SINNLICHE GEWISSHEIT
Kommentar
Robert Menasses Romandebüt Sinnliche Gewißheit erschien 1988 im Rowohlt Verlag (im selben Jahr hatte Kofler nach dem Wechsel von Wagenbach mit Am Schreibtisch ebenfalls seine erste Veröffentlichung bei Rowohlt). Im Begriff der Sinnlichkeit gibt es eine Schnittmenge mit Nitsch, der seine Aktionen als eine »instinktive suche nach sinnlich intensiven erlebnissen« beschreibt (Nitsch 2015a). Menasse übernahm den Titel allerdings von Hegels Phänomenologie des Geistes und dessen gleichlautendem ersten Kapitel (»Die sinnliche Gewissheit oder das Diese und das Meinen«, vgl. Hegel 1970)
Textausschnitte
Hermann Nitsch opfert Robert Menasse , Werk 5, S. 217[...] Löschblatt werden dem ÜBERREIFEN Menasse dargebracht. Die Worte SINNLICHE GEWISSHEIT werden gesprochen. Männer greifen nach Frauen, Frauen greifen nach [...]
SINNLICHE GEWISSHEIT. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.5129, 2022-09.

