Kaufhaus Friedländer

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Kommentar

Das Textilkaufhaus von Simon Friedländer am Klagenfurter Neuen Platz (heute Filiale der Textilkette »C & A«) kam bei den Novemberpogromen (1938): nicht zu Schaden, es war vorher bereits von Alois Krischke und Max Kogler, zwei Mitarbeitern Friedländers, »arisiert« worden. Friedländer wurde in das KZ Dachau deportiert, kam frei und konnte mit seiner Familie nach Palästina flüchten (vgl. Danglmaier/Koroschitz 2015, 224; Fransecky 2010, 35).

Textausschnitte

Tanzcafé Treblinka, Werk 5, S. 342

[...] es aber! –, Reichskristallnacht, auch hier, nicht weit von hier, das Kaufhaus Friedländer zum Beispiel, am Neuen Platz … etwa ein Jahr vor der [...]

Tanzcafé Treblinka, Werk 5, S. 360

[...] hoch, die Reihen fest geschlossen – nicht bekannt, nichts! Das Kaufhaus Friedländer – nichts gehört, nie! Friedländer – nein! Reichskristallnacht [...]


Zitiervorschlag:
Kaufhaus Friedländer. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.5436, 2022-09.