Harald Haselbach
Kommentar
Harald Haselbach, Dramaturg, Pädagoge und Schriftsteller, in den 1930er Jahren am Klagenfurter Stadttheater tätig (u.a. 1931 Regie beim Kärntner Totentanz, Kostüme v. Anton Kolig), 1938/39 Redakteur des Kärntner Jahrbuchs (zuvor auch des Kärntner Kalenders) mit »ständestaatlichem Gepräge«, verantwortlicher Redakteur der »Anschluss«-Anthologie Kärnten, des Reiches Südwacht (1939) (vgl. Baur/Gradwohl-Schlacher 2011, 65), blieb nach 1945 in seinem publizistischen Schaffen dem »Kärntnertum« verpflichtet, etwa in dem mit seinem Bruder Volkmar herausgegeben Buch Gesang aus Kärnten. Die Landschaft – der Mensch (1953). Unterrichtstätigkeit an der Klagenfurter Lehrerbildungsanstalt, dort Lehrer Koflers (»meinem Professor«). In Am Schreibtisch erwähnt Kofler die Tätigkeit der Brüder Haselbach (ohne Namensnennung) für den Getreuen Eckart . Die Beiträge »Kärntner Kulturberichte« bzw. »Aus dem Kärntner Kulturleben« 1940/41 stammen durchgehend von Trude Polley. Ein Beitrag von Harald Haselbach ist in der »Monatsschrift der Ostmark« (Untertitel) der Jahre 1939 bis 1942 (mit März 1942 eingestellt) nicht nachweisbar. s. Eintrag ›Landesschulinspektor‹
Textausschnitte
Zwei ungleiche Brüder, Werk 5, S. 162[...] für den Jonke, von einem Professor Haselbach anflegeln lassen, Dr. Harald Haselbach , Kulturberichte im Getreuen Eckart, von diesem. Dessen Bruder, der [...]
Harald Haselbach. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.5573, 2022-09.

