Die Sonne wird sich verfinstern, der Mond nicht mehr scheinen, die Völker der Erde werden jammern und klagen vor Sehnsucht nach Phantasie
Kommentar
Abgewandeltes Zitat aus dem Matthäus-Evangelium (Mt 24,29–31), Das Kommen des Menschensohn: »Sogleich aber nach der Bedrängnis jener Zeit wird die Sonne sich verfinstern und der Mond seinen Schein verlieren […]. Und dann werden wehklagen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen den Menschensohn kommen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. Und er wird seine Engel senden mit hellen Posaunen, und sie werden seine Auserwählten sammeln von den vier Winden, von einem Ende des Himmels bis zum andern.« s. Eintrag »Die Sonne wird sich verfinstern […] und ein Posaunenschall wird sein von einem Ende des Himmels zum anderen.«
Textausschnitte
Der Erlöser, Werk 5, S. 150[...] die Bühne für mein Theater des Feuers gewesen war, und sprach: Die Sonne wird sich verfinstern, der Mond nicht mehr scheinen, die Völker der Erde werden jammern und klagen vor Sehnsucht nach Phantasie , und sie werden IHN kommen sehen auf den Wolken des Himmels. [...]
Die Sonne wird sich verfinstern, der Mond nicht mehr scheinen, die Völker der Erde werden jammern und klagen vor Sehnsucht nach Phantasie. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.4622, 2022-09.

