<rdf:RDF xmlns:rdf="http://www.w3.org/1999/02/22-rdf-syntax-ns#" xmlns:rdfs="http://www.w3.org/2000/01/rdf-schema#" xmlns:owl="http://www.w3.org/2002/07/owl#" xmlns:skos="https://gams.uni-graz.at/skos/scheme/o:oth/#" xmlns:t="http://www.tei-c.org/ns/1.0" xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/" xmlns:dcterms="http://purl.org/dc/terms/" xmlns:gams="https://gams.uni-graz.at/o:gams-ontology#" xmlns:qhod="https://gams.uni-graz.at/o:qhod.ontology#"><qhod:Source rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16240829"><gams:isMemberOfCollection rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/context:kuse" /><qhod:subProject xml:lang="de">Die Gesandtschaft des Johann Jakob Kurtz von Senftenau 1623/24</qhod:subProject><qhod:title xml:lang="de">Johann Jakob Kurtz von Senftenau an Ferdinand II., Ofen, 29. August 1624, dechiffrierte Abschrift</qhod:title><qhod:title xml:lang="en">Johann Jakob Kurtz von Senftenau to Ferdinand II, Buda, August 29, 1624, plaintext</qhod:title><qhod:title xml:lang="tr" /><qhod:creator>Johann Jakob Kurtz von Senftenau</qhod:creator><qhod:language>de</qhod:language><qhod:date>1624-08-29</qhod:date><qhod:type xml:lang="de">Brief</qhod:type><qhod:type xml:lang="en">letter</qhod:type></qhod:Source><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16240829#p.1"><gams:text>Allergnädigster khayser und herr, e. kay. Mt. allergnädigster, meiner persohn abforderungsschreiben hab ich dem visir alhie mit allen zu erlangung solcher entlassung dienstlichen umbständen uberandtwortet, aber meiner gehabten einbildung nach im werckh befunden, das er herzu wenig inciliniert ist, in deme er (ungeacht seiner mir zu vilmahlen gegebnen mündlichen verheißung mich auf ain dergleichen, von ihr Mt. einkhomendes schreiben nit auffzuhalten, auch ohn angesehen der ime von mir zu gemüeth gefüerten unwidersprechlichen argumenten) sich mit allerley ausflichten, sonderlich aber mit der unbendigen soldatescha ungehorsamb, deren er nit versichert sey, das sy in vermanglung irer satisfaction der bethlenischen rauberey halber, und wan ich vor e. Mt. commissarien ankhunfft zu Comorn entlassen wurde, nicht gegen ime und mir etwaß thätliches fürnemben dörfften, entschuldigt, welches unangesehen ich es fur praetext halte und etwas anders grosserer importans darhinder zu steckhen beschehe, so wil ich doch mit ime handlen, das er das ienige, so er meiner entlassung halber aigentlich vonnötten zu sein vermeint, e. Mt. selbsten uberschreibe, die werden so dan ire authoritet und reputation in diser wichtigen sachen (weillen nicht guett wehre, das im Reich e. Mt. gesandten gewaltsambe aufhaltung erschollen thette) in auch zu nemben und die notturfft zu verordtnen wissen.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16240829" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16240829#p.2"><gams:text>Endtzwischen aber, weilen die Türckhen diß werckh, so vil inen müglich, aufziehen und ich nicht allzeit zu dem vezier khomen khan, also sich die abferttigung eines aignen menschen von hinnen etlich tag verziehen möchte, so hab ich e. Mt. dises erhaischender notturfft nach interim hiemit allergehorsamst andeutten und benebens gehorsamst bitten wöllen, weilen die Türckhen anderst nit als mit gelt oder gewaltt zur billigkheit zu bringen (zu dem lestern aber mir unbewust, waß für mittel oder inclination vorhanden), e. Mt. geruehen auf allen nottfahl die unruhige soldatescha ad interim zu stillen, mir so baldt immer müglich von fünff in sechs 1.000 taller zuzufürdern und der commissarien unverzügliche ankhunfft nach Comorn allergnädigst ernstlich zu verschaffen, dan hierdurch hoffentlich meiner persohn (welche ich hierundter im wenigisten anzusehen, sondern allerhandt raggion de stato in acht zue nemben bitte) entlassung befürdert und mainches böses maul gestopfft werden möchte.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16240829" /></qhod:Text><qhod:Text rdf:about="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16240829#p.3"><gams:text>Damit ich aber wessen ich mich hierinnen und in beiden puncten so wol deß gelts alß der commissarien ankhunfft halber zu versehen und zu verhalten wissen möge, so bitte ich allergehorsamst, e. Mt. wollen mich durch mittel des herrn obristen von Reiffenberg, deme ich dises schreiben durch einen 29.VIII. gehuldigten pauren zugeschickht und solches bey eigner persohn e. Mt. allerunderthenigist zuzufürdern gebetten, ganz unverzüglich eine ausfüehrliche andtwort in kay. gnaden wissen lassen. Die sachen leiden kheinen verzug, weillen die handlung durch täglichs straiffen und rauben unserer gränizer (dessen ich mich nicht genugsamb verwundern khan) ie lenger ie schwerer würdet, welches alles ernst abzustellen ich nochmallen allerunderthenigist bitte, weillen bei dern sich noch allweillen alhie mehrernden soldatescha sonsten einer thättlichkheit zu befahren, sonderlich wan darzue ihre contentierung und der commissarien ankhunfft noch ain weil solte verschoben werden.</gams:text><qhod:isPartOf rdf:resource="https://gams.uni-graz.at/o:kuse.l.hbg.16240829" /></qhod:Text></rdf:RDF>