<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:rdfs="http://www.w3.org/2000/01/rdf-schema#" xmlns:owl="http://www.w3.org/2002/07/owl#" xmlns:skos="https://gams.uni-graz.at/skos/scheme/o:oth/#" xmlns:t="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/" xmlns:gams="https://gams.uni-graz.at/o:gams-ontology#" xmlns:qhod="https://gams.uni-graz.at/o:qhod.ontology#"><qhod:Source rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:owip.l.hbg.17000406.2"><gams:isMemberOfCollection rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/context:owip" /><qhod:subProject xml:lang="de">Die Großbotschaften Wolfgang IV. zu Oettingen-Wallersteins und Elçi İbrahim Paşas (1699–1701)</qhod:subProject><qhod:title xml:lang="de">Wolfgang IV. zu Oettingen-Wallerstein an Kaiser Leopold I., Pera, 6. April 1700 a</qhod:title><qhod:title xml:lang="en">Wolfgang IV zu Oettingen-Wallerstein to emperor Leopold I, Pera, April 6, 1700 a</qhod:title><qhod:title xml:lang="tr" /><qhod:creator>Wolfgang IV. Oettingen-Wallerstein</qhod:creator><qhod:language>de</qhod:language><qhod:date>1700-04-06</qhod:date><qhod:type xml:lang="de">Brief</qhod:type><qhod:type xml:lang="en">letter</qhod:type></qhod:Source><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:owip.l.hbg.17000406.2#p.1"><gams:text>Verhoffe ich zu völliger beandtworthung dero allergnä- digsten rescript von dem 20. Februarii, es werdten diesel- be auß meiner allerunderthänigsten relation de 23. eius- dem allergnädigst ersehen haben, auß was ursachen mir ohnmöglich gewesen, mit der audienz bey dem sulthan, undt der visiten bey dem gros vesier nach meinen gehabten vorsatz, biß auff ankhunfft dero kay. resolution zuruckh zu halten, undt daß ich wegen deß gewehr tragen indessen alle zu haben möglich gewesene information eingezogen, auch alle vorsichtigkheit gebrauchet, wordurch euer kay. May. nichts praeindiciret wordten, wie sie dann auch daraus erkhennet haben werdten, daß ich besser gethan, ohne villes tractiren, oder praecantioniren (welches doch nicht verfangen hette, noch angenohmen, sondern das werckh dardurch nur schwährer gemachet wordten währe) gantz ohn- vermelter, dasselbe, von selbsten zuruckh zu lassen. Anbelangendt deß frantzösischen gesandten begebnus bey seiner audienz, davon ist alles still, undt derselbe dato nicht allein seith selber nicht mehr zu einer anderen ge- khommen, sondern hatt auch, so vill ich vernehmen khön- nen, bishehro kheinen türckhischen minister besuchet. So vill aber die vormahlß allhier ermanglete praesenten betrifft, da werdten euer kay. May. auß berührten meinem leztern schreiben allschon allergnädigst vernoh- men haben, daß ich von dem courrier Admiraldi die überschickhte uhren (davon theills so übel zugerichtet wordten, daß der uhrmacher mühe brauchen wirdt, selbe alle repariren zu khönnen) wie auch die perspectiv wohl erhalten, undt derzeith verhoffentlich kheine mehr nöthig haben werdte, gestallten euer kay. May. khünfftig über die mit allhehro gebrachte, annoch in deß cahsier händten stehende so wohl, alß außgetheillte, eine orden- tliche designation allerunderthänigst zugeschickhet werden solle.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:owip.l.hbg.17000406.2" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:owip.l.hbg.17000406.2#p.2"><gams:text>Besser währe freylich gewesen, wan anfänglich die notturfft recht, undt durch von hiesigen hoff informirte leuth mehr examiniret, undt auff einmahl alles überschickhet wordten, nuhnmehr ist es aber eine geschehene sach, darahn ich kheinen theill habe, darumben nicht gefraget wordten, wie dann, wan man mich auch gefraget, ich gleichwohl damahlß eben so wenig, alß andere, undt weniger, alß anietzo zu sagen gewußt hette.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:owip.l.hbg.17000406.2" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:owip.l.hbg.17000406.2#p.3"><gams:text>Wie ich allbereith vormahlß underthänigst berichtet, so habe bey der audienz deß sulthan, undt visita deß vesiers beyden beyden ihre, undt in das Serraglio die der sulthanin ver- meinte überliefert, undt überschickhet. Wehrenden rame- san aber bey den übrigen Türckhen kheine visita able- gen, undt alßo auch bishero kheine praesenten übergeben khönnen, nach dem baieram aber, wie in meinem heu- tigem hauptschreiben angezogen, bin ich bey dem muffti undt vorige wochen, den 31. Martii bey dem caimecan (der zugleich deß kayßers schwager durch dessen rechte zweybürthige schwester) gewesen, undt habe ihnen die ihrigen selbsten zugestellet, dieser ist ein überauß fein- undt wackherer, auch freundt- undt höfflicher mann, der mich auch etwas civiler, alß beyde erste, tractiret, indeme er zwahr mich auch nicht an dem hauß, noch in einem zimmer empfangen, sondern in ein weitheres hinein gehendes schönes gemach, alß wo er sonsten, dem vernehmen nach anderen gesandten, undt fürnehmen leuthen audienz gibet, führen, alldahr seiner, wie der gros vesier, undt muffti gethan, warthen lassen, sodann erst zu mir dahin ge- khommen, mich gahr höfflich gegrüßet, auch mir die wahl geben, zu ihm auff den sopha, oder auff ein 4 eckheten stuhl zu setzen, welches erste ich auff sein zweytes zu muthen angenohmen, er hatt sich aber nicht in das eckh zwi- schen schen der fenster, welches allhier für das fürnembste orth gehalten wirdt, wie andere gethan, sondern etwas weither gegen die mitte, undt negst an mich gesezet, alßo, daß ich dem schein nach mehr zu seiner rechten handt, er aber gegen dem fenster eckh, alß fürnehmeren orth ge- sessen. Auff meinen vortrag, welchen ich under andern dahin eingerichtet (alle consequentien zu verhuethen) daß euer kay. May. mir allergnädigst anbefohlen, ihn alß einen so nahen anverwandten des sulthan zu besuchen, undt die praesent selbsten zu übergeben, der sich für die kay. ge- dächtnus, den grues, undt praesenten, gleich die andere auch gethan, bedanckhet, undt in genere versichert, daß der friedt türckischer seithen beständtig gehalten werdten solle, in übrigen wahr er in discurs gantz freundtlich, fragte mich undt discurrirete von allerhandt sachen, underhielte mich auch mehr, alß eine halbe stundte, gabe mir über den eingemachten zuckher cavé, das schmeckhende wasser, undt ambra rauch (so alle andere eben mässig gethan) auch einen thee, so ich alles mit trinckhen müssen, bey dem abschiedt stundte er auff, ginge ein paar schritt von seinem sitz (welches der anderen kheiner gethan, sondern sitzen blieben, alß wan sie angenaglet gewesen) ließe mich mich endtlichen durch alle zimmer, den saal, dessen bad, undt gartten, seines sehr schönen hauß führen, undt alles zeigen, leztlichen auch, weillen selbes an dem canal si- tuiret, mich in seinem kaig, oder gondola, mit seinen aige- nen leuthen biß disseiths deß canal an Meitz Scelte füh- ren. Seith deme, weillen inmittelst die abferttigung dieses courrier entzwischen khommen, habe ich kheinem weithers einige visiten gegeben, werdte auch forthin kheinen mehr visitiren, noch die praesenten selbsten überbringen, umb selbe nicht zu gemein- sondern zwischen diesen, bey denen ich gewesen, undt denen anderen, einen underschiedt zu machen, undt bin willens, dem effendi seine ehister tagen, wo nicht gahr noch heuth, nach abgeferttigten courrier zuzusendten, mit deme ich bißhehro kheine gelegenheit haben khönnen, anderes zu reden, alß blos ihn allein bey der audienz des sulthan, undt vi- sita des gros vesier zu complimentiren, ohnwissendt, ob der Mauro Cordato (welcher doch das gantze contrarium con- testiret, undt sich anstellet, alß wan er unser zusammen- khunfft auff alle weiß zu procuriren suche) selbe verhindert, damit ihme alles negotium in händten bleibe, ich habe al- les angestellet, undt vermeinet, es dahin zu bringen, damit er mich oder privatim, oder publice zum ersten visitiren solle. Ich werdte aber so wohl von denen hießigen beyden mediatoribus, alß anderen versicheret, daß, ob er schon gehrn wollte, undt mit mir zusammen zu khommen verlanget, doch die erlaubnus niemahlen erhalten werdte, zu mir khommen zu dörffen, weillen es allhier nie ge- bräuchlich, undt nie geschehen, obschon die reis effendi niemahlen in solchen ansehen, undt posto, das ist, in dem gouverno mit gewesen. Daß ich alßo nicht weiß, wie mich verhalten solle, nachdeme mir ohnmöglich scheinet, ohne seiner etwas importantes ahn- oder durchzubringen, alldieweillen durch ihn alle expeditionen gehen, undt ich dem Mauro Cordato sonderlich in religions sachen, undt deren gei- stlichen angelegenheiten nicht trauen darff, undt er nicht allein ist, wie er ist, wie er ohne dem zu Wienn bekhannt, sondern ein griech, deren kheiner von allen, denen catho- lischen holdt, auch wenig derselbigen, euer kay. May. getreu, sondern denen türckhen mehr zugethan, allermassen mir nicht nur allein der englische undt holländtische, sondern so gahr auch der venezianische pottschaffter verschidentlich klagen, was sie mit ihren dollmätschen, welche alle grie- chen, hier gebohren, gesessen, undt ad dies vitae stabi- liret, ja bey einen manchen schon ihre gantze familie darauff darauff gewidtmet (welches sie summe improbiren, aber nicht enderen khönnen) für gefahr, undt ohngelegenheit haben, undt kheinem recht trauen darffen, daß selbe ihrer herrn interehse denen Türckhen, wo nicht verkhauffen, wenigst dieselbe nicht tradiren, oder verrathen. Daß alßo euer kay. May. wohl ursach haben, sich auch von der- gleichen leuthen, ohne allerunderthänigstes mas geben, zu hüethen, vorzusehen, undt zu solcher function einen an- dern dero getreuen underthanen zu nehmen, der zugleich der hiesigen sprach khundtig, undt sich dieß orths kheines grie- chen behelffen, noch damit in gefahr geben darff, von denen selben auch verkhaufft, oder verrathen zu werdten. Gestallten ich niemahl kheinen besseren weiß, alß den, welchen euer kay. May. ich schon öffters allerunderthänigst zu recommendiren, mich understandten, undt hiermit noch ein- mahl umb so vill mehr mit dero gnädigsten erlaubnus understehe, alß er sich allhier durch das, daß ich ihn in allen sachen, undt vorfallenheiten gebrauche, undt er dardurch in allen interehse euer kay. May. informiret wirdt, alßo bey allen vornehmen ministris, undt dem vesier selbst auffgeführet, daß er überall einen freyen accehs hatt, undt angenohmb wordten, womit ein anderer lange zeith zu thuen haben, undt villeicht solches niemahlen erlangen, ihme auch darzu die introduction ermanglen wirdt. Weillen dann bey solcher beschaffenheit, undt gemelter massen, ohne parti- cular zusammenkhunfft mit dem effendi, ich mir nichts impor- tantes zu thuen getraue, indeme, wan sich auch die gelegen- heit in tertio loco ergeben würdte, mit ihme reden zu khön- nen, ich daselbsten doch ein undt anderes durch meinen doll- mätsch nicht fürtragen lassen khönnen, sondern der Mau- ro Cordato jeder zeith darbey seyn, undt einen interpreten abgeben wollen würdte, wormit ich meine intention nicht erreichet, verhoffe alßo in underthänigkheit, euer kay. May. werdten es nicht improbiren, weniger in ohngnaden nehmen, wan ich, wie dann darzu gemüssiget, ein übriges thuen, undt ihme, ohne daß er zu mir khomme, in privato et all' incognito, undt für mich selbsten, auch ohne einige ceremonie, oder verlangen des extra tractament, besuche, mich hiesigem gebrauch conformire, undt bey ihm mit solcher occasion euer kay. May. interehse beobachte, zumahlen an anderen höffen auch nichts neues, daß frembde ministri, oder auch wohl große herrn selbst, cantzler, undt gahr secretarien besuchen, bey ihnen dero herrschafften, oder eigenes interehse sollicitiren, undt ihnen offt mehr, alß deren souvrainen souvrainen selbsten auffwarthen, undt guette worth geben müeßen. Belangendt die allhiesige so wohl publique, alß privat sclaven, da hatt sich mir zeithehro der große zulauff, weillen die Türckhen selbe mit gewaldt, undt üblen tractament abhalten, etwas ge- stellet, undt auch der Türckhen beschwährnussen dagegen ge- mindert, doch lassen es die arme leuthe nicht gahr, sondern khommet dann undt wan einer heimblich eingeschlichen, massen deren bey die 230 täglich ernehren mues, welchen ich nicht weiß, wie selben helffen, ob sie verjagen, undt verstossen am aller wenigsten, wie sie endtlichen forthbringen, oder salviren solle, weillen mir die mittel manglen, selbe alle los zu machen, ihre herrn zu bezahlen, undt sie damit zu er- ledigen. Zu deren allein, welche hin undt wider auff den par- ticular geleeren sich auffhalten, undt meistens euer kay. May. underthanen, undt geweste soldaten seindt, erledi- gung, sollen nach eines gewissen Jesuiten aussag pater Jacob genanndt, einen in den anderen nur pro 100 undt 120 reichsthaler gerechnet, wenigst 60.000 reichsthaler erfordert werdten. Die auff 3 monath entlehnte 3.000 Reichsthaler (davon einer schon zu endt geloffen) undt was der pater Trinitarius (der zwahr ein ehrlicher guetter christ, undt religiosus, auch in diesem christlichen werckh eyffrig, ich aber wuntschete, daß er ein ansehentlichere persohn, undt ohne nachtheill zu melden, mir bessere, undt tractablere manier hette) für gelder gehabt, ist bereiths außgangen, undt nichts mehr davon übrig, derowegen einmahl eine erkleckhliche furderlich hülff höchstnöthig, darumben ich allerunderthängist hiermit bitte, sonderlich die gemachte schuldt zu bezahlen, undt die leuth, so auff den schiffen, welche vor Georgi noch von hier abfahren werdten, salviren zu khönnen, die sonsten alle verlohren gehen. Mit obigen geldt habe ich über die jenige gefangenen, welche von Ruschickh hinweg geschickhet wordten, mehr nicht alß etlich 80 persohnen, undt diese mit harter mühe erledigen khönnen. Werden alßo euer kay. May. hocherleucht allergnä- digst ermessen, in was standt ich bey solcher beschaffen- heit mich befindten thue, undt wie ich es machen solle, dann wan (wie man mir beständtig die hoffnung gibet, aber auch alles wegen nicht habender communication, oder zusammen- khunfft mit dem reis effendi steckhen bleibet) die kay. gefangene los gelassen werdten sollen, wovon wirdt ein undt anderer zu kleyden? Undt wie die arme elendte leuthe zu curiren? Zu erhalten? Und wie forth zu bringen? Negst deme, allergnädigster kayßer undt herr, habe ich noch einen anstandt, nemblichen, daß, nachdeme der ra- gusische gusische gesandte mich vor einigen wochen visitiret (welchen ich auff der halben stiegen empfangen, undt die oberhandt weder in meinem zimmer, noch in gehen, nicht gegeben, weillen seine republique under euer kay. May. protection stehet) ob auch ihn wider revisitiren solle? Ich habe es biß dahehro derent- wegen dihsimuliret, undt underlassen, undt er, so vill ich weiß, dato nicht geandtet. Bitte alßo umb eine allergnädigste verordtnung hierüber. Er ist sonst in grosen sorgen, es möch- te die republique von Venedig, mit derer hiesiges gouverno, eben wegen der seinigen, in der differenz, wovon hiermit ein spe- +cies facti beygeschlossen wirdt, allhier etwas zu deren prae- iudiz erhalten, undt ruffet so wohl er, alß jener mich umb hülff undt beystandt an, daß ich auch nicht wohl weiß, was in sachen zu thuen, geschehete mir alßo auch dißfalls eine gnade, wan euer kay. May. mich darüber allergnä- digst beorderen wollten, umb kheinen wider dero allergnädigste intention etwas ab- oder beyzulegen.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:owip.l.hbg.17000406.2" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:owip.l.hbg.17000406.2#p.4"><gams:text>Beynebens allergnädigster kayßer undt herr, verhalte hiemit in underthänigkheit nicht, daß ich vernimme, alß sollten die tractaten mit hiesiger Porten, undt den Moscowittern auff den schluss stehen, ein armistitium von gewissen jahren prorogiret, Ahsak denen Moscowittern gelassen, hingegen die zwey strittige castellen an dem BoristheneGemeint ist der Fluss Dnepr. demoliret, denen Tartaren hingegen einige meill weegs von dem Schwartzen Meer, gegen dem Boristhene, ein orth zur pahsage vergün- stiget werdten, die mehrere gewißheit, undt particularia, verhoffe ich mit negster occasion zu erfahren, undt aller- underthänigst zu überschreiben, weillen darfür gehalten wirdt, daß sie nuhnmehr mit einander in formierung der articul begriffen. Sie Moscowitter seindt bishehro so eng gehalten wordten, daß sie weder zu mir, noch den englischen oder holländtischen pott- schaffter, noch jemandt zu ihnen khommen dörffen, ob sie nach schließung obiger conditionen mehrere freyheit bekhom- men werdten, wirdt die zeith geben. Thue euer kay. May. anmit auch allerunderthänigst berichten, daß der pohlnische pottschaffter zu Silivrea sich be- findet, undt nach Ostern allhier seinen einzug haben wirdt, übrigen ist es mit dem sulthan wider besser, der sich den tag meiner audienz, weillen er von dem landt darzu allher in das serraglio starckh geritten, anfänglich er- hitzet, hernacher aber, weillen er sich nicht mutiret, erkall- det, davon ein catharr, undt endtlichen gahr einen an- stos von fieber bekhommen, undt sich über 14 [tag] zu hauß gehalten, die Türckhen wahren derentwegen, sonderlich sein frau frau zimmer in großen sorgen, haben dem medico, der ihn curiret, über 500 beuttel geldt zur danckhsagung, daß er ihn curiret, verehret, womit mich zu kay. huldten undt gnaden empfehle.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:owip.l.hbg.17000406.2" /></qhod:Text></rdf:RDF>