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    <fileDesc>
      <titleStmt>
        <title type="main">Semantic-Web-Technologien</title>
        <author>
          <persName>
            <forename>Lina Maria</forename>
            <surname>Zangerl</surname>
          </persName>
        </author>
        <author>
          <persName>
            <forename>Christopher</forename>
            <surname>Pollin</surname>
          </persName>
        </author>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Helmut W.</forename>
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          <resp>Datenmodellierung</resp>
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            <forename>Elisabeth</forename>
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          </persName>
        </respStmt>
        <funder>Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft </funder>
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        <publisher>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                  Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                  Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
        </publisher>
        <authority>
          <orgName corresp="https://informationsmodellierung.uni-graz.at" ref="http://d-nb.info/gnd/1137284463">Zentrum für
                  Informationsmodellierung - Austrian Centre for Digital Humanities,
                  Karl-Franzens-Universität Graz</orgName>
          <country>Austria</country>
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        <distributor>
          <orgName ref="https://gams.uni-graz.at">GAMS - Geisteswissenschaftliches Asset
                  Management System</orgName>
        </distributor>
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          <licence target="https://creativecommons.org/licenses/by-nc/4.0">Creative Commons
                  BY-NC 4.0</licence>
        </availability>
        <date when="2024">2024</date>
        <pubPlace>Graz</pubPlace>
        <idno type="PID">o:konde.168</idno>
      </publicationStmt>
      <seriesStmt>
        <title ref="http://gams.uni-graz.at/konde">KONDE Weißbuch</title>
        <respStmt>
          <resp>Projektleitung</resp>
          <persName>
            <forename>Helmut W.</forename>
            <surname>Klug</surname>
          </persName>
        </respStmt>
      </seriesStmt>
      <sourceDesc>
        <bibl>
          <title>Weißbuchartikel: Semantic Web-Technologien</title>
          <author>Lina Maria Zangerl</author>
          <author>Christopher Pollin</author>
          <publisher>
                    Herausgegeben von Helmut W. Klug unter Mitarbeit von Selina Galka und Susanne Höfer
                </publisher>
          <date>2024</date>
          <country>Austria</country>
        </bibl>
      </sourceDesc>
    </fileDesc>
    <encodingDesc>
      <projectDesc>
        <ab>
          <ref target="context:konde" type="context">KONDE Weißbuch</ref>
        </ab>
        <p>Im KONDE-Projekt, das aus Hochschulraumstrukturmitteln finanziert wird, beschäftigten
               sich sieben universitäre Partner und drei weitere Einrichtungen aus unterschiedlichen
               Blickwinkeln mit theoretischen und praktischen Aspekten der Digitalen Edition. Ein
               Outcome des Projektes stellt das Weißbuch dar, welches über 200 Artikel zum Thema
               Digitale Edition umfasst. Die behandelten Themenkomplexe reichen dabei über Digitale
               Editionswissenschaft im Allgemeinen, Annotation und Modellierung, Interfaces,
               Archivierung und Metadaten bis hin zu rechtlichen Aspekten.</p>
      </projectDesc>
    </encodingDesc>
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        <language ident="de">Deutsch</language>
      </langUsage>
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          <ab>Überarbeitung</ab>
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    </revisionDesc>
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    <body>
      <div>
        <head>Semantic-Web-Technologien</head>
        <div>
          <head>Zangerl, Lina Maria; linamaria.zangerl@plus.ac.at /
                  Christopher Pollin; christopher.pollin@uni-graz.at</head>
          <p>Das <ref target="/o:konde.167" type="internal">Semantic Web</ref>

            <bibl>(Hitzler 2021)</bibl>, eine von Tim Berners-Lee geprägte Weiterentwicklung des World Wide
                  Web, transformiert das Web miteinander verknüpfter Dokumente in ein Web
                  miteinander verknüpfter Daten. In diesem erweiterten Kontext sollen die
                  Technologien des <hi rend="italic">Semantic Web</hi>, ihre Funktionen,
                  Herausforderungen und möglichen Auswirkungen, insbesondere im Bereich der
                  digitalen Editionen, betrachtet werden.</p>

          <p>Die Idee einer Umgebung, in der Daten nicht nur zugänglich, sondern auch für
                  Maschinen verständlich sind, steht im Mittelpunkt des <hi rend="italic">Semantic
                     Web</hi>. Diese Initiative zielt darauf ab, das Web in eine Plattform zu
                  verwandeln, auf der Software-Agenten anspruchsvolle Aufgaben ausführen und auf der
                  Grundlage der zugänglichen Daten autonome Entscheidungen treffen können <bibl>(Berners-Lee, Hendler, and Lassila 2001)</bibl>. Diese Vision, die durch die
                  Entwicklung der generativen KI noch verstärkt wird, zeigt, wie sich das <hi rend="italic">Semantic Web</hi> und die generative KI synergetisch entwickeln
                  bzw. dass die Ziele des <hi rend="italic">Semantic Web</hi> unter Umständen
                  überholt sind.</p>
          <p>Die Architektur des <hi rend="italic">Semantic Web</hi> beruht auf einer Reihe von
                  Technologien, die oft als <hi rend="italic">Semantic Web Stack</hi>
                  zusammengefasst werden <bibl>(Machado, Rocha Souza, and Simões 2019)</bibl>. Im Zentrum steht
                  das <hi rend="italic">Resource Description Framework (RDF)</hi>, ein
                  Standardmodell für den Datenaustausch, das die Repräsentation von Informationen in
                  Form von Subjekt-Prädikat-Objekt-Tripeln ermöglicht <bibl>(Schreiber
                     and Raimond 2014)</bibl>. Dies ermöglicht eine strukturierte, graphbasierte
                  Darstellung von Daten. Das RDF-Schema (RDFS) ergänzt das RDF um die grundlegende
                  Modellierung von Klassen und deren Beziehungen <bibl>(Christophides 2009, 2425–28; Brickley and Guha 2014)</bibl>.</p>
          <p>Eine weitere wichtige Komponente ist die <hi rend="italic">Web Ontology Language
                     (OWL)</hi>, die das Vokabular von RDFS erweitert und die Erstellung komplexerer
                  Ontologien ermöglicht. Ontologien im <hi rend="italic">Semantic Web</hi> sind
                  formale, explizite Spezifikationen einer gemeinsamen Konzeptualisierung und
                  zeichnen sich durch eine hohe semantische Ausdrucksfähigkeit aus <bibl>(Feilmayr
                     and Wöß 2016)</bibl>. Sie sind entscheidend für die Definition und
                  Standardisierung von Konzepten und Beziehungen innerhalb spezifischer Domänen.</p>
          <p>Eine weitere wichtige Technologie im <hi rend="italic">Semantic Web</hi> ist die
                     <hi rend="italic">Shapes Constraint Language (SHACL)</hi>

            <bibl>(Knublauch/Kontokostas 2017)</bibl>. Sie ermöglicht die Validierung von
                  RDF-Daten gegen definierte Constraints und Strukturen, was für die Einhaltung und
                  Überprüfung von Datenqualitätsstandards entscheidend ist. Dies ist insbesondere
                  unter der Annahme der &quot;<hi rend="italic">Open World Assumption</hi>&quot; relevant, die
                  davon ausgeht, dass es niemals vollständiges Wissen über die im <hi rend="italic">Semantic Web</hi> enthaltenen Daten geben wird.</p>
          <p>Kontrollierte Vokabulare und Thesauri spielen ebenfalls eine wichtige Rolle. Das
                     <hi rend="italic">Simple Knowledge Organisation System (SKOS)</hi>
            <bibl>(Miles/Bechhofer 2009)</bibl> ist ein wichtiges Beispiel für eine Ontologie,
                  mit der strukturierte Vokabulare erstellt werden können. Solche Vokabulare sind
                  für die Organisation und Klassifikation von Informationen, z. B. in Systematiken
                  von Pflanzenarten, unerlässlich.</p>

          <p>Für die Verwaltung von RDF-Daten werden spezielle Graphdatenbanken, sogenannte
                  Triplestores, verwendet. Bekannte Beispiele sind Apache Jena, GraphDB,
                  AllegroGraph und Blazegraph. Diese Datenbanken sind für die Speicherung, Abfrage
                  und Manipulation von RDF-Daten optimiert. Mit SPARQL <bibl>(Harris/Seaborne
                     2013)</bibl>, der <hi rend="italic">SPARQL Protocol And RDF Query
                  Language</hi>, steht eine umfangreiche Abfragesprache zur Verfügung, die es
                  ermöglicht, komplexe Abfragen auf diesen Datenbanken durchzuführen und Graphen zu
                  manipulieren und zu erzeugen.</p>
          <p>Die Renaissance (Hitzler 2021) des <hi rend="italic">Semantic Web</hi> wird durch
                     <hi rend="italic">Knowledge Graphs</hi>

            <bibl>(Hogan and others 2021, 4)</bibl>
                  vorangetrieben, die komplexe Beziehungen zwischen Datenpunkten effektiv
                  darstellen. Diese Graphen verknüpfen große Informationsmengen, ermöglichen tiefe,
                  semantisch reichhaltige Analysen und erfüllen damit die ursprüngliche Vision des
                     <hi rend="italic">Semantic Web</hi>: ein vernetztes, semantisch durchdrungenes
                  Informationssystem, das sowohl für Menschen als auch für maschinell lernende
                  Systeme zugänglich ist.</p>
          <p>Trotz seines großen Potenzials steht das <hi rend="italic">Semantic Web</hi> auch
                  vor Herausforderungen. Kritisiert (<bibl>Swartz 2013) (Target 2018)</bibl>
                  werden seine Komplexität und die steile Lernkurve,
                  die mit dem Verständnis und der Implementierung seiner Technologien verbunden ist.
                  Hinzu kommen technische Herausforderungen bei der Verarbeitung großer Datenmengen
                  und Infrastrukturprobleme, insbesondere bei der Verwendung von
                  Open-Source-Software zur Verwaltung von RDF-Daten.</p>
          <p>Das <hi rend="italic">Semantic Web</hi> hat weitreichende Auswirkungen in
                  verschiedenen Bereichen. In digitalen Editionen ermöglicht es beispielsweise die
                  Darstellung semantischer Schichten in Dokumenten, wodurch diese als <hi rend="italic">Linked Open Data</hi> zugänglich werden. Diese Fähigkeit erhöht
                  die Reichhaltigkeit und Interaktivität digitaler Inhalte. Die Technologie hat auch
                  potenzielle Anwendungen im Bereich des Wissensmanagements, der künstlichen
                  Intelligenz und der Datenintegration und bietet neue Möglichkeiten für den Zugang,
                  die Analyse und die Nutzung von Informationen.</p>
          <p>Zusammenfassend lässt sich sagen, dass das <hi rend="italic">Semantic Web</hi>
                  einen transformativen Ansatz für die Strukturierung und Nutzung von Daten im Web
                  darstellt. Obwohl es Herausforderungen in Bezug auf Komplexität und Akzeptanz
                  gibt, bleibt sein Potenzial, die Interoperabilität von Daten und das maschinelle
                  Verständnis von Webinhalten zu verbessern, groß. Mit der Weiterentwicklung der
                  Technologien und der Entwicklung benutzerfreundlicher Werkzeuge könnte das <hi rend="italic">Semantic Web</hi> eine zentrale Rolle in der Evolution des
                  Internets spielen, sofern dies nicht schon durch generative KI geschehen ist.</p>
          <p></p>
          <p>Das <ref target="/o:konde.167" type="internal">Semantic Web</ref> baut auf
                  denselben Technologien wie das reguläre Internet auf, ergänzt diese aber.
                  Basismodell ist das <hi rend="italic">Resource Description Framework </hi>(<ref target="/o:konde.131" type="internal">RDF</ref>) <bibl>(Cyganiak/Wood/Lanthaler
                     2014)</bibl>, das es ermöglicht, Ressourcen mittels einfacher <hi rend="italic">Triples</hi> (Subjekt – Prädikat – Objekt) zu beschreiben. Auf RDF basieren
                  auch die Sprachen <hi rend="italic">RDF Schema</hi> (RDFS) <bibl>(Brickley/Guha
                     2014)</bibl> und die <hi rend="italic">Web Ontology Language</hi> (OWL)
                     <bibl>(Motik/Patel-Schneider/Parsia 2012)</bibl> die zur Beschreibung von <ref target="/o:konde.151" type="internal">Ontologien</ref> verwendet werden können.
                  In einer Ontologie werden die Beziehungen zwischen Knoten und deren Typisierung
                  beschrieben. Beispielsweise bietet <hi rend="italic">Friend of a Friend</hi>
                  (FOAF) <bibl>(Brickley/Miller 2014)</bibl>] die Möglichkeit, Personen und deren Beziehungen zueinander
                  zu beschreiben. </p>
          <p>Ontologien gehen von einer <hi rend="italic">Open World Assumption</hi> aus, was
                  bedeutet, dass es grundsätzlich keine vollständige Kenntnis über die im <hi rend="italic">Semantic Web</hi> enthaltenen Daten geben kann. Eine Validierung
                  bestehender Datensätze gegen eine Ontologie ist also nicht möglich. Ob ein
                  Datensatz konform zu einer Vorlage ist, kann daher mittels der <hi rend="italic">Shapes Constraint Language</hi> (SHACL) <bibl>(Knublauch/Kontokostas
                     2017)</bibl> ermittelt werden.</p>
          <p>Eine weitere technische Grundlage des <hi rend="italic">Semantic Web</hi> sind
                     <ref target="/o:konde.238" type="internal">kontrollierte Vokabulare bzw.
                     Thesauri</ref>. Mit ihnen können strukturierte Klassifikationen, also etwa eine
                  Systematik der Pflanzenarten, angelegt werden. Die maßgebliche Ontologie, nach der
                  strukturierte Vokabulare angelegt werden können, ist das <hi rend="italic">Simple
                     Knowledge Organisation System</hi> (<ref target="/o:konde.132" type="internal">SKOS</ref>). <bibl>(Miles/Bechhofer 2009)</bibl> Ein weit verbreitetes
                  Vokabular ist das ursprünglich von großen Suchmaschinen initiierte schema.org, das
                  es ermöglicht, Webseiten semantische Informationen hinzuzufügen. In jüngerer
                  Vergangenheit wurde der Anwendungsbereich auch auf Wissenschaft und Forschung
                  ausgeweitet und für Metadaten des kulturellen Erbes im Rahmen von Europeana
                  erprobt. <bibl>(Freire/Charles/Isaac 2018)</bibl>.</p>
          <p>Verwaltet werden RDF-Daten in <hi rend="italic">Triple Stores</hi>, also
                  Graph-Datenbanken. Einige verbreitete Produkte sind <hi rend="italic">Apache
                     Jena</hi>, <hi rend="italic">GraphDB </hi>oder <hi rend="italic">AllegroGraph</hi>. Mit der <hi rend="italic">SPARQL Protocol And RDF Query
                     Language</hi> (SPARQL) <bibl>(Harris/Seaborne 2013)</bibl> existiert eine
                  umfangreiche Abfragesprache für diese Datenbanken, die auch die Bearbeitung und
                  Erstellung von Graphen ermöglicht.</p>        
  <div type="literature">
            <listBibl>
              <biblStruct corresp="http://zotero.org/groups/1332658/items/RX7ZEM7U" type="webpage" xml:id="Brickley2014a">
                <analytic>
                  <title level="a">RDF Schema 1.1</title>
                  <title type="short">RDFS</title>
                  <author>
                    <forename>Dan</forename>
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                </monogr>
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                  <title level="a">RDF 1.1 Concepts and Abstract Syntax</title>
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