»Psychiatrisches Krankenhaus der Stadt Wien in Ybbs«
Kommentar
Ab 1817 diente ein »Armenhaus« am Donauufer bei Ybbs als Unterbringung für psychisch Kranke, 1859–1864 errichtete die Stadt Wien an Stelle eines am Nachbargrundstück befindlichen Franziskanerklosters am Donauufer eine »Versorgungsanstalt«. 1922 wurden beide Institutionen zur »Wiener städtischen Heil- und Pflegeanstalt in Ybbs« zusammengelegt. Bis in die 1980er Jahre war die Anstalt mit bis zu 1200 Personen belegt, was eher für die früher vorherrschende »Verwahrung« als für Therapie spricht. Heute ist das »Therapiezentrum Ybbs« Teil des »Wiener Gesundheitsverbunds« (vgl. Wiener Gesundheitsverbund o.J.).
Textausschnitte
Der Kriminalfall G. , Werk 5, S. 89[...] erlebt, wie psychisch kranke Menschen verschickt wurden. (Ybbs – »Psychiatrisches Krankenhaus der Stadt Wien in Ybbs« – ist heute eine Art Straflager des Steinhof; heute wird kaum [...]
»Psychiatrisches Krankenhaus der Stadt Wien in Ybbs«. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.4680, 2022-09.

