sich ständig in falschen (Rezeptions-)Zusammenhängen wiederzufinden (»Hörspielkritik«, »Schauspielermonografie« usf.)
Kommentar
Die beiden von Kofler erwähnten Begriffe konnten wortwörtlich in den Rezensionen zu Manker nicht ausfindig gemacht werden – mehrmals ist von einer Kritik an der Hörspielfassung die Rede (vgl. u.a. Demmer 1999).
Textausschnitte
Notizblock IV, Werk 5, S. 187[...] (Die in dieser Abfolge immer besser wird; Dopo Bernhard freilich – das bin nicht ICH) MANKER – Daß die Leute nicht mehr in der Lage sind, ein Buch, mein Buch als das zu lesen, was es ist: Ein Kunststück, eine Kunst- übung, eine INVENTION (– sich an die Schreibmaschine setzen und zu spielen, zu spinnen beginnen) – nicht mehr, nicht weniger. (Auch eine Art des Verlierens, des Zermürbtwerdens zumindest: sich ständig in falschen (Rezeptions-)Zusammen- hängen wiederzufinden (»Hörspielkritik«, »Schauspielermonografie« usf.) [...]
sich ständig in falschen (Rezeptions-)Zusammenhängen wiederzufinden (»Hörspielkritik«, »Schauspielermonografie« usf.). In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.5261, 2022-09.

