staatsanwalt weber

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Kommentar

Victor Weber (* 1937), Staatsanwalt beim Prozess gegen Klaus Wagenbach, später Oberstaatsanwalt und Leiter der Jugendhauptabteilung der Berliner Staatsanwaltschaft sowie stellvertretender Vorsitzender des deutschen Richterbundes. Weber hatte 1971 auch die Beschlagnahme der beiden inkriminierten Publikationen des Wagenbach-Verlags (die RAF-Broschüre und den Roten Kalender) veranlasst. Die von Kofler wiedergegebenen Zitate Webers aus dem Gerichtssaal konnten nicht verifiziert werden. Von den eingesehenen Berliner Zeitungen (B. Z., Bild, Der Abend, Berliner Morgenpost) berichtet einzig der Tagesspiegel über den Wagenbach-Prozess, schreibt aber in Bezug auf den Staatsanwalt nur davon, dass er eine Geldstrafe gefordert habe. Tumulte im Gerichtssaal werden nicht erwähnt ([red.] 1975d).

Textausschnitte

berliner notizen , Werk 5, S. 73

[...] gehalten, frei sprechend, jeder schriftsteller könne davon lernen. – staatsanwalt weber habe u. a. ausgeführt [zitat]: »wir werden diese drecksau [...]


Zitiervorschlag:
staatsanwalt weber. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.4452, 2022-09.