tullipan
Kommentar
Bezieht sich auf die Erzählung Tullipan von Christoph Meckel (1935–2020), 1965 als zweite Publikation (»Quartheft 2«) des neu gegründeten Wagenbach-Verlags erschienen. Meckel schreibt darin von einem Erzähler-Ich, das damit umgehen muss, dass eines Tages Tullipan, eine »große und breite«, alterslose männliche Figur, die bis dahin in seiner Vorstellungswelt gelebt hat, vor ihm steht: »Ich hatte nicht damit gerechnet, daß du je aus meinem Kopf springen könntest« (Meckel 1965, 9). Auf Meckel bezieht sich Kofler auch in Der Hirt auf dem Felsen, s. Eintrag »Monolog von der melancholischen Freiheit«
Textausschnitte
zehn figurationes , Werk 5, S. 43[...] nenten, ich gigantischer irrtum, frage: was ist ein knulp, was ist ein tullipan ? * [...]
tullipan. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.5477, 2022-09.

