Heimkehr

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Kommentar

Wahrscheinlich eine Anspielung auf den NS-Propagandafilm Heimkehr (1941, R: Gustav Ucicky), in dem eine wolhyniendeutsche Minderheit in Polen drangsaliert wird und schließlich in das verheißungsvolle Deutsche Reich auswandert. Die Schauspielerin Paula Wessely (1907–2000) spielte die Hauptrolle, was sie nachträglich bereute (vgl. Glück 2007), was ihr aber lebenslang nachhing und Kritik einbrachte – die bekannteste kritische Stimme dürfte Elfriede Jelineks Theaterstück Burgtheater (UA 1985) sein, in das Originalzitate aus dem Film montiert sind.

Textausschnitte

Tanzcafé Treblinka, Werk 5, S. 340

[...] … Führersehnsucht gestillt … Heimgekehrt … Erik Frey in SA-Uniform … Heimkehr … (geht zum Fenster) Kriegswinter ins Land gezogen, nach der Vorstel [...]


Zitiervorschlag:
Heimkehr. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.5421, 2022-09.