<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:rdfs="http://www.w3.org/2000/01/rdf-schema#" xmlns:owl="http://www.w3.org/2002/07/owl#" xmlns:skos="https://gams.uni-graz.at/skos/scheme/o:oth/#" xmlns:t="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/" xmlns:gams="https://gams.uni-graz.at/o:gams-ontology#" xmlns:qhod="https://gams.uni-graz.at/o:qhod.ontology#"><qhod:Source rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16241003a"><gams:isMemberOfCollection rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/context:kuse" /><qhod:subProject xml:lang="de">Die Gesandtschaft des Johann Jakob Kurtz von Senftenau 1623/24</qhod:subProject><qhod:title xml:lang="de">Johann Jakob Kurtz von Senftenau an Ferdinand II., Ofen, 3. Oktober 1624</qhod:title><qhod:title xml:lang="en">Johann Jakob Kurtz von Senftenau to Ferdinand II, Buda, October 3, 1624</qhod:title><qhod:title xml:lang="tr" /><qhod:creator>Johann Jakob Kurtz von Senftenau</qhod:creator><qhod:language>de</qhod:language><qhod:date>1624-10-03</qhod:date><qhod:type xml:lang="de">Brief</qhod:type><qhod:type xml:lang="en">letter</qhod:type></qhod:Source><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16241003a#p.1"><gams:text>Allergnedigister kayser und herr, [chiffre] [chiffre].</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16241003a" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16241003a#p.2"><gams:text>Hiebey khomben schreiben vom Lustrier, e. May. residenten auß Constantinopl, dessen begehren wegen hineinschikhung des ausstandts an seinem nunmehr fast verdienten zwey järigen deputat. E. kay. May. verhoffen sich ihme umb so vil, desto mehrer allergnädigst werden lassen bevolhen sein, weilen in warheit selbiger orthen einer in vermanglung der gelt mitl sehr elend ist, er, Lustrier, sich auch auf e. May. ihme deßwegen beschehene verhaissung dermassen steiff verlast, das er in mangl der volziehung nicht lang bey disen dienst continuirn wurde, welleches ich nit gern sähe, weil dise stell mit seiner persohn wol ersezt ist. Gegenwertiger curier ist der ienige Peter Crabat, so jüngstlich den Türckhen hinauß und wider herein gefürt. Ist, so vil ich verspüre, in seinen sachen embsich, treu, hurtig und willig, würdet demnach zu dergleichen verrichtung in dise lander von e. May. noch khünfftig wol zu gebrauchen sein.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16241003a" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16241003a#p.3"><gams:text>Gleich iezt erfahre ich glaubwürdig, das der visir alhie auf drey sibenbürgische gesandten losamenten zu bestellen anbevolhen. Der fürnembste under ihnen soll der Bornomissa Laslo sein, welcher zu Constantinopl vil gebraucht worden. Und so vil zur nachrichtung,</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16241003a" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16241003a#p.4"><gams:text>Allergnedigister kayser und herr p. Damit mein langes alhier sein, bey dem müsgünstigen nicht schimpflich erscheine, e. May. darunter interessierte reputation in gebürende obacht genomben werde, die Türggen sich nit darauf sich zu steüffen haben und ich e. May. p. ethliche nutzlich und notwendige informationes geben khündte, so wurdt die notturfft erfordern, (doch ohne ainzige maßgebung), daß mir bey gegenwertigem currir, wie ich dann allergehorsamst bitte, zway kay. ernstliche schreiben sambt denn copeyen an den vezir alhier zuegeschikht werden. Das erste zwar dises inhalts, daß e. May. mein erlassung gantz ungebürlich und von bösen consequenzen, und daneben vermelden, das sy ihren commissarien anbevolchen, eheundter so ihnen miglich solche entlassung bescheche, khainen anfang an der tractation zu machen. Das ander aber müesste ethwas schörffer und mit dem dato acht tag jünger dahin gestölt sein, das e. May. in verbleibung solcher meiner entlassung gesinnet wären, ihre commissarios wider zurugkhzufordern und sich bey der Porten über den vezir zum höchsten zu beschwären, auch zu protestirn, das, da ein fridenbruch ervolge, niemandts alß er, vezir mit solchem unbillichem aufhalten daran schuldig sey. Solche schreiben khundte ich nach glegenhait übergeben oder hindtenhalten unnd wurden gewiß ein gueter effectum würkhen, weiln die Türggen deß fridens begüerig unnd nit gern wurden zu einem bruch khomben lassen. Doch alles zu e. May. allergnädigsten belieben gestöllet p. ut sequitur etc. hiebey khomben schreiben vom Lustrier etc.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16241003a" /></qhod:Text></rdf:RDF>