klaus
Kommentar
Klaus Wagenbach (* 1930), deutscher Verleger, promovierter Germanist, 1964 Gründung des eigenen Verlags, in dem 1975 Koflers Guggile erschien. Wagenbach verstand sich als explizit linker Verlag, zu Beginn der 1970er Jahre war der Verlag als Kollektiv organisiert. (Unter anderem) durch die Herausgabe von Texten Ulrike Meinhofs wurde er – in der Presse, durch polizeiliche Überwachung und durch Prozesse – zum ›Staatsfeind‹, im »bürgerlichen Lager« galt der Verlag damals als »Baader-Meinhof-Verlag« (vgl. Wagenbach 1989, 111).
Textausschnitte
berliner notizen , Werk 5, S. 71[...] von unsichtbarer hand gestempelt wird. 26. februar: klaus erzählt: innensenator neubauers ganzer stolz sei – ein ideenimport a [...]
berliner notizen , Werk 5, S. 72[...] terroristenschlupfwinkel die häftlinge aufnehmen würde oder nicht. klaus kommt nach hause und sagt: »drei tage vor der wahl – die sin ja [...]
berliner notizen , Werk 5, S. 73[...] sei nach der pause auch tatsächlich noch reingekommen, erzählt klaus . schily habe ein zwei-stunden-plädoyer gehalten, frei sprechend, [...]
klaus. In: Werner Kofler: Kommentar zur Werkausgabe. Hrsg. v. Wolfgang Straub und Claudia Dürr. hdl.handle.net/11471/1050.10.4439, 2022-09.

