kritik der deutschen Gesamthandlehre
                                (Marburg 1936) 30 ff., 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 115 ff.; vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER, PRG 125 f.</note>
                            hat im österreichischen Raum keine Aufnahme gefunden<note n="N.454">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Ehegüterrecht 269; vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, SZGerm 91(1974) 345 (A. 17);
                                    <ref target="/o:repat.wesener-1975-beckmann650">DERS., Beckmann 650
                                    f.</ref>

              </note>. In Österreich wurde das Miteigentum als solches
                            "pro rata", als Quoteneigentum, verstanden<note n="N.455">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Ehegüterrecht 269
                                f.</note>.</p>

            <p>Der deutschrechtliche Erbvertrag wird von gemeinrechtlichen Juristen,
                            denen auch österreichische Autoren folgen, unter den Begriff der <hi
                rend="it">pacta dotalia mixta</hi> gebracht<note n="N.456">Dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Ehegüterrecht 271 f. Vgl.
                                nun 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER. Erbvertrag 607 ff., bes.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 612 ff.</note>.</p>
          </div>
          <div xml:id="TA.5.2">
            <head>2. Sachenrecht</head>

            <p>Das Liegenschaftsrecht ist jener Teil der Rechtsordnung, der "von einem
                            beharrlichen Widerstand heimischen Rechtsdenkens gegenüber dem gemeinen
                            Recht gekennzeichnet" ist<note n="N.457">So
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Ehegüterrecht 268.</note>.
                            Die alten Formen der Übereignung von <pb
                n="68"
                xml:id="S.68"/>
                            Liegenschaften und damit der Grundsatz der Publizität haben sich in den
                            österreichischen Ländern erhalten<note
                  n="N.458">Zum Eigentumserwerb
                                    <ref target="/o:repat.wesener-1972-kauf433">G. WESENER, Der Kauf nach
                                    österreichischem Privatrecht des 16. und 17. Jh.s, FS H.
                                    Hämmerle (Graz 1972) 433 f.</ref>;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. DEMELIUS, Doppelverkauf eines
                                Wiener Bürgerhauses zur Rezeptionszeit (1625), SZRom 93 (1976) 312
                                ff.</note>. Die städtischen und grundherrlichen Grundbücher blieben
                            bestehen und behielten ihre Funktion<note n="N.459">Zur Entwicklung der
                                Grundbücher in Österreich 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> E. WEISS,
                                Zur Geschichte des Realfoliums und des Hauptbuchsystems in
                                Österreich, FS z. Jahrhundertfeier des ABGB II (Wien 1911) 509 ff.;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. DEMELIUS, Österreichisches
                                Grundbuchsrecht. Entwicklung und Eigenart (Wien 1948) 11 ff.; <ref target="/o:repat.wesener-1973-pfandrecht264">Wesener, Pfandrecht 264
                                    ff.</ref>
              </note>.</p>
            <p>Beim Kauf von Liegenschaften nach Landrecht wurde in der Regel
                            vereinbart, daß ein "landsbreuchiger kaufbrief" aufgerichtet und
                            gefertigt werden solle. Ein solcher Kaufbrief enthielt die Kaufabrede
                            mit der "Scherm- und Landschadenbund-Verbindung" und wurde neben dem
                            Verkäufer von zwei Zeugen unterschrieben (
              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            Strein/Linsmayr III § 24; vgl. 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> § 25;
                            anders 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation II 10 § 17);
                            Aussteller war regelmäßig der Verkäufer.</p>

            <p>Für den Rechtsübergang war im 15. und 16. Jh. noch nicht der
                            Grundbuchseintrag maßgebend; dieser hatte nur die Bedeutung einer
                            Registrierung amtlicher Tätigkeit (Fertigung, Gebühreneinziehung) und
                            einer Legitimierung für spätere Verfügungen<note n="N.460">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. DEMELIUS, Jb. Ver. Gesch. Wien 13
                                (1957/58) 56; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Wiener
                                Grundbücher 117; Vgl. <ref
                target="/o:repat.wesener-1972-kauf438">WESENER,
                                    Kauf 438</ref>.</note>. Der Eintragungsgrundsatz ist für den
                            Fall der Übereignung in der Wiener Stadtordnung Ferdinands 1. von
                                1526<note n="N.461">
                <ref target="https://archive.org/details/dierechteundfrei02vienuoft#page/n150">TOMASCHEK, Recht
                                    u. Freiheiten II 150</ref> (s.v. "Stadtgrundpuech"); nun
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> CSENDES, Rechtsquellen Wien p. 295
                                f.</note> ausdrücklich abgelehnt<note n="N.462">Zu dieser Bestimmung
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DEMELIUS, Wiener Grundbücher 117;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS., Doppelverkauf 316 f.; vgl.
                                    <ref target="/o:repat.wesener-1972-kauf438">WESENER, Kauf
                                438</ref>.</note>.</p>

            <p>Der Eigentumsübergang erfolgte nach Landesbrauch mit der "Einantwortung"
                            des Gutes (<ref
                target="/o:repat.1526-noelrentwBuch.3.7.16">Zeiger III 7 §
                                16</ref>; <ref
                target="/o:repat.1573-noestlrentw2.1.50">Püdler II 1 §
                                50</ref>: "nach beschehener einantwortung und tradition"; vgl. <ref target="/o:repat.1573-noestlrentw2.1.33">Püdler II 1 § 33</ref>;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation 10 § 28)<note
                  n="N.463">Zu
                                diesen Stellen <ref
                target="/o:repat.wesener-1972-kauf439">WESENER, Kauf
                                    439</ref>.</note>. "<ref
                target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?artikel=einantwortung">Einantwortung</ref>" wird in diesen Quellen im Sinne von
                            Einweisung, Tradition, Verschaffung des Besitzes verstanden; die
                            Einantwortung verschafft dem Erwerber Besitz und Nutzung der
                            Liegenschaft. Die "Einantwortung" wird gleichgesetzt mit der
                            gemeinrechtlichen <hi rend="it">dominii traditio</hi>
              <note n="N.464">
                <ref
                  target="https://play.google.com/books/reader?id=yQJFAAAAcAAJ&amp;pg=GBS.PA144">SUTTINGER, Consuetudines
                                    Austriacae 136</ref>: "Dominii Traditio. Die Dominii Traditio
                                beschicht dem Land- und Stadt-Brauch nach durch Einhändigung der
                                Aufsandtung, Kauf-Brief, Gewehr-Fertigung und dergleichen. Motiv,
                                ..., in dem dritten Motiven-Buch p. 93." Vgl. dazu <ref target="/o:repat.wesener-1972-kauf439">WESENER, Kauf 439
                                f.</ref>
              </note>.</p>

            <p>Aufgrund einer Eintragung im Gewährbuch der Stadt Wien aus dem Jahre 1625
                            hat H. Demelius<note n="N.465">

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                Doppelverkauf 312 ff.</note> die drei Akte, die bei der Veräußerung
                            einer Liegenschaft (eines Hauses) nach Wiener Stadtrecht erforderlich
                            waren, <pb
                n="69" xml:id="S.69"/> hervorgehoben: 1) Ausstellung und
                            amtliche Genehmigung des Kaufbriefes; 2) Auf-und Übergabe des verkauften
                            und bezahlten Hauses vor dem Grundbuch mit Mund und Hand; 3)
                            Einschreibung der Gewähr im Grundbuch.</p>

            <p>Die Übereignung erfolgte mit Mund und Hand vor dem Grundbuchbeamten. Die
                            Erklärung des Verkäufers ist die "<ref
                target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?artikel=Aufsandung">Aufsandung</ref>", der österreichische Ausdruck für die <ref target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?artikel=Auflassung">Auflassung</ref>
              <note n="N.466">Vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> W. OGRIS, HRG I 251 ff.</note> des
                            deutschen Privatrechts<note n="N.467">Belege für "aufsanden" bei
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> DEMELIUS, Doppelverkauf 313 A. 7;
                                vgl. <ref
                target="/o:repat.wesener-1972-kauf438">WESENER, Kauf 438 A.
                                    41</ref>.</note>, der Verzicht auf das Eigentumsrecht an dem
                            verkauften Haus zugunsten des Käufers. Übergeben ("mit Hand") wurde der
                            Kaufbrief, den der Käufer als Eigentumszeichen benutzen konnte<note n="N.468">So 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> DEMELIUS, Doppelverkauf
                                313.</note>. Die mündliche Aufsandung konnte durch einen
                            Aufsandbrief des Verkäufers an die Grundbuchbehörde ersetzt werden;
                            dabei wurde der Kaufbrief mitgeschickt und um die Einschreibung der
                            Gewähr im Grundbuch für den Käufer gebeten. Der Akt der Auf- und
                            Übergabe wird als "<ref
                target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?artikel=Einantwortung">Einantwortung</ref>" bezeichnet<note
                  n="N.469">Vgl. Wiener
                                Stadtordnung von 1526 s.v. "Stadtgrundpuech" (<ref
                  target="https://archive.org/details/dierechteundfrei02vienuoft#page/n150">TOMASCHEK, Rechte u. Freiheiten II
                                    150</ref>): "... Und ob sich begäb, das etwan ainer ein guet
                                zweimal verkaufet, und dem ainen tail einen kaufbrief gäb und ime
                                dasselbig gut einantwurtet, ...". Vgl. <ref target="/o:repat.wesener-1972-kauf438">WESENER, Kauf, 438 nach A.
                                    39</ref>.</note>.</p>

            <p>Die Übereignung von Liegenschaften spielte sich noch im 17. Jh. nach
                            Stadt- und Landsbrauch in den alten deutschrechtlichen Formen ab<note
                  n="N.470">Vgl. <ref
                  target="/o:repat.wesener-1972-kauf439">WESENER, Kauf
                                    439 f.</ref> — Zur Bedeutung des "<ref
                  target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?artikel=gewähreanschreiben">Gewähreanschreibens</ref>"
                                gemäß dem "<ref target="/o:repat.1679-tractiurincorp">Tractatus de juribus
                                    incorporalibus</ref>" von 1679 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->W.
                                LASKE, SZGerm 93 (1976) 344 ff. Vgl. aber
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> W. BRAUNEDER, Grundbuch und
                                Miteigentum 221 ff.</note>: </p>
            <p>
              <ref
                target="https://books.google.at/books?id=SuNfAAAAcAAJ">Reutter, Viginti quinque tabulae iuridicae, Ad
                                Tab. IV, n. 43 u. 44</ref>:<lb/>"<hi
                rend="it">Acquiritur Dominium
                                per fictam, seu quasi Traditionem</hi>. In Oesterreich pflegt man
                            demjenigen, an den etwas veralienirt wird, einen Kauff-Brieff, und
                            Aufsandung zuzustellen, wormit er bey dem Grund-Buch sein Dominium
                            gnugsam zeigen kan, also daß er ohne weitere tradition und Prob, an
                            statt des vorigen Inhabers, von welchem die Aufsandung i.e. <hi rend="it">notificatio factae alienationis</hi>, ausgehet, gleich an
                            Nutz und Gewehr geschrieben wird. Worvon unten ad Tab. 19. mit mehrerm
                            soll geredt werden."</p>
            <p>
              <ref
                target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA141.html">Beckmann, Idea juris, s.v. "Dominii
                                traditio", S. 111</ref>:<lb/>"<hi
                rend="it">Ex hisce juris
                                fundamentis</hi> geschichts, daß in Ertz-Hertzogthum Oesterreich und
                            Hertzogthum Steyr die <hi
                rend="it">traditio Dominii</hi>, dem Land- und
                            StadtsGebrauch nach, durch Einhändigung der Kauff-Brief, Gewehr
                            Verfertigung- und Überschreibung der Güter, <hi
                rend="it">per fictionem
                                juris et civilem traditionem</hi> völlig geschihet, etc. wie solches
                            nach löblichen Oesterreichischen und Steyrischen LandsGebrauch bekandt
                            ist, daß es also keiner weiteren explication vonnöthen hat." <pb
                n="70" xml:id="S.70"/>
            </p>

            <p>Das nach österreichischem Landsbrauch bestehende Vorkaufs- und
                            Einstandsrecht der Verwandten, der "gesippten Freunde" (<hi
                rend="it">jus retractus consanguinitatis</hi>)<note n="N.471">Dazu <ref
                    target="/o:repat.wesener-1966-vorkaufsrecht">G. WESENER, Vorkaufs- und
                                    Einstandsrecht der "gesippten Freunde" (<hi rend="it">ius
                                        retractus consanguinitatis</hi>) im Recht der
                                    altösterreichischen Länder, Gedächtnisschrift Rudolf Schmidt
                                    (Berlin 1966) 535 ff.</ref> — Zu Einstandsrechten vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> KOCHER, Höchstgerichtsbarkeit 153 ff.
                            </note> wurde von Bernhard Walther unter den Begriff des <hi
                rend="it">jus protomiseos</hi> gebracht. Dieses wurde gemeinrechtlich auf
                            eine dem Staufenkaiser Friedrich II. zugeschriebene "Constitutio de iure
                            prothomiseos" gestützt; es handelt sich dabei aber um eine freie
                            Übersetzung der Novelle des byzantinischen Kaisers Romanus senior
                            Lacapenus aus dem Jahre 922 n.Chr. περι προτιμησεως<note n="N.472">Vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> K. E. ZACHARIÄ v. LINGENTHAL,
                                Geschichte des griechisch-römischen Rechts<hi rend="sup">3</hi> (Berlin 1892) § 59;
                                vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> E. SEIDL, SZRom 82 (1965) 450
                                f.; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> M. BELLOMO, Il diritto di
                                prelazione nel Basso Impero, Annali di storia del diritto 2 (Milano
                                1958) 187 ff.</note> Walther widmete diesem Rechtsinstitut einen
                            eigenen Traktat: "De iure protomiseos. Von der gesipten Freundt Vorkauf
                            in ligenden Güettern, auch wie ein gesipter Freundt in einem Kauf steen
                                müge"<note
                  n="N.473">Vgl. <ref target="/o:repat.wesener-1966-vorkaufsrecht539">WESENER, Vorkaufs- u.
                                    Einstandsrecht 539 ff.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H.
                                E. TROJE, Gemeines Recht und Landesbrauch in Bernhard Walthers (1516
                                — 1584) Traktat "De iure protomiseos", in:
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Studien zur europäischen
                                Rechtsgeschichte (Frankfurt a. Main 1972) 151 ff.</note>.</p>

            <p>Das Einstandsrecht war nach österreichischem Landesbrauch ein dingliches
                            Recht; es richtete sich nicht bloß gegen den ersten Erwerber, sondern
                            auch gegen weitere Käufer<note n="N.474">
                <ref
                  target="/o:repat.wesener-1966-vorkaufsrecht546">WESENER, Vorkaufs- u.
                                    Einstandsrecht 546</ref>; zur dinglichen Natur der Näherrechte
                                    <ref
                  target="http://dlib-pr.mpier.mpg.de/m/kleioc/0010/exec/books/ &quot;143556&quot;">GIERKE, DPR II 766 ff.</ref>,
                                    <ref target="http://dlib-pr.mpier.mpg.de/m/kleioc/0010/exec/books/ &quot;143556&quot;">769 ff.</ref>

              </note>. Von der
                            romanistischen Jurisprudenz wurden seit dem 16. Jh. Versuche
                            unternommen, das Näherrecht (Einstandsrecht) als ein Forderungsrecht zu
                            konstruieren und seine dingliche Wirkung aus dem Begriff der
                            Zustandsobligation unter Zuhilfenahme einer <hi
                rend="it">actio in rem
                                scripta</hi> zu erklären<note n="N.475">
                <ref target="http://dlib-pr.mpier.mpg.de/m/kleioc/0010/exec/books/ &quot;143556&quot;">GIERKE, DPR II 770</ref>. Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> A. GAIL, Observationes practicae II
                                obs. 19 n. 7.</note>.</p>

            <p>Der Eigentumsbegriff und die Arten des Eigentums entsprechen in
                            Österreich im 17. Jh. durchaus der gemeinrechtlichen Lehre<note n="N.476">Zum Eigentumsbegriff des 18. Jh.s vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> KOCHER, Höchstgerichtsbarkeit 130 ff.
                                — Vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> KLEMM, Eigentum u.
                                Eigentumsbeschränkungen in der Doktrin des usus modernus pandectarum
                                (1984) 48 ff.</note>. Beckmann (<ref
                target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA141.html">Idea juris, S. 111 f.</ref>)
                            unterscheidet im Art. "Dominium" nach vier Gesichtspunkten:<lb/> 1) <hi
                rend="it">Dominium civile</hi> und <hi rend="it">naturale</hi>: das
                                <hi
                rend="it">dominium civile</hi> hat der Ehemann während der Ehe
                            an der <hi
                rend="it">dos</hi>, die Frau hat das <hi rend="it">dominium
                                naturale</hi>
              <note n="N.477">
                <ref target="/o:repat.ciciv-inhalt#C.5.12">Cod. Iust.
                                    5, 12, 30 pr.</ref> (a. 529); dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> KASER, RPR II 185 (A. 5). Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER, PRG 53 (§ 5. IV);
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Ehegüterrecht 189 f. (der
                                Mann ist Nutzungseigentümer, die Frau ist
                            Obereigentümerin)</note>.<lb/> 2) <hi
                rend="it">Dominium plenum</hi> und
                                <hi
                rend="it">minus plenum</hi>: letzteres hat ein Eigentümer, wenn
                            an seinen Sachen ein Ususfructus besteht.<lb/> 3) Das <hi
                rend="it">dominium minus plenum</hi> wird untergeteilt in <hi rend="it">dominium directum, utile</hi>
              <pb n="71" xml:id="S.71"/> und <hi rend="it">supereminens</hi>
              <note n="N.478">Zur Lehre vom Ober- und Untereigentum, von der Glosse
                                entwickelt, 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER, PRG 43
                                f.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> W. WIEGAND, Zur theoretischen
                                Begründung der Bodenmobilisierung in der Rechtswissenschaft: der
                                abstrakte Eigentumsbegriff, in: Wissenschaft u. Kodifikation des
                                Privatrechts im 19. Jh. III (Frankfurt a. Main 1976) 118 ff., bes.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 130 ff. Vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> EHRENZWEIG, System I/2, §
                            194.</note>; das <hi
                rend="it">dominium supereminens</hi> hat die
                            landesfürstliche Obrigkeit an den Gütern aller Untertanen; dieser
                            Begriff wurde von der Naturrechtslehre entwickelt.<lb/>4) <hi
                rend="it">Dominium proprietatis</hi> und <hi
                rend="it">dominium juris</hi>,
                            h.e. <hi
                rend="it">dominium rerum corporalium</hi> und <hi
                rend="it">dominium rerum incorporalium sive jurium</hi>, Eigentum an Rechten.
                            Beckmann (<ref
                target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA142.html">Idea juris, S.
                            112</ref>) fügt dieser Gliederung hinzu: "Haec omnia in Tribunalibus
                            Stiriacis sunt in vigenti usu."<lb/> Die <hi
                rend="it">rei
                                vindicatio</hi> stand in Anwendung<note n="N.479">
                <ref target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA434.html">BECKMANN, Idea juris 404
                                    f.</ref> s.v. "Rei vindicatio".</note>.</p>
            <p>Auch die gemeinrechtliche Besitzlehre<note n="N.480">
                <ref target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA377.html">BECKMANN, Idea juris 347
                                    ff.</ref>
              </note> wird von Beckmann (<ref
                target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA373.html">Idea juris, S. 343 ff.</ref>) im
                            Art. "Possessio" getreu wiedergegeben. Rezipiert wurde dementsprechend
                            auch die Unterscheidung von <hi
                rend="it">iudicium petitorium</hi> und
                                <hi rend="it">iudicium possessorium</hi>
              <note n="N.481">
                <ref target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA377.html">BECKMANN, Idea juris
                                    347ff.</ref>
              </note>. Im Landschrannenverfahren (s.o. <ref
                target="#4.2">IV.2</ref>) gehörten Eigentumsstreitigkeiten in das
                            "Landrecht", Besitzprozesse in das "Hofrecht"; es handelt sich hierbei
                            in der Neuzeit nur um verschiedene Verfahrensarten<note n="N.482">

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren 27
                                ff.</note>. Schon die steirische Landrechtsreformation von 1574
                                (<ref
                target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drqedit-cgi/zeige?sigle=SteirLRRef.+1574+(1575)">Art. 42</ref>) bestimmt, daß "im
                            Hofrechten in den Klagen das Aigenthumb nicht einzumengen sei"<note n="N.483">Vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                                Landschrannenverfahren 28.</note> Auch der Begriff des
                            Rechtsbesitzes, der <hi
                rend="it">possessio jurium</hi>, war in
                            Österreich im 16. Jh. bereits bekannt<note n="N.484">Dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Zur Dogmengeschichte des
                                Rechtsbesitzes, FS W. Wilburg z. 70. Geb. (Graz 1975)
                            473.</note>.</p>

            <p>Zu einer weitgehenden Rezeption des römisch-gemeinen Rechts kam es im
                            Bereich des materiellen Pfandrechts<note
                  n="N.485">Dazu <ref
                  target="http://drqerg.de/DRQI/weiss_untersuchungen2_02-03.jpg">E. WEISS, Pfandrechtl.
                                    Untersuchungen II (1910)</ref>; <ref
                  target="/o:repat.brauneder-1971-stillschweigende-hypotheken">W. BRAUNEDER, Die
                                    "stillschweigenden Hypotheken" und der österreichische
                                    Landesbrauch, in: Bericht über den 11. Österr. Historikertag in
                                    Innsbruck (Wien 1972) 226 ff.</ref>; <ref target="/o:repat.wesener-1973-pfandrecht">WESENER, Pfandrecht 257
                                    ff.</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. DEMELIUS, Don Joan
                                Manrique und das österreichische Hypothekenrecht der Rezeptionszeit,
                                FS. H. Eichler (1977) 101 ff. — Vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                R. H. KLINK, Die Behandlung der Pfandrechte in süddeutschen
                                Stadtrechten des 15. u. 16. Jh.s unter besonderer Berücksichtigung
                                der Rezeption (Diss. Tübingen 1975).</note>. Rezipiert wurden die
                            gemeinrechtlichen Bestimmungen über Rangprivilegien<note n="N.486">Dazu
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Pfandrecht 274 ff.</note>,
                            Verpfändung einer fremden Sache, Pfandrechte an Forderungen und
                            dinglichen Rechten, Afterpfand, Spezial- und Generalhypotheken<note
                  n="N.487">Dazu <ref target="/o:repat.wesener-1973-pfandrecht277">WESENER,
                                    Pfandrecht 277 ff.</ref>
              </note>.</p>

            <p>Die dingliche Wirkung eines vertraglichen Pfandrechts an Liegenschaften
                                <pb
                n="72"
                xml:id="S.72"/> hing aber davon ab, daß die
                            vorgeschriebenen Formen eingehalten wurden, d.h. daß die Eintragung in
                            das Grund- oder Satzbuch, bei adeligen Liegenschaften in Österreich
                            unter der Enns in das Landgedenkbuch bzw. später in das Protokoll des
                            Weisboten erfolgten<note n="N.488">Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Pfandrecht 264 ff.</note>.</p>

            <p>In der Steiermark allerdings bestand im 16. und 17. Jh. nicht die
                            Vorschrift, Hypotheken an ständischen Liegenschaften in ein bei Gericht
                            gefertigtes Protokoll eintragen zu lassen, sondern man verblieb hier
                            "bey den allgemeinen Römischen Rechten, die ein jede
                            privat-Pfand-Verschreibung für gültig erkennen"<note n="N.489">
                <ref
                target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA232.html">BECKMANN, Idea juris 202</ref>
                                s.v. "Hypotheca".</note>. Die sich aus diesem Mangel einer
                            Publizität ergebenden Mißstände<note n="N.490">
                <ref
                target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA232.html">BECKMANN, Idea juris
                                202</ref>.</note> haben vielleicht dazu geführt, daß die Steiermark
                            als erstes der altösterreichischen Länder im Jahre 1730 eine Landtafel
                                erhielt<note n="N.491">Dazu 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H.
                                DEMELIUS, Anzeiger Akad. Wien 83 (1946) 18; vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Pfandrecht 271
                            f.</note>.</p>

            <p>Rezipiert wurden auch eine Reihe von stillschweigenden Hypotheken des
                            gemeinen Rechts, so jene zugunsten des Fiskus, des Mündels, der
                            Ehegattin und des Vermieters<note n="N.492">
                <ref
                  target="/o:repat.1584-walther-trakt-riT.4.6">WALTHER, Crida-Ordnung (=
                                    Traktat IV) c. 6 / 3, 2</ref> spricht von "rechtlichen Pfandt";
                                dazu <ref target="/o:repat.brauneder-1971-stillschweigende-hypotheken">BRAUNEDER, Hypotheken 230
                                    ff.</ref>, vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                                Pfandrecht 274 ff.</note>. Mit diesen stillschweigenden Hypotheken
                            wurden die Prinzipien der Publizität und der Spezialität
                            durchlöchert.</p>

            <p>Die Unterscheidung zwischen Hypotheken als Pfandrechten an unbeweglichen
                            Sachen und Pignora als Pfandrechten an beweglichen Sachen, die dem
                            gemeinen Recht fremd ist, findet sich in <ref
                target="https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwGreneck1752/">Grenecks "Theatrum Jurisdictionis Austriacae</ref> "<note
                  n="N.493">Wien 1752, S. 238 a; dazu <ref
                  target="http://drqerg.de/DRQI/weiss_untersuchungen2_62-63.jpg">E. WEISS, Pfandrechtl.
                                    Untersuchungen II 63</ref>. Vgl. schon <ref target="/o:repat.1573-noestlrentw2.16">Entwurf Püdler (1573) II 16 §
                                    4</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, SZGerm 90
                                (1973) 394 f.</note>. Das Faustpfandprinzip bei beweglichen Sachen
                            hat jedenfalls im 18. Jh. auch in Österreich gegolten<note
                  n="N.494">Vgl. <ref target="/o:repat.codex-theresianus-inhalt3.7.1">Codex Theresianus III
                                    Cap. VII § I n. 5</ref>: "Dann ein Pfand kann nur an beweglichen
                                Dingen mittelst deren wirklicher Uebergab, eine Hypothek hingegen
                                insgemein nur an unbeweglichen Gütern, und lediglich in gewissen
                                unten berührenden Fällen auch an fahrenden Habschaften mittelst
                                gerichtlicher Verschreibung bestellt werden, obschon beide einerlei
                                Absicht und Wirkung haben." Vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, SZGerm 90 (1973) 395. Vgl. allgemein
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> W. HROMADKA, Die Entwicklung des
                                Faustpfandprinzips im 18. u. 19. Jh. (Köln — Wien 1971); dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, aaO., 391 ff.</note>.</p>
            <p>Bei Beckmann (<ref
                target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA267.html">Idea juris, S. 237
                                f.</ref> s.v. „JUS")<note
                  n="N.495">Dazu <ref
                target="/o:repat.wesener-1975-beckmann649">WESENER, Beckmann
                                649</ref>.</note> findet sich die Fünfzahl der dinglichen Rechte
                                (<hi
                rend="it">jura in re sive jura realia</hi>), die auf <ref
                target="http://diglib.hab.de/drucke/qun-299-2-20s/start.htm">Heinrich Hahn"s "Dissertatio de iure rerum et iuris in re
                                speciebus"</ref> vom Jahre 1639<note n="N.496">Helmestadi 1664; vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> STINTZING II 231;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> SÖLLNER, in: Handbuch PRG II/1,
                                591.</note> zurückgeht und in das ABGB (<ref
                target="/o:repat.1811-oestabgb#0308">§ 308</ref>) aufgenommen wurde<note n="N.497">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> EHRENZWEIG, System I/1, §
                                33; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER, PRG
                                125.</note>, nämlich <hi
                rend="it">dominium, possessio, jus
                                hereditarium, servitus, pignus sive hypotheca</hi>. <pb
                n="73" xml:id="S.73"/>
            </p>
          </div>
          <div xml:id="TA.5.3">
            <head>3. Schuldrecht</head>

            <p>Am stärksten und weitreichendsten war die Rezeption auf dem Gebiete des
                                Obligationenrechts<note n="N.498">Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WIEACKER, PRG 237 ff. — Zu den Lehren
                                des Usus modernus pandectarum 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> COING,
                                Europ. Privatrecht I 393 ff. 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENBERG/WESENER, PRG 128 ff. (§ 18. III); Zusammenstellung von
                                Monographien bei 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SÖLLNER, in:
                                Handbuch PRG II/1, 594 ff. — Für Österreich
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> CHARMATZ, Vertragstypen (1937) 30
                                f.</note>.</p>
            <p>Die Landtafel für Österreich ob der Enns von 1616/1629 (<ref target="/o:repat.1608-ooeltfl-linzT.3.1">III 1</ref> "Von contracten in gmain,
                            auch welche persohnen und von waß güetern zu contrahirn zuegelaßen oder
                            verbotten werden") und die " 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation
                            der vier Doktoren" von 1654 (II 1 "Von contracten und gedingen
                            insgemain, auch welche personen und von was güetern zu contrahiren
                            zuegelassen oder verbotten") haben im Buch über Kontrakte einen
                            allgemeinen Titel zum Kontraktsrecht; ein solcher fehlt noch in den
                            Entwürfen Püdler und Strein/Linsmayr.</p>

            <p>Die österreichischen Landrechtsentwürfe übernehmen das gemeinrechtliche
                            Vertragsschema; sie unterscheiden zwischen <hi
                rend="it">contractus
                                nominati</hi> und <hi rend="it">innominati</hi>
              <note n="N.499">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> STREIN/LINSMAYR II 14: "Von andern
                                contracten und gedingen, so nit sondere namen im rechten haben";
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation III § 2: "Solche contract
                                seind fürnemblich zwaierlei arth: etliche haben ihre sonderbare
                                aigne nahmen, in latein nominati contractus genant, alß darleihen,
                                bestehen oder in bestand lassen, zu threwen handen hinterlegen,
                                khaufen, verkhaufen, verpfenden, wechßlen etc., etliche aber haben
                                kheinen aignen sonderbaren nahmen, und derhalben innominati genant,
                                alß da ainer dem andern etwas gibt oder thuet, daß er ihm dagegen
                                ein anders geben oder thuen solle ..."; <ref
                  target="/o:repat.1608-ooeltfl-linzT.3.1.2">Oe. Ltf. III 1 § 2</ref>. Vgl.
                                    <ref target="/o:repat.codex-theresianus-inhalt3.2.2">Codex Theresianus III Cap.
                                    II, 2. Art. § VII</ref>. Dazu 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                MAYER-MALY, Bedeutung des Konsenses 100.</note>. Im Codex
                            Theresianus und im Entwurf Horten findet sich die Scheidung zwischen
                            Quasikontrakten und auf "bloßer natürlicher Billigkeit" beruhenden
                                Verbindlichkeiten<note n="N.500">
                <ref target="/o:repat.codex-theresianus-inhalt3.19">Codex Theresianus III Cap. XIX u. XX</ref>; dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Th. MAYER-MALY, Studien zum Vertrag,
                                II: "Von solchen Handlungen, die den Kontrakten in ihrer Wirkung
                                gleichkommen", FS z. 60. Geb. von W. Wilburg (Graz 1965) 129 ff.;
                                vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> B. KUPISCH, Die Versionsklage
                                (Heidelberg 1965) 48; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> G. WESENER, Von
                                der Lex Rhodia de iactu zum § 1043 ABGB, FS J. Bärmann (München
                                1975) 46.</note>. Die Kategorie der Quasikontrakte wurde erst von
                            Franz von Zeiller in der Sitzung der Hofkommission in Gesetzsachen am
                            28. April 1806 beseitigt<note n="N.501">
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                OFNER, Ur-Entwurf II 169 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                MAYER-MALY, FS Wilburg (Graz 1965) 133 f.</note>.</p>

            <p>Das in Gegenwart beider Beistände gegebene Versprechen, ein Darlehen zu
                            gewähren, wurde Ende des 16. Jh.s als verbindlich angesehen, auch wenn
                            das <hi
                rend="it">instrumentum mutui</hi> noch nicht gefertigt war<note
                  n="N.502">Entscheidung der niederösterreichischen Regierung vom 23.
                                Nov. 1593 bzw. 9. Juli 1594, bei <ref
                target="https://play.google.com/books/reader?id=yQJFAAAAcAAJ&amp;pg=GBS.PA123">SUTTINGER, Consuetudines
                                    Austriacae 115</ref> s.v. "Contract".</note>. Das
                            Darlehensversprechen wird hier vielleicht schon als Vorvertrag
                                aufgefaßt<note n="N.503">Zum Vorvertrag
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> B. WABNITZ, Der Vorvertrag in
                                rechtsgeschichtlicher und rechtsvergleichender Sicht (jur. Diss.
                                Münster 1962).</note>
              <pb n="74" xml:id="S.74"/>
            </p>

            <p>Rezipiert wurde die gemeinrechtliche Verschuldenslehre, die Lehre von den
                                Verschuldensgraden<note n="N.504">
                <ref
                target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA138.html">BECKMANN, Idea juris 108
                                    ff.</ref> s.v. "Dolus".</note>. Es wird unterschieden zwischen
                                <hi
                rend="it">dolus, culpa</hi> und <hi
                rend="it">casus</hi>, ferner
                            zwischen <hi
                rend="it">culpa lata, levis</hi> und <hi rend="it">levissima</hi>
              <note n="N.505">
                <ref
                  target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA140.html">BECKMANN, Idea juris 110</ref> s.v. "Dolus" (am Ende): "<hi rend="it">Quae hic dixi de dolo, culpa, ei casu, secundum juris
                                    R. principia, illa omnia hic in celeberrimo Ducatu Stiriae, et
                                    Archiducatu Austriae, eorumque Tribunalibus accurate
                                    observantur.</hi>" — Vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H.-J.
                                HOFFMANN, Die Abstufung der Fahrlässigkeit in der Rechtsgeschichte
                                (Berlin 1968) 111 ff.</note>.</p>
            <p>Nach der "Kompilation der vier Doktoren" (
              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            II 28 "Von cessionen und übergaben") erfolgt die Zession
                            "aigenthumblich"; sie ist kausal.</p>
            <p>
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation II 28 "Von cessionen und
                            übergaben.<lb/>Eß stehet einem ieden welcher seine vogtbare jahr
                            erraicht und über das seinige frei zu disponirn macht hat bevor seine
                            sprüch rechten und gerechtigkheiten einem andern genzlich oder zum theil
                            aigenthumblich zu übergeben, doch solle bei dergleichen übergaben was
                            hernach volgt beobacht werden:<lb/>§ 1. Erstlichen wollen und ordnen
                            wir, daß hin führan in allen cessionen und übergaben die wahre und
                            aigentliche ursach warumb solche übergab beschehen außtrückhlich gesezt,
                            wiederigen falls bei gericht darauf kein execution erthailt, sondern die
                            sach auf weitere erkhantnus gestellt werde."</p>
            <p>Im Allegat hierzu werden die "<ref
                target="http://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10349016.html">Decisiones aureae</ref>" von Berlichius angeführt<note
                  n="N.506">Allegat: "Berlichius in suis decis. aureis. decis. 33 n. 28". Zu
                                    <ref target="http://gso.gbv.de/DB=1.28/CMD?ACT=SRCHA&amp;IKT=8002&amp;TRM=%271:041450D%27">Berlichs "Decisiones aureae" I-II (1656), III (1668)</ref> vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SÖLLNER, in: Handbuch PRG II/1, 580;
                                vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> STINTZING, I 736 f. — Die Lehre
                                von der erb- und eigentümlichen Zession der Forderung wird erst
                                Schilter zugeschrieben; so 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> K. LUIG,
                                Zur Geschichte der Zessionslehre (Köln — Graz 1966) 31 f.; diesem
                                folgend 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER, PRG 130;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> B. HUWILER, Der Begriff der Zession
                                in der Gesetzgebung seit dem Vernunftrecht (Zürich 1975) 29. <ref target="https://opacplus.bsb-muenchen.de/search?id=BV010709114&amp;db=100">Johann Schilters "Exercitationes ad 50 libros
                                    Pandectarum"</ref> sind erstmals 1675 — 1684 erschienen
                                (
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SÖLLNER, aaO., 539). Die
                                "eigentümliche" Zession findet sich aber schon in der "Kompilation
                                der vier Doktoren" von 1654/1658.</note>.</p>
            <p>Die "lex Anastasiana"<note n="N.507">
                <ref target="/o:repat.initia-codex-digesta-institutiones#C.4.35">Cod.
                                    Iust. 4, 35, 22</ref> (a. 506); vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> KASER, RPR II 453.</note> wurde von
                            Ferdinand III. mit Generalmandat vom 2. Juni 1649<note n="N.508">Kaiserl. Declaratoria super constitutionem Anastasianam vom 2. Juni
                                1649, 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Codex Ferd.-Leop. no. 137; vgl.
                                dazu <ref target="/o:repat.codex-theresianus-inhalt3.394">Ph. HARRAS R. v.
                                    HARRASOWSKY, Codex Theresianus III (Wien 1884) 394 A. 5</ref>;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> EHRENZWEIG, System II/1, § 331 A.
                                2.</note> für Schlesien bestätigt; dieses Generalmandat wurde auch
                            in den altösterreichischen Ländern beachtet<note
                  n="N.509">Vgl. <ref
                  target="https://books.google.at/books?id=SuNfAAAAcAAJ">REUTTER, Viginti quinque tabulae iurid., ad
                                    Tab. XVI n. 15</ref>; <ref target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA423.html">BECKMANN, Idea juris 393</ref> (s.v. "Rechtshändel"): unrichtig
                                2. Juni 1619. — Die Lex Anastasiana ist dem geltenden
                                österreichischen Recht fremd (
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                EHRENZWEIG, System II/1, § 331 A. 2).</note>.</p>
            <p>Im österreichischen Bürgschaftsrecht<note n="N.510">Dazu <ref target="/o:repat.wesener-1971-buergschaftsrecht673">G. WESENER, Die
                                    Entwicklung des Bürgschaftsrechts in den altösterreichischen
                                    Ländern, Rec. Soc. J. Bodin 29 (1971) 673 ff.</ref> Vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> K. R. MAIER. Die Bürgschaft in
                                süddeutschen und schweizerischen Gesetzbüchern. 16. bis 18.
                                Jahrhundert (Tübingen 1980).</note> haben sich zum Teil
                            deutschrechtliche Grundsätze erhalten, so das Prinzip, daß der Gläubiger
                            zunächst auf <pb
                n="75"
                xml:id="S.75"/> den Bürgen greifen solle:
                            "Bürgschaft fallet, wann der Creditor den Principalen vor dem Bürgen
                            klagt." (Entscheidung der niederösterreichischen Regierung von
                                1571)<note
                  n="N.511">Motiven <hi
                  rend="it">ad Sent. in excels.
                                    Regimine publ. 3. Maji 1571</hi>, bei <ref
                target="https://play.google.com/books/reader?id=yQJFAAAAcAAJ&amp;pg=GBS.PA065">SUTTINGER, Consuetudines
                                    Austriacae 57</ref>.</note>. Dieser Grundsatz galt noch im
                            österreichischen Recht des 18. Jh.s<note
                  n="N.512">Vgl. <ref
                target="/o:repat.wesener-1971-buergschaftsrecht680">WESENER,
                                    Bürgschaftsrecht 680</ref>.</note>. Nach steirischem
                            Landesbrauch allerdings mußte der Gläubiger wie nach gemeinem Recht
                            zunächst den Schuldner gerichtlich klagen; erst wenn sich herausstellte,
                            daß dieser nicht solvent war, konnte er sich an den Bürgen halten<note n="N.513">
                <ref
                target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA185.html">BECKMANN, Idea juris
                                    155</ref> s.v. "Fidejussio".</note>. Es gab aber bestimmte
                            Fälle, wo auch in der Steiermark zuerst der Bürge belangt werden
                                konnte<note
                  n="N.514">Dazu <ref
                target="/o:repat.wesener-1971-buergschaftsrecht681">WESENER,
                                    Bürgschaftsrecht 681</ref>.</note>. Der Schuldner war nach
                            österreichischem Landesbrauch "von Rechtens wegen schuldig", den Bürgen
                            schadlos zu halten; üblicherweise wurde allerdings ein Schadlosbrief
                            gefertigt (<ref
                target="/o:repat.1584-walther-trakt-riT.11.4">Walther, Traktat XI
                                4</ref>). Der von Rechts wegen eintretende Regreßanspruch ist
                            deutschrechtlicher Herkunft<note
                  n="N.515">Dazu <ref target="/o:repat.wesener-1971-buergschaftsrecht684">WESENER,
                                    Bürgschaftsrecht 684</ref>.</note>.</p>

            <p>Geltung erlangt haben in Österreich das "Senatus Consultum Vellejanum"
                            und die Authentica "Si qua mulier"<note
                  n="N.516">Dazu <ref
                    target="http://digital.staatsbibliothek-berlin.de/werkansicht/?PPN=PPN819001112&amp;PHYSID=PHYS_0392">STOBBE/LEHMANN, DPR III/3<hi
                  rend="sup">3</hi> 378 ff.</ref>; <ref target="/o:repat.wesener-1971-buergschaftsrecht688">WESENER,
                                    Bürgschaftsrecht 688</ref>; nun 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                LEHNER, SC Velleianum, SZGerm 105 (1988) 270 ff.</note>. Frauen
                                können<note
                  n="N.517">Zum folgenden <ref
                target="/o:repat.wesener-1971-buergschaftsrecht688">WESENER,
                                    Bürgschaftsrecht 688</ref>.</note> "sich der weiblichen
                            Freyheiten nach genuegsamer Erinderung derselben gänzlich verzigen und
                            begeben" (<ref
                target="/o:repat.1584-walther-trakt-riT.11.3">Walther, Traktat XI
                                3/3</ref>). Der Verzicht einer Frau auf die Rechtswohltat des
                            "Senatus Consultum Vellejanum" muß certioriert werden. Nach der
                            Exekutionsordnung für Österreich unter der Enns vom 27. Juli 1655, 10.
                            Titel, § 6 (<ref
                target="https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/codexaustriacus1704bd1/315">Codex Austriacus I, p. 307</ref>)
                            müssen Frauen vor dem Verzicht durch zwei Rechtsgelehrte oder sonstige
                            rechtskundige, adelige Männer und "Zeugsfertiger" an ihre Freiheiten
                            erinnert werden. Kaiser Joseph I. verfügte mit Patent vom 15. Okt. 1710
                                (<ref
                target="https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10487835_00638.html">Codex Austriacus Suppl. Bd. I, p.
                                616 ff.</ref>), daß die "Certiorirung der Weiber" in allen
                            landesfürstlichen Städten und Märkten in Österreich unter und ob der
                            Enns (ausgenommen die Stadt Wien) in der Weise erfolgen solle, daß die
                            Frauen mit einem oder zwei Beiständen vor dem Richter und Rat der Stadt
                            oder des Marktes persönlich erscheinen und vom Rat ihrer weiblichen
                            Freiheiten, des "Senatus Consultum Vellejanum" und Ehefrauen zugleich
                            der Authentica "Si qua mulier" eingehend erinnert und certioriert
                            werden. Der Verzicht erfolgt schriftlich mittels einer Urkunde, die von
                            den Rechtsgelehrten bzw. dem Magistrat als Zeugen unterschrieben
                                wird<note
                  n="N.518">Belege bei <ref
                  target="/o:repat.wesener-1971-buergschaftsrecht688">WESENER,
                                    Bürgschaftsrecht 688 A. 62</ref>. Vgl. <ref target="/o:repat.1608-ooeltfl-linzT.3.41.2">Oe. Ltf. III 41 § 2 am
                                    Ende</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation II 21:
                                "Von Vellejanischen rechten und weiblichen freiheiten in bürgschaft-
                                und andern verschreibungen".</note>. <pb
                n="76" xml:id="S.76"/>
            </p>

            <p>Das Darlehensverbot des "Senatus Consultum Macedonianum" wurde rezipiert
                            durch ein Generalmandat Kaiser Rudolfs II. vom 18. Juli 1589 für
                            Österreich unter der Enns und ein Generale vom 22. Dez. 1593 für
                            Österreich ob der Enns<note n="N.519">
                <ref
                  target="https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/codexaustriacus1704bd2/0301">Codex
                                    Austriacus II 297 f.</ref>; <ref
                  target="https://play.google.com/books/reader?id=yQJFAAAAcAAJ&amp;pg=GBS.PA775">SUTTINGER, Consuetudines
                                    Austriacae 767</ref> s.v. "Senatus Consultum Macedonianum". Vgl.
                                    <ref target="/o:repat.1526-noelrentwBuch.3.6.10">Zeiger III 6 §
                                    10</ref>; 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation II 3: "Von
                                der unvogtbaren Khinder schulden und den Macedonischen rechten";
                                    <ref
                  target="https://books.google.at/books?id=SuNfAAAAcAAJ">REUTTER, Viginti quinque tabulae iurid.,
                                    ad Tab. XVI n. 12</ref>; <ref
                  target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA465.html">BECKMANN, Idea juris 435 f.</ref> s.v. "Senatus-Consultum
                                Macedonianum". —Vgl. <ref
                  target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n79">CHORINSKY, Vormundschaftsrecht 62</ref>, <ref
                  target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n228">211</ref>; <ref
                  target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe622">WESENER,
                                    Landesordnungsentwürfe 622</ref>; <ref target="/o:repat.wesener-1976-stellungkind461">ders., Stellung des
                                    Kindes 461</ref>.</note>.</p>

            <p>Im 16. und 17. Jh. ist in Österreich der Kauf dem römisch-gemeinen Recht
                            entsprechend bereits ein Konsensualvertrag, perfekt mit der Einigung der
                            Vertragsparteien über Ware und Preis, sofern nicht ausdrücklich
                            Schriftform vereinbart ist<note
                  n="N.520">Belege bei <ref
                target="/o:repat.wesener-1972-kauf436">WESENER, Kauf 436</ref>.</note>.
                            Beim Kauf von Liegenschaften wurde in der Regel vereinbart, daß ein
                            "landsbreuchiger" Kaufbrief aufgerichtet und gefertigt werden solle; ein
                            solcher Kaufbrief enthielt die Kaufabrede mit der "Scherm- und
                                Landschadenbund-Verbindung"<note n="N.521">
                <ref
                  target="/o:repat.wesener-1972-kauf436">WESENER, Kauf 436 f.</ref> Vgl.
                                oben nach <ref target="#N.459">Anm. 459</ref>. Zum "Landschadenbund"
                                vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Landschrannenverfahren
                                50 ff.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> VILFAN, Rechtsgeschichte der
                                Slowenen 154 f.</note>.</p>
            <p>Die österreichischen Landrechtsentwürfe (<ref
                target="/o:repat.1526-noelrentwBuch.3.7.1">Zeiger III 7 §§ 1-3</ref>; <ref target="/o:repat.1573-noestlrentw3.1">Püdler III §§ 1-30</ref>;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Strein/Linsmayr II 1 §§ 2-20;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation II 10 §§ 2-13; <ref
                target="/o:repat.1608-ooeltfl-linzT.3.14.2">Oe. Ltf. III 14 §§ 2-11</ref>)
                            enthalten eine Reihe von Veräußerungsverboten und Kauf- und
                            Verkaufsbeschränkungen, die zum Teil aus dem gemeinen Recht übernommen
                            sind, zum Teil altes heimisches Rechtsgut darstellen<note n="N.522">
                <ref
                target="/o:repat.wesener-1972-kauf440">WESENER, Kauf 440</ref>.</note>.
                            Dem römisch-gemeinen Recht entspricht das Veräußerungsverbot für
                            Liegenschaften, die zum Heiratsgut (dos) gehören; diese kann der Ehemann
                            auch nicht mit Zustimmung seiner Frau veräußern (<ref target="/o:repat.1573-noestlrentw3.3"> Püdler III § 3</ref>); in Notfällen
                            soll eine Veräußerung mit Zustimmung der Verwandten der Frau zulässig
                            sein (so 
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Strein/Linsmayr II 1 § 9).
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation II 10 § 8 verlangt die
                            Einwilligung der Obrigkeit (vgl. <ref
                target="/o:repat.1608-ooeltfl-linzT.3.14.5">Oe. Ltf. III 14 § 5</ref>; <ref
                target="/o:repat.1608-ooeltfl-linzT.3.39">39</ref>)<note n="N.523">
                <ref target="/o:repat.wesener-1972-kauf440">WESENER, Kauf 440</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                BRAUNEDER, Ehegüterrecht 190.</note>
            </p>

            <p>Aus dem gemeinen Recht stammt auch das Veräußerungsverbot für
                            streitbefangene Güter (<hi
                rend="it">res litigiosae</hi>) (<ref
                target="/o:repat.1526-noelrentwBuch.3.7.2">Zeiger III 7 § 3</ref>; <ref target="/o:repat.1573-noestlrentw2.1.26">Püdler II 1 § 26</ref>;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Strein/Linsmayr III § 19; <ref target="/o:repat.1608-ooeltfl-linzT.3.14.7">Oe. Ltf. III 14 § 7</ref>; anders
                            

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation II 10 § 13).
                            Veräußerungsbeschränkungen gelten für Liegenschaften und für wertvolle
                            Fahrnis von Pupillen und Minderjährigen<note n="N.524">
                <ref target="/o:repat.wesener-1972-kauf441">WESENER, Kauf
                            441</ref>.</note>.</p>
            <p>In den Landrechtsentwürfen findet sich das Institut der <hi
                rend="it">laesio enormis</hi> zugunsten beider Teile<note n="N.525">
                <ref
                target="/o:repat.wesener-1972-kauf443">WESENER, Kauf 443</ref>.</note>.
                                <ref
                target="/o:repat.1608-ooeltfl-linzT.3.14.23">Oe. Ltf. III 14 § 23</ref>
                            verweist auf die "algemainen beschriben rechte". <pb
                n="77" xml:id="S.77"/>
            </p>

            <p>Die Landrechtsentwürfe kennen keinen gutgläubigen Erwerb vom
                            Nichtberechtigten (<ref
                target="/o:repat.1573-noestlrentw2.1">Püdler II 1 §
                                23</ref>). Der Kauf von geraubten, gestohlenen, veruntreuten und
                            anderen fremden Sachen wird als nichtig bezeichnet. Die Unwirksamkeit
                            des Vertrages bei fehlendem Eigentum des Verkäufers und
                            Schlechtgläubigkeit des Käufers geht wohl auf die kanonistische Lehre
                            zurück. Wer wissentlich fremdes Gut kauft oder verkauft, macht sich
                            strafbar (<ref
                target="/o:repat.1526-noelrentwBuch.3.7.2">Zeiger III 7 §
                                2</ref>, vgl. <ref
                target="/o:repat.1526-noelrentwBuch.3.7.6">§
                                6</ref>)<note n="N.526">
                <ref target="/o:repat.wesener-1972-kauf444">WESENER, Kauf 444 f.</ref>, auch zum folgenden.</note>.</p>

            <p>Die Eviktionshaftung war somit auf jene Fälle beschränkt, wo der Käufer
                            in gutem Glauben eine fremde Sache gekauft hatte. Wie den deutschen
                            Landrechten liegt wohl auch den österreichischen Landrechtsentwürfen das
                            Eviktionsprinzip zugrunde. <ref
                target="/o:repat.1573-noestlrentw3.24">Püdler
                                III § 24</ref> enthält auch die Ausnahme des römischen Rechts (<ref target="/o:repat.initia-codex-digesta-institutiones#19.1">Dig. 19, 1, 30, 1</ref>), wonach ein
                            gutgläubiger Käufer gegen den Verkäufer, der ihm wissentlich ein fremdes
                            Gut verkauft hat, schon vor erfolgter Eviktion vorgehen kann: "ehe und
                            zuvor er mit rechten darumben fürgenomben würdt".</p>

            <p>Schon die mittelalterliche Doktrin hatte aus der römischrechtlichen
                            Haftung des Verkäufers für das <hi rend="it">habere licere</hi>
                            (Eviktionsprinzip) unter dem Einfluß der germanischen Rechtsanschauungen
                            vom Zug auf den Gewähren eine prozessuale Defensionspflicht des
                            Verkäufers und eine Klage auf Defension entwickelt; der
                            deutschrechtliche Gedanke der Schermungspflicht lebte in dieser Gestalt
                            weiter.</p>

            <p>Die Gewährleistungspflicht des Verkäufers wegen Rechtsmängel nach dem
                            österreichischen Recht des 16. und 17. Jh.s hat eine grundlegende
                            Darstellung durch Ernst Rabel<note n="N.527">
                <ref target="https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.hnfba5">Die
                                    Haftung des Verkäufers wegen Mangels im Rechte I (Leipzig 1902)
                                    202 ff.</ref>
              </note> gefunden.</p>
            <p>Nach den bayerischen und österreichischen Rechtsquellen des Mittelalters
                            bestand Schirmungspflicht von Rechts wegen, ohne daß es einer besonderen
                            Abrede (Schirm-Verschreibung) bedurfte (

              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            Bayerisches Landrechtsbuch von 1346, Art. 192; <ref
                target="http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?db=dig&amp;darstellung=v&amp;index=buecher&amp;term=WienStRb.&amp;seite=g076-077">Wiener Stadtrechtsbuch Art. 74</ref>, <ref
                target="http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?db=dig&amp;darstellung=v&amp;index=buecher&amp;term=WienStRb.&amp;seite=g078-079">77</ref>, <ref target="http://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?db=dig&amp;darstellung=v&amp;index=buecher&amp;term=WienStRb.&amp;seite=g082-083">82</ref>). Diese Gewährleistungspflicht entspricht dem älteren
                            deutschen Recht wie dem gemeinen Recht.</p>
            <p>Diese ipso iure-Haftung des Verkäufers<note n="N.528">
                <ref target="/o:repat.wesener-1972-kauf445">WESENER, Kauf 445
                                f.</ref>

              </note> findet sich auch in den Landrechtsentwürfen des 16.
                            Jh.s für Österreich unter der Enns (<ref
                target="/o:repat.1526-noelrentwBuch.3.8.8">Zeiger III 8 § 8</ref>; <ref target="/o:repat.1573-noestlrentw2.4">Püdler II 4 § 1</ref>;
                            
              <!-- Noch kein Digitalisat --> Strein/Linsmayr II 4 § 1) und in der <ref target="/o:repat.1608-ooeltfl-linzT.3.21.1">Oe. Landtafel III 21 § 1</ref>: "Ein
                            ieder kauf tregt die gewehrschaft und schermung auf dem rucken."</p>

            <p>Die Sachmängelhaftung ist in den österreichischen Landrechtsentwürfen wie
                            in den meisten Stadt- und Landrechten der Zeit nur sehr kursorisch
                            behandelt. Sie hatte in der Rezeptionszeit wohl keine allzu große
                            praktische Bedeutung, weil der Warenverkehr, vor allem in den Städten,
                            polizeilich <pb
                n="78" xml:id="S.78"/> streng kontrolliert wurde<note n="N.529">
                <ref
                target="/o:repat.wesener-1972-kauf447">WESENER, Kauf
                                    447</ref>.</note>. Während nach römischem Recht der Käufer
                            grundsätzlich ein freies Wahlrecht zwischen Wandlung und Preisminderung
                            hatte, herrschte im Usus modernus unter deutschrechtlichem Einfluß die
                            Auffassung, daß die Wandlungsklage (<hi
                rend="it">actio
                                redhibitoria</hi>) nur gewährt werde, wenn der Fehler derart sei,
                            daß er den Gebrauch der Sache ausschließe. Das Wandlungsrecht wurde in
                            Anlehnung an die deutschrechtliche Hauptmängeltheorie nur bei besonders
                            gravierenden Mängeln zugelassen. Diese Auffassung findet sich in etwas
                            modifizierter Form auch in den österreichischen Landrechtsentwürfen<note n="N.530">
                <ref target="/o:repat.wesener-1972-kauf448">WESENER, Kauf
                                    448</ref>.</note>.</p>
            <p>Hinsichtlich der Gefahrtragung galt nach dem <ref
                target="/o:repat.1573-noestlrentw2.1">Entwurf Püdler II 1 § 50</ref> noch
                            die deutschrechtliche Regelung: Die Gefahr geht über mit "Einantwortung
                            und Tradition" (dazu <ref
                target="#5.2">o. V.2</ref>); ferner geht sie
                            über bei Annahmeverzug des Käufers (<ref
                target="/o:repat.1573-noestlrentw3.51">Püdler III § 51</ref>). Die Nutzungen hingegen stehen dem Käufer
                            schon ab Vertragsabschluß zu (<ref target="/o:repat.1573-noestlrentw2.1">Püdler
                                II 1 § 36</ref>). Die "Kompilation der vier Doktoren"
                            (

              <!-- Noch kein Digitalisat --> II 10 § 33) übernahm die
                            römischrechtlichen Sätze und ließ die Gefahr mit Perfektion des
                            Kaufvertrages übergehen (<ref
                target="http://drqerg.de/DRQC/initia_institutionum.html#3.23">Inst. 3, 23,
                                3</ref>; <ref
                target="/o:repat.initia-codex-digesta-institutiones#4.48">Cod. Iust. 4, 48, 1</ref>).
                            Auch die <ref
                target="/o:repat.1608-ooeltfl-linzT.3.14.33">Oe. Landtafel III 14 §
                                33</ref> folgt den "algemainen rechten und billichkait" und läßt die
                            Gefahr mit Vertragsabschluß übergehen, sofern nicht anderes vereinbart
                            ist; der Verkäufer haftet jedenfalls bis zur Übergabe für "müglichen
                            vleiß zu erhaltung des verkauften guets und abwendung schadens und
                                verderbens"<note n="N.531">
                <ref target="/o:repat.wesener-1972-kauf448">WESENER, Kauf 448 f.</ref>
              </note>.</p>

            <p>Für Miete und Pacht findet sich im österreichischen Sprachgebrauch die
                            Bezeichnung "Bestand(vertrag)"<note n="N.532">Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> EHRENZWEIG, System II/1, § 369 A. 2;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, SZGerm 91 (1974) 341 A. 27;
                                vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> 339 A. 17.</note>. In den
                            österreichischen Ländern wurde der römisch-gemeinrechtliche Satz "Kauf
                            bricht Miete" grundsätzlich übernommen<note n="N.533">
                <ref target="/o:repat.1573-noestlrentw3.7">Püdler III 7 § 20</ref>: "kauf
                                brechen alle bestand"; 

                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                Strein/Linsmayr II 5 § 21: "Durch verkhaufung oder auch
                                vertestierung und rechtlichen verlust des bestandgutes wirdet ein
                                jeder Bestand zerstoßen." — Wiener Advokatenordnung von 1700, § 47
                                    (<ref
                  target="https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/codexaustriacus1704bd1/055">Codex Austriacus I 47</ref>): durch
                                Verkauf werden "die Bestandcontracten auffgehoben und annuliert";
                                    <ref
                target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA317.html">BECKMANN, Idea juris
                                    287</ref> s.v. "Locatio et conductio" in fine: "Kauff bricht
                                Mieth und Bestand".</note>; es wurden aber die landsbräuchigen Miet-
                            und Kündigungsfristen beibehalten<note n="N.534">Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> E. SCHWIND, Kauf bricht Miete, FS z.
                                Jahrhundertfeier des ABGB II (Wien 1911) 930 ff., bes.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 936 f.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> K. GENIUS, Der Bestandsschutz des
                                Mietverhältnisses in seiner historischen Entwicklung bis zu den
                                Naturrechtskodifikationen (Stuttgart — Berlin — Köln — Mainz 1972)
                                201; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, SZGerm 91 (1974)
                                339.</note>.</p>
            <p>Die <hi
                rend="it">actio legis Aquiliae</hi> wurde auch in Österreich
                            rezipiert, freilich in modifizierter Form<note n="N.535">Dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> H. KAUFMANN, Rezeption und Usus
                                modernus der actio legis Aquiliae (Köln —Graz 1958), bes. 29 ff.;
                                vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENBERG/WESENER, PRG 132 £. (§
                                18 III. 6).</note>. Beckmann (<ref
                target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA035.html">Idea juris, S. 5</ref>, s.v. "Actio legis aquiliae" <pb
                n="79" xml:id="S.79"/> am Ende) führt aus: "<hi rend="it">Hinc nos materiam
                                legis aquiliae adpraesentem Rerum publicarum Statum recte
                                applicamus, omissis antiquis obsoletis etc. Actio legis aquiliae
                                hodie habet locum, quando quis vel ipse ut pater familias, vel ejus
                                uxor, liberi aut famuli, vel ancillae in corpore laeduntur, auf
                                quando ejus canis, equus, bos, vel alia domestica animalia ab alio
                                injuste vulnerantur vel laeduntur.</hi>".</p>
            <p>Rezipiert wurde auch das Institut der Gläubigeranfechtung. Schon <ref
                target="/o:repat.1584-walther-trakt-riT.4.10">Walthers Cridaordnung (= Traktat
                                IV) c. 10</ref> sieht eine solche vor<note
                  n="N.536">Eine
                                Handschrift verweist auf <ref
                  target="/o:repat.initia-codex-digesta-institutiones#D.42.8">Dig. 42,
                                    8</ref>. — Vgl. <ref target="/o:repat.1573-noestlrentw3.127">Püdler III
                                    127</ref>; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Strein/Linsmayr IV 18
                                § 29; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation II 23 § 24; <ref target="/o:repat.1608-ooeltfl-linzT.3.28.29">Oe. Ltf. III 28 § 29</ref>.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation II 31 § 8 erwähnt
                                ausdrücklich die <hi rend="it">actio Pauliana</hi> (einjährige
                                Verjährungsfrist). — Zur Geschichte der actio Pauliana
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> J. A. ANKUM, De Geschiedenis der
                                "Actio Pauliana" (Zwolle 1962). Vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Konkursrecht 554 (A. 155).</note>.</p>
            <p>Die "Kompilation der vier Doktoren" (

              <!-- Noch kein Digitalisat --> II 31
                            "Von der praescription und verjährung") übernimmt weitgehend die
                            gemeinrechtlichen Fristen<note n="N.537">Unter Anführung von
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Schneideweins Institutionenkommentar,
                                Lib. II 6 (de speciebus praescript. n°. 62).</note>. Eine
                            halbjährige Präskriptionsfrist gilt für die <hi rend="it">actio
                                redhibitoria</hi> (

              <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation II 31
                            § 7), eine einjährige Frist für alle Gewalts- und Injurienklagen, die
                                <hi
                rend="it">actio quanti minoris</hi> und die <hi
                rend="it">actio
                                Pauliana</hi> (§ 8), zwei Jahre für die <hi
                rend="it">exceptio non
                                numeratae pecuniae</hi> (§ 9), drei Jahre für die Ersitzung
                            beweglicher Güter (§ 10), fünf Jahre für die <hi
                rend="it">querela
                                inofficiosi testamenti</hi> (§ 13)<note n="N.538">Vgl.
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Erbrecht 184 (A.
                            70).</note>. Liegende Güter werden in 32 Jahre präkludiert und verjährt
                            (§ 13)<note
                  n="N.539">Die Frist von 32 Jahren galt nach österreichischem
                                Landesrecht auch für die <hi rend="it">actio ad supplendam
                                    legitimam</hi>; vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                                Erbrecht 185 (A. 73).</note>.</p>

            <p>Das Prinzip der anteiligen Gläubigerbefriedigung im Konkursverfahren hat
                            sich in Österreich Mitte des 16. Jh.s durchgesetzt<note n="N.540">Dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Zur Entwicklung des
                                Konkursrechtes in den altösterreichischen Ländern, vornehmlich im
                                16. u. 17. Jh., FS H. Baltl z. 60. Geb. (Innsbruck — München 1978)
                                535 ff.</note>.</p>
          </div>
          <div xml:id="TA.5.4">
            <head>4. Erbrecht</head>
            <p>Hinsichtlich der Rezeption im Bereiche des Erbrechts<note n="N.541">Dazu
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> G. WESENER, Geschichte des Erbrechtes
                                in Österreich seit der Rezeption (Graz — Köln 1957), bes. 190 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> COING, Europ. Privatrecht 1557 ff.;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> FLOSSMANN, Consuetudo 213 ff. —
                                Literatur zum Erbrecht des Usus modernus bei
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> SÖLLNER, in: Handbuch PRG II/1, 602
                                ff.</note> ist streng zwischen den Gebieten des gesetzlichen und des
                            testamentarischen Erbrechts zu unterscheiden.</p>

            <p>Bei der gesetzlichen Erbfolge galt in Österreich bis zur Einführung der
                                "<ref
                target="/o:repat.1720-erbrecht">Neuen Satz- und Ordnung vom Erbrecht
                                außer Testament</ref>" von 1720 (bzw. 1729, 1737 u. 1747, vgl. <ref
                target="#2.2">o. II. 2</ref>) im wesentlichen das alte
                            österreichische <pb
                n="80" xml:id="S.80"/> Verwandtenerbrecht des
                            Mittelalters, so insbesondere Fallrecht, Ausschluß der Aszendenten von
                            der Erbfolge, erste und zweite Parentel (Deszendenten und Geschwister
                            samt Nachkommen). Bezüglich der übrigen Seitenverwandten setzte sich
                            allerdings schon im 16. Jh. das Prinzip der Gradesnähe durch.</p>
            <p>Erst die "Neue Satz- und Ordnung vom Erbrecht außer Testament" brach mit
                            den alten Grundsätzen des österreichischen Rechts und übernahm beinahe
                            unverändert das justinianische Erbfolgesystem, wobei allerdings auch
                            weiterhin die zweite Parentel (Geschwister und deren Nachkommen)
                            erhalten blieb. Die Einführung der "Neuen Satz- und Ordnung" bedeutet
                            eine Spätrezeption auf dem Gebiete des gesetzlichen Erbrechts.</p>

            <p>Wesentlich stärker war bereits im 16. Jh. die Rezeption des
                            testamentarischen Erbrechts, weniger allerdings, was die äußere Form des
                            Testaments und der Testamentserrichtung betrifft, als vor allem in
                            Hinblick auf den Testamentsinhalt<note n="N.542">Zum folgenden
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Erbrecht 192 f.</note>. Die
                            gemeinrechtlichen Bestimmungen über Erbeinsetzung, Legate und
                            Substitutionen erlangten fast unverändert zur Gänze in Österreich
                            Geltung. Dies ist wohl daraus zu erklären, daß der Landesbrauch im
                            Mittelalter zwar eigene Testamentsformen entwickelt hatte, inhaltlich
                            aber über ein Legatentestament nicht hinausgekommen war; eine
                            Erbeinsetzung war nach deutschem Recht nicht erforderlich gewesen. Im
                            16. Jh. wurde nun die Erbeinsetzung Voraussetzung für die Gültigkeit des
                            Testaments; die Unterscheidung zwischen Testament und Kodizill fand
                            Eingang. In den niederösterreichischen Landen erlangte das Prinzip der
                            Testierfreiheit Geltung, was die Aufnahme des römischen
                            Pflichtteilsrechts zur Folge hatte; wie in den meisten deutschen
                            Gebieten konnte sich allerdings das formelle Noterbrecht nicht
                            durchsetzen. In Tirol blieb die letztwillige Verfügungsgewalt des
                            Testators auf Teile seines Vermögens beschränkt (System der
                            Erbschaftsreserve); hier erfolgte keine Rezeption des römischen
                            Pflichtteilsrechts.</p>

            <p>Was die Testamentsformen betrifft, so wurde in Österreich nicht das
                            justinianische Siebenzeugentestament rezipiert, sondern es bestanden
                            wesentlich einfachere Formerfordernisse. Abgesehen von der Zulässigkeit
                            des holographen Testaments ohne jegliche Zeugen, das sich wohl aus der
                            Siegelurkunde entwickelt hatte, galten auch für allographe Testamente im
                            Vergleich zum römisch-gemeinen Recht Formerleichterungen. Nicht nur, daß
                            die Zeugenanzahl wesentlich herabgesetzt war, bestand auch nicht das
                            Erfordernis der persönlichen und gleichzeitigen Anwesenheit der Zeugen,
                            sofern die Testamentsurkunde vom Testator eigenhändig unterschrieben und
                            mit Siegel oder Petschaft versehen war. Die Möglichkeit der Übersendung
                            der Testamentsurkunde an die Zeugen mit "<ref
                target="https://drw-www.adw.uni-heidelberg.de/drw-cgi/zeige?artikel=Bittzettel">Petzetln</ref>", in denen diese um die
                            Testamentsfertigung ersucht wurden, eine Eigentümlichkeit des
                            österreichischen Rechtes, blieb erhalten. Das Naturrecht führte im 18.
                            Jh. zum <pb
                n="81"
                xml:id="S.81"/> Verschwinden fast aller Formen; es
                            wurde nur mehr der Beweis des Letzten Willens des Erblassers
                                verlangt<note n="N.543">So 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER,
                                Erbrecht 193. — Zum Noterbrecht vgl. auch <ref
                  target="/o:repat.wesener-1970-testierfreiheit569">WESENER,
                                    Beschränkungen der Testierfreiheit in deutschen
                                    Stadtrechtsreformationen und Landrechten der Rezeptionszeit,
                                    Festgabe U. v. Lübtow z. 70. Geb. (Berlin 1970) 569 ff.</ref>;
                                zum System der Erbschaftsreserve <ref target="/o:repat.wesener-1970-testierfreiheit575">ebd. 575 ff.</ref>
                                Vgl. 

                <!-- Noch kein Digitalisat --> BRAUNEDER, Ehegüterrecht 272 f.;
                                in Wien wurde die <hi rend="it">legitima</hi> bereits 1513
                                berücksichtigt (
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Brauneder, aaO., 273
                                A. 178). — Zur Quart der armen Witwe 
                <!-- Noch kein Digitalisat -->
                                WESENER, Erbrecht 117 f.; 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> DERS.,
                                Pflichtteilsrecht und Unterhaltsanspruch des überlebenden Ehegatten
                                in historischer Sicht, in: Reformen des Rechtes. FS zur
                                200-Jahr-Feier der Rechtswiss. Fak. der Univ. Graz (Graz 1979) 95
                                ff., bes. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> 111 ff.</note>.</p>
            <p>Auch die römisch-gemeinrechtlichen Institute des <hi
                rend="it">beneficium
                                inventarii</hi> (<ref
                target="/o:repat.1584-walther-trakt-riT.4.1">Walther,
                                Cridaordnung [= Traktat IV] c. 1/2 und c. 2/1</ref>)<note n="N.544">
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Erbrecht 28 f.</note>. und
                            der <hi rend="it">separatio bonorum</hi> (
              <!-- Noch kein Digitalisat -->
                            Walther, Cridaordnung c. 11)<note
                  n="N.545">Vgl. <ref target="/o:repat.1573-noestlrentw3.128">Püdler III 128</ref>;
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> Strein/Linsmayr IV 18 § 32;
                                

                <!-- Noch kein Digitalisat --> Kompilation II 23 § 26.</note> wurden
                            in Österreich rezipiert<note n="N.546">Vgl.
                                
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Konkursrecht 554. — Zum
                                Erbvertrag vgl. 
                <!-- Noch kein Digitalisat --> WESENER, Zur Lehre
                                vom Erbvertrag im deutschen Usus modernus pandectarum und im
                                Naturrecht, in: Wege europäischer Rechtsgeschichte. K. Kroeschell z.
                                60. Geb. (Frankfurt/M 1987) 607 ff.</note>.</p>
          </div>
        </div>
        <div xml:id="TA.6">
          <head>ABKÜRZUNGEN</head>
          <p>
            <table>
              <row>
                <cell>ABGB</cell>
                <cell>Österreichisches Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch vom 1.
                                    Juni 1811.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Anzeiger Akad. Wien</cell>
                <cell>Anzeiger der Österr. Akademie der Wissenschaften, phil.-hist.
                                    Kl. Wien.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>AÖG</cell>
                <cell>Archiv für österr. Geschichte (Bd. 1 — 33, 1848-64, Archiv für
                                    Kunde österr. Geschichtsquellen). Wien 1848 ff.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Archiv f. vaterl#nd. Gesch.</cell>
                <cell>Archiv für vaterländische Geschichte und Topographie. Hg. vom
                                    Geschichtsverein f. Kärnten. Klagenfurt.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Auth.</cell>
                <cell>Authentica</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Beitr. Kde. stmk. Geschichtsquellen</cell>
                <cell>Beiträge zur Kunde steiermärkischer Geschichtsquellen. Hg. vom
                                    Historischen Verein f. Steiermark. Graz 1864 ff.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Carinthia I</cell>
                <cell>Carinthia I. Geschichtliche u. volkskundliche Beiträge zur
                                    Heimatkunde Kärntens, hg. vom Geschichtsverein f. Kärnten.
                                    Klagenfurt.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Codex Austriacus</cell>
                <cell>Codex Austriacus I, II, Wien 1704.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Codex Ferd.-Leop.</cell>
                <cell>Codex Ferdinandeo-Leopoldinus, Pragae 1701.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DRG</cell>
                <cell>Deutsche Rechtsgeschichte</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>EIC</cell>
                <cell>Ephemerides iuris canonici. Romae 1945 ff.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Entwurf Püdler</cell>
                <cell>Landtafel oder Landesordnung des Erzherzogthums Österreich
                                    unter der Enns von 1573 (in: Sammlung Chorinsky).</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Entwurf Strein/Linsmayr</cell>
                <cell>Landrecht des Erzherzogthums Österreich unter der Enns von
                                    1595 (in: Sammlung Chorinsky).</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>FG</cell>
                <cell>Festgabe</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Formazione storica</cell>
                <cell>La formazione storica del diritto moderno in Europa. I — III,
                                    Firenze 1977.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>FRA</cell>
                <cell>Fontes Rerum Austriacarum. Wien/Graz — Köln.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>FS</cell>
                <cell>Festschrift</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Grünhuts Zs.</cell>
                <cell>Zeitschrift für das Privat- u. öffentliche Recht der
                                    Gegenwart, hg. von C. S. Grünhut. Wien.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Handbuch PRG</cell>
                <cell>Handbuch der Quellen und Literatur der neueren europäischen
                                    Privatrechtsgeschichte, hg. von H. COING. I, 1973, II/1, 1977,
                                    II/2, 1976, III/1, 1982, 11I/2, 1982, 1II/3, 1986, III/4, 1987,
                                    III/5, 1988, München.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HRG</cell>
                <cell>Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte, hg. von A.
                                    ERLER u. E. KAUFMANN. 1 ff. Berlin 1964/1971 ff.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HZ</cell>
                <cell>Historische Zeitschrift. München.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>IRMAE</cell>
                <cell>IUS ROMANUM MEDII AEVI. Mediolani 1961 ff.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ius commune</cell>
                <cell>IUS COMMUNE. Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts f.
                                    Europäische Rechtsgeschichte. Hrsg. von H. COING, ab Bd. 10 von
                                    D. SIMON u. W. WILHELM. Frankfurt a. M. 1967 ff.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Jb.</cell>
                <cell>Jahrbuch</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Jb. Ges. Gesch. Protest.</cell>
                <cell>Jahrbuch der Gesellschaft für die Geschichte des
                                    Protestantismus in Österreich. Wien.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Jb. Ver. Gesch. Wien</cell>
                <cell>Jahrbuch des Vereines für Geschichte der Stadt Wien.
                                    Wien.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>JBl</cell>
                <cell>Juristische Blätter. Wien.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kompilation</cell>
                <cell>Kompilation der vier Doktoren = Landesordnung für das
                                    Erzherzogtum Österreich unter der Enns von 1654 (in: Sammlung
                                    Chorinsky).</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MIÖG</cell>
                <cell>Mitteilungen des Instituts für österreichische
                                    Geschichtsforschung. Graz — Köln.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Mitteil. Ver. Gesch. Wien</cell>
                <cell>Mitteilungen des Vereines für Geschichte der Stadt Wien,
                                    früher Altertums-Verein zu Wien. Wien</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>NDB</cell>
                <cell>Neue Deutsche Biographie. Berlin 1953 ff.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ÖAK</cell>
                <cell>Österreichisches Archiv für Kirchenrecht. Wien 1950 ff.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ÖBL</cell>
                <cell>Österreichisches Biographisches Lexikon 1815 — 1950. Graz —
                                    Köln 1951 ff</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ÖJZ</cell>
                <cell>Österreichische Juristen-Zeitung. Wien.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ÖLR</cell>
                <cell>Österreichisches Landesrecht (hg. von V. HASENÖHRL,
                                    (s.d.)</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Oe. Ltf.</cell>
                <cell>Landtafel des Erzherzogthums Österreich ob der Enns von
                                    1616/1629 (in: Sammlung Chorinsky).</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ÖRG</cell>
                <cell>Österreichische Reichs- (bzw. Rechts-) Geschichte</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Öst. NotZ</cell>
                <cell>Österreichische Notariatszeitung. Wien.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ÖVVG</cell>
                <cell>Österreichische Verfassungs- u. Verwaltungsgeschichte</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ÖZV</cell>
                <cell>Die österreichische Zentralverwaltung. Wien 1907 ff.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>PRG</cell>
                <cell>Privatrechtsgeschichte</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Püdler</cell>
                <cell>siehe Entwurf Püdler</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Quellen Gesch. Wien</cell>
                <cell>Quellen zur Geschichte der Stadt Wien. Hg. vom
                                    Alterthums-Vereine zu Wien. Wien.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Quellen z. NPRG</cell>
                <cell>Quellen zur Neueren Privatrechtsgeschichte Deutschlands.
                                    Begründet von F. BEYERLE, W. KUNKEL u. H. THIEME. I/1, Weimar
                                    1936, I/2, Weimar 1938, II/1, Weimar 1968, II/2, Köln — Graz
                                    1969.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechte u. Freiheiten Wien</cell>
                <cell>Die Rechte und Freiheiten der Stadt Wien, bearb. von J. A.
                                    TOMASCHEK (= Geschichts-Quellen der Stadt Wien, hg. von Karl
                                    WEISS, I. Abth.). I, 1877, II, 1879, Wien.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rec. Soc. J. Bodin </cell>
                <cell>Recueils de la Societe Jean Bodin pour l"histoire comparative
                                    des institutions. Bruxelles.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Sammlung Chorinsky</cell>

                <cell>Sammlung lithographierter Mitteilungen und Abschriften,
                                    betreffend neuere österreichische Rechtsquellen, hg. unter der
                                    Leitung des Grafen Carl CHORINSKY (siehe <ref target="#N.69">Anm. 69</ref>).</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SB </cell>
                <cell> Sitzungsberichte</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SDHI</cell>
                <cell>Studia et Documenta Historiae et Iuris. Roma.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SB Akad. Wien</cell>
                <cell>Sitzungsberichte der Österr. Akademie der Wissenschaften,
                                    phil.-hist. Kl. Wien.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>StLA</cell>
                <cell>Steiermärkisches Landesarchiv, Graz.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>StLR</cell>
                <cell>Steiermärkisches Landrecht des Mittelalters (hg. von F.
                                    BISCHOFF, Graz 1875).</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Strein/Linsmayr</cell>
                <cell>siehe Entwurf Strein/Linsmayr</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Studi Koschaker</cell>
                <cell>L'Europa e il diritto Romano. Studi in memoria di Paolo
                                    Koschaker. I, II, Milano 1954.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Summa legum</cell>
                <cell>Die Summa legum brevis levis et utilis des sogenannten Doctor
                                    Raymundus von Wiener-Neustadt, hg. von Alexander GAL. Weimar
                                    1926.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SZGerm.</cell>
                <cell>Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte.
                                    Germanistische Abteilung</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SZKan.</cell>
                <cell>Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte.
                                    Kanonistische Abteilung</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SZRom.</cell>
                <cell>Zeitschrift der Savigny-Stiftung für Rechtsgeschichte.
                                    Romanistische Abteilung</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Tir. LO 1573</cell>
                <cell>New Reformierte Landsordnung der Fürstlichen Grafschaft Tirol
                                    von 1573.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>TOMASCHEK</cell>
                <cell>siehe Rechte u. Freiheiten Wien</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>TRG</cell>
                <cell>Tijdschrift voor Rechtsgeschiedenis/Revue d"histoire du
                                    droit/The legal history review. Haarlem, seit 1950
                                    Groningen.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Wiener Geschichtsbl.</cell>
                <cell>Wiener Geschichtsblätter. Hg. vom Verein für Geschichte der
                                    Stadt Wien. Wien.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zeiger</cell>
                <cell>Zeiger in das Landrechtsbuch = Institutum Ferdinandi I. von
                                    1528 (in: Sammlung Chorinsky).</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ZHVStmk.</cell>
                <cell>Zeitschrift des Historischen Vereines für Steiermark.
                                    Graz.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ZNR</cell>
                <cell>Zeitschrift für neuere Rechtsgeschichte. Wien.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ZRG</cell>
                <cell>Zeitschrift für Rechtsgeschichte. Weimar 1861 — 1878.</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zs.</cell>
                <cell>Zeitschrift</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zs. Hist. Forsch.</cell>
                <cell>Zeitschrift für Historische Forschung. Berlin 1974 ff.</cell>
              </row>
            </table>
          </p>
        </div>
        <div xml:id="TA.Personenregister">
          <head>PERSONENREGISTER</head>
          <p>
            <table>
              <row>
                <cell>Accursius</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.67">67</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Aigmayr, Georg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.44">44</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Albeck, Ulrich von</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.190">48<hi rend="sup">190</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Albrecht I., Herzog von Österreich</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.31">31</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Albrecht II., Herzog von Österreich</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.31">31</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Alciatus, Andreas</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.40">40</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Alexander Tartagnus (Imolensis)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Amann ab Ammanseck (Amman von Ammansegg)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.302">49<hi rend="sup">302</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Amerbach, Basilius</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.255">44<hi rend="sup">255</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Amerbach, Bonifacius</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.111">44<hi rend="sup">111</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ampfinger, Hanns</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.49">49</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Angerer, Johann</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Balbus, Hieronymus (Balbi, Girolamo)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13</ref>, <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Baldus de Ubaldis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Bartholomaeus de Saliceto</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Bartolus de Saxoferrato</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref target="#S.40">40</ref>, <ref target="#S.41">41</ref>, <ref
                      target="#N.302">49<hi rend="sup">302</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Beckmann, Nikolaus (von)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.20">20</ref>, <ref target="#S.26">26</ref>, <ref target="#S.27">27f.</ref>, <ref
                    target="#S.52">52f.</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.56">56</ref>, <ref target="#S.61">61</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.69">69</ref>, <ref target="#S.70">70f.</ref>, <ref target="#S.72">72</ref>, <ref target="#S.78">78f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Berlich, Matthias</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref target="#S.56">56</ref>, <ref target="#S.74">74</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Blotius, Hugo</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.38">38</ref>, <ref target="#S.43">43</ref>, <ref target="#S.47">47</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Brassicanus, Johannes Alexander</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.38">38f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Brunnemann, Johann</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Bulgarus de Bulgarinis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.56">56</ref>, <ref target="#S.67">67</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Cantiuncula, Claudius</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.39">39f.,</ref>
                  <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Carpzov, Benedikt</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Chorinsky, Carl Graf</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.69">18<hi rend="sup">69</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Chytraeus, David</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.49">49</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Cuiacius, Jacobus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Cuspinian, Johannes</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Dannhauser, Peter</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.37">37</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Decianus, Tiberius</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Demelius, Heinrich</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.136">31<hi rend="sup">136</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Derrer, Sebastian</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Eder, Georg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.38">38</ref>, <ref target="#S.41">41f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Eggs, Joseph</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.332">53<hi rend="sup">332</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Eham, Michael</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.197">38<hi rend="sup">197</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Felinus, Sandeus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ferdinand I., Kaiser</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.18">18</ref>, <ref
                    target="#S.20">20f.</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.22">22</ref>, <ref target="#S.23">23</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.29">29</ref>, <ref target="#S.30">30</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.32">32</ref>, <ref target="#S.37">37</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.39">39</ref>, <ref target="#S.41">41</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.42">42</ref>, <ref target="#S.44">44</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.63">63</ref>, <ref target="#S.66">66</ref>,
                                        <ref target="#S.68">68</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ferdinand II., Kaiser</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.53">53</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ferdinand III., Kaiser</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref target="#S.53">53</ref>, <ref target="#S.74">74</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ferdinand II. (von Tirol), Erzherzog</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Fichard, Johann</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.40">40</ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Finsterwalder, Benedikt</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.51">51f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Frankfurter, Jakob</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.29">29</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Freyhoffen und Marconegg, Franz Andrä von</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.54">54</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Friedrich II., Kaiser</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Friedrich III., Kaiser</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>, <ref target="#S.33">33</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Frölich zu Frölichsburg, Johann Christoph</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.55">55</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gabllmann, Nikolaus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.302">49<hi rend="sup">302</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gail, Andreas</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gamp, Viktor</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gräz</cell>
                <cell> s. Nicolaus von Gräz</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Greneck, Adam Joseph</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.52">52</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Greneck, Franz Joseph</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.52">52</ref>, <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Grotius, Hugo</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gundelius, Philipp</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hahn, Heinrich</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.56">56</ref>, <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Haidem, Erhart</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.136">31<hi rend="sup">136</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hartmann, Johann Georg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref target="#S.51">51</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hofmann, Hans</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.48">48</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hofmayr (Hofmair), Melchior</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.38">38</ref>, <ref target="#S.43">43</ref>, <ref target="#S.44">44</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Horten, Johann Bernhard</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Jason de Mayno</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Josef I., Kaiser</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.75">75</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Karl II. (von Innerösterreich), Erzherzog</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>, <ref target="#S.45">45</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Karl VI., Kaiser</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>, <ref target="#S.17">17</ref>, <ref target="#S.62">62</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kaufmann, Udalrich</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kees (Keeß), Johann Georg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.52">52</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Keutschach</cell>
                <cell> siehe Leonhard von Keutschach</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Khurzleb, Erasam</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.48">48</ref>, <ref target="#S.49">49</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kirchberger, Ludwig</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>, <ref target="#N.219">41<hi rend="sup">219</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kleinmayr, Matthias</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.341">54<hi rend="sup">341</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Klenegker, Ulrich</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.290">48<hi rend="sup">290</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kobenzl von Prosegg, Hans</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.221">40<hi rend="sup">221</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Leonhard von Keutschach, Erzbischof von Salzburg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.34">34</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Leopold I., Kaiser</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.26">26</ref>, <ref target="#S.30">30</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Leopold V. (von Tirol), Erzherzog</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.29">29</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Leopold von Löwenthurn, Johann</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref target="#S.51">51</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Linsmayr (Linsmair) Frh. von Greifenberg, Johann
                                    Baptist</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>, <ref target="#S.38">38</ref>, <ref target="#S.43">43</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Losenstein, Georg Achaz Graf</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Manrique de Lara, Don Juan</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.110">31<hi rend="sup">110</hi>
                  </ref>, <ref target="#N.485">71<hi rend="sup">485</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Manz, Kaspar</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Maria Theresia, Kaiserin,</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>, <ref target="#N.93">25<hi rend="sup">93</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.37">37</ref>,
                                        <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Maurer von Mauerburg, Thomas Ignatius Frh.</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.332">53<hi rend="sup">332</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Maximilian I., Kaiser</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.10">10</ref>, <ref
                    target="#S.13">13f.</ref>,
                                        <ref target="#N.112">28<hi rend="sup">112</hi>,</ref>
                  <ref target="#S.57">57</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Maximilian II., Kaiser</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.41">41</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Mayno</cell>
                <cell> siehe Jason de Mayno</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Mevius, David</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Muchitsch, Petrus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.46">46</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Mynsinger, Andreas</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Nicolaus von Gräz</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.290">48<hi rend="sup">290</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Nidbruck, Kaspar von</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.211">44<hi rend="sup">211</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Oeder von Oedt, Sigismund</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.38">38</ref>, <ref target="#S.42">42</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Oldendorp, Johannes</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pachaimer, Wolfgang</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13</ref>, <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Paulus (röm. Jurist)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.20">20</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Paulus de Castro</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pegius, Martin</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.50">50</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pirchaimer, Christoph</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.197">38<hi rend="sup">197</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Prickhelmayer, Johannes Matthias</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Püdler, Wolfgang</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>, <ref target="#S.38">38</ref>, <ref target="#S.42">42f.</ref>, <ref
                    target="#S.44">44</ref>,
                                        <ref target="#S.47">47</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rampichl, Josef Anton</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.54">54</ref>, <ref target="#N.361">56<hi rend="sup">361</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechbach, Ferdinand Ritter von</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.53">53</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Reuss, Johann Stephanus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13</ref>, <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Reutter, Johann Heinrich</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.51">51</ref>, <ref target="#S.69">69</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Reutter, Onophrius</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.41">41</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Roggendorf, Hans Wilhelm Frh. von</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.47">47</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Romanus senior Lacapenus, byzant. Kaiser</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rotis, Petrus a</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.38">38</ref>, <ref target="#S.44">44</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rudolf II., Kaiser</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.41">41</ref>, <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Salicetus</cell>
                <cell>siehe Bartholomaeus de Saliceto</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Sandeus</cell>
                <cell>
                  <ref target="http://repertorium.at/pe/personen.htmlSandeus, Felunus">siehe Felinus
                                        Sandeus</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schilter, Johann</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.506">74<hi rend="sup">506</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schneidewein (Schneidewinus), Johannes</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell> Schranz zu Schranzenegg und Forchtenstein, Wolfgang</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.197">38<hi rend="sup">197</hi>
                  </ref>, <ref target="#N.114">43<hi rend="sup">114</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.44">44f.</ref>, <ref target="#S.48">48</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schürff (Schurpff), Hieronymus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schwanser, Wolfgang</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.307">50<hi rend="sup">307</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schwartzenthaler, Johann Baptist</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.38">38</ref>, <ref target="#N.259">44<hi rend="sup">259</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.45">45ff.</ref>, <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schwarz, Abraham</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.23">23</ref>, <ref target="#S.47">47f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Seiz, Johann Michael von</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref target="#S.50">50</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Senutti, Wolfgang Nicolaus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.55">55</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Sichard, Johann</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Silvius</cell>
                <cell> siehe Sylvius Siculus</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Stahel, Veit</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.23">23</ref>, <ref target="#S.47">47</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Strasser, Kaspar</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.24">24</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Strein Frh. von Schwarzenau und Hartenstein, Reichart</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>, <ref target="#S.43">43</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Struve, Georg Adam</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Suttinger von Thurnhof, Johann Baptist</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.20">20</ref>, <ref target="#S.22">22</ref>, <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.50">50f.</ref>, <ref target="#S.67">67</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Sylvius Siculus, Johannes</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13</ref>, <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Tanner, Georg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.38">38</ref>, <ref target="#S.44">44</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>
                  <ref target="http://drqerg.de/RHN/personen/#Alexander%20de%20Imola">Tartagnus</ref>
                </cell>
                <cell>siehe Alexander Tartagnus</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Thinnfeld, Josef Ferdinand Frh. von</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.93">25<hi rend="sup">93</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Venediger, Adam</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.48">48f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Vorchtenauer, Stephan</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.316">56<hi rend="sup">316</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Vossius, Lothar Friedrich</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.52">52</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Walther, Anna</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.45">45</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Walther (von Walthersweil), Bernhard</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>, <ref target="#S.19">19</ref>, <ref target="#S.20">20</ref>, <ref
                    target="#S.21">21</ref>, <ref target="#S.22">22</ref>, <ref target="#S.38">38</ref>, <ref
                    target="#S.40">40f.</ref>, <ref
                    target="#S.45">45</ref>,
                                        <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.48">48</ref>, <ref target="#S.56">56</ref>, <ref target="#S.67">67</ref>, <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Weigler, Georg Leonhard</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.55">55</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Weingärtler, Johann</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.51">51</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Wesenbeck, Matthäus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Winckler, Josef Balthasar</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.54">54</ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Winter von Wintershaimb (Wintersheim) zu Wintersgrün,
                                    Zacharias</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.25">25f.</ref>, <ref target="#S.53">53</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zasius, Ulrich</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.40">40</ref>, <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zeiller, Franz Anton Edler von</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zoesius, Henricus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
            </table>
          </p>
        </div>
        <div xml:id="TA.Sachregister">
          <head>SACHREGISTER</head>
          <p>
            <table>
              <row>
                <cell>ABGB</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.12">11<hi rend="sup">12</hi>
                  </ref>, <ref target="#N.500">73<hi rend="sup">500</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>actio ad supplendam legitimam</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.539">79<hi rend="sup">539</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>actio in rem scripta</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>actio legis Aquiliae</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.78">78 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>actio Pauliana</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.79">79</ref>, <ref target="#N.536">79<hi rend="sup">536</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>actio quanti minoris</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>actio redhibitoria</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.78">78</ref>, <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Adel</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>, <ref target="#N.277">46<hi rend="sup">277</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.61">61
                                        f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Advokaten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.29">29</ref>, <ref
                    target="#S.33">33 f.</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.51">51</ref>, <ref target="#S.54">54</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.55">55</ref>, <ref target="#S.59">59</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Advokatenordnungen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.33">33 f.</ref>, <ref target="#N.533">78<hi rend="sup">533</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>aequitas</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.28">28</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Afterpfand</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.71">71</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Allegationen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.34">34</ref>, <ref target="#S.58">58</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Altersvormundschaft</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.64">64</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Antwort</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Apostelbrief</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.63">63</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Appellation</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>, <ref
                    target="#S.30">30</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.57">57 f.</ref>, <ref target="#S.59">59</ref>, <ref target="#S.61">61 f.</ref>, <ref target="#S.63">63</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Appellationseid</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Artistenfakultät</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.44">44</ref>, <ref target="#N.290">48<hi rend="sup">299</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Aszendenten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>- Ausschluß der Aszendenten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Auflassung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.69">69</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Aufsandbrief</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.69">69</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>aufsanden</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.467">69<hi rend="sup">467</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Aufsandung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.69">69</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"aurei tractatus iuris Austriaci"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.41">41</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Authentica "Si qua mulier"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.75">75</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Authentiken</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Banntaidinge</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.15">15</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Bartolisten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>, <ref target="#S.40">40</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Basel</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.39">14<hi rend="sup">39</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.39">39</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Bauernlandesordnung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.28">28 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Bayern</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.55">16<hi rend="sup">55</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.22">22 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Bayern: Rechtsquellen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.55">16<hi rend="sup">55</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.22">22 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>beneficium competentiae</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>beneficium inventarii</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.81">81</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Berufung</cell>
                <cell>siehe Appellation</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Besitz</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.71">71</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Bestand(vertrag)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.78">78</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Beweisartikel</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Beweisverfahren</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>, <ref
                    target="#S.58">58</ref>,
                                        <ref target="#S.60">60 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Billichgratz bei Laibach</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.50">50</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Billigkeit</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.30">30</ref>, <ref
                    target="#S.73">73</ref>,
                                        <ref target="#S.78">78</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Blutschande</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Bologna</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.40">40</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Bozen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.30">30</ref>, <ref target="#S.61">61
                                    f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Brandenburg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.46">46</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Bürgerschranne</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.33">33</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Bürgschaft</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.74">74 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Burgrechtsverfahren</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.33">33</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Casus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.74">74</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"Certiorirung der Weiber"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.75">75</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Cilli</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.96">25<hi rend="sup">96</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Codex Austriacus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.75">75</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Codex Iustinianus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref
                    target="#S.30">30</ref>,
                                        <ref target="#S.37">37</ref>, <ref
                    target="#S.45">45</ref>,
                                        <ref target="#S.52">52</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Codex Theresianus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>coitus damnatus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>communicatio bonorum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.67">67</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>communio appellationis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>, <ref target="#S.63">63</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>communis opinio doctorum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.67">67</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Constitutio Criminalis Carolina (CCC)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.55">55</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Consuetudinarienbücher</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.23">23</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Consuetudinarium</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.20">20</ref>, <ref
                    target="#S.21">21</ref>,
                                        <ref target="#S.51">51</ref>, <ref target="#S.63">63</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"Consuetudines Austriacae"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.41">41</ref>, <ref target="#S.51">51</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"consuetudo fori Austriaci"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.46">46</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>contractus innominati</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>contractus nominati</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"Corpus juris Leopoldinum"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.53">53</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Courtrai (Flandern)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.44">44</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Crida-Ordnung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.79">79</ref>, <ref target="#S.81">81</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>culpa lata</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.74">74</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>culpa levis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.74">74</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>culpa levissima</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.74">74</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Curatoren</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Darlehen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>, <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Defensionspflicht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.77">77</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Dekan</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.38">38</ref>, <ref
                    target="#S.39">39</ref>,
                                        <ref target="#S.42">42</ref>, <ref
                    target="#S.44">44</ref>,
                                        <ref target="#S.45">45</ref>, <ref target="#S.46">46</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Delegationsreskript</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.366">57<hi rend="sup">366</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Delft (Holland)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.47">47</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Dialektik</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.40">40 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Differentienliteratur</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.19">19</ref>, <ref
                    target="#S.25">25 f.</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.27">27</ref>, <ref target="#S.41">41</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.51">51</ref>, <ref target="#S.52">52</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Digesten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref
                    target="#S.37">37</ref>,
                                        <ref target="#S.56364">56364</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dingliche Rechte</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>, <ref
                    target="#S.71">71</ref>,
                                        <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Dingnus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.57">57</ref>, <ref target="#S.60">60</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Dithmarschen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.52">52</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Doktorenkollegium</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.38">38</ref>, <ref
                    target="#S.43">43</ref>,
                                        <ref target="#S.45">45</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dolus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.74">74</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dominium</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.7">7</ref>, <ref target="#S.11">11</ref>, <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dominium civile</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dominium directum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dominium juris</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.71">71</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dominium minus plenum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dominium naturale</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dominium plenum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dominium plurium in solidum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.67">67</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dominium proprietatis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.71">71</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dominium supereminens</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.71">71</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dominium utile</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>donatio propter nuptias</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>dos</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66</ref>, <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Dotalsystem</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Duplik</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.58">58</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Eggenberger Stift</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.49">49</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ehebruch</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ehegattin</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>, <ref target="#S.75">75
                                    f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ehegüterrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.26">26</ref>, <ref
                    target="#S.58">58</ref>,
                                        <ref target="#S.66">66 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Eherecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Eigentum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68 f.</ref>, <ref target="#S.70">70
                                        f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Eigentumsübergang</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Einantwortung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68 f.</ref>, <ref target="#S.78">78</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Einreden</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.171">34<hi rend="sup">171</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Einstandsrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Eintragungsprinzip</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.166">33<hi rend="sup">166</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.68">68</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>emancipatio</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Emmersdorf a.d. Donau</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.44">44</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Enns</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>, <ref target="#N.366">57<hi rend="sup">366</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ensisheim</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.39">39</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Enterbungsgründe</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Entwurf Püdler</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.18">18</ref>, <ref
                    target="#S.21">21 f.</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.23">23</ref>, <ref
                    target="#S.42">42
                                        f.</ref>, <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Entwurf Strein/Linsmayr</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.17">17</ref>, <ref
                    target="#S.18">18</ref>,
                                        <ref target="#S.20">20</ref>, <ref
                    target="#S.21">21
                                        f.</ref>, <ref
                    target="#S.23">23</ref>, <ref target="#S.43">43,</ref>, <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Erbeinsetzung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Erbrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>, <ref
                    target="#S.22">22 f.</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.25">25</ref>, <ref target="#S.26">26</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.46">46</ref>, <ref target="#S.79">79
                                        ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Erbrecht: gesetzliches</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref
                    target="#S.23">23</ref>,
                                        <ref target="#S.29">29</ref>, <ref target="#S.79">79
                                        f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Erbrecht: testamentarisches</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref
                    target="#S.23">23</ref>,
                                        <ref target="#S.79">79</ref>, <ref target="#S.80">80
                                        f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Erbschaftsreserve</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>, <ref target="#N.543">81<hi rend="sup">543</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Erbvertrag</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.67">67</ref>, <ref target="#N.546">81<hi rend="sup">546</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Eremodizialverfahren</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.62">62</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Errungenschaftsgemeinschaft</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.67">67</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ersitzung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Erwerb vom Nichtberechtigten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.77">77</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Evangelische</cell>
                <cell>siehe Protestanten</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Eviktion</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.77">77</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Eviktionsprinzip</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.77">77</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>exceptio non numeratae pecuniae</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66</ref>, <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Exekutionsordnung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.75">75</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Exemptionsprivilegien</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Extraordinari-Prozeß</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.228">48<hi rend="sup">228</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Extraordinari-Sachen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.59">59</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Fahrhabe</cell>
                <cell>siehe Fahrnis</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Fahrnis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Fallrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Familienrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.64">64 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Fatalien</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>, <ref target="#S.63">63</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Faustpfandprinzip</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ferrara</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.44">44</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Fertigung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Fiskaladvokat</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.42">42</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Fiskus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Forderungsrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Fragstücke</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.58">58</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Freising (Bayern)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.41">41</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Freistadt (Oberösterreich)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.47">47</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Frührezeption</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.92">92</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Fürboten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.60">60</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gedinge</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.57">57</ref>, <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gefahrtragung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.78">78</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gegenreformation</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.45">45</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gegenweisung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.58">58</ref>, <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Geheimer Rat</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.45">45</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gelddarlehen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gelehrtes Recht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13</ref>, <ref target="#S.30">30</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gemeines Recht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.16">16 ff.</ref>, <ref
                    target="#S.29">29
                                        f.</ref>, <ref
                    target="#S.41">41</ref>, <ref target="#S.55">55</ref>, <ref target="#S.57">57 f.</ref>, <ref
                    target="#S.67">67</ref>, <ref target="#S.72">72</ref>, <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gemeines Recht: subsidiäre Geltung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.26">26 f.</ref>, <ref target="#S.29">29
                                        f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Generalhypotheken</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66</ref>, <ref target="#S.71">71</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gerhabschaftsordnung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.17">17</ref>, <ref target="#S.64">64
                                    f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gerichte</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.57">57 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gerichte: landständische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.60">60 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gerichte: städtische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.57">57 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gerichtspersonen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.58">58 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"gesippte Freunde"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gewähr</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.69">69</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gewährbuch</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gewähreanschreiben</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.470">69<hi rend="sup">470</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gewährleistung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.77">77</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gewaltsklagen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gewohnheiten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.28">28</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gewohnheitsrecht</cell>
                <cell>s. Landesbrauch</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gläubigeranfechtung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gläubigerbefriedigung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Glaubensbekenntnis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.46">46</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Glossatoren</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Glosse</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref
                    target="#S.38">38</ref>,
                                        <ref target="#S.56">56</ref>, <ref
                      target="#N.478">71<hi rend="sup">478</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gmunden</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13</ref>, <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Görz</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.10">l0<hi rend="sup">10</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.30">30</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gradiska</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.10">10</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>'Grätzerische Gerichtsordnung'</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.170">34<hi rend="sup">170</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Graz</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>, <ref
                    target="#S.43">43</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.44">44 f.</ref>, <ref
                    target="#S.48">48
                                        f.</ref>, <ref target="#S.52">52</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Graz: Eggenberger Stift</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.49">49</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Graz: Gerichtsordnung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.170">34<hi rend="sup">170</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Graz: Landschaftsschule</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.48">48 f.</ref>, <ref target="#S.53">53</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Graz: Universität</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.302">49<hi rend="sup">302</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.53">53 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Grundbuchseintragung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Grundbücher</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.67">67 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Gütergemeinschaft</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Güterrecht, eheliches</cell>
                <cell>siehe Ehegüterrecht</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Handlungsfähigkeit</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.64">64 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hauptmängel</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.78">78</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Heide (Dithmarschen)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.52">52</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Heirat</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Heiratsgabensystem</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Heiratsgut</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Herrenstand</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.43">43</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hochrezeption</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hofgericht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>, <ref target="#S.57">57</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hofgericht: adeliges</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.30">30</ref>, <ref target="#S.61">61
                                    f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hofkammerrat</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.43">43</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hofkanzlei</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.269">45<hi rend="sup">269</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hofkanzler</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.40">40</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hofpfalzgraf</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.197">38<hi rend="sup">197</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hofrat</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.42">42</ref>, <ref target="#S.61">61
                                    f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hofrechtsordnungen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.63">63</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hof- und Gerichtsadvokat</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.52">52</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hofvizekanzler</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref
                    target="#S.45">45</ref>,
                                        <ref target="#N.332">53<hi rend="sup">332</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Hollenburg (Kärnten)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.49">49</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Humanismus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>, <ref target="#S.36">36
                                    ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Humanismus: juristischer</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>, <ref
                    target="#S.36">36
                                    ff.</ref>, <ref target="#S.40">40</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Humanisten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13 f.</ref>, <ref target="#S.36">36
                                        ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>hypotheca</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>hypotheca tacita</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66</ref>, <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Impugnationsschrift</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.60">60</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ingolstadt</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.60">60</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Injurienklagen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Innerösterreich</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.24">24 ff.</ref>, <ref target="#S.60">60
                                        f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Innsbruck</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.30">30</ref>, <ref target="#S.61">61
                                    f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Institutionen, justinianische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref
                    target="#S.30">30</ref>,
                                        <ref target="#S.37">37</ref>, <ref
                    target="#S.42">42</ref>,
                                        <ref target="#S.43">43</ref>, <ref
                    target="#S.48">48f.</ref>, <ref target="#S.51">51</ref>, <ref target="#S.54">54</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Institutionenkommentar</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.52">52</ref>, <ref
                    target="#S.54">54</ref>,
                                        <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Institutum Ferdinandi I.</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.20">20 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Intestaterbrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.79">79 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Inventarerrichtung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.81">81</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Istrien</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.101">101</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>iudicium petitorium</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.71">71</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>iudicium possessorium</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.71">71</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>iuramentum procuratorum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.59">59</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ius civile</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>, <ref target="#S.39">39</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ius commune</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.27">27</ref>, <ref target="#S.29">29</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ius consuetudinarium</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.27">27</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>'Ius Consuetudinarium Austriacum'</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.43">43</ref>, <ref target="#S.47">47</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ius hereditarium</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>'ius legitimum'</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.47">47</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ius praelationis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ius protomiseos</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ius retractus consanguinitatis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Jesuitenakademie</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.54">54</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Judenburg (Steiermark)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.302">49<hi rend="sup">302</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>jura incorporalia</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>jura in re</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>jura realia</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Jurisprudenz</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Jurisprudenz: humanistische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>, <ref target="#S.36">36
                                    ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Juristen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>, <ref
                    target="#S.22">22</ref>,
                                        <ref target="#S.24">24</ref>, <ref
                    target="#S.30">30</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.36">36 ff.</ref>, <ref target="#S.47">47</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Juristen: humanistische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Juristen: landesherrliche</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.181">36<hi rend="sup">181</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Juristen: mittelalterliche</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.290">48<hi rend="sup">290</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Justizangelegenheiten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.62">62</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kärnten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.10">10 f.</ref>, <ref
                    target="#S.17">17</ref>,
                                        <ref target="#S.49">49</ref>, <ref target="#S.60">60
                                        f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kärnten: Juristen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.49">49</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kärnten: Rechtsquellen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.25">25 f.</ref>, <ref target="#S.49">49</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kalumnieneid</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kammergericht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11 f.</ref>, <ref target="#S.57">57</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kammerprokuratoren</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.28">28</ref>, <ref
                    target="#S.38">38</ref>,
                                        <ref target="#S.43">43</ref>, <ref
                      target="#N.307">50<hi rend="sup">307</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.52">52</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kanonisches Recht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13</ref>, <ref
                    target="#S.26">26</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.42">42 f.</ref>, <ref target="#S.51">51</ref>, <ref target="#S.52">52</ref>, <ref
                    target="#S.53">53</ref>, <ref target="#N.364">56<hi rend="sup">364</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.66">66</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kanonistik</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.340">54<hi rend="sup">340</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.77">77</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kanzlei</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>s. auch Hofkanzlei</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kanzler</cell>
                <cell>s. Hofkanzler, Hofvizekanzler u. Regierungskanzler</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kauf</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68 ff.</ref>, <ref target="#S.76">76
                                        ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"Kauf bricht Miete"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.78">78</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kaufbrief</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68 f.</ref>, <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kempten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kinder</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.64">64 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kinder: eheliche</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.64">64 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kinder: uneheliche</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.65">65 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Klage</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.60">60 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Klagenfurt</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.31">31</ref>, <ref
                    target="#S.49">49</ref>,
                                        <ref target="#S.59">59</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Klagenfurt: Jesuitenakademie</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.54">54</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Klagenfurt: Stadtgericht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.59">59</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Klagenfurt: Stadtrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.31">31</ref>, <ref
                    target="#S.33">33</ref>,
                                        <ref target="#S.59">59</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kodifikation</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kodifikationsbestrebungen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.18">18 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kodifikationspläne</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>, <ref target="#S.47">47</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kodizill</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kommentatoren, italienische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>, <ref
                    target="#S.41">41</ref>,
                                        <ref target="#S.43">43</ref>, <ref
                      target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kompilation der vier Doktoren</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.17">17</ref>, <ref
                    target="#S.18">18</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.22">22 f.</ref>, <ref target="#S.50">50</ref>, <ref target="#S.73">73</ref>, <ref
                    target="#S.74">74</ref>, <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Konkursrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.25">25 f.</ref>, <ref
                    target="#S.59">59</ref>,
                                        <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Konsens</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Konsensualvertrag</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Konstanz</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kontrakte</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Krain</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.10">10 ff.</ref>, <ref target="#S.17">17</ref>, <ref target="#S.28">28</ref>, <ref
                    target="#S.50">50</ref>, <ref target="#S.60">60 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Krain: Juristen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.50">50</ref>, <ref target="#N.305">50<hi rend="sup">305</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Krems</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.51">51</ref>, <ref target="#S.59">59</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kriminalgericht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.33">33</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Kündigungsfristen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.78">78</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ladung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.60">60</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Länder</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.10">10 f.</ref>, <ref target="#S.17">17</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Länder: altösterreichische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>, <ref target="#S.74">74</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Länder: innerösterreichische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>, <ref
                    target="#S.17">17</ref>,
                                        <ref target="#S.24">24 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Länder: niederösterreichische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>, <ref
                    target="#S.17">17</ref>,
                                        <ref target="#S.64">64</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>laesio enormis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landesbrauch</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>, <ref
                    target="#S.16">16
                                    ff.</ref>, <ref target="#S.26">26</ref>, <ref
                    target="#S.30">30</ref>, <ref target="#S.41">41</ref>, <ref target="#S.47">47</ref>, <ref
                    target="#S.63">63</ref>, <ref target="#S.67">67</ref>, <ref target="#S.69">69 f.</ref>,<ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landeshauptmann</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.62">62</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landesordnungen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.16">16 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landgedenkbuch</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landgerichtsordnungen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.17">17</ref>, <ref
                    target="#S.22">22</ref>,
                                        <ref target="#S.24">24</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landlauf von Steyr</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.24">24</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landmarschall</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.19">19</ref>, <ref
                    target="#S.22">22</ref>,
                                        <ref target="#S.47">47</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landmarschallisches Gericht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>, <ref
                    target="#S.19">19</ref>,
                                        <ref target="#S.24">24</ref>, <ref
                    target="#S.51">51</ref>,
                                        <ref target="#S.60">60</ref>, <ref target="#S.63">63</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landrechte</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.16">16</ref>, <ref target="#S.60">60
                                    ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landrechtsentwürfe</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.15">15</ref>, <ref target="#S.16">16
                                    ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landrechtsordnungen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.25">25</ref>, <ref
                    target="#S.34">34</ref>,
                                        <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landrechtsreformationen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.25">25</ref>, <ref target="#S.60">60
                                    f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landschadenbund</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68</ref>, <ref target="#N.521">76<hi rend="sup">521</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landschaft: niederösterreichische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.42">42</ref>, <ref target="#S.43">43</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landschaft: steirische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>, <ref
                    target="#S.53">53</ref>,
                                        <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landschaftsschulen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.23">23</ref>, <ref
                    target="#S.48">48 f.</ref>,
                                        <ref target="#N.302">49<hi rend="sup">302</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landschrannen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>, <ref
                    target="#S.26">26</ref>,
                                        <ref target="#S.49">49</ref>, <ref
                    target="#S.60">60
                                        f.</ref>, <ref target="#S.71">71</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landschrannenordnungen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landschreiber</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref
                    target="#S.50">50</ref>,
                                        <ref target="#S.62">62</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landstände</cell>
                <cell>s. Stände</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landtafel</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.16">16</ref>, <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Landtafel für Österreich ob der Enns</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.18">18</ref>, <ref
                    target="#S.20">20</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.23">23f.,</ref>, <ref target="#S.47">47</ref>, <ref target="#S.65">65</ref>, <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Legate</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>legitima</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.81">81</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Lehnrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.17">17</ref>, <ref
                    target="#S.22">22</ref>,
                                        <ref target="#S.23">23</ref>, <ref target="#S.53">53</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Leipzig</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.40">40</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>lex Anastasiana</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.74">74</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>lex Rhodia de iactu</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.500">73<hi rend="sup">50</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>liberi naturales</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Liegenschaften</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68 f.</ref>, <ref
                    target="#S.71">71
                                        f.</ref>, <ref
                    target="#S.76">76</ref>, <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Liegenschaftsrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.67">67ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Linz</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>, <ref
                    target="#S.21">21</ref>,
                                        <ref target="#S.47">47</ref>, <ref target="#S.48">48</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Linz: Landschaftsschule</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>, <ref target="#S.48">48</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Litiskontestation</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.62">62</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Märkte</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Majorennitäts-Verordnung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Markgraf von Brandenburg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.46">46</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Metz</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.39">39</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Miete</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.78">78</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Minderjährige</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.24">24</ref>, <ref
                    target="#S.64">64 f.</ref>,
                                        <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>minores</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.64">64</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Miteigentum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.67">67</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Mos Gallicus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.283">47<hi rend="sup">283</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Mos Italicus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.43">43</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Motivenbücher</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.23">23</ref>, <ref
                    target="#S.51">51</ref>,
                                        <ref target="#S.63">63</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Mündel</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Mündigkeit</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.64">64 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>mutuum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Nachlaß</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.81">81</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Näherrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Nation: rheinische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.42">42</ref>, <ref target="#S.44">44</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Nation: sächsische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.40">40</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Nation: ungarische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.42">42</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Naturrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.325">52<hi rend="sup">325</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.71">71</ref>, <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>negotium claudicans</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.24">24</ref>, <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Neuburg a.d. Donau</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.23">23</ref>, <ref target="#S.48">48</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"Neue Reformation" für die Universität Wien</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.37">37</ref>, <ref target="#S.42">42</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Neue Satz- und Ordnung vom Erbrecht außer Testament</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>, <ref
                    target="#S.17">17</ref>,
                                        <ref target="#S.65">65</ref>, <ref target="#S.79">79
                                        f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Notare</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.47">47</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Noterbrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>, <ref target="#N.543">81<hi rend="sup">543</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Novellen, justinianische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.44">44</ref>, <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Nürnberg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref
                    target="#S.37">37</ref>,
                                        <ref target="#S.53">53</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Nürnberger Reformation</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Obderennsische Landtafel</cell>
                <cell>s. Landtafel für Österreich ob der Enns</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Obereigentum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.478">71<hi rend="sup">4718</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Obligationenrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.73">73 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"Observationes practicae"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref target="#S.51">51</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Österreich ob der Enns</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.10">10 f.</ref>, <ref
                    target="#S.15">15
                                        f.</ref>, <ref
                    target="#S.17">17</ref>, <ref target="#S.18">18 ff.</ref>, <ref target="#S.23">23f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Österreich ob der Enns: Juristen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.47">47 f.</ref>, <ref target="#S.51">51
                                        f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Österreich ob der Enns: Rechtsquellen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.18">18 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Österreich unter der Enns</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.10">10 f.</ref>, <ref
                    target="#S.15">15
                                        f.</ref>, <ref
                    target="#S.17">17</ref>, <ref target="#S.18">18 ff.</ref>, <ref target="#S.51">51</ref>, <ref
                    target="#S.60">60</ref>, <ref
                    target="#S.64">64 f.</ref>,
                                        <ref target="#S.75">75</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Österreich unter der Enns: Juristen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36 ff.</ref>, <ref target="#S.50">50
                                        ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Österreich unter der Enns: Rechtsquellen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.18">18 ff.</ref>, <ref target="#S.51">51</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ordinari-Prozeß</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.41">41</ref>, <ref target="#N.228">41<hi rend="sup">228</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pacht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.78">78</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>pacta dotalia</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.67">67</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>pactum de quota litis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Padua</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.42">42</ref>, <ref
                    target="#S.43">43</ref>,
                                        <ref target="#S.45">45</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pancarta für Wien</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.33">33</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pandekten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.30">30</ref>, <ref
                    target="#S.42">42</ref>,
                                        <ref target="#S.43">43</ref>, <ref
                    target="#S.44">44</ref>,
                                        <ref target="#S.45">45</ref>, <ref
                    target="#S.52">52</ref>,
                                        <ref target="#S.55">55</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pandektenkommentar</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.54">54</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Parentel</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Paris</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Parteien</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.58">58</ref>, <ref
                    target="#S.61">61</ref>,
                                        <ref target="#S.63">63</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Passau</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Personenrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.64">64 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Petschaft</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pettau</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.34">34</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pettau: Stadtrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.34">34 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"Petzetl"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pfalz-Neuburg</cell>
                <cell>s. Neuburg a. d. Donau</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pfandprivileg der Ehefrau</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pfandrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>, <ref
                    target="#S.66">66 f.</ref>,
                                        <ref target="#S.71">71 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pfandverschreibung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Pflichtteilsrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>pignus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Poetik</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.44">44</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Polizeiordnungen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.17">17</ref>, <ref
                    target="#S.22">22</ref>,
                                        <ref target="#S.24">24</ref>, <ref target="#S.64">64</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>possessio</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.71">71</ref>, <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>possessio: jurium</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.71">71</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Präskription</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Preßburg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.46">46</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Privatkollegien</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.321">52<hi rend="sup">321</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.54">54</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Privatrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>, <ref
                    target="#S.17">17</ref>,
                                        <ref target="#S.64">64 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Probationsschrift</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.60">60</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Professores juris</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.54">54</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Prokuratoren</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.40">40</ref>, <ref
                    target="#S.42">42</ref>,
                                        <ref target="#S.44">44</ref>, <ref
                    target="#S.54">54</ref>,
                                        <ref target="#S.59">59</ref>, <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Protestanten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.46">46</ref>, <ref target="#S.48">48</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Protestantismus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.42">42</ref>, <ref target="#S.4627">4627</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Prozeßordnungen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.25">25</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Prozeßrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.17">17</ref>, <ref target="#S.57">57
                                    ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Prozeßrecht: römisch-kanonisches</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.57">57</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Prozeßschriften</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.58">58 ff.</ref>, <ref target="#S.63">63</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Publizität</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68</ref>, <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>pupilli</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.64">64</ref>, <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Quart der armen Witwe</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.543">81<hi rend="sup">543</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Quasikontrakte</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>quasi traditio</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.69">69</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>querela inofficiosi testamenti</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rangprivilegien</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.71">71</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ratio naturalis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.28">28</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Ratsgeschworene</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.34">34</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rattenberg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.55">55</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechte, gelehrte</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13</ref>, <ref target="#S.30">30</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechte: geschriebene</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13</ref>, <ref
                    target="#S.18">18
                                    ff.</ref>, <ref target="#S.28">28</ref>, <ref
                    target="#S.30">30</ref>, <ref target="#S.34">34</ref>, <ref target="#S.41">41</ref>, <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechte: kaiserliche</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.18">18</ref>, <ref
                    target="#S.21">21</ref>,
                                        <ref target="#S.30">30</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechtsatz</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.58">58</ref>, <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechtsbesitz</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.71">71</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechtsgelehrte</cell>
                <cell>s. Juristen</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechtskreise</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.15">15</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell> Rechtslexikon</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.53">53</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechtsliteratur</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36 ff.</ref>, <ref target="#S.50">50
                                        ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechtsliteratur: mittelalterliche</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.92">92</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechtsmängel</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.77">77</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechtsquellen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.15">15 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechtsquellenlehre</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.15">15 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechtssicherheit</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.19">19</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechtsunterricht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rechtswissenschaft</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>reformatio in peius</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Reformen Maximilians I.</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11 ff.</ref>, <ref target="#S.57">57</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Regierung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11 ff.</ref>, <ref target="#S.57">57</ref>, <ref target="#S.62">62 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Regierung: innerösterreichische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>, <ref
                    target="#S.40">40</ref>,
                                        <ref target="#S.52">52</ref>, <ref
                    target="#S.53">53</ref>,
                                        <ref target="#N.412">62<hi rend="sup">412</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Regierung: niederösterreichische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11 ff.</ref>, <ref
                    target="#S.20">20
                                        f.</ref>, <ref
                    target="#S.23">23</ref>, <ref target="#S.33">33 f.</ref>, <ref target="#S.39">39f.</ref>, <ref
                    target="#S.41">41 f.</ref>, <ref
                    target="#S.45">45</ref>,
                                        <ref target="#S.51">51</ref>, <ref
                    target="#S.57">57</ref>,
                                        <ref target="#N.412">62<hi rend="sup">412</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.63">63</ref>, <ref target="#S.75">75</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Regierung: oberösterreichische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.55">55</ref>, <ref
                    target="#S.61">61 f.</ref>,
                                        <ref target="#N.412">62<hi rend="sup">412</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Regierung: vorderösterreichische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.39">39</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Regierungskanzler</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>, <ref
                    target="#S.38">38</ref>,
                                        <ref target="#S.39">39</ref>, <ref
                    target="#S.42">42</ref>,
                                        <ref target="#S.45">45</ref>, <ref
                    target="#S.50">50</ref>,
                                        <ref target="#S.53">53</ref>, <ref
                      target="#N.332">53<hi rend="sup">332</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.54">54</ref>,
                                        <ref target="#S.55">55</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Regierungsräte</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>, <ref
                    target="#S.22">22</ref>,
                                        <ref target="#S.25">25</ref>, <ref
                    target="#S.28">28</ref>,
                                        <ref target="#S.38">38</ref>, <ref
                    target="#S.40">40</ref>,
                                        <ref target="#S.43">43</ref>, <ref
                    target="#S.50">50</ref>,
                                        <ref target="#S.52">52</ref>, <ref
                    target="#S.53">53</ref>,
                                        <ref target="#S.54">54</ref>, <ref target="#S.55">55</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Regiment</cell>
                <cell>s. Regierung</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Regreßanspruch</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.75">75</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Reichsabschiede</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.53">53</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Reichshofrat</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Reichskammergericht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Reichspolizeiordnungen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.64">64</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>rei vindicatio</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.71">71</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rektor</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.38">38</ref>, <ref
                    target="#S.42">42</ref>,
                                        <ref target="#S.44">44</ref>, <ref target="#S.46">46</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Replik</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.58">58</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Repräsentationsrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.46">46</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>res litigiosae</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Restitution</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.59">59</ref>, <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Revision</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.59">59</ref>, <ref target="#S.61">61
                                    f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rezeption</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.9">9 ff.</ref>, <ref
                    target="#S.30">30</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.57">57 f.</ref>, <ref target="#S.71">71</ref>, <ref target="#S.73">73</ref>, <ref target="#S.79">79 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rhetorik</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.38">38</ref>, <ref
                    target="#S.40">40</ref>,
                                        <ref target="#S.44">44</ref>, <ref target="#S.47">47</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Romanisierung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>, <ref
                    target="#S.15">15</ref>,
                                        <ref target="#S.11">11</ref>, <ref target="#S.57">57
                                        ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rosenberg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rostock</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.49">49</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Rottenmann (Steiermark)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.290">48<hi rend="sup">290</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Sachenrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.67">67 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Sachmängelhaftung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.77">77 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Salzburg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.34">34</ref>, <ref
                    target="#S.54">54</ref>,
                                        <ref target="#S.55">55</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Sammlung Chorinsky</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.69">18<hi rend="sup">69</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Satzbuch</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schadlosbrief</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.75">75</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"Scherm- u. Landschadenbund-Verbindung"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68</ref>, <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schirmungsptlicht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.77">77</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schlesien</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.74">74</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schloß Thinnfeld (bei Deutschfeistritz/Steiermark)</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.25">25</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schrannenprokurator</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.48">48f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schrannenschreiber</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.48">48 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schriftform</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schriftlichkeit des Verfahrens</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.58">58 ff.</ref>, <ref target="#S.63">63</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schuldrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.73">73 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schwaben</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.50">50</ref>, <ref target="#S.52">52</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Schweiz</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Seckau</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.290">48<hi rend="sup">290</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Senatus Consultum Macedonianum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>, <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Senatus Consultum Velleianum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.75">75</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>separatio bonorum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.81">81</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>servitus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Siebenzeugentestament</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Siegel</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Siena</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.45">45</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Sizilien</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13</ref>, <ref target="#S.36">36</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Slowenen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.28">28</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>societas</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.67">67</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Spätrezeption</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>, <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Spezialität</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>spurii</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Stadtrechte</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.15">15</ref>, <ref target="#S.30">30
                                    ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Stadtrechtsquellen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.30">30 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Stadtschreiber</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.47">47</ref>, <ref target="#S.56">56</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Städte</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Stände</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>, <ref
                    target="#S.17">17</ref>,
                                        <ref target="#S.21">21</ref>, <ref
                    target="#S.25">25</ref>,
                                        <ref target="#S.28">28</ref>, <ref target="#S.62">62</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Statthalterei, niederösterreichische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Steiermark</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.10">10 ff.</ref>, <ref target="#S.17">17</ref>, <ref target="#S.48">48 f.</ref>, <ref
                    target="#S.52">52 ff.</ref>, <ref target="#S.60">60 f.</ref>, <ref target="#S.72">72</ref>, <ref target="#S.75">75</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>- Juristen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.48">48 f.</ref>, <ref target="#S.52">52
                                        ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Steiermark: Landhandfeste</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.48">48</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Steiermark: Landschranne</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.60">60 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Steiermark: Landtafel</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Steiermark: Rechtsquellen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.24">24 ff.</ref>, <ref target="#S.49">49</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Stein a. d. Donau</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.43">43</ref>, <ref target="#S.59">59</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Stellvertretung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Strafprozeß</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.17">17</ref>, <ref
                    target="#S.55">55</ref>,
                                        <ref target="#S.58">58</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Strafrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.17">17</ref>, <ref target="#S.55">55</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Substitutionen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.302">49<hi rend="sup">302</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Superintendent</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.40">40</ref>, <ref
                    target="#S.42">42</ref>,
                                        <ref target="#S.50">50</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Syndicus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.22">22</ref>, <ref
                    target="#S.39">39</ref>,
                                        <ref target="#S.46">46</ref>, <ref target="#S.51">51</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Testamente</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Testamente: allographe</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Testamente: holographe</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Testamente: mündliche</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Testamente: schriftliche</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.81">81</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Testierfreiheit</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.811">811</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Thesen, juristische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.302">49<hi rend="sup">302</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Tirol</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.10">10</ref>, <ref
                    target="#S.16">16</ref>,
                                        <ref
                    target="#S.61">61 f.</ref>, <ref target="#S.65">65</ref>, <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Tirol: Juristen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.55">55</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Tirol: Rechtsquellen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.28">28 ff.</ref>, <ref target="#S.55">55</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Tractatus de juribus incorporalibus</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.470">69<hi rend="sup">470</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>traditio dominii</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Tradition</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.68">68</ref>, <ref target="#S.78">78</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Triest</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.1010">1010</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Triplik</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.58">58</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Tübingen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.38">38</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Tutoren</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Übereignung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.67">67 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Universität Basel</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.39">39</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Universität Graz</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.302">49<hi rend="sup">302</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.53">53 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Universität Innsbruck</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.30">30</ref>, <ref target="#S.55">55</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Universität Wien</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13 f.</ref>, <ref
                    target="#S.36">36
                                        ff.</ref>, <ref
                    target="#S.50">50</ref>, <ref target="#S.52">52</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Universität Wien: Juristenfakultät</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.37">37 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Universität Wien: "Neue Reformation"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.37">37</ref>, <ref target="#S.42">42</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Universität Wien: Reformgesetze</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.37">37 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Universität Wien: Superintendent</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.40">40</ref>, <ref
                    target="#S.42">42</ref>,
                                        <ref target="#S.50">50</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Universitäten, italienische</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.44">44</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Untereigentum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#N.478">71<hi rend="sup">478</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Urkundenbeweis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Urteilsbegründung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.63">63</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Urteilsfindung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Urteilsfrage</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Usus modernus pandectarum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.10">10</ref>, <ref
                    target="#S.53">53</ref>,
                                        <ref target="#S.54">54</ref>, <ref
                    target="#S.56">56</ref>,
                                        <ref target="#S.78">78</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Venedig</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13</ref>, <ref
                    target="#S.36">36</ref>,
                                        <ref target="#S.41">41</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Venia aetatis</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Veräußerungsbeschränkungen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Veräußerungsverbote</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.76">76</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Verfahren</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.12">12 f.</ref>, <ref target="#S.57">57
                                        ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Verfahren: artikuliertes</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.58">58</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Verjährung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.79">79</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Vernunft</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.30">30</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Versäumnisverfahren</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.62">62</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Verschuldensgrade</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.74">74</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Vertragsrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.73">73 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>viaticum</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.21">21</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"Vierzig Fragen aus dem steirischen Recht"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.27">27</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Villach</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.44">44</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Vogtbarkeit</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.65">65</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Vorarlberg</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.10">10</ref>, <ref
                    target="#S.28">28
                                    ff.</ref>, <ref target="#S.30">30</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Vorkaufsrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.70">70</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Vormundschaft</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.17">17</ref>, <ref target="#S.64">64
                                    f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Vorvertrag</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.73">73</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Wandlung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.78">78</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Warenverkehr</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.71">71 f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"weibliche Freiheiten"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.75">75</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Weisbote</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Weisbote:-Protokoll des Weisboten</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.72">72</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Weistümer</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.15">15</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Weisung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.58">58</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Weisung: ad perpetuam rei memoriam</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Widerlegung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.66">66</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Wien</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.13">13 f.</ref>, <ref
                    target="#S.15">15</ref>,
                                        <ref target="#S.23">23</ref>, <ref
                    target="#S.30">30
                                        ff.</ref>, <ref
                    target="#S.36">36 ff.</ref>, <ref target="#S.43">43</ref>, <ref target="#S.47">47</ref>, <ref
                    target="#S.50">50</ref>, <ref target="#S.55">55</ref>, <ref target="#S.57">57ff.</ref>, <ref
                    target="#S.68">68 f.</ref>,
                                        <ref target="#N.543">81<hi rend="sup">543</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Wien: Advokatenordnungen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.33">33 f.</ref>, <ref target="#N.533">78<hi rend="sup">533</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Wien: Grundbuchsordnung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.33">33</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Wien: Pancarta Friedrichs III.</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.33">33</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Wien: Schrannenordnung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.33">33</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Wien: Stadtgericht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.32">32 f.</ref>, <ref target="#S.57">57
                                        ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Wien: Stadtordnung Ferdinands I.</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.32">32 f.</ref>, <ref
                    target="#S.66">66</ref>,
                                        <ref target="#S.68">68</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Wien: Stadtrat</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.33">33</ref>, <ref target="#N.356">56<hi rend="sup">356</hi>
                  </ref>, <ref target="#S.57">57
                                        f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Wien: Stadtrechte</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.31">31 ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Wiener Neustadt</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11 f.</ref>, <ref target="#S.57">57</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zeiger in das Landrechtsbuch</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.18">18 f.</ref>, <ref target="#S.20">20
                                        f.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zession</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.74">74</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zeugbriefe</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.60">60</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zeugen</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.60">60</ref>, <ref
                    target="#S.75">75</ref>,
                                        <ref target="#S.80">80</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"Zeugsfertiger"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.75">75</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>"Zeugskommissare"</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.60">60</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zivilistik</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.11">11</ref>, <ref target="#N.325">52<hi rend="sup">325</hi>
                  </ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zivilprozeßrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.16">16</ref>, <ref
                    target="#S.23">23</ref>,
                                        <ref target="#S.25">25</ref>, <ref target="#S.57">57ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zivilrecht</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.14">14</ref>, <ref
                    target="#S.16">16</ref>,
                                        <ref target="#S.39">39</ref>, <ref target="#S.64">64ff.</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zug auf den Gewähren</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.77">77</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Zwangsvollstreckung</cell>
                <cell>
                  <ref target="#S.61">61</ref>
                </cell>
              </row>
            </table>
          </p>
        </div>
        <div xml:id="TA.Literatur">
          <head>LITERATURVERZEICHNIS</head>
          <p>
            <table>
              <row>
                <cell>ADLER, Centralverwaltung</cell>
                <cell>Sigmund ADLER, Die Organisation der Centralverwaltung unter
                                    Kaiser Maximilian I. Graz 1886.</cell>
                <cell>
                  <ref target="http://archive.org/stream/dieorganisation00adlegoog#page/n25">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>APPELT, Kaisertum</cell>
                <cell>Heinrich APPELT, Kaisertum, Königtum, Landesherrschaft.
                                    Gesammelte Studien zur mittelalterlichen Verfassungsgeschichte
                                    (= MIÖG Erg.-Bd. 28). Wien - Köln - Graz 1988.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ASCHBACH, I, II, III</cell>
                <cell>Joseph Ritter von ASCHBACH, Geschichte der Wiener Universität.
                                    I, 1865, II, 1877, III, 1888, Wien. - Nachträge zum III. Bd.
                                    siehe HARTL/SCHRAUF. </cell>
                <cell>
                  <ref
                    target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:91414/bdef:Asset/view">Digitalisat Bd. I</ref> / <ref
                    target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92087/bdef:Asset/view">Digitalisat Bd. II</ref> / <ref target="https://fedora.phaidra.univie.ac.at/fedora/get/o:92574/bdef:Asset/view">Digitalisat Bd. III</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BALTL, Einflüsse</cell>
                <cell>Hermann BALTL, Einflüsse des römischen Rechts in Österreich (=
                                    Ius Romanum Medii Aevi V/7). Mediolani 1962. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.baltl-1962-roemr">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BALTL, Gerichtsverfassung</cell>
                <cell>Hermann BALTL, Die ländliche Gerichtsverfassung Steiermarks,
                                    vorwiegend im Mittelalter (= AÖG 118). Wien 1951.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BALTL, ÖRG</cell>
                <cell>Hermann BALTL, Österreichische Rechtsgeschichte unter
                                    Einschluß sozial- und wirtschaftsgeschichtlicher Grundzüge. Von
                                    den Anfängen bis zur Gegenwart. 6. Aufl. Graz 1986. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BALTL, Rechtshandschrift</cell>
                <cell>Hermann BALTL, Aus einer krainischen Rechtshandschrift, in: FS
                                    E.C. Hellbling z. 70. Geb. (Salzburg 1971) 11 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BALTZAREK, Stadtordnung</cell>
                <cell>Franz BALTZAREK, Die Stadtordnung Ferdinands I. und die
                                    städtische Autonomie im 16. Jh., in: Wiener Geschichtsbl. 29
                                    (1974) 185 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BARTSCH, Eheliches Güterrecht</cell>
                <cell>Robert BARTSCH, Eheliches Güterrecht im Erzherzogtum
                                    Österreich im 16. Jh. Wien 1905. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.bartsch-1905-gueterrecht">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BARTSCH, Gerichtswesen</cell>
                <cell>Robert BARTSCH, Die Entwicklung des Gerichtswesens in
                                    Österreich, in: FS der Österr. Richterzeitung (Wien 1927) 101
                                    ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BAUCH, Reception des Humanismus</cell>
                <cell>Gustav BAUCH, Die Reception des Humanismus in Wien. Breslau
                                    1903 (Neudruck Aalen 1986). </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BECKMANN, Idea juris</cell>
                <cell>Nicolaus de BECKMANN, Idea juris statutarii et consuetudinarii
                                    Stiriaci et Austriaci cum jure Romano collati. Graecii 1688. </cell>
                <cell>
                  <ref target="https://books.google.at/books?id=dgVGAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BELOW, Rezeption</cell>
                <cell>Georg von BELOW, Die Ursachen der Rezeption des römischen
                                    Rechts in Deutschland. München 1905. </cell>
                <cell>
                  <ref target="https://archive.org/details/below_ursachen_1905/s">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BISCHOFF, Stmk. Landrecht</cell>
                <cell>Ferdinand BISCHOFF, Steiermärkisches Landrecht des
                                    Mittelalters. Graz 1875. </cell>
                <cell>
                  <ref target="https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb11316345?page=">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BRAUMÜLLER, Rezeption</cell>
                <cell>Hermann BRAUMÜLLER, Die Rezeption des Rechts und die Kärntner
                                    Landstände, in: Carinthia 1153 (1963) 457 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BRAUNEDER, Ehegüterrecht</cell>
                <cell>Wilhelm BRAUNEDER, Die Entwicklung des Ehegüterrechts in
                                    Österreich. Ein Beitrag zur Dogmengeschichte und
                                    Rechtstatsachenforschung des Spätmittelalters und der Neuzeit.
                                    Salzburg - München 1971 </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BRAUNEDER, Ehescheidung</cell>
                <cell>Wilhelm BRAUNEDER, Die Ehescheidung dem Bande nach in den
                                    Landesordnungsentwürfen für Österreich unter und ob der Enns
                                    1595 und 1609, in: ÖAK (1971) 273 ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.brauneder-1971-ehescheidung">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BRAUNEDER, Gesetzgebungsgeschichte</cell>
                <cell>Wilhelm BRAUNEDER, Zur Gesetzgebungsgeschichte der
                                    niederösterreichischen Länder, in: FS H. Demelius z. 80. Geb.
                                    (Wien 1973) 1 ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.brauneder-1973-gesetzgebung">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BRAUNEDER, Gesetzgebung Steiermark</cell>
                <cell>Wilhelm BRAUNEDER, Die Anfänge der Gesetzgebung am Beispiel
                                    der Steiermark, in: ZHVStmk. 68 (1977) 165 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BRAUNEDER, Grundbuch u. Miteigentum</cell>
                <cell>Wilhelm BRAUNEDER, Grundbuch und Miteigentum im Tractatus de
                                    Iuribus Incorporalibus", SZGerm 94 (1977) 218 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.brauneder-1977-tractiurincorp">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BRAUNEDER, Hypotheken</cell>
                <cell>Wilhelm BRAUNEDER, Die "stillschweigenden Hypotheken" und der
                                    österreichische Landesbrauch, in: Bericht über den 11. Österr.
                                    Historikertag in Innsbruck (Wien 1972) 226 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.brauneder-1971-stillschweigende-hypotheken">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BRAUNEDER, Juristen in Österreich</cell>
                <cell>Wilhelm BRAUNEDER (Hrsg.), Juristen in Österreich 1200 - 1980.
                                    Wien 1987.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BRAUNEDER, Juristenschriften</cell>
                <cell>Wilhelm BRAUNEDER, Die staatsrechtliche Bedeutung
                                    österreichischer Juristenschriften des 16. Jahrhunderts, in: Die
                                    Rolle der Juristen bei der Entstehung des modernen Staates,
                                    hrsg. von R. Schnur (Berlin 1986) 629 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BRAUNEDER, Kanon. u. röm.-gem. Recht</cell>
                <cell>Wilhelm BRAUNEDER, Kanonisches und römisch-gemeines Recht am
                                    Beginn der modernen Privatrechtswissenschaft, in: FS A. Dordett
                                    z. 60. Geb. (Wien 1976) 107 ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.brauneder-1976-kan-roemr">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BRAUNEDER, Polizeiordnungen</cell>
                <cell>Wilhelm BRAUNEDER, Der soziale und rechtliche Gehalt der
                                    österreichischen Polizeiordnungen des 16. Jh.s, in: Zs. Hist.
                                    Forsch. 3 (1976) 205 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BRAUNEDER, Probearbeit</cell>
                <cell>Wilhelm BRAUNEDER, Eine vermeintliche Probearbeit zum
                                    obderennsischen Landrechtsentwurf 1609, in: Jb. des Oberösterr.
                                    Musealvereines 121, I (Linz 1976) 223 ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.brauneder-1976-probearbeit">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BRAUNEDER, Strafrecht</cell>
                <cell>Wilhelm BRAUNEDER, Das Strafrecht in den österreichischen
                                    Polizeiordnungen des 16. Jahrhunderts, in: Wege europäischer
                                    Rechtsgeschichte. Karl Kroeschell z. 60. Geb. (=
                                    Rechtshistorische Reihe 60, Frankfurt a.M. - Bern 1987) 1 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BURKERT, Beschwerden</cell>
                <cell>Günther BURKERT, Die Beschwerden der steirischen Stände
                                    während der Regierung Ferdinands I., in: Die Steiermark im 16.
                                    Jahrhundert (= Forschungen z. geschichtl. Landeskunde der
                                    Steiermark 27, Graz 1979) 259 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BURKERT, Kodifikationsversuche</cell>
                <cell>Günther BURKERT, Kodifikationsversuche des steirischen
                                    Landrechts. Ein Beitrag zur Prozeßrechtsgeschichte des 17.
                                    Jahrhunderts, in: Reformen des Rechts. FS zur 200Jahr-Feier der
                                    Rechtswiss. Fak. der Univ. Graz (Graz 1979) 137 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BURKERT, Landesfürst und Stände</cell>
                <cell>Günther R. BURKERT, Landesfürst und Stände. Karl V., Ferdinand
                                    I. und die österreichischen Erbländer im Ringen um Gesamtstaat
                                    und Landesinteressen. Graz 1987. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BURKERT, Widerstreit</cell>
                <cell>Günther BURKERT, Rechtliches im Widerstreit zwischen Ferdinand
                                    I. und den Ständen der altösterreichischen Länder, in: FS II.
                                    Sutter (Graz 1983) 55 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BURMEISTER, Repräsentationsrecht</cell>
                <cell>Karl Heinz BURMEISTER, Die Einführung des erbrechtlichen
                                    Repräsentationsrechts in Vorarlberg und im Bodenseeraum, in:
                                    Recht und Geschichte. FS H. Baltl z. 70. Geb. (Graz 1988) 85 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BURMEISTER, Studium der Rechte</cell>
                <cell> Karl Heinz BURMEISTER, Das Studium der Rechte im Zeitalter
                                    des Humanismus im deutschen Rechtsbereich. Wiesbaden 1974. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>BURMEISTER, Vorarlberger Landsbräuche</cell>
                <cell>Karl Heinz BURMEISTER, Die Vorarlberger Landsbräuche und ihr
                                    Standort in der Weistumsforschung (= Rechtshistorische Arbeiten
                                    5). Zürich 1970. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>CHARMATZ, Vertragstypen</cell>
                <cell>Hans CHARMATZ, Zur Geschichte und Konstruktion der
                                    Vertragstypen im Schuldrecht. Mit besonderer Berücksichtigung
                                    der gemischten Verträge. Brünn - Prag - Leipzig - Wien 1937. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>CHORINSKY, Beiträge</cell>
                <cell>Carl Graf CHORINSKY, Beiträge zur Erforschung österreichischer
                                    Rechtsquellen, in: Allg. österr. Gerichts-Ztg. 47 (1896) Nr. 3,
                                    18 ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.chorinsky-1894-beitraege">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>CHORINSKY, Notariat</cell>
                <cell>Carl Graf CHORINSKY, Das Notariat und die
                                    Verlassenschaftsabhandlung in Österreich. Wien 1877. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>CHORINSKY, Vormundschaftsrecht</cell>
                <cell>Carl Graf CHORINSKY, Das Vormundschaftsrecht Niederösterreichs
                                    vom 16. Jh. bis zum Erscheinen des Josefinischen Gesetzbuches.
                                    Wien 1878. </cell>
                <cell>
                  <ref target="http://archive.org/stream/dasvormundschaf00chorgoog#page/n17">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>COING, Europ. Privatrecht</cell>
                <cell>Helmut COING, Europäisches Privatrecht Bd. 1: Älteres Gemeines
                                    Recht (1500 bis 1800). München 1985. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>COING, Ges. Aufsätze</cell>
                <cell>Helmut COING, Gesammelte Aufsätze zu Rechtsgeschichte,
                                    Rechtsphilosophie und Zivilrecht 1947 - 1975, I, II, Frankfurt
                                    a.M. 1982. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>COING, Römisches Recht</cell>
                <cell>Helmut COING, Römisches Recht in Deutschland (= Ius Romanum
                                    Medii Aevi V/6). Mediolani 1964. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>CONRAD, DRG</cell>
                <cell>Hermann CONRAD, Deutsche Rechtsgeschichte I, 2. Aufl. 1962,
                                    II, 1966, Karlsruhe. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>CSENDES, Rechtsquellen Wien</cell>
                <cell>Peter CSENDES (Hrsg.), Die Rechtsquellen der Stadt Wien (= FRA
                                    III/9). Wien - Köln - Graz 1986. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DEMELIUS, Doppelverkauf</cell>
                <cell>Heinrich DEMELIUS, Doppelverkauf eines Wiener Bürgerhauses zur
                                    Rezeptionszeit (1625), in: SZRom 93 (1976) 312ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DEMELIUS, Eheliches Güterrecht</cell>
                <cell>Heinrich DEMELIUS, Eheliches Güterrecht im
                                    spätmittelalterlichen Wien (= SB Akad. Wien 265/4). Wien 1970. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DEMELIUS, Grundbuchsrecht</cell>
                <cell>Heinrich DEMELIUS, Österreichisches Grundbuchsrecht.
                                    Entwicklung und Eigenart. Wien 1948. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DEMELIUS, Heimfall</cell>
                <cell>Heinrich DEMELIUS, Zur Geschichte des Heimfalls erbloser Güter
                                    an die Stadt Wien, in: Jb. Ver. Gesch. Wien 34 (1978) 106 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DEMELIUS, Hypothekenrecht</cell>
                <cell>Heinrich DEMELIUS, Don Joan Manrique und das österreichische
                                    Hypothekenrecht der Rezeptionszeit, in: FS H. Eichler (Wien
                                    1977) 101 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DEMELIUS, Konkurs</cell>
                <cell>Heinrich DEMELIUS, Konkurs im alten Wien, in: FS O. Reiner
                                    (Salzburg 1976) 13 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DEMELIUS, Landesfürstl. Grundbücher</cell>
                <cell>Heinrich DEMELIUS, Erhart Haidem, Richter zu Perchtoldsdorf
                                    bei Wien, und die landesfürstlichen Grundbücher 1431-1523 (= SB.
                                    Akad. Wien 293/1). Wien 1974. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DEMELIUS, Reichshofrat Schwarz</cell>
                <cell>Heinrich DEMELIUS, Reichshofrat Schwarz und sein Testament
                                    (1574), in: FS H. Lentze z. 60. Geb. (Innsbruck - München 1969)
                                    117 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DEMELIUS, Stadtbuch Mautern</cell>
                <cell>Heinrich DEMELIUS, Aus dem Stadtbuch von Mautern an der Donau
                                    (1432 - 1550) (= SB Akad. Wien 277/2). Wien 1972. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DEMELIUS, Stadtrichter</cell>
                <cell>Heinrich DEMELIUS, Stadtrichter contra die von Wien. Ein
                                    Beitrag zur Wiener Gerichtsverfassung im 16. Jh., in: Anzeiger
                                    Akad. Wien 90 (1953) 145 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DEMELIUS, Wiener Grundbücher</cell>
                <cell>Heinrich DEMELIUS, Über die alten Wiener Grundbücher, in: Jb.
                                    Ver. Gesch. Wien 9 (1951) 110 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DEMELIUS, Wiener Ratsurteile</cell>
                <cell>Heinrich DEMELIUS (Hrsg.), Wiener Ratsurteile des
                                    Spätmittelalters (= FRA 1II/6). Wien - Köln - Graz 1980. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Di SIMONE, Cultura giuridica</cell>
                <cell>Maria Rosa Di SIMONE, Aspetti della cultura giuridica
                                    austriaca nel Settecento (= Biblioteca di cultura 283). Roma
                                    1984. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DÖHRING, Geschichte der dt. Rechtspflege</cell>
                <cell>Erich DÖHRING, Geschichte der deutschen Rechtspflege seit
                                    1500. Berlin 1953. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>DOMIN-PETRUSHEVECZ, ÖRG</cell>
                <cell>Alphons von DOMIN-PETRUSHEVECZ, Neuere österreichische
                                    Rechtsgeschichte. Wien 1869. </cell>
                <cell>
                  <ref target="https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10542642.html">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>EBERT, Grazer Juristenfakultät</cell>
                <cell>Kurt EBERT, Die Grazer Juristenfakultät im Vormärz.
                                    Rechtswissenschaft und Rechtslehre an der Grazer Hochschule
                                    zwischen 1810 und 1848. Graz 1969. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>EHRENZWEIG, System</cell>
                <cell>Armin EHRENZWEIG, System des österreichischen allgemeinen
                                    Privatrechts. 2. Aufl. I/1, 1951, I/2, 1957, II/1, 1928, II/2,
                                    1937, Wien. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ELLRICHSHAUSEN, Consuetudinarienbücher</cell>
                <cell>Egon ELLRICHSHAUSEN, Die Consuetudinarienbücher im
                                    oberösterreichischen Landesarchiv. Ein Beitrag zur
                                    Rechtsquellenforschung der frühen Neuzeit, in: Jb. des OÖ.
                                    Musealvereines 127/1 (Linz 1982) 107 ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="http://www.ooegeschichte.at/uploads/tx_iafbibliografiedb/JBMusver_1982_127_0107-0128.pdf">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ELLRICHSHAUSEN, Legitimatio</cell>
                <cell>Egon Conrad ELLRICHSHAUSEN, Die legitimatio per oblationem
                                    curiae in Veith Stahels Traktat vom Erbrecht. Ein Beitrag zur
                                    Geschichte der Rezeption des römisch-gemeinen Rechtes im Land ob
                                    der Enns am Beginn der Neuzeit, in: Mitteil. des oberösterr.
                                    Landesarchivs 15 (1986) 55 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ELLRICHSHAUSEN, Mutterschaft</cell>
                <cell>Egon Conrad ELLRICHSHAUSEN, Die uneheliche Mutterschaft im
                                    altösterreichischen Polizeirecht des 16. bis 18. Jahrhunderts,
                                    dargestellt am Tatbestand der Fornication (= Schriften z.
                                    Rechtsgeschichte 42). Berlin 1988. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>ELSENER, Studien zur Rezeption</cell>
                <cell>Ferdinand ELSENER, Studien zur Rezeption des gelehrten Rechts.
                                    Ausgewählte Aufsätze. Sigmaringen 1989. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>FEIGL, Rechtsentwicklung</cell>
                <cell>Helmuth FEIGL, Rechtsentwicklung und Gerichtswesen
                                    Oberösterreichs im Spiegel der Weistümer (= AÖG 130). Wien 1974. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>FINSTERWALDER, Pract. obs.</cell>
                <cell>Benedictus FINSTERWALDER, Practicarum observationum ad
                                    consuetudines Archiducatus Austriae Superioris accommodatarum
                                    lib. I et II, 1719, III, 1730, IV, 1732, Salisburgi. </cell>
                <cell>
                  <ref target="https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10506363_00">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>FISCHER, Doktorat</cell>
                <cell>Alfred FISCHER, Das österreichische Doktorat der
                                    Rechtswissenschaften und die Rechtsanwaltschaft. Innsbruck -
                                    München 1974. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>FLOSSMANN, Consuetudo</cell>
                <cell>Ursula FLOSSMANN, Consuetudo est Optima legum interpres. Ein
                                    Beitrag zur Rechtsquellenlehre des 16. Jahrhunderts, in FS N.
                                    Grass z. 70. Geb. (Innsbruck 1986) 213 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>FLOSSMANN, Gleichberechtigung</cell>
                <cell>Ursula FLOSSMANN, Die Gleichberechtigung der Geschlechter in
                                    der Privatrechtsgeschichte, in: Rechtsgeschichte und
                                    Rechtsdogmatik. FS H. Eichler z. 70. Geb. (Wien 1977) 119 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>FLOSSMANN, Landrechte</cell>
                <cell>Ursula FLOSSMANN, Landrechte als Verfassung. Wien - New York
                                    1976. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.flossmann-landrechte-1976">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>FLOSSMANN, ÖPRG</cell>
                <cell>Ursula FLOSSMANN, Österreichische Privatrechtsgeschichte. Wien
                                    - New York 1983. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>FLOSSMANN, Rechtsstellung der Witwe</cell>
                <cell>Ursula FLOSSMANN, Die Rechtsstellung der Witwe im
                                    Vormundschaftsrecht der Neuzeit, in: Frau - Recht -
                                    Gesellschaft. Seminar zur Frauenrechtsgeschichte, hrsg. von U.
                                    Flossmann u. O. Lehner (Linz 1985) 142 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>FRAYDENEGG-MONZELLO, Bibliothek</cell>
                <cell>Otto FRAYDENEGG-MONZELLO, Die Bibliothek des Obersecretarius
                                    der steirischen Landschaft, Johann Adam von Monzello, in: FS B.
                                    Sutter (Graz 1983) 135 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>FÜSSEL, Riccardus Bartholinus</cell>
                <cell>Stephan FÜSSEL, Riccardus Bartholinus Perusinus. Humanistische
                                    Panegyrik am Hofe Kaiser Maximilians I. Baden-Baden 1987. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>GAL, Ausschluß der Ascendenten</cell>
                <cell>Alexander GAL, Der Ausschluß der Ascendenten von der
                                    Erbenfolge und das Fallrecht. Breslau 1904. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>GENIUS, Bestandsschutz</cell>
                <cell>Klaus GENIUS, Der Bestandsschutz des Mietverhältnisses in
                                    seiner historischen Entwicklung bis zu den
                                    Naturrechtskodifikationen. Stuttgart - Berlin - Köln - Mainz
                                    1972. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>GIERKE, DPR</cell>
                <cell>Otto von GIERKE, Deutsches Privatrecht: I, 1895, II, 1905,
                                    III, 1917, Leipzig. </cell>
                <cell>
                  <ref target="http://dlib-pr.mpier.mpg.de/m/kleioc/0010/exec/books/ &quot;143555&quot;">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>GOLDMANN, Universität</cell>
                <cell>Artur GOLDMANN, Die Universität. 1529 - 1740, in: Geschichte
                                    der Stadt Wien, hrsg. vom Altertumsvereine zu Wien, VI (Wien
                                    1918) 1 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>GRASS, Österreich</cell>
                <cell>Nikolaus GRASS (Bearb.), Österreich (= Bibliographische
                                    Einführung in die Rechtsgeschichte u. Rechtsethnologie, hrsg.
                                    von J. Gilissen, D/4). Bruxelles 1979. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>GRASS, Tirol in der Rechtsgeschichte</cell>
                <cell>Nikolaus GRASS, Zur Stellung Tirols in der Rechtsgeschichte,
                                    FS. H. Baltl z. 60. Geb. (Innsbruck 1978) 229 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>GRENECK, Theatrum Jurisdictionis Austriacae</cell>
                <cell>Franciscus Josephus GRENECK,Theatrum Jurisdictionis Austriacae
                                    oder Neu-eröfneter Schau-Platz Oesterreichischer
                                    Gerichtsbarkeit. Wien 1752.</cell>
                <cell>
                  <ref target="https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/drwGreneck1752/">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>GROSSMANN, Frühzeit des Humanismus</cell>
                <cell>Karl GROSSMANN, Die Frühzeit des Humanismus in Wien bis zu
                                    Celtis Berufung 1497, in: Jb. f. Landeskunde von
                                    Niederösterreich 22 (1929) 150 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HAGENEDER, Frührezeption</cell>
                <cell>Othmar HAGENEDER, Zur Frührezeption des römisch-kanonischen
                                    Prozeßverfahrens im Lande ob der Enns, in: FS Karl Pivec (=
                                    Innsbrucker Beiträge z. Kulturwiss. 12, Innsbruck 1966) 131
                                    ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HAGENEDER, Gerichtsbarkeit</cell>
                <cell>Othmar HAGENEDER, Die geistliche Gerichtsbarkeit in Ober- und
                                    Niederösterreich. Von den Anfängen bis zum Beginn des 15. Jh.s.
                                    (Graz - Wien - Köln 1967).</cell>
                <cell>
                  <ref target="https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.39015026254196">Digitalisat [eingeschränkter Zugang]</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HARRAS v. HARRASOWSKY, Codifikation</cell>
                <cell>Philipp HARRAS Ritter von HARRASOWSKY, Geschichte der
                                    Codifikation des österreichischen Civilrechtes. Wien
                                    1868.</cell>
                <cell>
                  <ref target="http://books.google.at/books?id=wyAMAAAAYAAJ&amp;pg=PA1">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HARTL, Richter</cell>
                <cell>Friedrich HARTL, Der gelehrte Richter in Österreich. Ursprung,
                                    Entwicklung und Wesen, in: Öst. NotZ 1976, 147 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HARTL/SCHRAUF, Nachträge</cell>
                <cell>Wenzel HARTL u. Karl SCHRAUF, Nachträge zum III. Bande von
                                    Joseph Ritter von ASCHBACH"s Geschichte der Wiener Universität.
                                    I/1, Wien 1898.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HASENÖHRL, Beiträge</cell>
                <cell>Viktor HASENÖHRL, Beiträge zur Geschichte des deutschen
                                    Privatrechts in den österreichischen Alpenländern, in: AÖG 97
                                    (1909) 1 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="http://archive.org/stream/archivfrsterrei92kommgoog#page/n271/mode/1up">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HASENÖHRL, Österr. Landesrecht</cell>
                <cell>Victor HASENÖHRL, Österreichisches Landesrecht im 13. u. 14.
                                    Jh. Ein Beitrag zur Deutschen Rechtsgeschichte. Wien 1867. </cell>
                <cell>
                  <ref target="https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10542923_00000.html">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HASENÖHRL, Rechtsbildung u. Rechtsquellen</cell>
                <cell>Victor HASENÖHRL, Beiträge zur Geschichte der Rechtsbildung
                                    und der Rechtsquellen in den österreichischen Alpenländern bis
                                    zur Rezeption des römischen Rechts, in: AÖG 93 (1905) 249 ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="http://archive.org/stream/archivfrsterrei92kommgoog#page/n271/mode/1up">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HEISS, Konfession</cell>
                <cell>Gernot HEISS, Konfession, Politik und Erziehung. Die
                                    Landschaftsschulen in den nieder- und innerösterreichischen
                                    Ländern vor dem Dreißigjährigen Krieg, in: Bildung, Politik und
                                    Gesellschaft, hrsg. von Grete Klingenstein u. a. (Wien 1978) 13
                                    ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.heiss-landschaftsschulen">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HELLBLING, ÖVVG</cell>
                <cell>Ernst C. HELLBLING, Österreichische Verfassungs- und
                                    Verwaltungsgeschichte. 2. Aufl. Wien 1974. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HEUSLER, Institutionen</cell>
                <cell>Andreas HEUSLER, Institutionen des deutschen Privatrechts. I,
                                    1885, II, 1886, Leipzig. </cell>
                <cell>
                  <ref target="https://archive.org/stream/institutionendes00heus#page/n15">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HOFMANN, Lehre vom titulus</cell>
                <cell>Franz HOFMANN, Die Lehre vom titulus und modus adquirendi und
                                    von der justa causa traditionis. Wien 1873. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HOFMEISTER, Liegenschaftserwerb</cell>
                <cell>Herbert HOFMEISTER, Die Grundsätze des Liegenschaftserwerbes
                                    in der österreichischen Privatrechtsentwicklung seit dem 18. Jh.
                                    Wien 1977. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HRADIL, Ehegüterrechtsbildung</cell>
                <cell>Paul HRADIL, Untersuchungen zur spätmittelalterlichen
                                    Ehegüterrechtsbildung. Nach bayrisch-österreichischen
                                    Rechtsquellen. I. Das Heiratsgut. Wien 1908. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HUBER/DOPSCH, ÖRG</cell>
                <cell>Alfons HUBER, Österreichische Reichsgeschichte. 2. Aufl. hrsg.
                                    von Alfons DOPSCH. Prag - Wien - Leipzig 1901. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HÜBNER, DPR</cell>
                <cell>Rudolf HÜBNER, Grundzüge des deutschen Privatrechts. 5. Aufl.
                                    Leipzig 1930. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>HUWILER, Begriff der Zession</cell>
                <cell>Bruno HUWILER, Der Begriff der Zession in der Gesetzgebung
                                    seit dem Vernunftrecht, zugleich ein Beitrag zur Entwicklung der
                                    vermögensrechtlichen Lehren. Zürich 1975. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KASER, RPR</cell>
                <cell>Max KASER, Das römische Privatrecht. 2. Aufl. 1, 1971, II,
                                    1975, München. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KIEFNER, Rezeption</cell>
                <cell>Hans KIEFNER, Art. Rezeption (privatrechtlich), in: HRG IV
                                    (28. 1,fg. 1987) Sp. 970 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KINK. Geschichte Univ. Wien</cell>
                <cell>Rudolf KINK, Geschichte der kaiserlichen Universität zu Wien.
                                    I/1, I/2, II, Wien 1854. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KINK, Rechtslehre</cell>
                <cell>Rudolf KINK, Die Rechtslehre an der Wiener Universität.
                                    Geschichtliches Fragment, als Beitrag zur österreichischen
                                    Rechtsgeschichte. Wien 1853. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.kink-rechtslehre-wien-1853">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KISCH, Cantiuncula</cell>
                <cell>Guido KISCH, Claudius Cantiuncula. Ein Basler Jurist und
                                    Humanist des 16. Jh.s. Basel 1970. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KLEIN-BRUCKSCHWAIGER, Kampf der Stände</cell>
                <cell>Franz KLEIN-BRUCKSCHWAIGER, Kampf der Stände gegen das
                                    römische Recht während der Rezeptionszeit, in: JBl 70 (1948) 161
                                    ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KLEIN-BRUCKSCHWAIGER, Landtafelentwurf</cell>
                <cell>Franz KLEIN-BRUCKSCHWAIGER, Veit Stahels erster
                                    Landtafelentwurf für Österreich ob der Enns, in: Jb. des
                                    Oberösterr. Musealvereines 92 (Linz 1947) 215 ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.klein-1947-stahel">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KLEIN-BRUCKSCHWAIGER, Veit Stahel</cell>
                <cell>Franz KLEIN-BRUCKSCHWAIGER, Veit Stahel. Notar und
                                    Stadtschreiber in Linz, in: Jb. der Stadt Linz 1951, 389 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KLEINHEYER/SCHRÖDER, Deutsche Juristen</cell>
                <cell>Gerd KLEINHEYER/Jan SCHRÖDER, Deutsche Juristen aus fünf
                                    Jahrhunderten. Eine biographische Einführung in die Geschichte
                                    der Rechtswissenschaft. 2., neubearb. u. erw. Aufl. Heidelberg
                                    1983. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KLEMM, Eigentum u. Eigentumsbeschränkungen</cell>
                <cell>Peter Christoph KLEMM, Eigentum und Eigentumsbeschränkungen in
                                    der Doktrin des usus modernus pandectarum. Basel u. Frankfurt a.
                                    Main 1984. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KOCHER, Bodenrecht</cell>
                <cell>Gernot KOCHER, Zum "Bodenrecht" der landesfürstlichen
                                    Herrschaften in der Steiermark im 16. Jh., in: Die Steiermark im
                                    16. Jh., hrsg. von B. Sutter (= Forschungen z. geschichtl.
                                    Landeskunde der Steiermark 27, Graz 1979) 161 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KOCHER, Eintrittsrecht</cell>
                <cell>Gernot KOCHER, Eintrittsrecht, gesetzliches Vorkaufsrecht,
                                    Einstandsrecht. Zum Werdegang eines Instrumentes des
                                    österreichischen Bodenrechtes, in: Reformen des Rechts. FS zur
                                    200-Jahr-Feier der Rechtswiss. Fak. der Univ. Graz (Graz 1979)
                                    121 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KOCHER, Erbländische Aspekte</cell>
                <cell>Gernot KOCHER, Erbländische Aspekte der Höchstgerichtsbarkeit
                                    im Alten Reich, in: Rechtsbehelfe, Beweis und Stellung der
                                    Richters im Spätmittelalter, hrsg. von W. Schert (Köln - Wien
                                    1985) 9 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KOCHER, Höchstgerichtsbarkeit</cell>
                <cell>Gernot KOCHER, Höchstgerichtsbarkeit und
                                    Privatrechtskodifikation. Die Oberste Justizstelle und das
                                    allgemeine Privatrecht in Österreich von 1749 -1811 (=
                                    Forschungen z. Europ. u. Vergl. Rechtsgeschichte 2). Wien - Köln
                                    - Graz 1979. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KOCHER, Landesbrauch u. Gemeines Recht</cell>
                <cell>Gernot KOCHER, Landesbrauch und Gemeines Recht in den
                                    bäuerlichen Weistümern Österreichs, in: Rec. Soc. J. Bodin 44
                                    (1987) 127 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KOCHER, Tiroler Rechtsleben</cell>
                <cell>Gernot KOCHER, Tiroler Rechtsleben vor dem ABGB im Spiegel der
                                    Wiener Revisionsinstanz, in: FS f. E.C. Hellbling z. 80. Geb.
                                    (Berlin 1981) 597 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KOCHER, Zivilgesetzgebung</cell>
                <cell>Gernot KOCHER, Die Zivilgesetzgebung und die Oberste
                                    Justizstelle bis zum ABGB, in: FS H. Baltl z. 60. Geb.
                                    (Innsbruck 1978) 309 II". </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KOSCHEMBAHR-LYSKOWSKI, Stellung des röm. Rechtes</cell>
                <cell>J. von KOSCHEMBAHR-LYSKOWSKI, Die Stellung des römischen
                                    Rechtes im allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuche für das
                                    Kaisertum Österreich, in: FS. z. Jahrhundertfeier des ABGB I
                                    (Wien 1911) 209 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KRELLER, RR II</cell>
                <cell>Hans KRELLER, Römisches Recht II. Grundlehren des gemeinen
                                    Rechts. Wien 1950. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KREUZER, Handbuch</cell>
                <cell>Joseph KREUZER, Handbuch der Litteratur des österreichischen
                                    Privatrechts. Wien 1808. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KROESCHELL, Rezeption</cell>
                <cell>Karl KROESCHELL, Die Rezeption der gelehrten Rechte und ihre
                                    Bedeutung für die Bildung des Territorialstaates, in: Deutsche
                                    Verwaltungsgeschichte, hrsg. von Kurt G.A. Jeserich u.a., I
                                    (Stuttgart 1983) 279 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>KRONES, Geschichte Univ. Graz</cell>
                <cell>Franz von KRONES, Geschichte der Karl Franzens-Universität in
                                    Graz. Graz 1886. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>LANDSBERG</cell>
                <cell>siehe STINTZING/LANDSBERG </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>LEFEBRVE, Juges et savants</cell>
                <cell>Charles LEFEBRVE, Juges et savants en Europe (13e - 16e
                                    siècle), in: EIC 22 (1966) 76 ff; EIC 23 (1967) 9 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>LEHNER, SC Velleianum</cell>
                <cell>Oskar LEHNER, Senatus Consultum Velleianum - Die Wiederkehr
                                    einer antiken Rechtsfigur im frühneuzeitlichen österreichischen
                                    Recht, in: SZGerm 105 (1988) 270 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>LEINEWEBER, Beziehung des nichtehelichen Kindes</cell>
                <cell>Anke LEINEWEBER, Die rechtliche Beziehung des nichtehelichen
                                    Kindes zu seinem Erzeuger in der Geschichte des Privatrechts (=
                                    Beiträge z. Neueren Privatrechtsgeschichte 7). Königstein/Ts.
                                    1978. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>LENTZE, Wiener Testamentsrecht</cell>
                <cell>Hans LENTZE, Das Wiener Testamentsrecht des Mittelalters, in:
                                    SZGerm 69 (1952) 98 ff.; SZGerm 70 (1953) 159 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>LINK, Habsburgische Erblande</cell>
                <cell>Christoph LINK, Die Habsburgischen Erblande, die böhmischen
                                    Länder und Salzburg, in: Deutsche Verwaltungsgeschichte, hrsg.
                                    von Kurt G.A. Jeserich u.a., I (Stuttgart 1983) 468 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>LOSCHELDER, Allg. Gerichtsordnung</cell>
                <cell>Michael LOSCHELDER, Die österreichische Allgemeine
                                    Gerichtsordnung von 1781. Grundlagen- und
                                    Kodifikationsgeschichte. Berlin 1978. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>LUIG, Geltungsgrund des röm. Rechts</cell>
                <cell>Klaus LUIG, Der Geltungsgrund des römischen Rechts im 18.
                                    Jahrhundert in Italien, Frankreich und Deutschland, in: La
                                    formazione storica del diritto moderno in Europa II (Firenze
                                    1977) 819 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>LUIG, Zessionslehre</cell>
                <cell>Klaus LUIG, Zur Geschichte der Zessionslehre (= Forschungen z.
                                    neueren Privatrechtsgeschichte 10). Köln - Graz 1966. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>LUSCHIN, Gerichtswesen</cell>
                <cell>Arnold LUSCHIN von EBENGREUTH, Geschichte des ältern
                                    Gerichtswesens in Österreich ob und unter der Enns. Weimar 1879. </cell>
                <cell>
                  <ref target="http://archive.org/stream/geschichtedeslt00ebengoog#page/n19">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>LUSCHIN, ÖRG</cell>
                <cell>Arnold LUSCHIN von EBENGREUTH, Österreichische
                                    Reichsgeschichte. Ein Lehrbuch. Bamberg 1896. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>LUSCHIN, Österreicher an ital. Univ.</cell>
                <cell>Arnold LUSCHIN von EBENGREUTH, Oesterreicher an italienischen
                                    Universitäten zur Zeit der Reception des römischen Rechts
                                    (Separatabdruck aus den Blättern des Vereines für Landeskunde
                                    von Niederösterreich, Jg. 1880 - 1885). Wien 1886. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MAIER, Bürgschaft</cell>
                <cell>Karlheinz Rudolf MAIER, Die Bürgschaft in süddeutschen und
                                    schweizerischen Gesetzbüchern. 16. bis 18. Jahrhundert. Tübingen
                                    1980. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MAYER-MALY, Bedeutung des Konsenses</cell>
                <cell>Theo MAYER-MALY, Die Bedeutung des Konsenses in
                                    privatrechtsgeschichtlicher Sicht, in: Rechtsgeltung und
                                    Konsens, hrsg. von G. Jakobs (Berlin 1976) 91 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MAYER-MALY, Ebenteuer</cell>
                <cell>Theo MAYER-MALY, Ebenteuer, in: SZGerm 72 (1955) 216 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MAYER-MALY, Ehegutsprozeß</cell>
                <cell>Theo MAYER-MALY, Ein Wiener Ehegutsprozeß aus der
                                    Rezeptionszeit, in: Jb. Ver. Gesch. Wien 11 (1954) 39 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MAYER-MALY, Konsens</cell>
                <cell>Theo MAYER-MALY, Der Konsens als Grundlage des Vertrages, in:
                                    FS E. Seidl z. 70. Geb. (Köln 1975) 118 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MAYER-MALY, Morgengabe</cell>
                <cell>Theo MAYER-MALY, Die Morgengabe im Wiener Privatrecht des
                                    Spätmittelalters, in: FS H. Lentze (Innsbruck - München 1969)
                                    381 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MAYER-MALY, Studien zum Vertrag, II</cell>
                <cell>Theo MAYER-MALY, Studien zum Vertrag, II: "Von solchen
                                    Handlungen, die den Kontrakten in ihrer Wirkung gleichkommen",
                                    in: FS z. 60. Geb. von W. Wilburg (Graz 1965) 129 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MECENSEFFY, Evang. Lehrer Wien</cell>
                <cell>Grete MECENSEFFY, Evangelische Lehrer an der Universität Wien.
                                    Graz -Wien - Köln 1967. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MECENSEFFY, Protestantismus</cell>
                <cell>Grete MECENSEFFY, Geschichte des Protestantismus in
                                    Österreich. Graz -Köln 1956. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.mecenseffy-1956-geschichte">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MELL, Verf.- u. Verw. Gesch. Steiermarks</cell>
                <cell>Anton MELL, Grundriß der Verfassungs- und
                                    Verwaltungsgeschichte des Landes Steiermark. Graz - Wien -
                                    Leipzig 1929. </cell>
                <cell>
                  <ref target="http://www.literature.at/viewer.alo?objid=19290&amp;viewmode=fullscreen&amp;rotate=&amp;scale=3.33&amp;page=1">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MITTEIS, Rezeption in Österreich</cell>
                <cell>Heinrich MITTEIS, Zur Geschichte der Rezeption in Österreich,
                                    in: SZGerm 66 (1948) 524 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MOLTKE, S. v. Dietrichstein</cell>
                <cell>Konrad von MOLTKE, Siegmund von Dietrichstein. Die Anfänge
                                    ständischer Institutionen und das Eindringen des Protestantismus
                                    in die Steiermark zur Zeit Maximilians I. und Ferdinands I.
                                    Göttingen 1970. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MOTLOCH, Bericht des Dr. W. Püdler</cell>
                <cell>Th. MOTLOCH, Bericht des Dr. Wolfgang Püdler über den Entwurf
                                    einer Landtafel des Erzherzogtums Österreich unter der Enns
                                    1573, in: SZGerm 21 (1900) 253 ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.motloch-1900-puedler">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>MOTLOCH, Landesordnungen</cell>
                <cell>Th. MOTLOCH, Art. Länder: A. Landesordnungen (geschichtlich)
                                    und Landhandfesten. I. Österreichische Ländergruppe, in: Österr.
                                    Staatswörterbuch (hrsg. von Mischler/Ulbrich), 2. Aufl. III
                                    (1907) 331 ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.motloch-1907-landesordnungen">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>NANZ, Vertragsbegriff</cell>
                <cell>Klaus-Peter NANZ, Die Entstehung des allgemeinen
                                    Vertragsbegriffs im 16. bis 18. Jahrhundert (= Beiträge z.
                                    Neueren Privatrechtsgeschichte 9). München 1985. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>OBERKOFLER, Studien</cell>
                <cell>Gerhard OBERKOFLER, Studien zur Geschichte der
                                    österreichischen Rechtswissenschaft (= Rechtshistorische Reihe
                                    33). Frankfurt a.M. - Bern 1984. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>OFNER, Ur-Entwurf</cell>
                <cell>Julius OFNER, Der Ur-Entwurf und die Berathungs-Protokolle des
                                    Oesterr. ABGB. I, II, Wien 1889. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>OGRIS, Recht u. Staat</cell>
                <cell>Werner OGRIS, Recht und Staat bei Maria Theresia, in: SZGerm.
                                    98 (1981) 1 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>PFAFF, Bernhard Walther</cell>
                <cell>Ivo Pfaff, Bernhard Walther von Walthersweil als Romanist des
                                    16 .Jh.s (SB. Akad. Wien 186/3). Wien 1918 </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.pfaff-walther-1917">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>PFAFF, Dr. W. Schranz</cell>
                <cell>Ivo PFAFF, Beiträge zur Lebensgeschichte des Hofvizekanzlers
                                    Dr. Wolfgang Schranz (1530 - 1594), in: ZHVStmk 18 (1922) 95 ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.pfaff-schranz-1923">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>PFAFF/HOFMANN, Commentar</cell>
                <cell>Leopold PFAFF und Franz HOFMANN, Commentar zum
                                    österreichischen allgemeinen bürgerlichen Gesetzbuche. I, II,
                                    Wien 1877 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>PFAFF/HOFMANN, Excurse</cell>
                <cell>Leopold PFAFF und Franz HOFMANN, Excurse über österreichisches
                                    allgemeines bürgerliches Recht. Beilagen zum Commentar. I, 1877,
                                    II, 1878, Wien. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>PICHLER, Einstands- und Vorkaufsrecht</cell>
                <cell>Johannes W. PICHLER, Einstands- und Vorkaufsrecht im ältern
                                    Salzburger Recht, in: Mitteil. der Gesellschaft f. Salzburger
                                    Landeskunde 117 (1977) 217 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>PICHLER, Necessitas</cell>
                <cell>Johannes W. PICHLER, Necessitas. Ein Element des
                                    mittelalterlichen und neuzeitlichen Rechts (= Schriften z.
                                    Rechtsgeschichte 27). Berlin 1983. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>PICHLER, Salzburger Eigentumsordnung</cell>
                <cell>Johannes W. PICHLER, Die ältere ländliche Salzburger
                                    Eigentumsordnung. Salzburg - München 1979. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>PLANER, Recht u. Richter</cell>
                <cell>Eugen PLANER, Recht und Richter in den innerösterreichischen
                                    Landen Steiermark, Kärnten und Krain. Graz 1911. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>PROBST, Geschichte Univ. Innsbruck</cell>
                <cell>Jacob PROBST, Geschichte der Universität Innsbruck seit ihrer
                                    Entstehung bis zum Jahre 1860. Innsbruck 1869. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>PSCHOLKA, Rechtslehrer</cell>
                <cell>Gustav PSCHOLKA, Die Rechtslehrer der steirischen Landschaft
                                    in Graz, in: ZHVStmk 9 (1911) 29 ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.pscholka-1911-rechtslehrer">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>PUTSCHÖGL, Behördenorganisation</cell>
                <cell>Gerhard PUTSCHÖGL, Die landständische Behördenorganisation in
                                    Österreich ob der Enns vom Anfang des 16. bis zur Mitte des 18.
                                    Jahrhunderts. Ein Beitrag zur österreichischen Rechtsgeschichte
                                    (= Forschungen z. Geschichte Oberösterreichs 14). Linz 1977. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>RABEL, Haftung des Verkäufers</cell>
                <cell>Ernst RABEL, Die Haftung des Verkäufers wegen Mangels im
                                    Rechte. I. Leipzig 1902.</cell>
                <cell>
                  <ref target="https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.hnfba5">Digitalisat [eingeschränkter Zugriff]</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>RECHBACH, Observationes</cell>
                <cell>Ferdinandus von RECHBACH, Observationes ad stylum Curiae
                                    Graecensis, et subordinatorum tribunalium Styriae, Carinthiae,
                                    Carnioliae, Goritiae, Tergesti fluminis et Anpletij. Graz 1680;
                                    Appendix ad libellum de stylo Curiae Austriae Interioris. Graz
                                    1682. </cell>
                <cell>
                  <ref target="https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10543147.html">Digitalisat (1719)</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>REICH, Ehegüterrecht</cell>
                <cell>Max REICH, Das Ehegüterrecht in den deutschen Teilen von
                                    Steiermark, Kärnten und Krain, in: FS z. Jahrhundertfeier des
                                    ABGB II (Wien 1911) 361 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>REINGRABNER, Adel u. Reformation</cell>
                <cell>Gustav REINGRABNER, Adel und Reformation. Beiträge zur
                                    Geschichte des protestantischen Adels im Lande unter der Enns
                                    während des 16. und 17. Jh.s. Wien 1976. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>REUTTER, Viginti quinque tabulae iurid.</cell>
                <cell>Joannes Heinricus REUTTER, Viginti quinque tabulae iuridicae
                                    quibus accesserunt variae differentiae juris communis et
                                    Austriaci. Ratisbonae 1674. </cell>
                <cell>
                  <ref target="https://books.google.at/books?id=SuNfAAAAcAAJ">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>RINTELEN, Agrarverfassung</cell>
                <cell>Max RINTELEN, Zur österreichischen Agrarverfassung im
                                    Zeitalter der Rezeption, in: Wiss. Vierteljahrsschrift zur
                                    Prager Jurist. Zs. 5 (Prag-Annahof 1925) 67ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>RINTELEN, Landsbrauch</cell>
                <cell>Max RINTELEN, Landsbrauch und gemeines Recht im Privatrecht
                                    der altösterreichischen Länder, in: FS. A. Steinwenter (Graz -
                                    Köln 1958) 78 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>RINTELEN, Walthers privatrechtl. Traktate</cell>
                <cell>siehe WALTHER </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SAPORI, Antichi testi giur.</cell>
                <cell>Giuliana SAPORI, Antichi testi giuridici (secoli XV - XVIII)
                                    dell"Istituto di storia del diritto Italiano. I, II. Milano
                                    1977. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SARTORI-MONTECROCE, Reception</cell>
                <cell>Tullius R. v. SARTORI-MONTECROCE, Beiträge zur
                                    österreichischen Reichs- und Rechtsgeschichte. Über die
                                    Reception der fremden Rechte in Tirol und die Tiroler
                                    Landes-Ordnungen. Innsbruck 1895. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.sartori-1895-tirol">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SCHILCHER, Altersvormundschaft</cell>
                <cell>Sonja SCHILCHER, Die Altersvormundschaft in den
                                    mittelalterlichen Stadtrechten Österreichs, in: Ut populus ad
                                    historiam trahatur. FG H. Ebner z. 60. Geb. (Graz 1988) 207 f . </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SCHLOSSER, PRG</cell>
                <cell>Hans SCHLOSSER, Grundzüge der Neueren Privatrechtsgeschichte.
                                    Ein Studienbuch. 6., völlig neubearb. u. erw. Aufl. Heidelberg
                                    1988. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SCHLOSSER, Rechtsgewalt</cell>
                <cell>Hans SCHLOSSER, Rechtsgewalt und Rechtsbildung im ausgehenden
                                    Mittelalter, in: SZGerm 100 (1983) 9 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SCHLOSSER, Spätmittelalterl. Zivilprozeß</cell>
                <cell>Hans SCHLOSSER, Spätmittelalterlicher Zivilprozeß nach
                                    bayrischen Quellen. Köln - Wien 1971. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SCHMELZEISEN, Polizeiordnungen u. Privatrecht</cell>
                <cell>Gustav Klemens SCHMELZEISEN, Polizeiordnungen und Privatrecht.
                                    Münster - Köln 1955. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SCHNABEL, Jur. Fak. Prag</cell>
                <cell>Georg Norbert SCHNABEL, Geschichte der juridischen Fakultät an
                                    der vereinigten Carl-Ferdinandeischen Hochschule zu Prag. I -
                                    III, Prag 1827. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SCHNEIDEWEIN, Commentarii</cell>
                <cell>Johannis SCHNEIDEWINI in quatuor Institutionum Imperialium D.
                                    Justiniani libros Commentarii. Decima editio, Coloniae
                                    Agrippinae 1698. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SCHNIZER, Differentienliteratur</cell>
                <cell>Helmut SCHNIZER, Differentienliteratur zum kanonischen Recht,
                                    in: FS z. 70. Geb. von W. Wilburg (Graz 1975) 335 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SCHNIZER, Juristische Person</cell>
                <cell>Helmut SCHNIZER, Die juristische Person in der
                                    Kodifikationsgeschichte des ABGB, in: FS z. 60. Geb. von W.
                                    Wilburg (Graz 1965) 143 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SCHULTE</cell>
                <cell>Johann Friedrich von SCHULTE, Die Geschichte der Quellen und
                                    Literatur des canonischen Rechts von Gratian bis auf die
                                    Gegenwart. I, II, III 1-3, Stuttgart 1875 - 1880. </cell>
                <cell>
                  <ref target="https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11315973_00001.jpg">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SCHWIND, Kauf bricht Miete</cell>
                <cell>Ernst Freih. v. SCHWIND, Kauf bricht Miete, in: FS z.
                                    Jahrhundertfeier des ABGB II (Wien 1911) 931 f. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SEIFERT, Riegger</cell>
                <cell>Eckhart SEIFERT, Paul Joseph Riegger (1707 - 1775). Ein
                                    Beitrag zur theoretischen Grundlegung des josephinischen
                                    Staatskirchenrechts. Berlin 1973. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SITTIG, Landstände</cell>
                <cell>Wolfgang SITTIG, Landstände und Landesfürstentum. Eine
                                    Krisenzeit als Anstoß für die Entwicklung der steirischen
                                    landständischen Verwaltung. Graz 1982. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SÖLLNER, Römisches Recht</cell>
                <cell>Alfred SÖLLNER, Art. Römisches Recht in Deutschland, in: HRG
                                    IV (29. Lfg. 1988) Sp. 1126 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SPRUNG, Begründungspflicht</cell>
                <cell>Rainer SPRUNG, Die Entwicklung der zivilgerichtlichen
                                    Begründungspflicht, in: Die Entscheidungsbegründung in
                                    europäischen Verfahrensrechten und im Verfahren vor
                                    internationalen Gerichten. Hrsg. von R. Sprung unter Mitwirkung
                                    von B. König (Wien - New York 1974) 43 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STARZER, Statthalterei</cell>
                <cell>Albert STARZER, Beiträge zur Geschichte der
                                    niederösterreichischen Statthalterei. Wien 1897. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STEINWENTER, Einfluß d. röm. Rechtes</cell>
                <cell> Artur STEINWENTER, Der Einfluß des römischen Rechtes auf die
                                    Kodifikation des bürgerlichen Rechtes in Österreich, in: Studi
                                    Koschaker I (1954) 403 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STEINWENTER, Recht u. Kultur</cell>
                <cell>Artur STEINWENTER, Recht und Kultur. Aufsätze und Vorträge
                                    eines österreichischen Rechtshistorikers. Graz - Köln 1958. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STEINWENTER, Vertragstreue</cell>
                <cell>Artur STEINWENTER, Die Vertragstreue im bürgerlichen Recht,
                                    in: JBl 72 (1950) 173 ff., 197 ff., 225 ff., 250 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STELZER, Gelehrtes Recht</cell>
                <cell>Winfried STELZER, Gelehrtes Recht in Österreich. Von den
                                    Anfängen bis zum frühen 14. Jahrhundert (= MIÖG Erg.-Bd. 26).
                                    Wien - Köln - Graz 1982. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STINTZING</cell>
                <cell>siehe STINTZING/LANDSBERG </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STINTZING/LANDSBERG</cell>
                <cell>Roderich STINTZING/Ernst LANDSBERG, Geschichte der deutschen
                                    Rechtswissenschaft I, 1880 u. II, 1884, München - Leipzig, von
                                    R. STINTZING, III/1, München - Leipzig 1898 u. III/2, München -
                                    Berlin 1910 von E. LANDSBERG. Nachdruck Aalen 1957. </cell>
                <cell>
                  <ref target="http://gdz.sub.uni-goettingen.de/content/PPN372047610/800/0/00000012.jpg">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STOBBE, DPR</cell>
                <cell>Otto STOBBE, Handbuch des deutschen Privatrechts. I - IV, 3.
                                    Aufl. neu bearb. von K. SCHULZ u. H.O. LEHMANN, Berlin 1893 -
                                    1900, V, 1. u. 2. Aufl., Berlin 1885.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STOBBE, Rechtsquellen</cell>
                <cell>Otto STOBBE, Geschichte der deutschen Rechtsquellen. I,
                                    Leipzig 1860, II, Braunschweig 1864. Nachdruck Aalen
                                    1965.</cell>
                <cell>
                  <ref
                    target="https://reader.digitale-sammlungen.de/resolve/display/bsb10552790.html">Digitalisat Bd. I</ref> / <ref target="http://books.google.de/books?id=G78OAAAAYAAJ&amp;pg=PA">Digitalisat Bd. II</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STÖLZEL, Gelehrte Rechtsprechung</cell>
                <cell>Adolf STÖLZEL, Die Entwicklung der gelehrten Rechtsprechung.
                                    I, 1901, II, 1910, Berlin.</cell>
                <cell>
                  <ref target="https://archive.org/stream/dieentwicklungd00stgoog?ui=embed#page/n8/mode/2up">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STÖLZEL, Gelehrtes Richtertum</cell>
                <cell>Adolf STÖLZEL, Die Entwicklung des gelehrten Richterthums in
                                    deutschen Territorien. I, II, Stuttgart 1872.</cell>
                <cell>
                  <ref target="https://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/stoelzel1872bd1/0">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STOLLEIS, Geschichte des öffentl. Rechts</cell>
                <cell>Michael STOLLEIS, Geschichte des öffentlichen Rechts in
                                    Deutschland. I. Bd.: Reichspublizistik und Policeywissenschaft
                                    1600 - 1800. München 1988.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STRÄTZ, Eherechtliche Bestimmungen</cell>
                <cell>Hans-Wolfgang STRÄTZ, Eherechtliche Bestimmungen in den
                                    Entwicklungsstufen der oberennsischen Landtafel, in: Zs. f.d.
                                    gesamte Familienrecht 1984, 1176 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STRÄTZ, Landtafel</cell>
                <cell>Hans-Wolfgang STRÄTZ, Die oberösterreichische Landtafel von
                                    1616/1629 - ein Vorbericht zur Edition, in: Wege europäischer
                                    Rechtsgeschichte. Karl Kroeschell z. 60. Geb. (=
                                    Rechtshistorische Reihe 60, Frankfurt a.M. - Bern 1987) 486
                                    ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STRÄTZ, Treu u. Glauben</cell>
                <cell>Hans-Wolfgang STRÄTZ, Treu und Glauben. I. Paderborn
                                    1974.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>STUBENRAUCH, Bibl. jur. Austr.</cell>
                <cell>Moritz v. STUBENRAUCH, Bibliotheca juridica Austriaca. Wien
                                    1847.</cell>
                <cell>
                  <ref target="https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb10543356_00001.html">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SUTTER, Grundrechte</cell>
                <cell>Berthold SUTTER, Die Entwicklung der Grundrechte. Ein
                                    Forschungsbeitrag zum Schutz der Persönlichkeit im Mittelalter
                                    als Baustein zu einer Geschichte der Grundrechte in Österreich,
                                    in: Föderalismus-Studien 3 (Wien - Köln - Graz 1982)
                                    101ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SUTTER, Kepler u. Graz</cell>
                <cell>Berthold SUTTER, Johannes Kepler und Graz. Graz 1975.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SUTTINGER, Consuetudines Austriacae</cell>
                <cell>Joan. Baptista SUTTINGER, Consuetudines Austriacae ad stylum
                                    excelsi regiminis infra Anasum accommodatae. 2. Aufl.
                                    Norimbergae 1718.</cell>
                <cell>
                  <ref target="https://play.google.com/books/reader?id=yQJFAAAAcAAJ&amp;pg=GBS.PA008">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>SUTTINGER, Observationes practicae</cell>
                <cell>Joan. Baptista SUTTINGER, Verneuerte observationes practicae,
                                    oder: Gewisse Gerichtsbräuch, wie dieselben sonderlich bey dem
                                    Löbl. Land-Marschallischen Gericht in Oesterreich unter der Ennß
                                    in acht genommen und gehalten werden. Nürnberg 1678.</cell>
                <cell>
                  <ref target="http://www.mdz-nbn-resolving.de/urn/resolver.pl?urn=urn:nbn:de:bvb:12-bsb10506460-5">Digitalisat [Ausgabe
                                        1656]</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>TEZNER, Verwaltungsrechtspflege</cell>
                <cell>Friedrich TEZNER, Die landesfürstliche Verwaltungsrechtspflege
                                    in Österreich vom Ausgang des 15. bis zum Ausgang des 18.
                                    Jahrhunderts, in: Grünhuts Zs. 24 (1897) 459 ff, 25 (1898) 1
                                    ff., 29 (1902) 627 ff., 30 (1903) 7 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="http://archive.org/stream/dielandesfrstli00tezngoog#page/n">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>THIEL, Zentralverwaltung</cell>
                <cell>Viktor THIEL, Die innerösterreichische Zentralverwaltung. 1564
                                    - 1749. I. Die Hof- und Zentralbehörden Innerösterreichs 1564
                                    bis 1625, in: AÖG 105 (1916) 1 ff.; II. Die Zentralbehörden
                                    Innerösterreichs 1625 - 1749, in: AÖG 111 (1930) 497 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.thiel-zentralverwaltung-inneroesterreich">Digitalisat Teil I</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>THIEME, Ideengesch. u. Rechtsgesch.</cell>
                <cell>Hans THIEME, Ideengeschichte und Rechtsgeschichte. Gesammelte
                                    Schriften, I, II, Köln - Wien 1986. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>TOMASCHEK, Rechte u. Freiheiten</cell>
                <cell>Die Rechte und Freiheiten der Stadt Wien, bearb. von J.A.
                                    TOMASCHEK (= Geschichts-Quellen der Stadt Wien, hrsg. von Karl
                                    Weiss, I. Abth.), I, 1877, II, 1879, Wien.</cell>
                <cell>
                  <ref
                    target="http://archive.org/details/dierechteundfrei01vienuoft#page/n">Digitalisat Bd. I</ref> / <ref target="https://archive.org/details/dierechteundfrei02vienuoft#page/n">Digitalisat Bd. II</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>TORGGLER, Darstellungen d. Kärntner Rechtes</cell>
                <cell>Karl TORGGLER, Darstellungen des Kärntner Rechtes und
                                    Rechtsganges, in: Archiv f. vaterl. Gesch. 24 u. 25 (1936) 127
                                    ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.torggler-1936-darstellung">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>TORGGLER, Stadtrecht u. Stadtgericht</cell>
                <cell>Karl TORGGLER, Stadtrecht u. Stadtgericht in Klagenfurt.
                                    Beiträge zur Geschichte des Verfahrensrechtes in den
                                    österreichischen Alpenländern. Klagenfurt 1937. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.torggler-1937-stadtrecht">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>TREMEL, Bildungsideal</cell>
                <cell>Ferdinand TREMEL, Das Bildungsideal der Zeit Keplers, in:
                                    Johannes Kepler Gedenkschrift der Univ. Graz (Graz 1975) 125
                                    ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>TROJE, Gemeines Recht u. Landesbrauch</cell>
                <cell>Hans Erich TROJE, Gemeines Recht und Landesbrauch in Bernhard
                                    Walthers (1516 - 1584) Traktat "De iure protomisesos", in:
                                    Studien zur europäischen Rechtsgeschichte. Hrsg. von W. Wilhelm
                                    (Frankfurt a.Main 1972) 151 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>TRUSEN, Anfänge d. gelehrten Rechts</cell>
                <cell>Winfried TRUSEN, Anfänge des gelehrten Rechts in Deutschland.
                                    Ein Beitrag zur Geschichte der Frührezeption. Wiesbaden
                                    1962.</cell>
                <cell>
                  <ref target="https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=mdp.39015019388324">Digitalisat [eingeschränkter Zugang]</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>TRUSEN, Spätmittelalterl. Jurisprudenz</cell>
                <cell>Winfried TRUSEN, Spätmittelalterliche Jurisprudenz und
                                    Wirtschaftsethik. Dargestellt an Wiener Gutachten des 14. Jh.s.
                                    (= Vierteljahrschrift f. Sozial- u. Wirtschaftsgeschichte,
                                    Beihefte Nr. 43). Wiesbaden 1961.</cell>
                <cell>
                  <ref target="https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc1.$b500633">Digitalisat [eingeschränkter Zugang]</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>VALENTINITSCH, Advokaten</cell>
                <cell>Helfried VALENTINITSCH, Advokaten, Winkelschreiber und
                                    Bauernprokuratoren in Innerösterreich in der frühen Neuzeit, in:
                                    Aufstände, Revolten, Prozesse, hrsg. von W. Schulze (Stuttgart
                                    1983) 188 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>VILFAN, Rechtsgeschichte d. Slowenen</cell>
                <cell>Sergij VILFAN, Rechtsgeschichte der Slowenen bis zum Jahre
                                    1941. Graz 1968. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>VOLTELINI, Rezeption Wien</cell>
                <cell>Hans von VOLTELINI, Zur Rezeption des gemeinen Rechtes in
                                    Wien, in: FS des akadem. Vereines deutscher Historiker in Wien
                                    (Wien 1914) 79 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.voltelini-1914-rezeption">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>VOLTELINI, Wiener Stadtordnung</cell>
                <cell>Hans Von VOLTELINI, Die Wiener Stadt- und Stadtgerichtsordnung
                                    Ferdinands I. von 1526, in: Mitteil. Ver. Gesch. Wien 9/10 (1929
                                    - 1930) 105 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.voltelini-wien-1526">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>Vossius, Legum collatio</cell>
                <cell>Lotharii Friderici Vossii Legum et Consuetudinum Austriacarum,
                                    earum potissimum, quae infra Anasum vigent, cum Romano jure
                                    collatio. Editio nova, Viennae 1774.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WALTHER, Traktate</cell>
                <cell>Bernhard Walthers privatrechtliche Traktate aus dem 16. Jh.,
                                    vornehmlich agrarrechtlichen, lehen- und erbrechtlichen Inhalts,
                                    hrsg. u. eingel. von Max RINTELEN (Quellen z. Geschichte der
                                    Rezeption 4). Leipzig 1937. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WEINGÄRTLER, Con- et discordantia</cell>
                <cell>Joannes WEINGÄRTLER, Con- et discordantia juris
                                    consuetudinarii Austriaci supra Anasum cum jure communi, in
                                    quatuor institutionum libris remonstrata. Norimbergae
                                    1674.</cell>
                <cell>
                  <ref target="https://books.google.at/books?id=J4VgAAAAcAAJ&amp;hl=de&amp;pg=PA">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WEISS, Geschichte des Realfoliums</cell>
                <cell>Egon WEISS, Zur Geschichte des Realfoliums und des
                                    Hauptbuchsystems in Österreich, in: FS z. Jahrhundertfeier des
                                    ABGB II (Wien 1911) 509 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WEISS, Pfandrechtl. Untersuchungen</cell>
                <cell>Egon WEISS, Pfandrechtliche Untersuchungen. I, 1909, II, 1910,
                                    Weimar.</cell>
                <cell>
                  <ref target="https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=njp.32101051471728">Digitalisat [eingeschränkter Zugang]</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WEISS, Quelle#</cell>
                <cell>Egon WEISS, Eine ältere Quelle des österreichischen
                                    bürgerlichen Rechtes, in: JBl 63 (1934) 520 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WEISS, Rezeption</cell>
                <cell>Egon WEISS, Einige Bemerkungen zur Rezeption des römischen
                                    Rechts in den österreichischen Alpenländern, in: Studi Koschaker
                                    I (1954) 393 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WELLSPACHER, Naturrecht</cell>
                <cell>Moriz WELLSPACHER, Das Naturrecht und das allgemeine
                                    bürgerliche Gesetzbuch, in: FS z. Jahrhundertfeier des ABGB I
                                    (Wien 1911) 173 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WELLSPACHER, Publizitätsgedanke</cell>
                <cell>Moriz WELLSPACHER, Publizitätsgedanke und Fahrnisklagen im
                                    Usus modernus, in: Grünhuts Zs. 31 (1904) 631 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WELLSPACHER, Vertrauen</cell>
                <cell>Moriz WELLSPACHER. Das Vertrauen auf äußere Tatbestände im
                                    bürgerlichen Rechte. Wien 1906.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WERUNSKY, ÖRG</cell>
                <cell>Emil WERUNSKY, Österreichische Reichs- und Rechtsgeschichte.
                                    Wien 1894 - 1938.</cell>
                <cell>
                  <ref target="https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=hvd.32044056935018">Digitalisat [eingeschränkter Zugang]</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENBERG/WESENER, PRG</cell>
                <cell>Gerhard WESENBERG, Neuere deutsche Privatrechtsgeschichte im
                                    Rahmen der europäischen Rechtsentwicklung. Von der 2. Aufl. an
                                    bearb. von Gunter WESENER, 4., verb. u. erg. Aufl. (=
                                    Böhlau-Studien-Bücher. Grundlagen des Studiums). Wien - Köln -
                                    Graz 1985.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Bartolus</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Der Einfluß von Bartolus de Sassoferrato in
                                    Österreich, in: BARTOLO DA SASSOFERRATO. Studi e documenti per
                                    il VI centenario. I (Milano 1962) 89 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Beckmann</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Der innerösterreichische Regimentsrat Nikolaus
                                    von Beckmann und sein Kodifikationsplan, in: Johannes Kepler
                                    Gedenkschrift der Univ. Graz (Graz 1975) 641 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.wesener-1975-beckmann">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Bürgschaftsrecht</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Die Entwicklung des Bürgschaftsrechts in den
                                    altösterreichischen Ländern, in: Rec. Soc. J. Bodin 29 (1971)
                                    673 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.wesener-1971-buergschaftsrecht">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Dogmengeschichte d. Rechtsbesitzes</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Zur Dogmengeschichte des Rechtsbesitzes, in:
                                    FS W. Wilburg z. 70. Geb. (Graz 1975) 453 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Eigentumserwerb</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Zur naturrechtlichen Lehre vom
                                    Eigentumserwerb, in: FS N. Grass z. 70. Geb. (Innsbruck 1986)
                                    433 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Erbrecht</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Geschichte des Erbrechtes in Österreich seit
                                    der Rezeption (= Forschungen z. neueren Privatrechtsgeschichte
                                    4). Graz - Köln 1957.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Erbvertrag</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Zur Lehre vom Erbvertrag im deutschen Usus
                                    modernus pandectarum und im Naturrecht, in: Wege europäischer
                                    Rechtsgeschichte. Karl Kroeschell z. 60. Geb. (=
                                    Rechtshistorische Reihe 60, Frankfurt a.M. - Bern 1987) 607
                                    ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Kauf</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Der Kauf nach österreichischem Privatrecht des
                                    16. u. 17. Jh.s., in: FS H. Hämmerle (Graz 1972) 433 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.wesener-1972-kauf">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Konkursrecht</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Zur Entwicklung des Konkursrechtes in den
                                    altösterreichischen Ländern, vornehmlich im 16. u. 17. Jh., in:
                                    FS H. Baltl z. 60. Geb. (Innsbruck 1978) 535 ff. </cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Landesordnungsentwürfe</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Zur Bedeutung der österreichischen
                                    Landesordnungsentwürfe des 16. u. 17. Jh.s für die neuere
                                    Privatrechtsgeschichte, in: FS N. Grass z. 60. Geb. (Innsbruck -
                                    München 1974) 613 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.wesener-1975-landesordnungsentwuerfe">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Landschrannenverfahren</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Das innerösterreichische
                                    Landschrannenverfahren im 16. u. 17. Jh. Graz 1963.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Lex Rhodia de iactu</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Von der Lex Rhodia de iactu zum § 1043 ABGB,
                                    in: FS J. Bärmann (München 1975) 31 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Pfandrecht</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Zur Entwicklung des Pfandrechts in den
                                    altösterreichischen Ländern, in: FS H. Demelius z. 80. Geb.
                                    (Wien 1973) 257 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.wesener-1973-pfandrecht">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Pflichtteilsrecht</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Pflichtteilsrecht und Unterhaltsanspruch des
                                    überlebenden Ehegatten in historischer Sicht, in: Reformen des
                                    Rechts. FS zur 200-Jahr-Feier der Rechtswiss. Fak. der Univ.
                                    Graz (Graz 1979) 95 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Rechtsgelehrsamkeit</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Anfänge einer österreichischen "gerichtlichen
                                    Rechtsgelehrsamkeit". Zur Prozeßrechtslehre und -wissenschaft
                                    des 17. und 18. Jahrhunderts, in: Recht und Geschichte. FS H.
                                    Baltl z. 70. Geb. (Graz 1988) 619 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Rechtsstellung d. unehel. Kindes</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Die Rechtsstellung des unehelichen Kindes in
                                    Österreich (vom Mittelalter bis zur Gegenwart), in: Rec. Soc. J.
                                    Bodin 36 (1976) 493 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.wesener-1976-stellungunehelich">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Röm.-kanon. Prozeßrecht</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Römisch-kanonisches Prozeßrecht in der
                                    Bayerischen Landrechtsreformation von 1518 und in der
                                    Gerichtsordnung von 1520, in: Arbeiten zur Rechtsgeschichte. FS
                                    f. G.K. Schmelzeisen (Stuttgart 1980) 360 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.wesener-1980-roemkan">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Röm. Recht u. Naturrecht</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Römisches Recht und Naturrecht (= Geschichte
                                    der Rechtswiss. Fakultät der Univ. Graz I) Graz 1978.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Scheingeschäft</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Das Scheingeschäft in der
                                    spätmittelalterlichen Jurisprudenz, im Usus modernus und im
                                    Naturrecht, in: FS H. Hübner (Berlin 1984) 337 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Stellung des Kindes</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Die Stellung des Kindes im Recht der
                                    altösterreichischen Länder (vom Mittelalter bis zum ABGB), in:
                                    Rec. Soc. J. Bodin 36 (1976) 463 ff. </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.wesener-1976-stellungkind">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Testierfreiheit</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Beschränkungen der Testierfreiheit in
                                    deutschen Stadtrechtsreformationen und Landrechten der
                                    Rezeptionszeit, in: Festgabe U. v. Lübtow z. 70. Geb. (Berlin
                                    1970) 569 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.wesener-1970-testierfreiheit">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Usus modernus</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Die privatrechtlichen Normen des Usus
                                    modernus, in: Akten des 26. Deutschen Rechtshistorikertages,
                                    Frankfurt am Main 1986 (= Ius commune, Sonderheft 30,
                                    Frankfurt/M. 1987) 279 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Verfahren vor der Regierung</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Das Verfahren vor der niederösterreichischen
                                    und der innerösterreichischen Regierung als erster Instanz "in
                                    Hofrechten" und "verhörsweiß" (Ordinari- und
                                    Extraordinari-Prozeß), in: Die Steiermark im 16. Jh., hrsg. von
                                    B. Sutter (= Forschungen z. geschichtl. Landeskunde der
                                    Steiermark 27, Graz 1979) 181 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Vertragsrecht des ABGB</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Naturrechtliche und römisch-gemeinrechtliche
                                    Elemente im Vertragsrecht des AGBG, in: ZNR 1984, 113 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Vorkaufs- u. Einstandsrecht</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Vorkaufs- und Einstandsrecht der "gesippten
                                    Freunde" (ius retractus consanguinitatis) im Recht der
                                    altösterreichischen Länder, in: Gedächtnisschrift R. Schmidt
                                    (Berlin 1966) 535 ff.</cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.wesener-1966-vorkaufsrecht">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WESENER, Wandlungen des Gerichtswesens</cell>
                <cell>Gunter WESENER, Wandlungen des Gerichtswesens in bayerischen
                                    und österreichischen Territorien in der Rezeptionszeit, in: FS
                                    B. Sutter (Graz 1983) 459 ff.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WIEACKER, Ausg. Schriften</cell>
                <cell>Franz WIEACKER, Ausgewählte Schriften, I, II, Frankfurt a.M.
                                    1983.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WIEACKER, PRG</cell>
                <cell>Franz WIEACKER, Privatrechtsgeschichte der Neuzeit unter
                                    besonderer Berücksichtigung der deutschen Entwicklung. 2.,
                                    neubearb. Aufl. Göttingen 1967.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WIEGAND, Rechtsanwend.-lehre</cell>
                <cell>Wolfgang WIEGAND, Studien zur Rechtsanwendungslehre der
                                    Rezeptionszeit. Ebelsbach 1977.</cell>
                <cell>Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WIESFLECKER, Maximilian I.</cell>
                <cell>Hermann WIESFLECKER, Kaiser Maximilian I. Das Reich,
                                    Österreich und Europa an der Wende der Neuzeit. I, 1971, II,
                                    1975, III, 1977, IV 1981, V 1986, Wien. </cell>
                <cell>Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WIMBERSKY, Bauerngemeinde</cell>
                <cell>Hubert WIMBERSKY, Eine obersteirische Bauerngemeinde in ihrer
                                    wirtschaftlichen Entwicklung 1498-1899. 1. Teil. Graz
                                    1907.</cell>
                <cell>
                  <ref target="https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=nyp.33433007363660">Digitalisat [eingeschränkter Zugang]</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.wisnicki-1929-tractiurincorp">WISNICKI,
                                        Tractatus de jur. incorp.</ref>
                </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.wisnicki-1926-abfassung69">Fritz WISNICKI, Die
                                        Geschichte der Abfassung des Tractatus de juribus
                                        incorporalibus, in: Jb. f. Landeskunde u. Heimatschutz von
                                        Niederösterreich u. Wien, N.F. 20 (1926 u. 1927), 11 (Wien
                                        1927) 69 ff.</ref>
                </cell>
                <cell>
                  <ref target="/o:repat.wisnicki-1929-tractiurincorp">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WOLF, Große Rechtsdenker</cell>
                <cell>Erik WOLF, Große Rechtsdenker der deutschen Geistesgeschichte.
                                    4. Aufl. Tübingen 1963.</cell>
                <cell> Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WOLTER, Ius canonicum</cell>
                <cell>Udo WOLTER, Ius canonicum in iure civili. Studien zur
                                    Rechtsquellenlehre in der neueren Privatrechtsgeschichte. Köln -
                                    Wien 1975.</cell>
                <cell>Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WRETSCHKO, Jur. Fak. Innsbruck</cell>
                <cell>Alfred Ritter v. WRETSCHKO, Die Geschichte der Juristischen
                                    Fakultät an der Universität Innsbruck 1671-1904. Innsbruck
                                    1904.</cell>
                <cell>Noch kein Digitalisat</cell>
              </row>
              <row>
                <cell>WURZBACH</cell>
                <cell>Constant v. WURZBACH, Biographisches Lexikon des Kaiserthums
                                    Österreich. 60 Bände, Wien 1856-91,1 Reg.-Bd. 1923.</cell>
                <cell>
                  <ref target="http://www.literature.at/collection.alo?objid=11104">Digitalisat</ref>
                </cell>
              </row>
            </table>
          </p>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
<?xml-model href="https://gams.uni-graz.at/o:repat.odd/SCHEMA.RNG" type="application/xml" schematypens="http://relaxng.org/ns/structure/1.0"?>
<?xml-model href="https://gams.uni-graz.at/o:repat.odd/SCHEMA.RNG" type="application/xml" schematypens="http://purl.oclc.org/dsdl/schematron"?>
