Zaubergeige, von Werner Egk, die Szene mit dem Juden Guldensack

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Kommentar

Werner Egk (1910–1983), deutscher Komponist, passte sich dem NS-Kunstgeschmack an und machte Karriere, etwa als Kapellmeister an der Berliner Oper Unter den Linden und Funktionär in der Reichsmusikkammer. Die Zaubergeige (1935), eine »Spieloper«, war sein größter Erfolg, »[d]as Werk kam mit seinem volkstümlichen Märchenstoff und einer Musik voller bayerischer Volksmelodien dem neuen Zeitgeschmack sehr entgegen« (Karner 2002, 147). Die Figur Guldensack ist nicht als Jude bezeichnet, aber allein der Name spricht für sich, Guldensack wird als Wucherer dargestellt. s. Eintrag ›Guldensack‹

Textausschnitte

Tanzcafé Treblinka, Werk 5, S. 345

[...] – oder nein, aus der Zauberflöte nicht, aber vielleicht etwas aus der Zaubergeige, von Werner Egk, die Szene mit dem Juden Guldensack vielleicht, das wäre passender … Zaubergeige, Land des Lächelns … Un [...]


Zitiervorschlag:
Zaubergeige, von Werner Egk, die Szene mit dem Juden Guldensack. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.5338, 2022-09.