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  <teiHeader xml:lang="de">
    <fileDesc>
      <titleStmt>
        <title type="main">Grazer Repositorium antiker Fabeln (GRaF, 2017-2019)</title>
        <author>
          <persName>
            <forename>Sarah</forename>
            <surname>Lang</surname>
          </persName>
        </author>
        <author>
          <persName>
            <forename>Ursula</forename>
            <surname>Gärtner</surname>
          </persName>
        </author>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Helmut W.</forename>
            <surname>Klug</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <resp>Datenmodellierung</resp>
          <persName>
            <forename>Selina</forename>
            <surname>Galka</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <respStmt>
          <resp>Datenmodellierung</resp>
          <persName>
            <forename>Elisabeth</forename>
            <surname>Steiner</surname>
          </persName>
        </respStmt>
        <funder>Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
                    </funder>
      </titleStmt>
      <publicationStmt>
        <publisher>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                        Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                        Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                        Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                        Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
        </authority>
        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS - Geisteswissenschaftliches
                        Asset Management System</orgName>
        </distributor>
        <availability>
          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by/4.0">Creative Commons
                            BY 4.0</licence>
        </availability>
        <date when="2021">2021</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:konde.p21</idno>
      </publicationStmt>
      <seriesStmt>
        <title ref="http://gams.uni-graz.at/konde">KONDE Weißbuch</title>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Helmut W.</forename>
            <surname>Klug</surname>
          </persName>
        </respStmt>
      </seriesStmt>
      <sourceDesc>
        <bibl>
          <title>Projektbeschreibung: Grazer Repositorium antiker Fabeln (GRaF, 2017-2019)</title>
          <author>Sarah Lang</author>
          <author>Ursula Gärtner</author>
          <publisher>Herausgegeben von Helmut W. Klug unter Mitarbeit von Selina Galka und Elisabeth Steiner</publisher>
          <date>2021</date>
          <country>Austria</country>
        </bibl>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
    <encodingDesc>
      <projectDesc>
        <ab>
          <ref target="info:fedora/context:konde" type="context">KONDE Weißbuch</ref>
        </ab>
        <p>Im KONDE-Projekt, das aus Hochschulraumstrukturmitteln finanziert wird,
                        beschäftigten sich sieben universitäre Partner und drei weitere
                        Einrichtungen aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit theoretischen und
                        praktischen Aspekten der Digitalen Edition. Ein Outcome des Projektes
                        stellt das Weißbuch dar, welches über 200 Artikel zum Thema Digitale
                        Edition umfasst. Die behandelten Themenkomplexe reichen dabei über
                        Digitale Editionswissenschaft im Allgemeinen, Annotation und
                        Modellierung, Interfaces, Archivierung und Metadaten bis hin zu
                        rechtlichen Aspekten.</p>
      </projectDesc>
    </encodingDesc>
    <profileDesc>
      <langUsage>
        <language ident="de">Deutsch</language>
      </langUsage>
    </profileDesc>
  </teiHeader>
  <text>
    <body>
      <div>
        <head>Grazer Repositorium antiker Fabeln (GRaF, 2017-2019)</head>
        <div>
          <head>Sarah Lang, Ursula Gärtner</head>
          <div type="info">
            <p>
              <hi rend="bold">Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter:</hi> Ursula Gärtner
                     (Projektleitung), Sarah Lang, Alexander Praxmarer, Lukas Spielhofer, Lukas
                     Werzer et al. </p>
            <p>
              <hi rend="bold">Institutionen:</hi> Universität Graz – Institut für Klassische
                     Philologie, Zentrum für Informationsmodellierung, </p>
            <p>
              <hi rend="bold">Fördergeber:</hi> BMBWF, Förderreihe Sparkling Science</p>
            <p>
              <hi rend="bold">Website:</hi>
              <ref target="https://gams.uni-graz.at/graf" type="external">https://gams.uni-graz.at/graf</ref>
            </p>
          </div>
        </div>
        <div type="text">
          <p>Als Output des Sparkling Science-Projektes <hi rend="italic">Fabula docet – Wer
                     will schon saure Trauben? Grazer Repositorium antiker Fabeln</hi> (GRaF),
                  gefördert vom österreichischen Bundesministerium für Bildung,  Wissenschaft und
                  Forschung (bmbwf), wurde in Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Klassische
                  Philologie und dem Zentrum für Informationsmodellierung (ZIM) der
                  Karl-Franzens-Universität Graz ein Repositorium antiker Fabeln entwickelt.</p>
          <p>Unter der Leitung von Ursula Gärtner wurde nicht nur eine Edition einer
                  repräsentativen Menge an Primärtexten fachdidaktisch aufbereitet, sondern zur
                  Ergänzung der Primärtexte auch ein fachwissenschaftliches Webportal aufgebaut. Die
                  griechischen und lateinischen Primärtexte selbst werden von einer Übersetzung
                  begleitet und mit Vokabel-, Sach-, Stilistik-, Metrik- und Grammatikangaben
                  angereichert. Fragen zum Text mit dazugehörigen Lösungsvorschlägen werden für jede
                  Fabel im Interpretationsbereich angeboten. </p>
          <p>Hierbei wurden jeweils auch textkritische Fragen berücksichtigt. Vergleichstexte
                  in Originalsprache sind mit Übersetzung in einem zusätzlichen Datenstrom
                  verfügbar. Sie können zur Beantwortung der Fragen hinsichtlich intertextueller
                  Bezüge verwendet werden. Hinzu kommt ein kurzes Glossar antiker Autoren mit ihren
                  Hauptwerken. Fachwissenschaftliche Einleitungstexte zur antiken Fabel und zur
                  Textkritik sowie zu den Autoren Aesop, Avian, Babrios und Phaedrus werden neben 
                  einer Bibliographie zur antiken Fabel bereitgestellt. </p>

          <p>Eine technische Dokumentation sowie Editionsrichtlinien stehen neben den
                  detaillierten Metadaten aus den TEI-Header-Elementen zur Verfügung. Diese
                  vermitteln nicht nur Zusatzinformationen über die Texte selbst, sondern erlauben,
                  die Genese der Ausarbeitungen im Zuge von <hi rend="italic">Citizen Science</hi>
                  durch am Projekt beteiligte Schulklassen anhand der Verantwortlichkeiten
                  nachzuvollziehen. Ein Metadaten-Reiter bietet ausführliche Informationen über
                  sowohl Verantwortlichkeiten und Quellentexte als auch weitere für BenutzerInnen
                  möglicherweise relevante Informationen, wie etwa die Zuordnung einzelner Texte zu
                  passenden Modulen des österreichischen Lehrplans. Aufgrund der Lizenzierung als
                  Creative Commons CC-BY-NC kann das Repositorium überdies als <hi rend="italic">Open Educational Resource</hi> (OER) bezeichnet werden.</p>

          <p>Ziel ist, möglichst umfassende wissenschaftliche Ressourcen zum Thema der antiken
                  Fabel für Schülerinnen und Schüler, Lehrerinnen und Lehrer, Studierende und ein
                  wissenschaftlich interessiertes Publikum gleichermaßen bereitzustellen. Die
                  angebotenen Texte sind in TEI/XML kodiert und in der GAMS-Infrastruktur des
                  Zentrums für Informationsmodellierung langzeitarchiviert. Die auf einem <hi rend="italic">Bootstrap</hi>-Template basierende Webrepräsentation und die
                  LaTeX-basierten PDF-Druckversionen der Texte werden mithilfe von XSLT-Stylesheets
                  nach dem <hi rend="italic">Single Source</hi>-Prinzip <hi rend="italic">on the
                     fly</hi> dynamisch generiert. In der Webrepräsentation bietet das Repositorium
                  eine gewisse Interaktivität in dem Sinne, als Zusatzinformationen hinzu- oder
                  weggeschaltet werden können. Aufgrund der Schwierigkeiten, die sich in der
                  Langzeitarchivierung und vor allem der dauerhaften Erhaltung der Funktionalität
                  einer im strengen Sinne ‘interaktiven Lernplattform’ ergeben, wurde hier auf
                  weitere Interaktivität bewusst verzichtet. Das Repositorium ist damit eine
                  lernendenorientierte Digitale Edition<note n="1" place="foot" xml:id="ftn1">
              <p rend="footnote text"> Vgl. auch: Schwinghammer und Schneider 2017.</p>
            </note>, deren Inhalt eine <hi rend="italic">born digital</hi>-Textausgabe zum
                  Thema der antiken Fabel darstellt. </p>

          <p>Es handelt sich beim GRaF-Repositorium weder um eine ‘digitale Lernplattform’ noch
                  um ein ‘<hi rend="italic">Learning Management System</hi>’.<note n="2" place="foot" xml:id="ftn2">
              <p rend="footnote text"> Zur Begriffsbestimmung und kategorischen Einordnung
                        des Repositoriums im Bereich digitaler Lernressourcen vgl. Lang und
                        Spielhofer 2020.</p>

            </note> Als ‘digitale Textausgabe’, die zwar schülerinnen- und schülergerecht aufbereitet ist,
                  aber doch wissenschaftlichen Anspruch hat, erlaubt GRaF einem weiten Publikum, von
                  Schülerinnen und Schülern bis hin zu Bachelorstudentinnen und -studenten, erste
                  Erfahrungen im wissenschaftlichen Umgang mit Fabeltexten zu machen. Das Angebot
                  von PDF-Druckversionen richtet sich primär an Lehrende, die durch dieses Angebot
                  an Arbeitsblättern digitale mit analogen Lehrmethoden verbinden können (sog. <hi rend="italic">Blended Learning</hi>).</p>
          <p>Die Edition wurde mit 30.09.2019 nach einer Projektlaufzeit von 2 Jahren
                  abgeschlossen, eine zukünftige Erweiterung mit neuen Texten im Zuge eines
                  Folgeprojekts ist allerdings nicht ausgeschlossen. </p>
        </div>
        <div type="literature">
          <listBibl>

            <bibl>Sarah Lang, Lukas Spielhofer: Digitale Lernplattformen und Open Educational
                     Resources im Altsprachlichen Unterricht I. Technische Spielräume am Beispiel
                     des ›Grazer Repositorium antiker Fabeln‹ (GRaF). In: Zeitschrift für digitale
                     Geisteswissenschaften. Wolfenbüttel 2020. text/html Format. DOI:
                     10.17175/2020_004. <ref target="http://www.zfdg.de/2020_004" type="external">http://www.zfdg.de/2020_004</ref>.</bibl>
            <bibl>Sarah Lang: Die Fabel lehrt – Fabula docet. Das Grazer Repositorium antiker
                     Fabeln als fachdidaktische digitale Ressource, 87-102, in: Krešimir Matijević
                     (Hg.): Funktion und Aufgabe digitaler Medien in Geschichtswissenschaft und
                     Geschichtsunterricht (Abhandlungen der Arbeitsgemeinschaft Geschichte und EDV,
                     3), Computus Druck: Gutenberg 2020.</bibl>
            <bibl>Schwinghammer, Ylva und Gerlinde Schneider. 2017. „swer so(e) gehoer gelese
                     daz puech. Die deutschsprachige Marginalüberlieferung der Seckauer
                     Margaretenlegende aus der Grazer Handschrift UB, Ms. 781 als Grundlage einer
                     revisionssensiblen, lernerorientierten Digitalen Edition.“ In Textrevisionen.
                     Beiträge der Internationalen Fachtagung der Arbeitsgemeinschaft für
                     germanistische Edition, Graz, 17. bis 20. Februar 2016, herausgegeben von W.
                     Hofmeister und A. Hofmeister-Winter, Tübingen, 19-32.</bibl>
          </listBibl>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
