<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:rdfs="http://www.w3.org/2000/01/rdf-schema#" xmlns:owl="http://www.w3.org/2002/07/owl#" xmlns:skos="https://gams.uni-graz.at/skos/scheme/o:oth/#" xmlns:t="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/" xmlns:gams="https://gams.uni-graz.at/o:gams-ontology#" xmlns:qhod="https://gams.uni-graz.at/o:qhod.ontology#"><qhod:Source rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:owip.in.hbg.16991104"><gams:isMemberOfCollection rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/context:owip" /><qhod:subProject xml:lang="de">Die Großbotschaften Wolfgang IV. zu Oettingen-Wallersteins und Elçi İbrahim Paşas (1699–1701)</qhod:subProject><qhod:title xml:lang="de">Reskript Kaiser Leopolds I. an Wolfgang IV. zu Oettingen-Wallerstein, Wien, 4. November 1699</qhod:title><qhod:title xml:lang="en">Rescript of emperor Leopold I for Wolfgang IV zu Oettingen-Wallerstein, Vienna, November 04, 1699</qhod:title><qhod:title xml:lang="tr" /><qhod:creator>Wolfgang IV. Oettingen-Wallerstein</qhod:creator><qhod:language>de</qhod:language><qhod:date /><qhod:type xml:lang="en">instruction</qhod:type><qhod:type xml:lang="de">Befehl</qhod:type></qhod:Source><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:owip.in.hbg.16991104#ab.1"><gams:text>N. 3</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:owip.in.hbg.16991104" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:owip.in.hbg.16991104#ab.2"><gams:text>Leopold etc. Was deiner mit dem türckhischen bottschaffter be- vorstehenden auswechslung halber sowohl der seraskier von Belgrad, und zwar das er in persona darbey erscheinen wolle, an unseren (titl) baron de Nehemb etc. schrifft- und mind- lich gelangen lassen, als was diser darauf umb der nöttigen gegen dispositionen, und allerdings zu beobachten habenden gleichheit willen, bey unsern hoff kriegs rath sich an- gefraget, solches aus gedachten unsers (titl.) baron de Nehemb etc. abschrifftlich hiebey verwahrten schreiben mehrern inhalts zu ersehen, wie wohlen wür nit zweifflen, du auch von dorth aus beraiths die be- hörige nachricht deßhalben empfangen haben werdest. Gleichwie nun zu forderist wür darfür halten, das dise des seraskiers persöhnliche ahsistenz bey erdeüter auswechslung ein weith grösseren decoro nach sich ziehen, und mit- hin durch sothane überkomb auch die re- putation der bottschaffter wörckhlichen vermehren werden. Das haben wür</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:owip.in.hbg.16991104" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:owip.in.hbg.16991104#ab.3"><gams:text>uns solches türckhischer seiths erfolglos aner- bietten gnädigst gefallen lassen, und damit auch dis orths unser (titl.) Guido graff von Stahremberg etc. mit etwas gleichen anzahl soldatesca zu ros, und fues sich darbey einstellen möge, nachgehende anstallten schleinigst vorzukheren, für nöttig erachtet. Nemblich, daß so ville die infanteria anlangt, wormit es kheine difficultet hat, der von denen Türckhen angetragenen numerus aus Peterwardein, und Esseckh zu be- rührten ende heraus gezogen werden. Was aber an cavalleria, zu complierung der türckhischer seiths mit bringenden an- zahl abgehet, weillen die teütsche regimenter zu weith von der handt, und sovill hun- dert reüther nit so geschwindt, als es die noth erfordert, dahin zu samb zu bringen seindt, unser (titl.) graff Zichy etc. (inmassen er darmit aufzukhomben versprochen) von denen raabenischen wohl montiret, und guette beritterung gräniz Hu- saren 600 pferde in aller vill zusamb ziehen,</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:owip.in.hbg.16991104" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:owip.in.hbg.16991104#ab.4"><gams:text>und solche aufs geschwindiste, als immer möglich, nach Peterwardein hin abmarchieren machen. Die aber von seiner ankhunfft von orth zu orth zeitlich voraus fleissig nachricht geben, und sonsten dem jenigen, nachkhomben solle, was ihme lauth seiner abschrifftlich hier an- ligenden ordre mehrers anbefohlen worden. Mindest dannenhero auch deines orths dich hiernach zu richten, und damit öffters er- wehnte auswechßlung im möglichster gleichheit vollzogen werden, deine rais etwas gemacher anzustellen wisse. Und ihme graffen Zichy (welcher sich zwar nit saumben wirdt) dardurch sovill zeith zu geben, wormit besagte dessen reütherey zu öffters vermelter function sich zu gleich einfinden khönnen. Zumahlen, wie geschwind mann es auch an ordne derley unver- sehene gäche motus, und von weither her beschehende anzüge gleichwohl einige weille brauchen, und nit so iust auf einen tag allemahl eintreffen khönnen. So wirdt die mit gegen werttigen curier zu bedeüten</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:owip.in.hbg.16991104" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:owip.in.hbg.16991104#ab.5"><gams:text>und zu gleich an obernanten unsern (titl.) baron de Nehemb etc. unter ainstens die ordre schleunig abegeben zu lassen. Für unseren dienst befünden, ubrigens aber in erwar- tung des succeshses dir etc. Geben Wienn, den 4. Novembris 1699. An graffen von Ötting 4. Novembris 1699</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:owip.in.hbg.16991104" /></qhod:Text></rdf:RDF>