Gertrud Scholtz-Klink

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Kommentar

Gertrud Scholtz-Klink (1902–1999), 1934–1945 »Reichsführerin« der NS-Frauenschaft und des Deutschen Frauenwerks, damit »mächtigste, politisch einflussreichste Frau« im NS-Herrschaftsapparat (Livi 2005, 16), rege publizistische Tätigkeit, Scholtz-Klink brachte 1978 die »Dokumentation« Die Frau im Dritten Reich heraus, in der sie kritiklos ihr Engagement für den Nationalsozialismus darlegt, s. Eintrag ›Gertrud Scholtz-Klink‹. Mit der Gegenüberstellung feministischer Positionen zur Mutterschaft und dem Mutterkult des Nationalsozialismus stand Kofler zur Zeit der Publikation seines Textes (1981) nicht allein. Marion Schmid etwa sprach von einem»Emanzipationsfanal« der NS-Politik, dem der »von der heutigen Frauenbewegung wiederbelebte Mutterkult« folge, ohne etwa »das Geschichtsbild der Reichsfrauenführerin Gertrud Scholz-Klink« zu kennen (Schmid 1984, 30).

Textausschnitte

Deutsche Markenbutter , Werk 5, S. 144

[...] etwas, was dort so nicht vorkommt, außer Steppenbränden oder so was. Gertrud Scholtz-Klink : Die Siege von Völkern wurden nicht nur auf den Schlachtfeldern [...]

Deutsche Markenbutter , Werk 5, S. 145

[...] die Natur kreativ ist, die eben schafft, immer wieder neu schafft. Gertrud Scholtz-Klink : Genau, daher weiß auch die Mutter, daß sie ihr Geschick in die [...]

Deutsche Markenbutter , Werk 5, S. 146

[...] alles, sind dieser Geburtsfähigkeit total entgegengesetzt. Gertrud Scholtz-Klink : Genau. Nur ein mütterliches Herz besitzt die Gnade und die Fülle [...]


Zitiervorschlag:
Gertrud Scholtz-Klink. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.4685, 2022-09.